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Könnt ihr den bitte mal "unter die Lupe" nehmen? TER-kosten sind in Ordnung, und im Ggs. Allerdings gab es zugleich starke Kursrückgänge. Vielleicht hilft die Unterhaltung zum Thema in folgenden Kommentaren zu Teilthesaurierungen weiter.

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Darüber hinaus sorgen die gestiegenen US-Zinsen, die ausgehend von ihren Tiefs mittlerweile um rund 80 bis Basispunkte nach oben geklettert sind, dafür, dass auch das externe Umfeld aktuell nicht mehr so attraktiv ist. Deshalb scheuen ausländische Investoren inzwischen vor Engagements an den Schwellenländermärkten zurück. Gleichzeitig haben sich die Zinsdifferenzen von Staats- und Unternehmensanleihen gegenüber ihren Nachkrisen-Niveaus um rund Basispunkte ausgeweitet.

An den Aktienmärkten der Schwellenländer wiederum kam es bei vielen institutionellen Investoren zuletzt zu einem rasanten Stimmungsumschwung. So haben sich die Kapitalströme bei Schwellenländeraktien im letzten Jahr umgekehrt. Eine von der Bank of America Merrill Lynch unter Investoren durchgeführte Umfrage belegte, dass der Trend hin zu einer Übergewichtung in Schwellenländeraktien, der von bis über zehn Jahre zu beobachten war, im Jahr plötzlich abgerissen ist.

Die Politiker in diesen Staaten stecken in der Zwickmühle: Da wären zum einen die ausländischen Investoren, die oftmals unrealistische Reformen zur Eindämmung der Inflation sowie zur Ankurbelung des Wachstums fordern.

Auf der anderen Seite steht die aufstrebende lokale Mittelschicht, die zunehmend bessere staatliche Leistungen verlangt. So haben externe Faktoren, wie das schleppende Wirtschaftswachstum in China oder die Reduzierung der quantitativen Lockerung durch die Fed, vielen Investoren die strukturelle Anfälligkeit einiger Staaten vor Augen geführt.

Gemeint sind solche Länder, denen es während der bis anhaltenden Euphorie nicht gelungen ist, grundlegende Reformen umzusetzen. Dies hat aber nun zur Folge, dass die Unzufriedenheit wächst. Viel Lärm um nichts? Mit Blick auf das Jahr ist besonders interessant, dass die meisten Analysten die Auffassung vertreten, dass sich bei etwa 75 Prozent der in den Schwellenländern anstehenden Wahlen die derzeitigen Amtsinhaber durchsetzen werden.

Obwohl vor den Wahlen vermutlich einige Versprechen das Wachstum zu fördern gemacht werden, dürften die Gewinner dann aber letztlich über einen nur begrenzten fiskalischen Handlungsspielraum verfügen, um die Forderungen lokaler und internationaler Anleger wirklich zu erfüllen.

Darüber hinaus haben wir es trotz der jüngsten Verkaufswellen sowie der politischen Unruhen, die zu beobachten waren, in keinem führenden Schwellenland mit einer Solvenzkrise zu tun, wie es etwa Mitte der er Jahre der Fall war. Deshalb dürfte vielen Politikern die Dringlichkeit umgehender Reformen auch nicht wirklich bewusst sein, so dass es bei der grundsätzlichen politischen Marschrichtung möglicherweise keine bemerkenswerten Veränderungen geben wird.

Derweil machen Wertpapiere aus den Schwellenländern auf Basis ihrer Bewertungen einen attraktiven Eindruck. So bieten die entsprechenden Anleihen- und Devisenmärkte bei einer vergleichsweise besseren Bonität derzeit höhere Renditen als US-Papiere, die per Mitte März relativ teuer bewertet wirkten. Gleichzeitig bieten Schwellenländeranleihen mit Investmentstatus etwa doppelt so hohe Renditen wie US-Industriewerte mit vergleichbarer Bonität.

So beträgt die Zinsdifferenz der letztgenannten Papiere gegenüber US-Staatsanleihen Basispunkte, während der Credit-Spread von Schwellenländeranleihen mit Investmentstatus rund Basispunkte beträgt. Ein Blick hinter die Kulissen Bislang war die Nachrichtenlage im Jahr für die Schwellenländermärkte wirklich miserabel: Die anstehenden Wahlen befeuern diese Schlagzeilen noch weiter, so dass es Anlegern schwer fallen dürfte, aus dem lauten Grundrauschen die wirklich wichtigen Signale herauszufiltern.

Eines muss man aber ganz grundsätzlich im Hinterkopf behalten: Die aktuelle Lage an diesen Märkten unterscheidet sich deutlich von der, mit der wir es noch vor 10 oder 20 Jahren zu tun hatten. Angesichts einer niedrigen Inflation, produktiverer Arbeitskräfte, in Hartwährungen laufender Devisenreserven von 8 Bio. Denn mit der Zeit weicht die Stimmungslage den tatsächlichen Fundamentaldaten und Bewertungen.

Dieses Jahr könnte daher interessante Möglichkeiten bieten, solche Vermögenswerte zu erwerben. Die Investmentteams des Hauses verknüpfen gründliches und unabhängiges Research mit einer systematischen Risikoanalyse, um fundierte Anlageentscheidungen treffen zu können. Ein Team besteht jeweils aus Portfoliomanagern, Researchanalysten und Händlern. Dadurch identifizieren die Teams günstige Anlagechancen — unabhängig davon, in welchem Bereich sich diese gerade bieten — von traditionellen Anlageklassen bis hin zu einer breiten Palette innovativer, alternativer Anlageinstrumente.

Mit Weitblick und Flexibilität identifiziert Loomis Sayles sowohl an breiten Märkten als auch in engen Nischensegmenten Anlagechancen, um für Kunden attraktive Renditen zu erzielen. Das Unternehmen verwaltet mittlerweile Anlagegelder in Höhe von Mrd. Viele internationale Investoren haben sich zurückgezogen, weil zu den wirtschaftlichen noch politische Risiken hinzukamen. Der Westen erwägt aktuell härtere Sanktionen gegen Russland. Am stärksten getroffen wurde bislang der russische Aktienmarkt.

Neben russischen Unternehmen verzeichneten auch Firmen Verluste, die in der Ukraine oder in Russland aktiv sind. Sollten Investoren jetzt mutig sein und die Schwäche nutzen? Oder sollten sie abwarten, bis die aktuelle Lage überschaubarer wird? Wegen der Vorbehalte gegenüber dem alten Regime, der prekären Finanzlage und dem Bruch zwischen Ost und West gab es seit der Unabhängigkeit fast keine Investitionen in die Ukraine.

Das Vermögen im Land liegt durch die Regierungswechsel und die hohe Korruption in den Händen weniger, während die breite Bevölkerung verarmt.

In der aktuellen Situation sollte man nicht vergessen, wodurch der aktuelle Konflikt entstanden ist: Das Land sieht sich selbst als Brücke zwischen West- und Osteuropa. Wenn man die Ukraine jetzt zwingt, sich auf die eine oder andere Seite zu schlagen, wird sie sich zwangsläufig noch weiter spalten. Die Diskussion über den Partnerschaftsvertrag mit der EU war deshalb so langwierig und schwierig, weil das frühere Regime die Vorteile einer solchen Partnerschaft, vor allem die finanziellen, als nicht genügend eingestuft hatte.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht würde ein Wirtschaftsabkommen zu erhöhten billigen Importen aus dem Westen führen und die veraltete und nicht wettbewerbsfähige ukrainische Industrie schädigen. Als Folge würde auch der russische Markt geschlossen und die Ukraine damit vom billigen russischen Erdgas abgekappt werden.

Die von Putin angestrebte Eurasische Union soll die wirtschaftliche und strategische Zusammenarbeit von Russland, Belarus, der Ukraine und Zentralasien fördern. Die russische und ukrainische Industrie sind eng verflochten und die Ukraine ist zu einem gewissen Grad von billigem russischen Gas und Exporten nach Russland abhängig.

Das gilt insbesondere für den Osten des Landes. Die Entwicklungen auf der Krim zeigen, wie unzufrieden ihre Bewohner mit der neuen Regierung in Kiew sind und dass sie fürchten, bald zu Bürgern zweiter Klasse zu werden. Deshalb haben sie der Abspaltung von der Ukraine zugestimmt. Das Risiko ist, dass die Krim damit einen Präzedenzfall geschaffen hat. Transnistrien, eine Enklave zwischen Moldawien und der Ukraine, hat bereits einen Anschluss an Russland beantragt.

Das Risiko einer weiteren Eskalation dürfte also auch in Zukunft für turbulente Märkte sorgen. Die Wahlen am Mai könnten die Lage etwas entspannen. Damit sich die Ukraine nicht spaltet, werden weitere Verfassungsänderungen notwendig sein, die beiden Landeshälften mehr Autonomie gewähren.

Die Ostukraine wird also wohl kaum eine Regierung in Kiew finanzieren, die sie als feindselig betrachtet. Unterdessen dürfte der russische Aktienmarkt von drohenden Sanktionen und einer Isolierung ausgebremst werden. Dennoch ist zweifelhaft, ob Sanktionen in Zeiten der Globalisierung wirklich wirken — zumal Russland in erster Linie Rohstoffe exportiert, von denen der Westen zum Teil abhängig ist. Manchen russischen Unternehmen und Sektoren mögen Sanktionen schaden, weil sie höhere Kosten bedeuten, aber natürlich kann man sie leicht umgehen.

Russland ist zwar in einigen Bereichen von westlicher Technologie abhängig, kann aber Alternativen finden. Am Ende dürften Sanktionen beiden Seiten schaden: Das russische Wirtschaftswachstum wird vermutlich leiden, ebenso das westeuropäische, weil lukrative Exportmärkte verlorengehen. Das Kräfteverhältnis zwischen Russland und dem Westen verschiebt sich allmählich. Ein wiedererstarkendes Russland wird wohl kaum zulassen, dass eine geostrategisch wichtige frühere Sowjetrepublik vollends ins westliche Lager wechselt.

Damit wird der Westen leben müssen. Sanktionen und Isolationsversuche werden Russland dazu treiben, sich noch weiter in Richtung Osten zu orientieren, weg von Europa. Europa aber bleibt abhängig vom russischen Gas, erst Recht die Ukraine. Zwar werden oft Schiefergas und Flüssiggas als Lösung dieses Abhängigkeitsproblems angeführt, aber deren Förderung erfordert enorme Investitionen und hohe Gaspreise, um wirtschaftlich sinnvoll zu sein.

Die Bewertungen russischer Aktien sind mittlerweile so niedrig wie zuletzt während des Russland- Georgien-Konflikts im August Die Angst vor Sanktionen ist vorrangig ein psychologisches Problem. Echte Wirtschaftssanktionen sind unwahrscheinlich, weil sie Westeuropa mehr schadeten als Russland.

Aber auch Russland müsste ein schwächeres Wachstum befürchten. Das russische Wachstum war in den letzten Jahren rückläufig und dürfte auch in naher Zukunft schwächeln. Es gibt zwar Reformen, aber sie werden wohl erst langfristig Erfolge zeitigen. Im derzeitigen Umfeld sind russische Aktien nicht unsere erste Wahl. Dennoch sind russische Unternehmen im Vergleich zu ihren Wettbewerbern in der Region relativ rentabel und zudem sehr günstig bewertet.

Hallo Lars, danke für die schnelle Antwort. Sind mir zumindest nicht bekannt. Hallo Jars Hattwig, habe grad beim Googeln was gefunden: Ich denke aber den bald bei irgendeiner Bank bekommen zu können. Sparpläne waren bei ETFs immer problematisch, weil nicht unerhebliche Handelsgebühren anfallen.

Lars was ist deine Meinung dazu ist dies nicht ein Artikel wert? Das ist in Nordamerika schon ganz anders, dort ist eine quartalsweise Ausschüttung ziemlich üblich und oft gibt es auch Aktien mit monatlicher Ausschüttung. Ich hoffe natürlich auch, dass häufigere Ausschüttungen von in Deutschland aufgelegten Anlageinstrumenten sich irgendwann einmal durchsetzen. Dafür müssten aber zum einen die Unternehmen beginnen ihre Ausschüttungsfrequenz zu erhöhen und unsere Regierung müsste auch mehr Anreize zu Investments in Aktien setzen.

Der deutsche Fiskus erhält halt in solchen Fällen weniger als die Hälfte der Abgeltungssteuer. Eigentlich ein Anreiz für die Regierung mehr in dieser Hinsicht in Deutschland zu tun: Hallo Lars, ich bin neu auf der Seite und begeistert von der Idee aus einer doch relativ volatilen Geldanlage über Dividendenausschüttungen oder Zinszahlungen einen monatlichen Einkommensstrom zu generieren. Ich habe etwas recherchiert und für meinen Teil festgestellt, dass ausgerechnet die wirklich interessanten, monatlich hoch ausschüttenden ETFs meist ausländischer Natur sind insb.

Gibt es bezüglich der Strafsteuer Neuigkeiten? Das wäre sehr interessant. Willkommen auf diesem Blog! Es gibt hier zu zahlreichen Themen Beiträge oder Hinweise. Auf der rechten Seite ziemlich weit oben gibt es eine Suchfunktion, damit lassen sich passende Beiträge zu Suchwörtern finden. Das Thema "mögliche Strafsteuer" ist noch nicht beendet, da laufen noch weitere Recherchen. Wahrscheinlich gibt es dann dazu einen separaten Beitrag.

Eine mögliche Strafsteuer betrifft wohl nicht die Ausschüttungen, sondern - wenn überhaupt - den Verkauf von Investments. Aber dazu gibt es demnächst mehr hier zu lesen. Einige wenige Wochen kann es noch dauern. Hallo Matthias, das würde ich konkret bei der Bank erfragen. Hallo Matthias, bereits zum Beginn des Blogs wurden mir diese Vorschläge gemacht. Nun ist allerdings etwas Zeit vergangen und ich werde Deinen Vorschlag zum Anlass nehmen, meine damalige Entscheidung zu überdenken und mir die genannten ETFs noch einmal genauer anschauen.

Was soll ich sagen, ich bin von den Ausschüttungen mehr als enttäuscht. Am schlimmsten ist der Global selected Dividends von Ishares, der wenig ausschüttet, dafür habe ich aber mehrere EUR auf Thesaurierte Erträge versteuert.

Wie sind Eure Erfahrungen? In der Tat, der global select dividends von iShares hatte im April eine unglückliche Figur gemacht. Die ETF-Liste ist gerade aktualisiert. Diese sind auch bei mir angekommen, sofern ich den ETF im Depot hatte.

Natürlich sind dies hier brutto-Angaben, der Fiskus bekommt davon mehr als ein Viertel der Ertragssausschüttung ab, sobald der Sparerfreibetrag überschritten wurde. Ich kann Baldurs Aussage nur unterschreiben. Bisher nutze ich viel finanzen. Toll wäre natürlich auch gleich eine entsprechende Suchmaschine.

Wie rechnest du das genau? Ich betrachte hier nur den Dividendenertrag. Dafür war die Kurssteigerung im Jahr höher als im Jahr Ja, und der Ex-Dividende-Tag ist der Danke für die Info!

Aufgrund der letzten vier Ausschüttungen ergibt sich eine Ausschüttungsrendite p. Mit dem Preisdruck durch Wettbewerb - und speziell in Deutschland aufgrund politischer Entscheidungen - haben die Versorger arg zu kämpfen.

Daher werden die Dividendenzahlungen m. ON hat ja bereits gekürzt. Mich erinnert dieser Sektor zeitversetzt an die Telekommunikation im letzten Jahr. Hallo Lars, tolle Seite. Wenn ja, weist du wie mann darin Investieren kann. Ich habe leider jetzt erst Ihren Blog entdeckt, finde ihn für meine Bedürfnisse ausgezeichnet, hab auch die Excel-Tabelle geordert und bin schon sehr gespannt. Achja, könntest du vll auch noch mal etwas zu den diversen ETNs sagen, die es so gibt.

Das klang für mich aus dem Bauchgefühl heraus alles erstmal einfach zu abenteuerlich, und ich bin darin nicht investiert auch weil ich mir nicht recht vorstellen kann wie das mit meinem langfristigen anlagehorizont über passt.

Wie siehst du das, oder würdest du da gar und sei's nur mit einer kleinen Position "Spielgeld" mal reingehen? Eine Übersicht wäre natürlich schöner. Dürfte in den nächsten Tagen in Berlin erwerbbar sein. Einfach bei so einer Börse anrufen und sagen, hey könnt ihr mal bitte XY ins Programm aufnehmen?

Hallo, Ich habe eben einen neu aufgelegten ETF Im Internet habe ich nichts konkretes zu der Methodik finden können. Es gab gerade die 2. Ja, das ist richtig. Siehe auch Dividendenrenditen von High Yield-Aktien im Rückwärtsgang , dieser Trend ist offenbar noch nicht abgeschlossen.

Auf das gesamte Jahr hochgerechnet liegen wir aber noch bei etwas über 5 Prozent Ausschüttungsrendite. Wo wir gerade dabei sind: ETF Registered Shares o. Interessiert sich keiner für die ETF? Komisch, denke es geht hier um Rendite und passives Einkommen? Hätte noch andere auf der WL, aber scheinbar besteht keine Interesse, schade.

TER-kosten sind in Ordnung, und im Ggs. Freunde der Diversifikation wirds freuen, allerdings ab ner gewissen Anzahl verwässert sich der Effekt ja auch wieder eh, aber das ist ne eigene Diskussion. Sind übrigens auf dem deutschen Markt die ersten die explizit das Small Cap Segment auch mit abdecken. Als negativ einzustufen ist, das die ETFs soweit ich das bis jetzt sehe keine "Qualitäts"-Kriterien anzulegen scheinen. So kanns sein das man, geblendet von der reinen Yieldhöhe, sich das ganze Portfolio mit zweifelhaften Rohrkrepierern ala RWE und Telekom volltut.

Da müsste man nochmal genauer hinschauen. Vorläufige Index-Daten von Morningstar: Hast ja länger keine neuen ETFs mehr vorgestellt klar, irgendwann ist das Sortiment auch mal weitgehend abgegrast. Das werde ich mir anschauen und sicherlich darüber berichten.

Hallo zusammen, ich habe eine Frage zu der Dividendenrendite: Grundsätzlich beschreibt die Dividendenrendite die Ausschüttungshöhe im Verhältnis zum Kurswert. Wird bei mehreren Ausschüttungen pro Jahr, pro Ausschüttung die Rendite berechnet jeweiliger Aktienkurs und am Schluss addiert?

Gibt es die Dividendenrenditen für ETFs irgendwo nachzulesen? Chris ist mir zuvor gekommen, Danke: Die Erträge sind generell in Euro umgerechnet zum Ausschüttungszeitpunkt und die Dividendenrendite bezieht sich ein ein Kalenderjahr, mit der Grundlage des mittleren jährlichen Kurswertes des ETFs. Also selbst wenn man nur auf ner allgemeinen Vergleichs-Seite sich vorinformiert, sollte man trotzdem immer noch mal genau auf die einzelne Anbieterseite nachkontrollieren, um z.

Einen groben Gesamtüberblick der Renditen bietet ja hier das Blog unter dem Punkt "Ausschüttungsquoten" auf dieser Seite. Einfach den Links zu den einzelnen ETFs folgen und überprüfen. Was natürlich nur zur Auswahlhilfe dient und nicht von der eigenen Sorgfaltspflicht befreit.

Hallo lars Was kannst du zum etf deetfl sagen? Div rendite kosten Deine meinung? Danke für den neuen ETF. Ich bin zwar nicht Lars, aber vielleicht interessiert auch meine bescheidene Meinung?

Der Index besteht aus 50 Industrieunternehmen ohne Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistungen der Eurozone mit den höchsten Dividendenrenditen. Es steht zwar da "vierteljährliche Ausschüttung", allerdings werden gleichzeitig aber auch alle anderen Quartalstermine ausser März als "optional" bezeichnet. Nun zu dem was uns sicher alle eigentlich am meisten interessiert, die Ausschüttungshöhe: Man kann aber gewisse Einschätzungen treffen indem man auf die Seite des Indexanbieters Stoxx geht.

Meine Einschätzung soweit dazu: Klar, verständlicherweise haftet den Banken seit der letzten Finanzkrise und den seither andauernden Euro-Hickhack ein schlechter Ruf an. Ob nun berechtigt oder unberechtig, lässt sich sicher drüber streiten, fakt ist aber dass viele Anleger diese Branche möglichst meiden wollen und da ist das Bedürfnis nach "ex-Financials"-Produkten erklärlich.

Das "Problem" dabei ist nur, das solche Produkte eigentlich immer erst "zu spät" kommen ie. Naja, also wer den Banken besonders misstraut, für den ist das Produkt hier vielleicht interessanter, für den Rest von uns sehe ich erstmal keinen besonders zwingenden Mehrwert ggü den bekannten, bereits existierenden ETFs der Kategorie "europäische Dividenden", wie eben z.

Wie der Name schon sagt beinhalten sie 30 Unternehmen. Und wieder neue ETFs: Sie hatten schon eine Zeit lang thesaurierende ETFs darauf draussen, haben allerdings wohl erst jetzt gemerkt das Dividenden-Investoren wohl lieber die Ausschüttungen ausgezahlt bekommen wollen, lol. Konstruktion ist allerdings synthetisch, was ja einige nicht so mögen. Zu Sachen wie Wertentwicklung und Yield muss man aufgrund des jungen Alters erstmal noch auf die reinen Factsheets der Indizes selbst zurückgreifen: Ob deren bestehende Anleger jetzt hier soviel neuen zwingenden Mehrwert sehen, dahin umzuinvestieren, bleibt wohl noch abzuwarten.

Naja, jedenfalls freut mich aber zu sehen dass sich MSCI bei der Konstruktion des Indexes anscheinend ein paar mehr Gedanken gemacht hat als einfach nur der höchsten Yield nachzujagen: Aufnahme-Kriterien beinhalten ein Screening nach Qualitäts-Faktoren ROE, earnings variability, Verschuldungsgrad und einen 12monats-Kursperformancefilter, um Aktien auszusieben deren sich verschlechternde Fundamentalzahlen eine baldige Dividendenkürzung nach sich ziehen könnte.

Posted November 2, Neben Tages- und Festgeld zahle ich noch in eine Riesterrente ein, die ich abgeschlossen habe. Wenn ein Vielfaches in risikolose Investments geht, ist evtl. Mein Plan ist zunächst einmal mit einer etwas geringeren Rate einzusteigen und mein risikoloses Investment auszubauen. Für die Zukunft spricht nichts gegen eine Aufstockung der Rate.

Ich möchte mit dem Sparplan erste Erfahrung im Bereich der Börse machen. Dir ist klar, dass du mit dem Stoxx Europe Europa übergewichtest? Wenn schon, dann den eigenen Währungsraum, also Euro Stoxx Ist aus meiner Sicht aber auch nicht nötig, schon gar nicht mit deiner doch relativ kleinen Summe. Damit möchte ich die USA-lastigkeit des World ein wenig ausgleichen.

Habe mich dabei an Empfehlungen vom Finanzwesir gehalten. Wie ist denn dein Plan zur Asset Allocation? Liquiditätsreserve vorhanden und dort heraus gerechnet? Wie soll die AA über die Zeit verändert werden? Was ist, wenn du in 5 Jahren verheiratet bist, Kinder anstehen und du eine Immobilie kaufen möchtest? Aber wenn du schon fragst:.