Jobs mit Zukunft: Hier winkt Erfolg

Kein Wunder, denn die Zukunft ist digital: Algorithmen, die Gerichtsverhandlungen vorbereiten oder Mediziner, die als Telechirurgen mit Roboterwerkzeugen aus der Ferne operieren, sollen in wenigen Jahren Realität sein. Dahinter braucht es technische Experten, die dies entwickeln können.

Dozenten, die lieber Erwachsene unterrichten, eröffnen sich auch gute Chancen: Eines ist aber fix: Wesentliche Elemente des viereinhalbjährigen Studiums sind auch Verkehrssysteme, Materialflusstechnik und Technische Betriebsführung.

Zukunftsorientierte Tätigkeiten

Zum wiederholten Mal konnte FERCHAU in einer umfangrei­chen Studie als Arbeitgeber überzeugen. So bekam das Unternehmen jetzt die Auszeich­nung „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ in der Kategorie „Technische Dienstleis­tun­gen“ verliehen.

Lange Zeit stand sie in Verruf, doch für die Zukunft verspricht der Finanzsektor trotzdem gute Aussichten. Hier punkten Kandidaten besonders, die auch bereit sind, international tätig zu sein und im Ausland zu arbeiten. Die Menschen werden immer älter, es wird häufiger Pflege und Unterstützung benötigt, doch gerade in den Pflegeberufen wird schon lange darüber geklagt, dass es an ausreichend qualifizierten Fachkräften, Mitarbeitern und Bewerbern fehlt. Ein Problem dabei ist, dass die Pflegebranche als wenig attraktiv gilt — anstrengende Arbeit, vergleichsweise geringe Bezahlung.

Dennoch sind die Zukunftsaussichten hier nicht unbedingt schlecht. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt für qualifizierte Fachkräfte ist aufgrund der hohen Nachfrage sehr gut und auch in puncto Jobsicherheit können Pflegeberufe gute Perspektiven bieten.

Die Gesundheit ist für jeden ein wichtiges Thema und entsprechende Versorgung, Betreuung und Hilfe wird daher immer benötigt. Auch hier spielt der demografische Wandel eine Rolle, aber auch zeigt sich, dass viele stärker auf ihre Gesundheit achten und häufiger einen Arzt aufsuchen. Möglichkeiten bieten sich dabei sowohl in Krankenhäusern als auch als Arzt mit eigener Praxis.

Das Internet bietet schier unbegrenzte Möglichkeit, um Reichweite aufzubauen, potenzielle Kunden anzusprechen und sich als Unternehmen, Dienstleister oder auch Selbstständiger zu positionieren. Nur können das natürlich auch alle anderen und die Konkurrenz ist riesig. Schon jetzt ist Suchmaschinen-Optimierung und entsprechendes Marketing ein wichtiger Faktor für Unternehmen, in den viel Zeit und Geld investiert wird. Es ist damit zu rechnen, dass dies in den kommenden Jahren noch weiter steigen wird, da es für Firmen immer wichtiger wird, bei den richtigen Keywords gefunden zu werden, um Kunden zu gewinnen und die Konkurrenz auszustechen.

Diese Artikel finden andere Leser interessant: Diese Fähigkeiten brauchen Sie morgen Zukunftssichere Jobs: Branchen und Fähigkeiten Digitalisierung: Wie arbeiten wir künftig? Beispiele für mehr Erfolg Jobchancen: So lassen sie sich steigern Zukunftsangst: Definition, Symptome, Tipps [Bildnachweis: Dean Drobot by Shutterstock.

Das erwartet Sie in diesem Artikel. Stellenanzeigen finden Sie auf www. Projektmanager Kein Unternehmen ohne Projekte. Mediziner werden auch in Zukunft benötigt. Arzt ist somit auch in den nächsten Jahren eine sichere Berufswahl, die auch individuelle Interessen berücksichtigt. Physiker Forschung, Entwicklung oder doch lieber in die Lehre? Wer sich für das Studium der Physik entscheidet, hat die Wahl. Designer Gutes, userfreundliches Design wird auch in Zukunft benötigt — und damit auch Personen, die sich mit Mediendesign auskennen.

Ideal für alle, die ihre kreative Ader in einem zukunftsträchtigen Beruf ausleben möchten. Qualitätsmanager Den Beruf des Qualitätsmanagers wird es weiterhin geben — der Job schafft es in diesem Ranking auf Platz 9. Mathematiker Sie werden in vielen Branchen benötigt und das bleibt auch so. Mehr zum Thema Start in den Beruf: Wo wir arbeiten werden. Solche Fragen stellen sich angesichts des wachsenden Kostendrucks immer mehr Unternehmen — und sie vergeben Aufträge zunehmend an spezialisierte Dienstleister.

Etwa 27 Prozent mehr Mitarbeiter als heute werden Dienstleister bis zum Jahr beschäftigen, rechnet Prognos hoch. Besonders gut schätzt das Institut die Zukunftsaussichten in drei Branchen ein: Die Markt- und Meinungsforschung legt zu, da die Vorlieben der Konsumenten für Firmen immer schwerer zu durchschauen sind.

Sie erkunden zum Beispiel in Umfragen Einstellungen und Verhaltensmuster von Zielgruppen, werten die Daten aus und entwickeln daraus Markt- und Absatzprognosen.

Künftig werden die Informationsspezialisten ihren Auftraggebern wohl nicht nur die Ergebnisse präsentieren, sondern auch Vorschläge, wie sich bestimmte Werte — etwa das Image — verbessern lassen. Die Karriere In Marktforschungsinstituten ist der Aufstieg zum Teamleiter nach zirka fünf Jahren möglich, manche schaffen es bis in die Geschäftsleitung.

In den auftraggebenden Unternehmen sind die Karrierechancen zwar schlechter als in den Instituten, dafür fällt das Einkommen nach einigen Berufsjahren um rund ein Fünftel höher aus. Als klassischer Einsteigerjob gilt der Kontakter, der als Bindeglied zwischen Kunden und Kreativen Aufträge akquiriert, Unternehmen berät und die Kampagnen präsentiert.

Gesucht bleiben nach Ansicht des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft aber auch Grafiker und Mediendesigner sowie Texter. Gestalter und Texter kommen oft von einer der 60 Fach- oder Kunsthochschulen, die das Fach Design anbieten. Quereinsteiger lassen sich in zwei bis sechs Semestern Tages- oder Abendstudium an Werbefachakademien zum Kommunikationswirt ausbilden. Praktika , Team- und Kommunikationsfähigkeit plus Einsatzbereitschaft.

Die Karriere Begabte Einsteiger können schnell eigenverantwortlich arbeiten und aufsteigen — ein Junior-Kontakter zum Beispiel bis zum Etatdirektor.

Für Führungspositionen verlangen Arbeitgeber aber meist ein Fach- Hochschulstudium. Viele haben lukrative Nischen als Rechtsanwälte etwa für Medizin-, Versicherungs- oder Patentrecht gefunden. Im Zuge der Globalisierung soll auch der Bedarf an international versierten Anwälten weiter zunehmen.

Angesichts der Schwemme von Anwälten Stand: Ende bieten sich nur sehr engagierten und hoch qualifizierten Juristen dauerhaft gute Jobchancen.

Immer mehr Firmen lassen die Experten ganze Logistikprozesse für sich abwickeln. Zugleich steigt der Bedarf an Fachleuten, die sich beispielsweise für die Belieferung von Textilhäusern auf den Transport von hängender Bekleidung spezialisieren oder dank ausgefeilter elektronischer Handelssysteme die Wege vom Hersteller zum Kunden optimieren.

Bis zum Jahr erwartet das Forschungsinstitut Prognos inklusive Tourismusbereich, s. Damit zählt die Logistik in den kommenden Jahren zu den wachstumsstärksten Sparten der deutschen Wirtschaft.

Die Zahl der Beschäftigten dürfte um etwa ein Fünftel auf zirka steigen. Den jährlichen Bedarf an studierten Fachkräften im deutschsprachigen Raum schätzt die Branche auf etwa pro Jahr. Speditionskaufmann Ob per Flugzeug, Schiff, Bahn oder Lkw — Speditionskaufleute arrangieren auf allen Transportwegen, dass argentinisches Leder, japanische Computer oder deutsche Autos pünktlich und unbeschädigt am Zielort ankommen. Sie ermitteln Verkehrsverbindungen, kalkulieren Kosten, beschaffen alle wichtigen Dokumente und bearbeiten Kundenbeschwerden.

Die Ausbildung Luftfracht-, Kraftwagen-, Seehafen- und Binnenschifffahrtsspeditionen — die typischen Arbeit-geber für Speditionskaufleute — erwarten von Bewerbern mindestens einen Hauptschulabschluss. Viele bestehen für die dreijährige Ausbildung jedoch auf der mittleren Reife. Die Karriere Karrierebewusste Speditionskaufleute bilden sich nach dem Jobeinstieg konsequent weiter: Keineswegs — die Fachkraft für Lagerwirtschaft zählt zu den vielseitig einsetzbaren Mitarbeitern der Branche: Sie sind die unverzichtbaren Spezialisten, wenn es um die Güter der Unternehmen geht.

Zugleich kontrollieren sie, dass die Lager- und Umschlagplätze gesetzlichen Auflagen entsprechen: Neben einem guten Haupt- oder Realschulabschluss achten die Betriebe stark auf die körperliche Fitness der Bewerber. Ein weiteres wichtiges Kriterium: Ihre Aufgaben erstrecken sich über alle Firmenhierarchien: Da Firmen studierte Logistiker in der Regel als Nachwuchs- beziehungsweise Führungskraft engagieren, zählen zu den branchenspezifischen Aufgaben auch Personalführung und Budgetverwaltung.

Wesentliche Elemente des viereinhalbjährigen Studiums sind auch Verkehrssysteme, Materialflusstechnik und Technische Betriebsführung. Damals zog der liberalisierte Markt zahlreicheneue Unternehmen an, die nach der ersten Euphorie in eine harte Konsolidierungsphase rutschten. Aber auch nach Insolvenzen, Fusionen und Allianzen besitzt die Telekommunikationsbranche nach Ansicht von Prognos noch genügend Dynamik, um künftig Arbeitsplätze zu schaffen.

Bis , so schätzt das Forschungsinstitut, könnten in diesem Wirtschaftszweig rund neue Stellen entstehen. Wachstumsmotor bleibt der Mobilfunk. Um diese Herausforderung zu bestehen, benötigen die Unternehmen neues Personal. Im Bereich Nachrichtentechnik arbeiten Elektroingenieure an der Datenübertragung via Glasfaser und Satellit, in der Navigations- und Radartechnik, aber auch in der Rundfunk- und Fernsehtechnik. Gefragt sind duale Studiengänge, in denen sich praktische Ausbildung im Betrieb und theoretische Studienphasen abwechseln.

Michael Deimel vom Zentralverband der Elektrotechnikindustrie empfiehlt, sich nicht zu früh zu spezialisieren: Manche Elektroingenieure schaffen es bis in die Firmenleitung — vor allem in technikorientierten kleinen und mittelständischen Betrieben. An Festnetzen heutiger Prägung werden Techniker schon in einigen Jahren wohl kaum noch arbeiten, prognostiziert Bitkom-Experte Pfisterer.

Vielmehr werden sie von dezentralen Servicestellen aus Datennetze aus neuartigen Übertragungskanälen steuern und warten. Auch nach dem Abschluss müssen Systeminformatiker früher Kommunikationselektroniker mit Seminaren und Lehrgängen ihr Wissen zu Themen wie Netzwerken oder Datenfernübertragung ständig aktuell halten.

Die Karriere Nach einigen Jahren Berufspraxis können engagierte Systeminformatiker, die sich permanent weiterbilden, auch in leitende Funktionen aufsteigen. Mit ihrer kaufmännischnaturwissenschaftlichen Ausbildung arbeiten sie vor allem an den Schnittstellen zwischen Technik und Wirtschaft. In der Entwicklung wählen sie zum Beispiel ökonomisch viel versprechende Vorhaben aus oder definieren Funktionen und Qualitätsstandard neuer Produkte.

Im Marketing und Vertrieb können sie schnell klären, welche Kundensonderwünsche überhaupt technisch realisierbar sind — und zu welchem Preis. Das Studium Das Studium an Uni oder Fachhochschule gilt als inhaltlich anspruchsvoll und sehr arbeitsintensiv. Zusätzlich müssen Studenten Praktika im kaufmännischen und technischen Bereich absolvieren.