Aktienoptionen Verstehen

Aktien – welche Titel bieten Potential und Rendite? Auf der Suche nach Renditechancen und Potential gibt es viele Aktien, die für eine Geldanlage in Frage kommen könnten.

Im einen wie im anderen Fall wird der Stillhalter eine Vermögensschädigung erleiden, deren Belauf stets dem absoluten Unterschied zwischen dem laufenden Marktpreis des Underlying und dem angehenden Ausübungspreis gleichkommt. Sein Kontrahent, der Optionskäufer Prämienzahler ; " option buyer "; " option holder " , hat ihm gegenüber die "Long-Position" an dem Optionsgeschäft inne " long call ", " long put ".

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Der Käufer einer Kaufoption (

Verkauf einer Verkaufsoption " Short-Put ": Stillhalter erhält Optionsprämie und muss bei Ausübung den Basiswert abnehmen und den Kaufpreis in Höhe des Ausübungspreises bezahlen passive Position. Der Verkäufer eines Put rechnet auf einen sich gleichbleibenden Kursstand oder aufs Kurssteigen.

Die an den Börsen notierten Aktienoptionen umfassen stets einen ganz bestimmten Mindestschluss, der als Standardschlusseinheit eines Optionskontraktes " option contract " gilt. Zumeist sind das Aktienoptionen an der Zahl, wie es auch in unserem Beispiel für den Kontrakt vorausgesetzt sei.

Die Optionsprämie ist in der üblichen Weise sogleich mit Zustandekommen des Optionskontakts an den Optionsverkäufer zu entrichten. Dieser darf die eingestrichene Prämie behalten, gleichviel ob der Optionskäufer seine Option nachher ausübt oder nicht.

Da es sich bei dem infrage stehenden Optionsgeschäft um einen Kontrakt "Europäische Stils" dreht, darf der Optionshalter allein am Verfalltage von seinem Ausübungsrecht Gebrauch machen. Sollte ihm an dem Kauf der XYZ-Aktie trotz allem gelegen sein, so wird er sie unabhängig von dem Optionsgeschäft am Markt zum herrschenden Kurs zu erwerben trachten.

Gescheiterweise wird der Inhaber einer Kaufoption nur dann gewillt sein, diese auszulösen, wenn der Preis des Basisobjektes über dem Ausübungspreis liegt.

Hieraus ergibt sich der Satz: Anders liegen die Dinge im Falle einer Verkaufsoption. Greifen wir hierzu den Illustrationsfall eines Händlers Trader auf, der mit Spekulationsabsicht Verkaufs optionen " put " europäischen Stils auf Aktien kauft. Da es sich hierbei um einen Optionskontrakt europäischer Spielart handelt, kann das Optionsrecht nur zum Verfallsdatum zur Ausübung gebracht werden.

Direkte und indirekte Transaktionskosten mögen hierbei wieder ausgeklammert bleiben. In der Sache wird der Inhaber einer Verkaufsoption diese nur dann auslösen wollen, wenn der Preis des Grundobjektes unter dem des Ausübungspreises zurückbleibt. Beide Mal gleicht der Vermögensgewinn des einen Transaktionskosten und Nutzenaspekten abgerechnet dem Vermögensverlust des anderen. Aus diesem Grunde pflegt man in diesem Stück oft und gerne von einem Nullsummenspiel " zero-sum game " zu sprechen.

Im Folgenden seien Optionen einer Marktwertbetrachtung unterzogen. Der Marktwert einer " plain vanilla " Option schwankt c. Genau besehen zerfällt der Marktwert " market value "; Verkehrswert einer Amerikanischen Option zu jedem gegebenen Betrachtungszeitpunkt in zwei gesonderte Teile: Der innere Wert einer Option ist der Wert, der dem Optionsinhaber nach ihrer Auslösung rein verbleibt, d. Dies setzt bei vorzeitiger Geltendmachung des Optionsrechts voraus, dass eine Ausübung innerhalb der Laufzeit möglich und für den Halter aus finanzieller Sicht durchaus vorteilhaft ist.

Anders gewendet, was aber auf eins herauskommen, der innere Wert einer Option ist stets und ausnahmslos der Wert, der dem Inhaber zufällt, wenn die Option augenblicklich verfiele und man sie nach ihrem Marktwert aufrechnete. Ist der innere Wert nicht gegenwärtig, so rechnet sich eine Auslösung für den Halter einer Option nicht.

Da er sie nicht ausüben muss, ist ihr Wert allenfalls gleich null, keinesfalls negativ, so dass sie ihm Schulden eintrüge. Sofern der Halter der Option den Gegenwert eines inneren Wertes, solange und soweit durch die Marktlage positiv festgesetzt, in bar zu vereinnahmen beabsichtigt, wird er mit der Auslösung zu gleicher Zeit das Basisobjekt der Option im Effektivmarkt gegen Kassa zum herrschenden Marktpreis umsetzen oder sich den Unterschied durch Barabgeltung " cash settlement " verrechnen lassen.

Der innere Wert einer Option kommt sonach stets ihrem Ausübungswert " exercise value " gleich. Arbitragegründe stellen sicher, dass der innere Wert zugleich der kleinstmögliche positive Geldwert ist, den eine Amerikanische Option annehmen kann.

Bei Europäischen Optionen hingegen ist das nicht gewährleistet, da eine Arbitrage nicht allezeit durchführbar ist. Ihr am Markt zu lösender Geldwert " payoff ", " intrinsic value " ist hiernach ein positiver. Der innere Wert einer Option beläuft sich auf den Kopf genau auf den Betrag, mit dem sie im Geld liegt.

Wie leicht einzusehen, wird niemand bereit sein, wenn er nicht töricht ist, eine erkaufte Option, die "im Geld ist", unter ihrem inneren Wert wieder herzugeben. Desgleichen wird eine erstandene und im Bestand gehaltene Option " long " , wie erwähnt, nirgends und niemals einen negativen Marktwert annehmen; denn niemand ist dazu verbunden noch würde sich irgendeiner aus freien Stücken dazu verstehen, seine Option auszuüben, falls ihm das einen sofortigen Verlust bescherte, den er sonst nicht hätte.

Genau darin liegt ja der Wesenskern eines jeden Optionsgeschäfts, nämlich in dem Recht zu wählen. Darüber hinaus gibt es Optionen, die zwar einen Marktwert, aber keinen inneren Wert haben. Eine Kaufoption Call ist "aus dem Geld", wenn und insoweit der Marktpreis ihres Underlyings niedriger steht als ihr "exercise price".

Eine Verkaufsoption Put wieder ist aus dem Geld, wenn und insoweit ihr "exercise price" unter dem Marktpreis ihres Underlyings zurückbleibt.

Eine Option, die "aus dem Geld" ist, hat keinen inneren Wert. Allenfalls ist ihr ein Zeitwert beschieden. Ist eine Option endlich weder aus noch im Geld, liegen also ihr Basispreis und ihr Marktpreis zum Mindesten fast genau auf einer Höhe, so befindet sich die letzterwähnte Option "am Geld" " at the money " ATM, " pari ". Liegt der Marktpreis des Basisgegenstandes ganz in der Nähe des Ausübungspreises der Option, so sagt man gelegentlich, sie notiere " near the money ".

Durch genügende Veränderung des Marktpreises des zugrunde liegenden Gutes kann die Einstufung im Zeitlauf mit einem Mal oder gar nicht selten auch mehrmals umschlagen. Das soeben Gesagte auf den kürzesten Ausdruck gebracht ergibt: Bezeichnet X den Ausübungspreis " exercise price " einer Option und S t den zum Zeitpunkt t herrschenden Marktpreis ihres Basisobjekts, so erhält man, in abkürzender förmlicher Schreibweise, den in der folgenden tabellarischen Übersicht dargestellten Zusammenhang: Da nun, wie eingangs geschildert, sich der Wert einer Option zusammensetzt aus dem innerem Wert und dem Zeitwert, ergibt sich daraus folgender logisch zwingender Schluss: Eine Option hat einen Zeitwert , der gleichkommt der Differenz aus der Optionsprämie und dem inneren Wert der Option; oder in förmlicher Schreibweise ausgedrückt: Wie die Praxis der Optionsgeschäfte erweist, führt eine erhöhte implizite Volatilität auf dem fraglichen Markt, unter sonst gleichen Umständen, zu einem sich hebenden Zeitwert der Option; und umgekehrt.

Dieser Befund findet seine Grundlage in dem unmittelbar einleuchtenden Satz: Mit zunehmendem Zeitverfluss und Herannahen des Verfalltermins an die Gegenwart wird ganz analog der Zeitwert der Option aus eben demselben Grunde allmählich indes in der Zeit überproportional abschmelzen " wasting asset ".

Eine Option, die am oder aus dem Geld liegt, leitet ihren Wert demzufolge, wie leicht zu durchblicken, allein aus ihrem Zeitwert her. Eine Option kann aus naheliegenden Gründen nur vor Erreichen ihres Verfalltermins einen Zeitwert gewähren; mit näher rückendem Verfall schwindet ihr Zeitwert " time value decay ". Bei Eintritt des Verfalls wird er sich mit innerer Notwendigkeit immerfort auf null stellen.

Der Wert der Option kommt hiernach ihrem inneren Wert gleich " parity ". Der Optionsinhaber, der die Option zu einem bestimmten Preis Prämie vom Stillhalter Optionsverkäufer gekauft hat, entscheidet einseitig, ob er die Option gegen den Stillhalter ausübt oder sie verfallen lässt. Die Standardformen englisch plain vanilla der Option sind die Kaufoption englisch Call und die Verkaufsoption englisch Put. Der Käufer der Option hat das Recht — nicht jedoch die Pflicht —, zu bestimmten Ausübungszeitpunkten eine bestimmte Menge des Basiswerts zu einem zuvor festgelegten Ausübungspreis englisch strike zu kaufen oder zu verkaufen.

Er ist im Falle der Ausübung verpflichtet, den Basiswert zum vorher bestimmten Preis zu verkaufen bzw. Man unterscheidet bei Optionen, wie bei allen Termingeschäften, zwei Arten der Ausübung: Zahlung und Lieferung englisch physical delivery und Barausgleich.

Ist Zahlung und Lieferung vereinbart, liefert ein Kontrahent bei einer Verkaufsoption der Inhaber, bei einer Kaufoption der Stillhalter den Basiswert, der andere Kontrahent zahlt den Ausübungspreis als Kaufpreis. Beim Barausgleich zahlt der Stillhalter die Wertdifferenz, die sich aus Ausübungspreis und Marktpreis des Basiswertes am Ausübungstag ergibt, an den Optionsinhaber.

Der umgekehrte Fall, in dem der Inhaber an den Stillhalter zahlt, kann im Normalfall nicht vorkommen, da der Inhaber in diesem Fall die Option nicht ausübt. Der wirtschaftliche Vorteil für den Inhaber ist in beiden Fällen gleich, wenn man von Transaktions-, Lagerungs- und Lieferkosten absieht.

Neben den Standard-Optionen existieren noch die exotischen Optionen , deren Auszahlungsprofil nicht nur von der Differenz zwischen dem Kurs und dem Ausübungspreis abhängt. Gehandelt werden standardisierte Kontrakte mit festen Basiswerten, Verfallsterminen und Ausübungspreisen. Die Standardisierung soll die Liquidität der Optionen erhöhen. Das Angebot an Optionskontrakten einer Terminbörse ist normalerweise mit dem der Future -Kontrakte abgestimmt.

Da der Vertrag bilateral ausgehandelt wird, ist er im Prinzip frei gestaltbar. Eine einmal eingegangene Position kann nur in Verhandlung mit dem Vertragspartner vorzeitig beendet werden. Alternativ kann das eingegangene Risiko durch ähnlich oder exakt gleich ausgestaltete Gegengeschäfte abgesichert werden. Letztendlich können Optionen noch als Wertpapier gestaltet werden Optionsschein. Optionsscheine sind auch frei gestaltbar, allerdings muss der Emittent dabei Abnehmer für die konkrete Ausgestaltung finden.

Für den geregelten Handel mit Optionen ist es Voraussetzung, dass die Basiswerte an liquiden Märkten gehandelt werden, um jederzeit den Wert der Option ermitteln zu können. Im Prinzip ist es jedoch auch möglich, dass der Basiswert beliebig gewählt werden kann, solange es möglich ist, die im Abschnitt Sensitivitäten und Kennzahlen beschriebenen nötigen Variablen zu bestimmen. Im Geld englisch in the money ist eine Option, die einen inneren Wert besitzt.

Aus dem Geld englisch out of the money ist eine Option, die keinen inneren Wert besitzt. Eine Option ist am Geld englisch at the money , wenn der Marktpreis des Basiswertes gleich oder nahezu gleich dem Ausübungspreis ist. Je nach Betrachtung kann dabei als Marktpreis des Basiswertes der Kassakurs oder der Terminkurs am Laufzeitende der Option zugrundegelegt werden. Englische Begriffe zur Unterscheidung dieser beiden Betrachtungen sind at the money spot für den Kassakurs und at the money forward für den Terminkurs.

Sensitivitätskennzahl, die angibt, welchen Einfluss der Preis des Basiswertes auf den Wert der Option hat. Das Delta ist beim sogenannten Delta-Hedging wichtig.

Für den Inhaber der Option ist das Theta normalerweise negativ, eine kürzere Restlaufzeit bedeutet also immer einen geringeren theoretischen Wert. Das Rho einer Option gibt an, wie stark sich der Wert der Option ändert, wenn sich der risikofreie Zinssatz am Markt um einen Prozentpunkt ändert.

Für Kaufoptionen ist das Rho positiv, für Verkaufsoptionen negativ. Der Hebel wird errechnet, indem man den aktuellen Kurs des Basiswerts durch den aktuellen Preis der Option dividiert. Bezieht sich die Option auf ein Vielfaches oder einen Bruchteil des Basiswerts, muss dieser Faktor in der Rechnung entsprechend berücksichtigt werden.

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