Die Besteuerung von ETF Fonds ab 2018 (mit 6 Fallbeispielen)


Man zahlt doch nur den persönlichen Steuersatz und kann sich die zuviel gezahlte Abgeltungssteuer zurückholen. Zum Thema Optimized Sampling habe ich auch nie gesagt, dass der Anbieter hier keinen Aufwand betreibt, das muss er sogar, damit er garantiert den Index nachbildet. Da wir in beiden Fonds die gleiche Strategie einsetzen, ist der Unterschied umso erstaunlicher. Da er in diesem Jahr schon zweimal bei

Online-Training


Sie kleben am Kurs wie eine Klette, messen jedem Fieberzucken eine Bedeutung bei und wollen eine Erklärung. Dabei sagen doch Mathematik und Psychologie: Permanentes Starren auf die Börsenkurse muss unglücklich machen.

Im schlimmsten Fall nicht Leser M. Das Einzige was ich sehe: Junge Männer, die ihre Lebenszeit verschwenden. Als jemand, der definitiv die zweiten Halbzeit seines Lebens erlebt, macht mich das sehr ungehalten. Es läuft doch immer gleich ab. Mein wohl vermessener Wunsch. Kann man Schritt 1 nicht einfach überspringen? Seht diesen Artikel deshalb eher als etwas nachdrücklich vermittelte Fürsorge, denn als Pampigkeit.

Nun ist der Artikel doch perfekt. Die Community hat die konkrete Ursache beigesteuert und ich die Meta-Ebene. Der Finanzwesir beantwortet nicht die Frage, sondern nutzt sie dazu, ein übergeordnetes Thema aufzugreifen.

Manchmal ist es allerdings besser die Frage nicht zu beantworten, sondern der Motivation der Frage nachzugehen. Würde mich ein Freund fragen, ob ein Selbstmord durch Erhängen sicherer ist als sich aufs Gleis zu legen, so würde ich auch nicht die Frage beantworten, sondern die Frage als solche hinterfragen.

Ähnlich ist auch hier die Antwort zu sehen. Sie geht der Ursache auf die Spur. In der Schule könnte man sagen "Thema verfehlt", im realen Leben eher nicht. Dass dieser Vergleich nicht hinkt, müsste die Grundannahme nämlich sein, dass der Selbstmord das Ziel wäre. Und dann wäre die korrekte Antwort, dass man die Gesamtheit Selbstmord sehen müsse, statt sich im Kleinkarierten "Erhängen oder Gleis" zu verfangen.

Etwas makaber, aber dann würde dein Vergleich passen. Ja, Albert hat es schlicht übersehen und die Bäume vor lauter Wald nicht gesehen. Er geht ja im Bericht auch auf den Spread ein, was ihm ja langfristig auch völlig egal sein kann. Passiert eben und gut ist. Als sonst stiller Mitleser übrigens ein absolut ehrliches Danke Finanzwesir für deinen Blog! Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass auch die Frage "Kann ich als Börseneinsteiger ohne Umwege ein gelassener, passiver Investor in ETFs werden?

Die empirischen Daten zeigen, dass die durchschnittliche Haltedauer von Aktien, aktiven und passiven Investmentfonds immer kürzer wird. Sie ist im Gleichklang mit dem technischen Fortschritt und den ständig und jederzeit verfügbaren Informationen und Handelsmöglichkeiten immer immer kürzer geworden. Trotz oder genau gegenläufig zum immer breiter verfügbaren Wissen, dass zeigt, das nur langfristiges Agieren erfolgreich sein kann! Dein Blog kann nur dabei helfen, die Lernkurve schneller zu durchlaufen.

Wer ein guter, gelassener, erfolgreicher weil meist passiver Anleger in ETFs ist, wäre auch als gelassener, meist passiver Anleger mit Einzelaktien erfolgreich. Nichts für ungut, aber die Artikel hier und wie ich hoffe auch auf meinem Blog, helfen maximal die Lernkurve zu beschleunigen. Auf dem Blog von Covacoro gibt es hierzu diesen Artikel: Sind sie bereit für ETFs? Auch ich konnte mich damals hier als Leser D. Das ist ja das schöne an Dir, Albert, das du dich wirklich jedem und allem annimmst.

Und auch dieses Thema, gerade für Neulinge interessant, macht solch einen Blog aus. Das zeigt mal wieder herrlich das nicht ein Trump oder irgendeine Krise, nicht England und Frankreich, auch nicht China oder Bolivien einen Aktienkurs oder Index in der Kursentwicklung bestimmen. Nein, einzig Angebot und Nachfrage regeln den Kurs. Für mich ist es eher ein Luxusproblem, täglich oder gar stündlich die Kurse zu checken.

Luxusproblem deshalb, weil ich den Luxus nicht habe. Mein Beruf ist noch nicht "Verwalter des eigenen Vermögens". Zum Finanzwesir bin ich nur gekommen, weil ich mich schon Jahre zuvor mit der Budgetierung meiner Finanzen beschäftigt habe. Nicht mit einem Haushaltsbuch, in die Vergangenheit zu schauen ergibt für mich insofern keinen Sinn.

Das ist wie ein Kredit nur umgekehrt. Wenn ich das Geld brauche, wartet es schon auf dem Tagesgeld- oder Girokonto. Plötzlich habe ich gemerkt, da bleibt ja was übrig, wenn ich für die Versicherungszahlung schon seit nem Jahr was zurücklege und sie mich nicht wie aus heiterem Himmel trifft. Dann hab ich den Finanzwesir gefunden, das Konzept fand ich sinnvoll. Seitdem schaue ich alle paar Wochen in mein Depot und freue mich.

Gestern hab ich mal wieder Portfolio Performance aufgemacht. Der Stand des Depots hat mir ehrlich gesagt nicht viel gesagt, ich wusste jetzt nicht, ob das gut oder schlecht ist. Erst die Performance-Zahl hat mir gesagt: Sieht ganz gut aus Ich wette das wird ziemlich schnell langweilig. Bin 54 Jahre alt und möchte Geld für den Ruhestand mit 67 anlegen.

Sind also 13 Jahre und würde passen, da zwischen 10 und 15 Jahren. Was ist in 3 Jahren und einen Tag? Nein, so dogmatisch ist das sicher nicht gemeint: Je mehr Jahre man hat, umso mehr Zeit kann man der Anlage geben, kurzfristige Verluste über Gewinne hat sich ja noch niemand beschwert ;- wieder aufzuholen und nähert sich immer mehr dem an was so lapidar als "langfristige Durchschnittsrendite" bezeichnet wird. Das ganze hat also einen gewissen statistischen Hintergrund, zur Illustration hatte ich auch mal einen Artikel geschrieben, den du hier lesen kannst: Anhand der Verteilungsfunktion der Renditen wird auch klar warum vor allem eine langfristige Herangehensweise bei der Aktienanlage empfohlen wird.

Oder andersherum gesagt, wenn überall von seriösen Seiten ein "langfristiger Anlagehorizont" von mind. Dort, und vor allem in den Kommentaren, wird dir das Thema aus verschiedenen Perspektiven dargestellt: Nach dem Lesen wirst du sehen dass es eigentlich nicht darum geht, dass du nun dein Depot exakt mit 67 komplett auflösen musst.

Im Gegenteil, da gibt es noch viel mehr mögliche Herangehensweisen und Strategien, und aus den ganzen Ansätzen wirst du auch eine für dich passende Kombination finden. Hallo Totti, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob Du diese Frage so ernst meinst: Von einem auf den anderen Tag ändert sich nicht die Welt. Der Anlagehorizont von dem bei Aktien gesprochen wird, basiert auf historischen Erfahrungen mit Aktien.

Will man also weitestgehend sicher sein, dass man in einer Jahre entfernten Zukunft nicht weniger Geld als heute hat, so sollte man nicht mehr in Aktien investieren. Eine Garantie hast Du aber auch bei 15 Jahren nicht. Die Zukunft ist ungewiss.

Aber ist das wirklich das, was Du möchtest? Wie wichtig ist es Dir, just an diesem Tag nicht weniger zu haben als heute? Bist Du an genau diesem Tag in 10 Jahren darauf angewiesen, das gesamte? Geld ausgeben zu müssen? Geld entnehmen zu wollen. Dann könntest Du ggf. Ich hoffe, die Idee hinter der Jahre-Aussage ist aber trotzdem halbwegs klar geworden.

In der Vergangenheit hat es maximal diesen Zeitraum gebraucht, um keine Verluste durch Verkäufe zu erleiden. Es handelt sich hierbei um grobe Richtwerte und keine exakte Wissenschaft, weil niemand die genaue Zukunft kennt. Man sollte wegen den Börsenzyklen nur das Geld in Aktien anlegen, welches man längerfristig nicht benötigt.

Nein, das musst du natürlich nicht, aber spätestens mit 67 solltest du dir Gedanken um eine individuelle Entnahmestrategie machen: Danke an allen für die netten Antworten. Mein Problem ist eher dass ich der Meinung bin dass man nach dem Kauf von Aktien den Kaufpreis vergessen darf bzw.

Hans und Peter sind beide 62 Jahre alt und besitzen Euro Vermögen. Beide können mit 67 in Rente gehen. Hans hat für Euro Aktien und für Euro Festgeld. Peter hat Euro Festgeld. Peter überlegt für Euro Aktien zu kaufen. Hans kaufte seine Aktien mit Beide hätten die gleiche Vermögensverteilung und den gleichen Abstand zur Rente. Also müsste es auch die gleiche Empfehlung für Hans und Peter geben. Entweder muss Hans seine Aktien verkaufen oder Peter darf mit 62 Aktien kaufen. Um irgendeinen hypothetischen Fall, um Hans, um Peter oder doch irgendwie um Totti?

Wenn ich Dir persönlich weiterhelfen kann, dann antworte ich gerne. Ich betreibe ja auch schon ein paar Jahre länger Geldanlage und bin bislang damit gut gefahren, eine gewisse Flexibilität in meiner Anlage zu haben. Können Peter und Hans ggf. Falls nein, dann sollten sie frühzeitig aus der Anlageklasse "Aktien" aussteigen. Das ist dann genau die gleiche Geschichte wie beim Häuslebauer, der genau in 3 Jahren das Geld für den Kredit braucht - wer so eine Deadline hat, sollte auf die Erfahrungen der Vergangenheit schauen und lieber etwas konservativer operieren.

Eine konkrete Prozentzahl "Was wäre aber der Unterschied im Risiko? Das kann man auf die Vergangenheit bezogen zwar ermitteln, aber Dich oder Hans oder Peter oder Und die ist ungewiss. Wenn also der absolute Wille da ist, mit 67 den Stecker aus dem Thema "Geldanlage" zu ziehen und fortan eine Sofort-Rente bis zum Lebensende zu beziehen, dann würde ich eher zu einem früheren Ausstieg raten. Wann genau die Aktienanteile gekauft wurden, ist übrigens egal. Da gebe ich Dir recht. Wenn Hans und Peter heute beide 62 sind und beide das gleiche Vermögen, dann würde ich beiden heute nicht dazu raten, ihr Geld in Aktien zu investieren, wenn sie mit 67 das komplette Geld auf jeden Fall in eine Sofort-Rente stecken wollen.

Dem Jährigen würde ich allerdings schon noch raten, eine Zeit lang das Geld in Aktien zu investieren - allerdings nicht notwendigerweise bis zum 67 Lebensjahr. Läuft es die ersten 5 Jahre gut an der Börse kann man schon anfangen, wieder aus der Aktienanlage auszusteigen. Ist innerhalb der 5 Jahre jedoch ein Crash erfolgt, dann hat man noch 10 Jahre Zeit, um die Verluste auszusitzen und wieder im grünen Bereich zu landen.

Gerade wenn es auf die Zielgerade geht, muss man schauen, dass man seine Ziele auch erreicht. Wer so ein starres Ziel exakt 67, all-out, basta!

Wer zu mehr Flexibilität bereit ist und die finanziellen Möglichkeiten hat kann hier aggressiver vorgehen und länger an der Börse investiert sein. Die Frage ist auch, ob ich als Jähriger den eisernen Wille und die Nerven habe, einen Börsencrash durchzustehen, der in diesen 10 Jahren noch erfolgen könnte. Muss ich mir das überhaupt noch antun? Habe ich nicht schon genug komisches Wort in einer auf das Maximum geprägten Welt, gell? Wenn ein solcher Typ erst mit 57 erstmalig Geld an der Börse investiert, ist das zum Scheitern verurteilt.

Ist der "Sofort-Renten"-Investor aber ein alter Hase in Sachen Börseninvestments, der vielleicht nur einen Teil des Vermögens in eine Sofort-Rente investieren will - darüber habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht - dann würde ich mir weniger Sorgen machen. Wie gesagt, bevor es um konkrete Einzelfälle geht, wirst du nach dem Lesen der verlinkten Artikel den Hintergrund besser verstehen, warum es überhaupt die Empfehlung gibt nochmal, keine "Vorschrift" oder sowas, dass muss sowieso immer auf jede Situation persönlich angepasst werden , welche Rolle die Langfristigkeit des Anlagezeitraumes bei Aktien spielt.

Die Artikel erklären das Prinzip dahinter viel ausführlicher, aber ich wiederhol's halt nochmal Wer nur für ein paar Jahre an der Börse ist, der kann vielleicht wenns gut läuft sein Geld verdoppeln, aber auch genauso wenns schlecht läuft sein Geld halbieren.

Je länger man aber der Börse Zeit geben kann, umso weniger "Glückspiel" wird es, sondern man nähert sich immer weiter je länger, desto näher der allgemeinen langfristigen Durchschnittsrendite an. Wie du ja auch an meinem Artikel siehst, wo ich für knapp Jahre beim SP die Rendite-Ergebnisse und ihre Wahrscheinlichkeitsverteilung für verschiedene Haltedauern gezeigt habe.

Als Extrembeispiel, für jemanden der nur 1 Jahr investiert, ist die Chance, ob er nach dem Jahr mit mehr oder weniger Geld dasteht, nur leicht besser als ein Münzwurf. Je mehr Zeit man der Sache gibt, umso mehr kann sich aber eben die allgemeine Aufwärtstendenz des Aktienmarktes auch durchsetzen. Ähnliches zeigt dir der Wesir ja auch in seinem "MSCI World -Verlust" Artikel, da sind die Wahrscheinlichkeiten aufgrund des freundlicheren Zeitraumes seit sogar noch etwas besser, aber ganz egal ob man nun lieber optimistischer oder pessimistischer rechnet, es geht im allgemeinen erstmal um das Verstehen dieser allgemeinen positiver werdenden Grundtendenz bei der Zeit.

Kommen wir zu "Hans und Peter" - anstatt ihnen jetzt eine "Empfehlung" abzugeben, würde ich lieber so formulieren, dass sich lieber über "ein paar Dinge selbst Gedanken machen" das klingt nicht so autoritär und weist vorallem darauf hin dass jede allgemeine Empfehlung immer noch aufgrund der individuellen Situation und Typsache angepasst werden muss.

Anstelle das nur über den Anlagehorizont zu entscheiden, würde ich viel lieber nochmal auf die Wichtigkeit und die Klärung der jeweils eigenen Risikotoleranz hinweisen.

Die wurde noch garnicht erwähnt, ist aber der Dreh- und Angelpunkt bei der Frage, was Hans und Peter jeweils aushalten können, und daher was die passendste Vorgehensweise für sie wäre - ganz wichtig, da müssen sie auch nicht gleich sein! Auch vernachlässige ich jetzt erstmal mögliche Grundsatzdiskussionen über "warum überhaupt ein so schlaghaftes Komplett-Verkaufen zum Renteneintritt, warum nicht einfach Aktien weiterlaufen lassen oder nur angepasste Entnahme, etc?

Bleiben wir also bei deinem Beispiel - in 5 Jahren soll das Vermögen in eine Sofortrente gesteckt werden. Wenn wir uns nun Hans ansehen: Auf der oberen Seite der Möglichkeiten unterstellen wir eine Verdoppelung der Aktien und könnten k erreichen. Und dazwischen sind eben auch alle Möglichkeiten offen. Die "Empfehlung" an ihn wäre also - wenn er sich darüber schon Gedanken gemacht - bleib dabei. Wie hingegen Peter tickt, kann unabhängig davon ja ganz anders sein. Vielleicht ist er jemand, der viel mehr Wert auf Planbarkeit und Sicherheit legt, und dafür auch bereit ist oder eben bereit sein muss , für Verlustbegrenzung auch Abstriche beim möglichen Renditepotential zu machen.

Je nachdem wo er sich eben selbst einordnet im Spektrum von "k und garantiert nicht weniger" versus "wer was gewinnen will, muss auch was wagen" machen Aktien eben mehr oder weniger Sinn. Ganz wichtig, zwischen den beiden gibt es kein "richtig oder falsch" - beide sollen das machen, was jeweils zu ihnen selbst am ehesten passt.

Investieren ist kein Wettkampf, bei dem irgendeiner jemand anderem was beweisen müsste, sondern jeder seinen eigenen Weg abseits von Extremen wie Übermut oder Übervorsichtigkeit, finden muss. Der Anlagezeitraum selbst spielt erst nach der viel wichtigeren Klärung der Risikotoleranz nur noch insofern eine Rolle, dass jemand der für länger anlegen kann natürlich auch viel mehr Zeit hat, zwischenzeitliche Verluste wieder aufzuholen: Jemand, der für 30 Jahre anlegt, hat weniger Probleme bei einer Halbierung seiner Aktien im Jahr 3, weil er noch 27 Jahre übrig hat, in denen sie das wieder mehr als aufholen können.

Zumal ja auch, bei jüngeren Leuten geht es meist noch um nur geringere Beträge, da wird erst noch angespart, während es bei Älteren oft schon um "existentiellere" Summen gehen kann.

Anhand dieser Fragen welches Risiko kann ich ertragen? Und wie lange will ich es ertragen? Ich würde mir viel eher die Frage stellen, wie viel Geld ich ab Rentenbeginn jährlich brauche. Hans hat vielleicht Peter fängt bei Ziele setzen, Kapitalbedarf ermitteln und dann nachrechnen, wie diese erreicht werden können.

Der Unterschied ist, dass Hans bereits 8 Jahre Vorsprung hatte, um ungünstige Kaufzeitpunkte oder Verläufe ,,auszusitzen". Weil die Börsen bislang langfristig immer weiter stiegen, geht es um mögliche Verlustwahrscheinlichkeiten nach Haltedauerjahren. Sieh das Ganze bitte nicht als Empfehlungen, sondern maximal als Anregungen an, weil hier niemand Garantien für fremde Gelder übernehmen kann und möchte. Hans und Peter müssen sich eigene Gedanken machen und selbst die Verantwortung für getroffene Entscheidungen übernehmen.

Ich finde deinen letzten Satz wichtig: Wenn man eine feste Summe zu einem festen Zeitpunkt sicher haben möchte, muss man rechtzeitig Risiko herausnehmen oder darf es gar nicht erst eingehen. Peters kurze Haltedauer von nur 5 Jahren könnte zu einem Problem werden, muss sie aber nicht.

Deshalb ein paar Fragen, die er für sich selbst beantworten muss: Wie viel Risiko möchte Peter generell eingehen? Müssen es die vollen Kann er die feste Grenze notfalls variabel nach hinten verschieben, falls die Kurse ungünstig in genau 5 Jahren stehen sollten? Fachlich besser und klarer als von Dummerchen, ChrisS und Mark85 wirst Du es nicht mehr aufgedröselt bekommen. Die haben alle Nägel, die noch hervorstanden auf den Kopf getroffen. Ich plane bin 54 ab Rentenbeginn 63 bis zum ca.

Geburtstag hängt dann vom Gesundheitszustand ab jeweils anteilig Anteile zu verkaufen und einen schwankenden "Ertrag" dafür in kauf zu nehmen. Damit hätte ich jedes Jahr eine unterschiedliche Zusatzrente. Das finde ich sogar weniger langweilig als eine konstante Zusatzrente. Und Schwankungen gibt es ja wie gesagt sowieso im Arbeitsleben also kann es diese auch in der Rentenzeit geben.

Mich stört nur diese "Anlagehorizont"-Empfehlung", der Horizont ist doch auch bei einem Wanderer immer gleich weit entfernt, egal ob er früh um 6 aufbricht oder erst um Um dennoch einen Vergleich anbieten zu können, habe ich einen längeren und einen kürzeren Zeitraum mit jeweils verschiedenen Fonds, ETFs und Indizes zusammengestellt.

Anhand dieser kleinen Auswahl ist zumindest eine grobe Abschätzung möglich. Das schwächere Abschneiden des DWS Top Dividende ist nicht verwunderlich, da kleinere Unternehmen in Aktienhaussen schneller rennen als die Dickhäuter, die im Dividendenfonds versammelt sind. Ein Thema, was uns am kommenden Sonntag noch in der neuesten Newsletterausgabe näher beschäftigen wird. Auffallend ist der geringe Rücksetzer während der Eurokrise als sich der Frankfurter Aktienfonds gegenüber allen anderen Aktien-Indizes gut behaupten konnte.

Das brachte dem Fondsmanagement viel gute PR und Aufmerksamkeit. Und da reden wir durchaus von einer besseren Performance von rund 50 Prozent. Wie wir hier mehrfach festgehalten haben, ist ein aufzuholender Verlust ein echtes Handicap.

Bei der nächsten Vergleichgruppierung betrachten wir einen kürzeren Zeitraum, nämlich die vergangenen drei Jahre. Das waren durchaus schwächere Jahre des Frankfurter Aktienfonds wie wir eben bei der Aufholjagd der anderen Indizes bereits gesehen haben.

Dezember um Neuerer Post Älterer Post Startseite. Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. Die Wertentwicklung der meisten Branchen rentierte in diesem Marktumfeld teilweise sehr deutlich im negativen Terrain. Lediglich die defensiven Branchen Versorger und Verbrauchsgüter konnten in den USA eine positive Wertentwicklung zeigen, während in Europa nur die Aktien der Telekommunikation positiv rentierten.

Zusätzlich wirken in vielen Branchen Sonderfaktoren, wie Regulierung, Umweltauflagen und Digitalisierung, kostentreibend und damit auch Gewinn schmälernd! Die Ausstrahlung können Sie heute Abend auf n-tv ca. Der deutsche Aktienmarkt hat heute Morgen seine technische Erholung fortgesetzt. Da wir nicht genau wissen, wie weit die Erholung gehen wird Dabei haben wir die Kern-Absicherungsstrecke verändert: Sie startet nun viel tiefer bei Durch den Tausch der Absicherungsoptionen ab Sollte der DAX unter Sollte der DAX jedoch wieder über Die Gutschrift müssten Sie morgen auf Ihrem Konto finden….

Während die Berichtssaison der Unternehmen eher holprig verläuft, überraschte heute die deutsche Inflationsrate: Diese Entwicklung dokumentiert die solide Lage der Wirtschaft in diesem Jahr und wurde natürlich auch vom stark gestiegenen Ölpreis beeinflusst. Das Schaubild oben zeigt den langfristigen Verlauf der Inflation in Deutschland. Wir fragen uns zurzeit eher , wie weit die technische Erholung gehen kann und optimieren weiter die Seitwärtsrendite falls es doch länger dauert.

Etappenziel nach unten bleibt das Niveau von ca. Dort sieht man den harten Einschlag der letzten Tage Wir gehen zurzeit wegen der angeschlagenen technischen Lage jedoch nicht davon aus und haben uns ziemlich defensiv in den USA positioniert. Lange waren es die sehr hoch bewerteten IT-Aktien mit sehr geringer Dividendenrendite, die besser als die defensiven, neutral bewerteten Versorger-Aktien mit attraktiven Dividendenrenditen gelaufen sind.

Im Oktober hat sich das Blatt jedoch gewendet und die Versorger haben konträr zum Aktienmarkt eine Rallye hingelegt, wie der erste Chart oben zeigt. Für das laufende Gesamtjahr liegen die IT-Aktien, wie die zweite Graphik oben zeigt, weiterhin auf Platz 1, dicht gefolgt von Gebrauchsgütern auf Platz 2, aber die defensiven Branchen Gesundheit und Versorger haben deutlich aufgeholt.

Der DAX liegt dann aber sicherlich unter Im ersten Chart sehen Sie den Indexverlauf über die letzten 5 Jahre abgebildet. Dies alles sind keine neuen Themen und ich habe oft im Blog darüber geschrieben. Dass nun der Aktienmarkt anfängt darauf zu reagieren, liegt vorwiegend daran, Noch glauben aber die meisten Analysten an eine kleine Konsolidierung mit gutem Ausgang.

Es wäre sehr schön, wenn es so kommen würde. Darauf setzen können wir allerdings nicht! Die Märkte sind technisch im Sinkflug. Wir waren und wir sind gut positioniert. Nicht etwa, weil Analysten diesen Sturz vorausgesagt haben, Die Exponierung ist dadurch leicht gestiegen. Ziel ist es, bei einer Erholung der Märkte die durch Absicherung erzielten Gewinne nicht wieder abzugeben. Auf dem Weg dorthin werden wir die Exponierung langsam erhöhen und Schritt für Schritt Gewinne aus der Absicherung realisieren.

Heute ist der Tag, an dem ich zum ersten Mal das Gefühl habe, Der Markt ist überverkauft. Diese Gegenbewegung sollte auch bald nachhaltig in Fahrt kommen. In der gestern ausgestrahlten ideasTV Sendung ging es vorwiegend um Italien und um die meines Erachtens derzeit beste Alternative zum Festgeld. Sehen und hören Sie doch hier n och einmal hinein! Aus Sicht eines erfolgreichen Marketings sollte ich in diesem Blog die deutlich bessere Performance des ETF im Abwärtsstrudel der vergangenen Tage herausstellen… tue ich aber nicht!

Die Antwort liefert das Aktienportfolio: Normalerweise hätten wir also erwartet, dass sich das Portfolio bei fallenden Märkten besser entwickelt als der DAX z. Leider war dies nicht der Fall… im Gegenteil!

Der ETF würde also ohne die erzielten Absicherungsgewinne deutlich tiefer notieren Über einen längeren Zeitraum sollte sich die oben beschriebene kurzfristige Schwäche also wieder ausgleichen Vergleichen Sie doch einmal, welcher Index ist bis heute höher gestiegen? In welchem Index wären Sie lieber investiert gewesen? Wir sehen heute eine technische Erholung Es ist viel zu früh, von einer Trendumkehr oder einer Jahresendrallye zu träumen. Sie hören an meiner Antwort im Interview , wie überrascht ich von dieser Frage war.

Danach fragte ich ihn, ob ich evtl. Für mich ist dies alles ein klares Signal für eine Trendwende. Während die fundamental denkenden Analysten sich immer noch an den guten Wirtschaftszahlen festklammern, Der Vorlauf des Aktienmarkts bevor ein Abschwung in den Kernwirtschaftszahlen sichtbar ist kann durchaus sechs Monate betragen.

Die einzigen fundamentalen Daten, die in die Zukunft schauen, Der zweite längere Chart gibt einen Hinweis, wo die Reise kurzfristig hingehen kann: Ebenfalls eingezeichnet ist unsere Kern-Absicherungszone.

Wir mussten heute viele Optionen handeln, Sie liegt zurzeit beim ETF bei ca. Ziel unserer Strategie ist es, in negativen Märkten ca. Wir schütten am Oktober 3 Euro aus! Dieser Betrag müsste dann ab dem Oktober bei Ihnen gutgeschrieben sein. Wir orientieren uns bei der Ausschüttung an der Dividendenrendite in Deutschland Zusätzlich zu den Dividendeneinnahmen haben wir zurzeit Gewinne aus Absicherungsgeschäften von ca. Grundsätzlich wollen wir die potenziellen Absicherungsgewinne nicht ausschütten, sondern in die Aktien reinvestieren.

Die Woche beginnt mit einer Erholung Da der Markt überverkauft ist, liegt eine technische Erholung nahe. Wir haben daher heute Morgen in beiden ETFs sehr kurzfristige Optionen verkauft, um unsere Seitwärtsrenditen in dieser Woche zu erhöhen, denn wegen des gebrochenen langjährigen Aufwärtstrends im DAX dürfte das Potenzial für die technische Erholung begrenzt sein.

Der Analyse-Chart oben zeigt den mittelfristigen Abwärtstrend rot Der Analyse-Chart oben zeigt, wie sie sich in 6 Monaten fast verdoppelt haben! Der zweite, längere Chart dahinter offenbart, wie dramatisch der Anstieg insgesamt im 5-Jahres-Vergleich ist. Der Aktienmarkt hat diese Verschärfung heute Morgen noch relativ gut weggesteckt und wir mussten nur geringfügige Positionsanpassungen durchführen.

Da der amerikanische Aktienmarkt nun auch anfängt, technisch zu schwächeln, haben wir unsere Exponierung in den USA heute Abend weiter gesenkt: Zusammen mit der europäischen Exponierung von ca. An unserer defensiven Haltung hat sich also wenig verändert.

Schaut man sich die chinesischen Aktienmärkte oder auch die Schwellenländer-Indizes an Es könnte gut sein, dass wir in Europa erst am Anfang einer nachhaltigen Korrektur sind! Diese Anpassung ist wegen der stark verschlechterten technischen Lage der Indizes erforderlich.

Sollte sich der Markt nicht sehr schnell erholen, geben die Charts zurzeit dieses negative Potenzial her… daher müssen wir uns jetzt vorbereiten. Für die Ausdehnung haben wir kein zusätzliches Geld eingesetzt und mussten auch die Exponierung nicht weiter erhöhen.

März , dagegen verkauft. Das aktuelle Börsenjahr vermag aktuell anders verlaufen, als es noch zu Jahresanfang von den meisten Marktteilnehmern und Analysten prognostiziert wurde. Dies trifft zum einen auf die jeweiligen Indizes zu, aber auch bei den einzelnen Aktiengesellschaften mehren sich kontinuierlich Gewinnwarnungen.

Hierunter wird eine Anpassung der bisherigen Gewinnprognose nach unten verstanden, welche aufgrund der Publizitätspflicht, umgehend allen Marktteilnehmern gegenüber kommuniziert wird. Während in klassischen Hausse-Phasen diese Aktien dann tendenziell stagnieren oder leicht fallen, war in den letzten Wochen für viele Aktienkurse eine deutlich negative Reaktion zu sehen.

Als Aktienportfoliomanager ist man zweifelsohne erleichtert, wenn man — wie in beiden o. Das ist sehr wichtig und auch ein Bestandteil des Risikomanagements. An solchen Tagen ist aber oft auch das Phänomen der Sippenhaft zu sehen. Der gestrige Tag zeigte bereits Besserung und fast die Hälfte der Underperformance konnte wieder zurück erobert werden. Aktienmarkt erholt sich heute, aber er schafft es bisher nicht, das verlorene Terrain von über ca. Die eingezeichnete blaue Linie war bisher immer der Wendepunkt nach oben.

Solange wir — wie heute - unter der blauen Linien bleiben, müssen wir mit einer Fortsetzung des Abwärtstrends rechnen. Dabei sieht es fundamental immer noch recht gut aus. Heute Morgen haben wir die ideasTV-Sendung aufgezeichnet s. Wir haben bewusst die europäischen Baustellen thematisiert: Den Brexit, die veränderten politischen Verhältnisse in Deutschland und den umstrittenen Italienischen Staatshaushaltsentwurf.

Der Chefvolkswirt der Commerzbank sieht diese Probleme überraschend gelassen: Insofern sieht er den Abschwung am Aktienmarkt auch nur vorübergehend…. Wir bleiben daher defensiv: Die Exponierung beim ETF liegt heute bei ca. Der DAX hat die Die Erholung auf Der seit haltende Aufwärtstrend wurde nach unten durchbrochen.

Sofern dies nicht sofort korrigiert wird, ist die Hausse erst einmal beendet und es geht technisch bestenfalls seitwärts weiter. Im Zuge der Abwärtsbewegung haben wir die Exponierung sukzessive gesenkt: Die im September veröffentlichten Konjunkturdaten zeigen einmal mehr, dass sich die US-Konjunktur derzeit deutlich besser entwickelt als die Wirtschaft im Euroraum.

Während sich Auftrags- und Produktionslage im Euroraum verschlechtern und die Einkaufsmanagerindizes auf keine Verbesserung der Situation hinweisen, stellt sich zumindest die Situation am Arbeitsmarkt freundlich dar. Eine Entscheidung, ob das Programm am Jahresende ausläuft, gab es allerdings noch nicht.

Auf politischer Seite war die Situation um das italienische Haushaltsdefizit ein markttreibender Faktor, der sich im laufenden Berichtsmonat Oktober potenzierte. Waren die italienischen Politiker zu Monatsbeginn bemüht, die Investoren zu beruhigen, indem sie betonten, dass das Haushaltsdefizit im Rahmen der EU-Vorgaben sein werde, hörte man zuletzt Besorgnis erregendere Töne. In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa überdurchschnittlich behaupten und legten an Wert zu, während der marktbreite EuroStoxx einen Verlust erlitt.

Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld erneut. Diese Zahlen belegen die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Portfolios. Einigkeit in Bezug auf Höhe und Richtung der Performance herrschte dagegen bei den Energie-Aktien, die vom steigenden Ölpreis profitierten sowie den Immobilienaktien, die unter den anziehenden Zinsen litten. Nach den zuletzt sehr turbulenten Tagen noch ein beruhigendes Update: Die Exponierung des ETF liegt heute bei ca.

Die italienischen Aktien sinken, die italienischen Renditen steigen Über ihm liegen der kurzfristige Abwärtstrend und die grüne und rote Tage-Durchschnittslinien. Der dahinter liegende Langzeit-Chart zeigt unsere Kernabsicherungszone rot und die Support-Zone bei rund Nicht zu sehen ist der neunjährige Aufwärtstrend, der bei knapp unter Sollte dieser langfristige Trend nach unten durchbrochen werden, kann der Markt sehr schnell… sehr weit!

Sollte der Trend jedoch weiterhin verteidigt werden In dem heute Nachmittag geführten Börsenradio-Interview erkläre ich u. Hören Sie hier doch mal rein! Ich habe das Gluck, in den nächsten zwei Wochen in den Herbstferien zu sein.

Daher kann ich leider auch zwei Wochen lang keine Blog Einträge schreiben. Die beiden Fonds sind aber in meiner Abwesenheit in besten Händen: Johannes Krick kümmert sich jeden Tag um die Fonds. Bis heute um Mitternacht muss Italien sein Budgetvorschlag für abgeben… Dort geht es primär um das Budgetdefizit Die Reaktion an den Zinsmärkten sehen Sie in den Charts oben: Die Refinanzierung des Schuldenbergs hat sich also verteuert!

Dies scheint derzeit nicht der Fall zu sein. Der erste Chart zeigt, wie stark das Öl in letzter Zeit gestiegen ist. Merken Sie es schon an der Tankstelle? Was hat das aber mit den Aktienmärkten zu tun? Gestern erwähnte ich die steigenden Renditen jähriger Staatsanleihen: Steigende Energiepreise führen zu steigender Inflation und dies beeinflusst die Geldpolitik.

Und diesem Thema widmen wir uns heute Abend um Anhand der niedrigen Erwartungen und der einbrechenden Auftragseingänge lässt sich die fehlende Dynamik der heimischen Aktienmärkte gegenüber der haussierenden Wall Street ableiten.

Wir bleiben weiterhin eher defensiv, ohne die Möglichkeit der weiteren Erholung komplett auszublenden. Schaut man sich den ersten Chart oben an, so deutet die Rendite von ca. Auslöser für Zinsanhebungen sind i. Da eine Straffung der Geldpolitik die Anlage in Zinspapiere attraktiver macht, bedeuten steigende Zinsen normalerweise eine Belastung für die Aktienmärkte.

Schaut man sich den zweiten Chart oben an, sieht man, dass dies nicht immer der Fall sein muss: Wenn die Unternehmensgewinne weiter steigen, kann das auch noch eine ganze Weile gut gehen. Im Auge behalten muss man die Entwicklung an den Zinsmärkten trotzdem! Fassen wir die letzte Woche zusammen, so ging es eindeutig wieder aufwärts! Der Chart oben zeigt, wie deutlich er sich erholen konnte: Sofern die Tage-Linie bei Die Tage-Durchschnittslinie ist dort bei 3.

Sollte sich aufgrund der vielen Belastungsfaktoren aber der Wind drehen, dann wäre das Niveau von letztem Freitag ein technisch schöner Wendepunkt gewesen. Wir müssen für beide Szenarien gewappnet sein und mussten daher in den letzten Tagen viel in den beiden Fonds handeln.

Der erste Chart zeigt, dass im historischen Kontext noch reichlich Platz nach oben ist. Dass die gefühlte Inflation höher ist, kann man sicherlich nicht quantitativ belegen. Denn im Rahmen der quantitativen Selektion achten wir u. Dies gelingt zumindest den soliden Unternehmen, welche die höheren Einkaufspreise an den Endkonsumenten weitergeben können.

ETF oberhalb der Inflationsrate liegen. Die nächste Ausschüttung steht Anfang Dezember an. Bis dahin sind es gerade einmal zweieinhalb Monate. Die zweite Tabelle fasst die bisherigen Ausschüttungen zusammen. In der nächsten Woche sollte der Schwung dann genutzt werden, um nicht nur die und Tage-Durchschnittslinien zu überspringen, sondern auch die bestehenden Abwärtstrends.

Der trotz der Gewinne heute sehr stark hinterher hinkende europäische Aktienmarkt ist fundamental begründet. Obwohl der Dienstleistungssektor steigt, ist der Index für das Verarbeitende Gewerbe auf das niedrigste Niveau seit 2 Jahren gesunken. Es gibt ja auch zurzeit viele potenziell belastende Themen: Wie wird der Budgetplan von Italiens neuer Regierung aussehen? Wie wirken sich langfristig die protektionistischen Zölle der USA auf die europäische Wirtschaft aus? Auf der anderen Seite halten schwächere Wirtschaftszahlen bei zwar gefühlter, aber nicht gezählter Inflation die EZB Geldpolitik expansiv und das wiederum stützt die Aktienmärkte.

Die Märkte honorieren heute Chinas Absicht, als Antwort auf den Protektionismus der amerikanischen Regierung, Zölle zu senken, statt zu erhöhen. Davon profitiert natürlich die europäische Exportindustrie. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Neben den super Wirtschaftsdaten sollten auch die US-Zölle preistreibend sein, da die günstigen Produktionsketten aus China ja mit Steuern belegt werden Zumindest kurzfristig werden die USA die für Milliarden Dollar importierten chinesischen Güter die jetzt mit Zöllen belegt werden nicht selbst ersetzen können.

Dafür fehlen die richtigen Fabriken und vor allem billige Arbeitskräfte. Steigende Zinsen und eine sich abflachende US-Zinskurve sind mittelfristig eine Belastung für die amerikanischen Aktienmärkte. Die europäischen Aktienmärkte stabilisieren sich weiter auf niedrigem Niveau. Bisher verläuft die Erholung schwach und überzeugt nicht wirklich. Während die Einzeltitelauswahl des Aktienbasisportfolios alle drei Monate mit Hilfe der quantitativen Aktienselektion überprüft und angepasst wird, gilt es prinzipiell in jedem Moment eines Handelstages die optimale Exponierung zu bestimmen.

Unter Exponierung wird die tatsächliche Risikoquote, also die Summe aus gekauften Aktien und Derivatepositionen verstanden. Im Asset Management bedient man sich hierzu einer Performancebeitragsanalyse.

Wie der Name vermuten lässt, wird die Gesamtperformance des Fonds den einzelnen Komponenten zugeordnet. Man spricht dann vom jeweiligen Performancebeitrag, z.

Konkret wird der Zeitraum Gleichzeitig erhöhte die Türkische Zentralbank den Leitzins auf unerwartet hohe 24 Prozent, Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen liegt heute knapp unter 3 Prozent! Zudem erholten sich die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenende leicht. Mit Blick auf die europäischen Aktienmärkte stellt sich nun die Frage, ob wir nach erfolgreichem Abprallen von den Tiefstständen aus dem März dieses Jahres nun wieder auf dem Weg zu neuen Allzeithochs sind?

Nach oben gilt es den Widerstand bei Danach sind ein paar Zwischenhochs bis zum Allzeithoch bei ca. Die Stärke und Weite der Erholung der nächsten zwei Tage wird uns mehr Aufschluss darüber geben, ob es mittelfristig seitwärts weitergeht, oder ob wir unmittelbar davor sind, in eine deutliche Korrektur einzutreten.

Erfreulicherweise gab es bei beiden Fonds in den vergangenen schwachen Börsentagen Zuflüsse. Das frische Fondsvolumen nutzen wir gestern, um Aktien in beiden Fonds nachzukaufen. Dadurch ist die Exponierung - passend zur technischen Erholung - leicht gestiegen. Euro und beim ETF auf ca. Technisch wirkt nun die Marke von Für eine klare Trendwende nach oben reicht der Tag heute noch nicht, Auf der fundamentalen Seite sind die Wirtschaftszahlen für Deutschland zwar weiter sehr gut, Die blau abgebildeten Auftragseingänge bewegen sich in der Tendenz abwärts und liegen leicht unterhalb des Niveaus von November , Ebenfalls abgebildet sind die Industrieproduktion gelb und die Exporte grün.

Die dünne Linie ist der DAX. Warum sind die Auftragseingänge so interessant? Die zweite Grafik gibt uns noch mehr Informationen über die Auftragseingänge.

Die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum fallen am stärksten. Dies wiederum liegt an den sich verschlechternden Wirtschaftszahlen in den Emerging Markets und in Asien. Dabei gibt es in den USA viel interessantere Zinskurven. Oben abgebildet sind die Renditen für 5-jährige Staatsanleihen. Denn dann gibt es zusätzlich noch Währungsgewinne.

Sollte irgendetwas die amerikanischen Aktienbesitzer beunruhigen, liegt es nahe, die Gewinne mitzunehmen und in die inzwischen attraktiven Anleihen umzuschichten. Das Pfund konnte sich dementsprechend auch leicht erholen. Auch in Italien entspannt sich die Situation ein wenig. Im Chart oben sehen Sie die jährige Rendite für italienische Staatsanleihen. Der Chart zeigt aber auch, dass diese Senkung den Gesamtanstieg in diesem Jahr nicht rückgängig macht!

Dieser Index ist der am meisten beobachtete Index für die Entwicklung der Schwellenländer inkl. Die negative Entwicklung ist sowohl auf die zuletzt schwächeren Aktienmärkte als auch auf die teilweise sehr stark abgewerteten Währungen der Länder zu erklären. In den heutigen globalen Handelsketten spielt eine wirtschaftliche Schwäche der Schwellenländer natürlich auch eine Rolle für die europäischen Unternehmen.

Dort steht der Test der Tiefststände vom März diesen Jahres bei 3. Eine sofortige Erholung — wie beim letzten Mal — scheint diesmal angesichts der Aggressivität der Abwärtsbewegung in den letzten Tagen eher unwahrscheinlich. Obwohl es in dieser Woche zu einer leichten Beruhigung in der Nähe der Supportzonen kommen kann Der Analyse-Chart oben zeigt, wie schnell er durch diese Unterstützung gefallen ist.

Im Langzeitchart oben sieht man, dass nun auch der 9-Jahres-Trend s. Blog von vor 2 Tagen kurz vor dem Bruch ist. Es sieht also nicht gut aus. Neben unserer bestehenden Kernabsicherung haben wir nun auch Futures und kurzfristige Optionen Calls verkauft.

Die Exponierung schwankt bei beiden ETFs zurzeit stark zwischen ca. Zu diesem Zeitpunkt 7. In allen Profilen nutzen wir die erhöhten impliziten Volatilitäten, um Seitwärtsrenditen zu generieren.

Die nächste Woche wird volatil bleiben Die US-Konjunkturdaten fielen im August erneut gut aus. Im Euroraum zeigte sich das Bild gemischt. Während Auftrags- und Produktionsdaten zu Monatsbeginn eher schwach tendierten, stabilisierten sich die Einkaufsmanagerindizes. In Deutschland kam es sogar zu einem überraschend deutlichen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex. Zudem belegen die Daten, dass sich die immer besser werdende Lage am Arbeitsmarkt inzwischen auch in einem Anstieg der Lohnkosten niederschlägt.

Dies spiegelt sich allerdings noch nicht in der Kerninflationsrate wider, die noch immer um die 1-Prozent-Marke schwankt. Auf politischer Seite sind es einmal mehr die Wendungen im Zollstreit, die für Aufmerksamkeit sorgten. Die Unsicherheit über die Budgetpläne der italienischen Regierung hält an, allerdings bemüht sich Finanzminister Tria offensichtlich die Märkte zu beruhigen, in dem er betont, die Bedenken der Märkte und Ratingagenturen zu berücksichtigen.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa unterdurchschnittlich behaupten und verloren mehr als der Markt.

Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld deutlich. ETF vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat dementsprechend im Berichtsmonat gelitten, wenn gleich die überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite insbesondere Versicherungen über die Zeit positiv wirken wird. Der Anteil an Banken wurde durch die Überprüfung und Anpassung des Aktienbasisportfolios wie letzte Woche beschrieben reduziert.

Das Niveau von Der Chart zeigt dies deutlich. Sollte dieses Niveau nicht halten, geht es weiter abwärts, in Richtung Wie im Blog gestern beschrieben, ist dann aber der 9-jährige Aufwärtstrend gebrochen. Es wird also ernst am deutschen Aktienmarkt!!! Da in zwei Tagen Optionspositionen auf dem Niveau bei Wir rechnen heute mit einigen Transaktionen… insbesondere, wenn die Die Absicherungspositionen machen sich bereits bezahlt… beim ETF stehen wir zurzeit bei ca. Interessanter ist aber der hintere Chart: Dort sehen Sie den langfristigen Trend seit Um diesen sehr langen Zeitraum darzustellen, habe ich Monatswerte verwendet.

Zwei besondere Kursmarken habe ich hier markiert: Durch die sehr lange Seitwärtsbewegung des DAX in den letzten ca. Dafür müsste der DAX auf ein Niveau von unter Da er in diesem Jahr schon zweimal bei Geschieht dies jedoch zum dritten Mal, wird es wegen dieses langfristigen Aufwärtstrends sehr ernst! Umgekehrt wäre eine Bestätigung dieses Bereichs sehr positiv: Da der Trend zurzeit konstant um mehr als 1.

Und die Technik auszublenden, wäre auch sehr einseitig, denn oft kommen die technische Signale lange vor den fundamentalen Begründungen. Und gerade auf der fundamentalen Seite gibt es ja zurzeit sehr viel Ungewissheit über die Zukunft!

Auf diesem Niveau sind für heute keine Transaktionen geplant. Die Finanzmärkte berührt das bisher nur am Rande Wir müssen die weitere Entwicklung bei den Brexit-Verhandlungen jedoch im Blick halten, denn als Exportmarkt steht England zurzeit an fünfter Stelle s. Exportzahlen im hinteren Schaubild oben: Während wir in den letzten 12 Monaten ca. Deutlich zu sehen ist auch die spürbare Abschwächung der Exporte nach England schon seit einigen Monaten!

Zu welchen Bedingungen die deutsche Wirtschaft ab April nächsten Jahres Waren nach England exportieren kann, ist unsicher Gestern war es wieder soweit: Diejenigen Aktien, die in das Universum der durch quantitative Selektion bestimmten Qualitätsaktien eingegangen sind, werden erworben und im Gegenzug werden diejenigen Aktien verkauft, die es nicht mehr unter die Top 25 USA bzw. Zur Beibehaltung der gewünschten Länderallokation werden die drei Regionen bewusst singulär betrachtet.

Die Aktien werden gleichgewichtet, dies entspricht 6 Aktien. Hier wurden insgesamt 5 Banken verkauft. Der Aktienselektionsalgorithmus setzt aber auch bei der Kennzahl Volatilität Grenzen, wie sie von einer konservativen Dividendenstrategie bzw. Es werden also bevorzugt Aktien mit unterdurchschnittlicher Schwankung selektiert. Dieses Beispiel ist zudem ein guter Beleg, wie dynamisch sich die Branchenallokation an das ändernde Marktumfeld anpasst.

In klassischen ETFs, die einen konkreten Index abbilden, bleibt die Branchenallokation mehr oder weniger starr. Hier lässt sich Folgendes festhalten: Immobilienaktien bilden weiterhin eine insbesondere zum Grunduniversum ausgeprägte Säule und Aktien der Telekommunikationsbranche werden neu aufgenommen. Und auch China muss bangen: Auf der positiven Seite bleiben die soliden deutschen Wirtschaftsdaten und auch die Aussicht auf eine noch viel länger andauernde lockere Geldpolitik der EZB… sollte eine dieser potenziellen Krisen wirklich zuschlagen.

Nicht zu vergessen sind die immer weiter steigenden amerikanischen Aktienkurse, denen aber kein anderer Markt so richtig mehr folgen will. Der Analyse-Chart oben zeigt, wie der Index in einen Keil hinein läuft. So konnte er auch nicht den dick eingezeichneten Abwärtstrend testen. Der hintere langfristige Chart zeigt, dass es zurzeit technisch um sehr viel geht: Der lange Aufwärtstrend seit ist in Gefahr, nachhaltig gebrochen zu werden.

Krämer hat heute Morgen darauf geantwortet: Es dürfte alleine durch seine Existenz eine Eskalation in Italien verhindern. Letztlich zwingen die ungelösten Probleme Italiens die EZB dazu, noch sehr lange an ihrer lockeren Geldpolitik festzuhalten. Ich erwarte deshalb keinen klassischen Zinserhöhungsprozess. Das stützt die Kurse risikoreicher Assets, wie z.

Aktien, weiter, auch wenn sie zwischenzeitlich wegen Italien nachgeben können. Die von der EZB angefachte Vermögenspreisinflation ist noch nicht vorüber. Dort hatten wir gestern Abend schöne Allzeithochs!

Diese Preise sind in letzter Zeit stark gestiegen und signalisieren steigende Sorgen institutioneller Anleger um die langfristige Bonität Italiens. Nach meinen Ausführungen im Blog vom Dezember ist zurzeit ca. Diese Kosten verfolgen wir laufend In schlechten Marktphasen sollten dann die potenziellen Gewinne aus der Absicherung weit höher sein als die bisher aufgelaufenen Absicherungskosten. Dies gilt natürlich nicht, wenn die Aktienmärkte immer nur steigen oder seitwärts gehen… in diesem Fall braucht man keinen ETF mit aktiver Absicherungsstrategie!

Das sicherheitsorientierte ideasTV-Zertifikat s. Nachrichten beflügeln die Börsen zum Wochenstart: In den nächsten Tagen wird es dann technisch richtig spannend.

Zuerst kommt die Tage-Durchschnittslinie bei Ob es gelingt, angesichts der europäischen Belastungsfaktoren diesen Weg zu bestreiten, bleibt jedoch abzuwarten. Mit unserer relativ hohen Exponierung sind wir gut positioniert… mit unserer Kernabsicherung jedoch auch für einen Rückschlag gewappnet. Der Präsident ist stolz und twittert: Und unsere amerikanischen Aktien im ETF freuen sich auch darüber! Bei uns gibt es zwar auch einen Aufwärtstrend Die US-Aktien sind also fast doppelt so gut gelaufen wie die deutschen!

Doch was helfen Vergangenheitsbetrachtungen, wenn uns eigentlich die Zukunft mehr interessiert? Widmen wir uns also lieber dem eigenen Kontinent… und machen wir uns weiter Sorgen um Italien. Oben abgebildet ist die Entwicklung der Renditen für 5-jährige Staatsanleihen Demnächst wird die populistische Regierung ihre Budget Planung abgeben Naja, man kann z.

Put-Optionsscheine auf den DAX kaufen. Wählt man eine lange Laufzeit, wie z. Dezember , kostet das ca. Die Absicherung für ein Depot von z. Und wenn der DAX gar nicht fällt? Dadurch konnten wir auch die Exponierung an die bessere Marktstimmung anpassen: Im ETF haben wir zurzeit ca. Im ETF liegen wir übrigens seit Auflage mit unserer Absicherungsposition vorne… seine Absicherungskosten haben die Performance also nicht negativ beeinflusst.

Dafür müssen wir aber fast täglich an der Anpassung der Optionsstruktur arbeiten. Im laufenden Berichtsmonat fällt u. Für die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, ob sich die Wünsche einer schwächeren Währung des US-Präsidenten durchsetzen oder die amerikanische Notenbank an dem durch solide Konjunkturdaten unterstützten Zinserhöhungszyklus festhält.

ETF im laufenden Monat positiv bemerkbar gemacht hat. Die Auswahl der Titel berücksichtigt insbesondere die Kriterien niedrige Volatilität und hohe erwartete Dividendenrendite. Das daraus resultierende Branchenportfolio stellt dann das Basisportfolio der Dividendenstrategie für die nächsten drei Monate dar.

Der zweite Chart oben zeigt die aktuelle Branchenzusammensetzung und in der nächsten Woche werde ich Ihnen die Veränderungen aufzeigen. Es ist der sechste längere Aufwärtstrend seit Oben im Chart sind die sechs Aufwärtstrends nummeriert.