Welthandelsorganisation: So funktioniert die WTO

Das gilt für den stationären Handel wie für den Versandhandel und den Online-Handel mit ihren zeit- und ortsungebundenen Absatz- und Beschaffungsgelegenheiten. Außer den im engeren Sinn Handel treibenden Institutionen sind handelsähnliche Institutionen am Güteraustausch beteiligt, z. B. Handelshilfsgewerbe, Handelsvertretungen, Kommissionsagenturen und Kommissionäre.

Sie blicken mitleidig auf den deutschen Staat. Mit dem Aufblühen der auf Autarkie bedachten mittelalterlichen Städte mit eigenem Münzwesen und von Zünften und Gilden getragenen eigenen Marktordnungen bildet sich ein glanzvoller städtischer Einzelhandel heraus, getragen von so erfolgreichen Kaufmannsdynastien wie denen der Fugger , Welser , Paumgartner und Tucher in Augsburg oder Nürnberg. Die fand sich in der WTO. Doch für die junge Generation bedeutet Integration mehr als Anpassung: Hinter diesem fiskalischen Deich könne sich die Binnenwirtschaft ungestört entwickeln, bis sie fit für einen fairen Handel auf Augenhöhe sei.

Klassische Außenhandelstheorien

Die Spezialisierung durch internationalen Handel führt für beide Länder zu einem Wohlstandsgewinn. Angenommen, vor Aufnahme des Handels hat Land A zwei Einheiten Stahl und drei Autos hergestellt, Land B hat neun Einheiten Stahl und zwei Autos produziert (siehe Abbildung unten, gepunktete Linie). Nun setzt A alle Arbeitseinheiten in der Autoproduktion ein. Es produziert sechs Autos.

Linke Ökonomen streben sogar ein Gleichgewicht an. Im Gegenzug dürften sie dies mit importierten Produkten nicht mehr tun. Exporte würden attraktiver, Importe unattraktiver. Die Einfuhr von billigen Halbfertigprodukten wie Kotflügeln würde sich nicht mehr auszahlen. Bei manchen Typen stammen drei Viertel aus ausländischen Fabriken in vier Kontinenten. Weitere sinnvolle Nachfrageverschiebungen und Veränderungen grenzüberschreitender Wertschöpfungsketten könnten ebenfalls durch eine fiskalische Erhöhung der Transportkosten herbeigeführt werden.

An sich hielt ehedem auch Friedrich List Freihandel für nützlich. Allerdings müsste dafür der Entwicklungsstand der Länder ähnlich sein. Davon sind wir allerdings weiter entfernt denn je. Linke könnten Antworten geben. Du kommentierst mit Deinem WordPress.

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Ökonomische Standorttheorien sehen die Infrastruktur eines Ortes unter anderem als wichtigen wirtschaftlichen Faktor. Stahl und Autos, Transportkosten fallen nicht an soll das Prinzip der komparativen Kosten verdeutlicht werden. Mit Arbeitseinheiten können im Land A pro Tag vier Einheiten Stahl oder sechs Autos - oder eine entsprechende Kombination von beiden - produziert werden. In Land B können mit Arbeitseinheiten pro Tag zwölf Einheiten Stahl oder acht Autos - oder eine entsprechende Kombination von beiden hergestellt werden.

Waren wandern um die Welt. Quellentext Ein Prinzip auf Talfahrt? Die Globalisierung heutigen Typs wäre nicht denkbar ohne das beharrliche, oft auch brutale Drängen der Amerikaner auf Reisefreiheit für Waren und Dienstleistungen aller Art. Runter mit den Zollsätzen! Weg mit nationalen Regularien! Das war das Credo einer ganzen Epoche.

Kaum eine anderes Wort hat eine derartige Talfahrt im öffentlichen Ansehen hinter sich. Mehr als jeder zweite Amerikaner [ Denn in der Tat kann Amerika von der weltweiten Arbeitsteilung nicht mehr so selbstverständlich profitieren wie früher. Jahrzehntelang diktierte Amerika dem Rest der Welt die Handelsbedingungen, der Dollar dominierte, die US-Firmen konnten ihre technischen Standards durchsetzen, die Arbeiter ausländischer Werke waren Zulieferer, noch keine Wettbewerber.

Heute - Anm. Die Zulieferer von einst treten nun vielfach als selbstständige Konkurrenten auf. Wenn es in Deutschland eine Gerechtigkeitslücke gibt, klafft in der Mitte Amerikas ein Gerechtigkeitsloch. Zehn Prozent der Bevölkerung besitzen 70 Prozent aller Vermögenswerte. Als Vertreter der Freihandelsschule genoss er bisher einen untadeligen Ruf. Die neuen Produktionsanlagen im chinesischen Jangtse-Delta und im mexikanischen Grenzland seien der Beginn, nicht das Ende einer Entwicklung, sagt er nun mit drohendem Unterton.

In acht Verhandlungsrunden trieb es die Liberalisierung des internationalen Handels und damit den Austausch von Waren voran. Die fand sich in der WTO. Wichtigstes Organ ist die Ministerkonferenz, in der alle Mitgliedsländer vertreten sind. Sie tagt mindestens alle zwei Jahre, jeweils an verschiedenen Orten zuletzt in Seattle, Damit hat sie prinzipiell die Kompetenz, Änderungen der WTO-Rechtsordnung herbeizuführen und für alle Mitglieder für verbindlich zu erklären.

Weiterhin setzt sie diverse Komitees und Arbeitsgruppen ein, die sich beispielsweise mit Handelsabkommen oder Wettbewerbspolitik beschäftigen. Dem steht zwar eine Leitungs-, aber keine Entscheidungsfunktion zu. Die Alltagsgeschäfte zwischen den Ministerkonferenzen nimmt der Allgemeine Rat wahr. Er ist ebenfalls beschlussfähig, tagt mehrmals im Jahr und setzt sich je nach Anlass aus Botschaftern, Delegationsleitern oder Beamten der Mitgliedsländer zusammen.

Daneben gibt es noch drei weitere Räte, deren Arbeitsgebiete der Warenhandel, der Handel mit geistigem Eigentum und der Handel mit Dienstleistungen sind. Dem Grundsatz der Meistbegünstigung folgend, sollen einem Mitgliedsland gewährte Handelsvorteile auch allen anderen Mitgliedern eingeräumt werden. Dass ausländische gegenüber inländischen Konkurrenten benachteiligt werden, soll der Grundsatz der Inländerbehandlung verhindern. Der Grundsatz der Reziprozität möchte sicherstellen, dass sich die Vertragsparteien einen gegenseitigen Marktzugang garantieren.

Wer sich und seinen Mitgliedern derart grundsätzliches Regelwerk aufbürdet, hat entsprechend der facettenreichen Interessenslage aller Beteiligten viel zu tun.

Das ist gespickt mit nationalen Vermarktungsvorschriften, die umweltrechtliche, gesundheitliche oder hygienische Aspekte betreffen. Wenn dann beispielsweise über den Import von hormonbehandeltem Rindfleisch oder gentechnisch veränderten Lebensmitteln gestritten wird, wundert es nicht, dass sich die WTO-Schlichter in den letzten sechs Jahren mit knapp Streitfällen beschäftigen mussten und müssen.

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