Blick in die Feuilletons mit Josef Felix Müller


Jetzt überlegst Du Dir:. Nach dem Dokumentaauftritt scheinen nun viele Sammler ganz wild auf diese Malerei zu sein. Diese Göttin war eine spezielle Frau, die sich von Katzen in einem Wagen herumziehen liess. Ich habe es als Kind von Kriegs-Flüchtlingen wohl schon in den Genen. WiWis dürften die kennen.

Exemplarische Leserfragen


Ich habe den engagierten und liebenswürdigen Robert Schüll immer sehr geschätzt. Kurz entschlossen habe ich heute Monika begleitet, um einen Nissan zu testen. Wir brauchen ein stärkeres und grösseres Auto.

Bücher sind schwer, Kunst ist sperrig und die notwendigen Fahrten werden länger Am Abend fuhr ich nach Zürich. Sie ist Artist in Residenz in Zürich. Das war ein sehr guter Abend. Eine sehr musikalische Laut-Sprache. An diesem Abend habe ich wieder einmal Reto Hänny getroffen und wir verabredeten dann gleich ein Projekt. Er wird bei unserer Verlagspräsentation in St. Geburtstag erschienen ist, das aber doch nicht wirklich existiert Telefonthermin mit der Schauspielerin Jeanne Devos.

Ich möchte sie engagieren für eine Lesung von einem Text von John Berger. Nach dem Geburtstagsfest das grosse gemeinsame Frühstück, ein schöner Spaziergang mit dem kleinen Soan und dann der Abschied. Es ist schon spannend. Da sind wir wieder einmal im Bündnerland und genau heute kommt eine sehr spannende Anfrage für ein Kunst und Bau Projekt, aufbauend an den Ornamenten, die ich vor einigen jahren für zwei Häuser in Champher entworfen habe.

Sahra hat eine riesige, raumsprengende Skulptur aufgebaut mit dem Titel "Teilkörper". Um zehn Uhr habe ich mich aufgemacht zu einer langen Bahnreise nach Muttenz.

Katja hat einen sehr eindrücklichen Monotih aus Beton, Holz, Metall und weiteren Gegenständen aufgebaut, ausgegossen und aufgesägt im neuen Campus der Fachhochschule in Muttenz. Der Bau wurde von pool Architekten geplant. Eine wirklich gelungene und imposante Anlage. Ich traf viele Kunstschaffende, die ich lange nicht gesehen habe, ich hörte mir die Rede von Katja an und rannte dann zum Bahnhof, um nach Breil Brigels zu fahren. Unsere Freundin Flurina feiert ein grosses Geburtstagsfest.

Ich hatte eine unterhaltsame Fahrt über Basel, Zürich und Chur. Monika ist heute Morgen zusammen mit der jungen Familie ins Bündnerland gefahren.

Ich malte weiter an meinem Herbstbild und vergass meine Körpertherapiestunde. Theresa hat dann telefoniert und ich bin mit dem Fahrrad in Rekordzeit nach St. Ich denke es waren höchstens drei Minuten Zum Glück ist alles gut gegangen.

Ich wusste gar nicht, dass ich so schnell sein kann. Leotta präsentiert eine umfassende Sandsammlung von Stränden in Italien und Valentina präsentiert eine Installation mit Wachsobjekten, die durch ein eingegossenes, weisses Tau zusammengehalten werden.

An den Rändern des Ausstellungsraums liegen vereinzelte, weissse Socken. Mich hat das alles sofort an die Flüchtlingsdramatik am Meer erinnert. Heute gab es viel zu besprechen mit Vera. Am Abend veranstalteten wir im Freien ein wunderbares Grossfamilienessen zusammen mit Ruth und Hermann.

Ich habe den ganzen Tag an einem neuen Herbstbild gemalt und am Abend besuchte ich eine Veranstaltung von Olav Nicolai in der Lockremiese. Dazu improvisierte der Künstler mit einem Kollegen zusammen einen eigenen Soundtrac. Das war sehr spannend.

Ich musste dann aber sofort nach hause. Bin sehr früh aufgestanden und nach Zürich gefahren für eine Präsentation. Wir planen eine neue Webseite für Visarte Schweiz. Das kommt alles sehr gut. Ich war im La Stanza verabredet. Nach einem sehr langen Fussmarsch habe ich die Bar nach vielem Nachfragen dann doch noch rechtzeitig gefunden. Anschliessend spazierten wir auf dem mehr als dreistündigen Panoramaweg oberhalb des Bodensees.

Ich sah dabei eine der grössten Eichen der Schweiz, hunderte von schwer behangenen Apfelbäumen, den Mühlebach mit den alten Wehren, die Berge, den See und die sich dauernd verändernden Wolken. Laut Wetterprognose war ein gewaltiger Sturm mit starken Windböen und Regen angesagt. Es war dann aber alles halb so wild. Am Abend genossen wir ein feines Essen in einem sehr guten Landgasthof in der Nähe von Schönenbaumgarten. Vanessa Billy hat zwei Krohnleichter im Kirchenschiff abmontieren lassen und diese Leuchter mit zwei mundgeblasenen, pulsierenden Glastränen ersetzt.

Eine sehr gelungene Arbeit für diesen Kirchenraum. Zuerst mit dem Postauto und dann mit dem Zug nach Gais und dann eine zweistündige Wanderung über die Herbstwiesen nach Appenzell. Max hatte vorab sein Auto nach Appenzell gefahren, damit wir nachher zum geschenkten Geburtstagsessen in die Traube in Gais fahren konnten. Das Essen , der Wein und die Gastlichkeit sind grossartig. Wenn man so verwöhnt wird, macht das Älterwerden Spass.

Ich würde gerne eine Sonderpräsentation zu einem Buchprojekt vorbereiten. Nächste Woche bekomme ich Bescheid ob alles klappt. Am Mittag haben wir ein feines Lammragout von unserem Nachbarn Hermann genossen. Monika hat dazu einen feinen Basmatireis gekocht. Als Extra versuchten wir das frisch eingekochte Ebereschen Chutney.

Die Vogelbeeren galten für mich immer als giftig. Durch das richtige vorgefrieren und präziese Kochen wird das aber eine leicht bitterscharfe, sensationelle Beigabe. Ein Rezept findet man im Internet u. Die Abschiedsfeier findet am 4. Oktober um 14 Uhr in der Stadtkirche in Biel statt.

Das war sehr anregend und konstruktiv. Monika hat ein kleines aber feines Essen gekocht. Ich habe alle abstracts der Autorinnen und Autoren kurz vorgestellt. Die Sitzung war anregend. Es gibt aber noch viel zu bedenken und zu tun. Nach diesem Gespräch habe ich mich im Garten erholt durch das umgraben und präpariene von unserem riesigen, alten Komposthaufen.

Ich habe noch nie in meinem Leben so viele und so grosse Würmer gesehen. Ernst Egli hat mich angerufen. Notfallmässig werde ich eine Nummer vorbereiten.

Ich bin sofort ins Atelier gefahren, um alles vorzubereiten für eine grosse Holzschnittserie. Ich musste nur noch die besten Zeichnungen aussuchen und ins Holz zu schneiden. Es hat grossen Spass gemacht und am Abend bin ich mit vier fertig geschnittenen Holzplatten im Fahrradanhänger nach Hause gefahren. Am Sonntagabend hatten wir unsere Nachbarn zu einer vergnüglichen kulinarischen Zusammenkunft eingeladen.

Mit 10 gutgelaunten Gästen, die alle wunderbare Köstlichkeiten mitgebracht hatten erlebten wir einen anregenden, warmen Herbstabend. Das Thema wäre eigentlich der geplante , riesige Neubau im Nachbarsgarten gewesen. Irgendwie hatte aber niemand richtig Lust darüber zu reden. Der Abend war zu schön undd keiner wollte die Stimmung trüben. In den letzten Tagen habe ich viel im Garten gearbeitet. Heute Nachmittag wurde die zweite Ladung Erde geliefert. Ein riesiger Latwagen mit Baggerschaufel musste vom Fahrer rückwärts, mit grosser Vorsicht den engen Weg zu unserem Haus chauffiert werden.

Beim ersten Transport hat er ein Stück des Treppenabsatzes "mitgenommen". Dieses Mal hielt er sich mehr auf die andere Seite und ich hatte Angst, dass der Lastwagen ins Nachbargrundstück stürzt.

Der versierte Fahrer hat aber alles sehr gut gemeistert. Nun liegen wieder rund sechs Kubikmeter Erde im Garten, die ich mit der Karette den kurzen aber steilen Weg zum grossen Biotop schippen muss. Eine tolle Runde in einer angenehmen Atmosphäre. In der Geschäftsstelle von Visarte Schweiz trafen wir in einer grossen Runde zusammen, um über das aktuelle Berufsbild der Künstlerin - des Künstlers zu sprechen.

Karin Frommherz hat die Sitzung geleitet und war sehr gut vorbereitet. Das Thema wird uns noch längere Zeit beschäftigen. Um 10 Uhr war ich mit Isuf Sherifi für eine Besprechung verabredet. Wir haben uns sehr gut verstanden. Die Besprechung im Garten vom Kaffee Gschwend war sehr ergiebig.

Eva Bachmann hat mir den Autor empfohlen. Dann musste ich alle Texte für die Unterlagen schreiben. Am Nachmittag habe ich Holzplatten bestellt. Heute Morgen hatte ich eine angenehme Reise nach Zürich. Ich habe mir viel Zeit gelassen für den Bus, für das Lösen des Bahnbillets, für den frischen Kaffee etc.

Zehnder im Spital Schwyz. Er hat zusammen mit dem Architekten 16 Jahre lang daran gearbeitet. Das wird ein richtig schönes Buch zum Thema Farbe und Architektur. Am Nachmittag traf ich Daniele Hediger und ihre zwei technischen Berater für eine Besprechung einer geplanten thematischen Wanderausstellung. Das wird ein sehr anspruchvolles und spannendes Projekt zum Thema Karriere und Familie. Beim Aufstehen irritierte mich ein miefiger Geruch.

Beim Öffnen der Fensterläden sah ich schnell, dass mein selbst geschaffener Vulkan im Garten immer noch rauchte. Spärlich bekleidet mit einer Unterhose habe ich dann mit dem Gartenschlauch die zischende Glut gelöscht. Am Mittag fuhren wir ins Toggenburg, um in Krienau eine Freiluftausstellung zu besichtigen.

Es sind einige eindrückliche Arbeiten entstanden. Wir schauten uns auch die leerstehende Weberei am Dorfrand an. Eine Schulkollegin hat mit im sommer eine Dokumentation von dieser Liegenschaft zugeschickt. Aber wer will wirklich nach Krienau?

Eine sehr schön inszenierte Präsentation. Sehr fein geschnittener Schwartenmagencarpacio mit frischemn Salaten. Heute habe ich mich aufgerafft, am Zuschütten meines zweiten Biotops weiter zu arbeiten. Irgendwann hat das dann einen ziemlichen Rauch erzeugt. Am Abend präsentierte sich das ehemalige Biotop wie ein Isländisches Vulkanfeld.

Überall stiegen im Garten kleine Räuchlein auf. Anschliessend haben wir ein grossartiges Orgelkonzert in der Linsenbühlkirche erlebt. Bis zum Wochenende ist noch die Ausstellung zum Libretto in der Kunsthalle zu sehen. Inhaltlich setzt sich dieses Stück mit der in Vergessenheit geratenen und fast ausgestorbenen Pfeiffsprache auseinander, die in Griechenland von Hirten, Lumpensammlern und andern als eine Art Geheimsprache verwendet wurde.

Das Konzert begann mit einem verwirrenden und schwirrenden Klingen aus den hohen Pfeiffen, das sich zu nähern und zu entfernen schien, um dann um so wuchtiger wieder zu einer von hinten anschleichenden Gegenwart anschwoll.

In verschiedenen unheimlich intensiven Sätzen pfiff, flirrte und donnerte es aus dieser Orgel, die teilweise zu zerbersten drohte. Meditativ, unheimlich, geheimnisvoll und alsbald wieder prallvoll von unegeheuerlicher Kraft und inte4nsiver Musikalität.

Ich hatte aber nie die Hoffnung, diese Intesität je erleben und hören zu können. Ich glaube, dass die Orgelpfeiffen nach diesem Kraftakt in der Nacht schlaff und ausgepowert in Querlage liegen und sich in tiefem Schlaf erholen mussten. Dieses Konzert hat mein Orgelerlebnis in einer Kathedrale in Toulouse vor Weihnachten noch übertroffen.

Damals spielte ein unbekannter Organist Musik der stärksten Sorte. Es könnte ja sein, dass es zufällig auch Hampus Lindwall war. Wer weiss - er weiss. Nach dem Konzetrt sind wir nudelfertig nach Hause spaziert. An der Rehetobelstrasse überholte uns dann Marie Hanimann zusammen mit zwei Freundinnen auf ihren Fahrrädern. Spontan hat sie uns dann eingeladen zur Besichtigung ihrer neu erworbene Jugendstilvilla. Diese Göttin war eine spezielle Frau, die sich von Katzen in einem Wagen herumziehen liess.

Na ja wir haben ein Glas Wein getrunken und Geschichten aus alten Zeiten aufgefrischt. Ein guter Arbeitstag, der am Abend mit einem vielversprechenden und sehr netten Atelierbesuch endete. Früh aufgestanden und um 7. War dann erst um War ein anregender Verlegertag. Ich konnte für mich einige persönliche und in die Zukunft weisende Fragestellungen klären. Eine Serie Druckstöcke scheint für einen maschinellen Druck nicht geeignet. Im Notfall muss ich einspringen mit einer Mappe.

Ich werde mal vorsorglich Holzplatten bestellen. Ein Aufsteller sind die 32 frisch geschnittenen Motive für unsere neue Schwarzgeld Edition. Das wird eine gute Sache. Die Auflage sollte fertig sein bis zur Druck- und Kunstbuchmesse in Frauenfeld. Um 23 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Ein guter Arbeitstag im Atelier. Zusammen mit Monika habe ich eine kleine Präsentation an der Lukasstrasse vorbereitet und ein grosses Gemälde verpackt. Am Abend gut gekocht und fein gespiesen.

Monika und ich sind dann nach Vaduz weitergefahren. Ich wollte unbedingt noch die Ausstellung von Thomas Lehnerer sehen und das zufällig am letzten Tag. Die Präsentation dieser Werkübersicht hat mir sehr gut gefallen. Das zeichnerische und skulpturale Werk wurde sehr sorgfältig ausgewählt und präsentiert. Für mich war das eine grosse Entdeckung.

Damals waren einige ganz kleine aber sehr berührende Skulpturen präsentiert worden. In meiner Bibliothek habe ich dann einige Publikationen aus den 80er jahren gefunden, die ihrer Schmalheit wegen untergegangen waren. Antiquarisch habe ich dann noch einiges mehr gefunden. Bei dieser Ausstellung von Lehnerer ist mir einmal mehr die gemeinsame Sprache von vielen Kunstschaffenden aus dieser Zeit bewusst geworden.

Ein starkes Programm mit überraschenden Gesangseinlagen von Petra und Peter. Es spielte das Toni Sax Quartet. Dazu performte Emanuel Michaud. Wir genossen dann den Abend mit einem feinen Essen und guten Gesprächen. Das Tal war damals noch komplet unversehrt und die Wasserfälle stürzten von allen steilen Flanken. Heute wirkt die Landschaft total umgepflügt und die Bäche gebändigt durch die extreme Nutzung der Wasserkraft. Die erotisierende Wirkung von damals scheint komplett weggebaggert zu sein.

Das Wochenende war trotzdem sehr anregend. Die letzten Tage habe ich konzentriert gearbeitet für einen Kunst am Bau Wettbewerb. Es gibt viel zu überlegen, zu texten und zu konzipieren. Am Abend hatten wir eine Nachfeier von einem Geburtstag im Bühler. Karin hat einmal mehr wunderbar gekocht und Urs trug grossartige Weine vom Feinsten auf. Wir hatten dann eine lustige Rückfahrt. Beim Bahnhof hingen noch viele Jugentliche herum. Der neue Bahnhofplatz wurde mit einem grossen Fest eingeweiht.

Leider hat es stark geregnet und der Publikumsaufmarsch hielt sich in Genzen. Nun läuft die binäre Uhr als dauernd bewegtes Bild im Sekundenrythmus. Die letzten wei Tage war ich im Schloss in Übersdorf bei Fribourg. Später war dann Dieter Roth der Schlossbesitzer. Da gab es sicher legendäre Feste. Ein sehr schöner Ort. Wir hatten mit dem Zentralvorstand von Visarte eine zweitägige und intensive Retraite. Heute um 10 Uhr erwarte ich Lika Nüssli.

Zum Glück erreichte ich gestern noch retzeitig meinen Zug in Zürich. Eine halbe Stunde später wäre ich gar nicht mehr zum bahnhof gekommen. Heute erlebten wir ein sehr angenehmes Familientreffen in Ernetschwil. Treffpunkt war das Elternhaus meines Vaters. Ich habe als Kind oft die Sommerferien oder die Herbstferien hier verbracht. Am Morgen hatte ich ein grosses Gejufel.

Sebastian Utzni hat mir kurzfristig mitgeteilt, dass die Holzdrucke am Freitag in Zürich sein müssen. Zum Glück hatte ich bereits einen Termin für eine Sitzung. Ich musste alles vorbereiten und verpasste prompt den Zug. In Zürich traf ich bei der Tramhaltestelle zufällig Albert Mauerhofer. Er half mir beim Lösen des Tickets. Die Beiden kannten sich nicht und staunten, dass ich gleich mehrere Verabredungen zur gleichen Zeit verabredet hatte. Es ging dann zum Glück alles doch noch auf.

Der nächste Stress folgte dann nach dem Essen. Ich traf auf die Minute genau zur Besprechung ein Beeindruckend was Christoph Doswald alles präsentiert.

Die Fahrt ist reibungslos gelaufen. Wir haben die Bücher abgegeben und die Ausstellung kurz angeschaut. Claudia war noch an der Arbeit.

Wir haben uns dann sehr viel Zeit gelassen um die grosse Präsentation von Claude Sandoz im Kunstmuseum zu besuchen. Unter dem Titel "Ab auf die Insel" hat das Museum eine ganz tolle Ausstellung mit unterschiedlichen Künstlern und Künstlerinnen konzipiert.

Claude Sandoz hat einen super Auftritt. Es war sehr schön, einmal seine ganze Arbeit im Überblick zu sehen.

Am Abend hatten wir dann eine sehr schöne und erfolgreiche Buchvernissage mit Claudia mit viel Publikum. Wir konnten leider nicht so lange bleiben. Die Rückfahrt nach St. Gallen ist nach so einem Tag immer sehr anstrengend. Den ganzen Tag im Garten gemauert und gebudelt. Das erste Biotop ist nun bereits aufgefüllt und sieht sehr gut aus. Ich habe grossflächig Kresse und Petersilie ausgesät für einen ersten Bewuchs. Wenn nötig werde ich das dann als Gründünger wieder in die Erde einarbeiten.

Am Abend musste ich zusammen mit Monika noch fünf grosse Holzdrucke verpacken für eine Ausstellung in Reutlingen. Ich wollte mit ihr das John Berger Projekt diskutieren. Das hat sehr viel gebracht und Eva konnte mir einige wichtige Tips geben. Ich habe Erde bestellt, um die Biotope teilweise wieder aufzufüllen.

Wir wollen den Garten vergrössern und mehr Gemüse anpflanzen. Da werde ich in nächster Zeit einige Tonnen Material im Garten herumstossen. Heute war alles ganz Familie. Erinnerungen werden wach an unsere Familienzeit vor fast vierzig Jahren. Wir waren so jung damals. Unerfahren, unerschrocken, wild drauflos. Wir haben alle gemeinsam einen langen und schönen Spaziergang gemacht in der Hasenheide. Galler Freunden hoch oben über den Dächern auf einer wunderbaren Terasse, bei feiner Pasta und gutem Wein.

Am Morgen früh kam Nicole rampa vorbei um ihr Buchprojekt zu besprechen. Wie immer steht natürlich auch die Finanzierbarkeit des Projekts im Focus. Ich spiele ja regelmässig Euromillion. Über den Einsatz hinaus habe ich aber nie etwas gewonnen Am Nachmittag sind wir zum Flughafen Kloten gefahren und haben als Erstes erfahren, dass unser Flug ausfällt. Statt eine Stunde Warten waren es nun plötzlich drei Stunden Wartezeit. Wir wollten doch möglichst schnell unser Enkelkind in den Händen halten.

Nach mehr als sieben Stunden waren wir dann endlich in Berlin. Das war ein wunderbarer und berührender Moment. Ein vielseitiger Büro und Arbeitstag. Briefe beantwortet, viele e-mails verschickt, Packete verpackt, Atelier aufgeräumt, Bibliothek geordnet etc. Am Abend veranstalteten wir das erste Kartoffelessen mit der frischen Ernte aus unserem Garten. Zu den Kartoffeln haben wir Schafsraclett vom Feuer serviert. Als Beilagen habe ich viele verschiedene Gemüse vorbereitet.

Pilze, Zuccinis, Peperoni, Zwiebeln etc. Als Gäste waren Carole, Vanja und Santos dabei. Ein richtig schöner Abend. Ein schöner Zufall, der viele gute Erinnerungen wachruft. Es geht um die Erabeitung von einem neuen Kulturförderungskonzept. Rund Kulturinteressierte diskutierten in Gruppen über neue Möglichkeiten in der Kulturförderung und um eine effiziente und zukunftsgerichtete Kulturpolitik. Mir ist wieder einmal klar geworden, dass die Stadt St. Gallen mit rund 80 tausend Einwohnern viel zu grosse kulturelle Lasten trägt.

Der Kanton müsste sich viel stärker engagieren beim Kunstmuseum, beim Historischen und Völkerkundemuseum beim Naturmuseum und beim Textilmuseum. All diese Museen haben eine starke überregionale, schweizerische- und teilweise auch internationale Ausstrahlung.

Die städtische Kulturförderung kann langfristig nur verbessert und für regionale Kunstschaffende ausgebaut werden, wenn sie durch den Kanton und durch die Region von den überregionalen Lasten entbunden wird. Leider wird das viel zu wenig diskutiert. Viele meinen, dass der Kanton und die Region nicht in der Lage wären, die Trägerschaft der Museen zu übernehmen. Ich frage mich da einfach wie das denn die kleine Stadt St.

Insgesammt war das ein spannender Anfang in einer Kulturdebatte, die noch lange nicht zu Ende sein wird. Es braucht ein Umdenken. Weg von den Leuchttürmen und viel Mut zur Stärkung des Regionalen. Bei uns ist ja wirklich weit und breit kein Meer in Sicht - aber viele Leuchten.

Nach den schönen Tagen in Italien versuche ich mich zu disziplinieren und zu arbeiten. Das ist gar nicht so eingfach. Zu Hause malte ich dann an einer Spiegelung weiter und spielte ein richtig sommerliches Künstlerleben in Echt. Macht ja richtig Spass. Heute musste ich mich als Erstes durch einen riesigen Stapel von Post arbeiten.

Die Rückreise haben wir zu dritt angetreten. Nach gut sechs Stunden waren wir wieder in St. Wie erwartet sind unsere Zucchinis und die Gurken enorm gewachsen. Das gab ein prächtiges Nachtessen. Frische Bratkartoffeln, marinierter Tofu und dazu Zucchinispagetti. Für die Zubereitung gibt es einen super Schäler, mit dem man das Gemüse vorbereiten kann wie Spagetti. Die brät man dann zwei drei Minuten lang mit viel Knoblauch, scharfen Peperoncini und frischen Gewürzen in der Bratpfanne.

Ein schöner Tag zum Herumhängen und lesen. Die 77 jährige Musikerin gibt zur Zeit eine Abschiedstournee in Europa. Joan Baez hat immer noch eine wunderbare Stimme und das Konzert hat mich sehr beeindruckt. Ihr Sohn spielte Schlagzeug. Unaufdringlich aber höchst kompetent. Ihre politischen Aussagen waren klar und sehr differenziert.

Die italienischen Konzertbesucher haben aber kaum darauf reagiert. Vieleicht haben sie es einfach nicht verstanden oder nicht verstehen wollen. Der gestrige Abend war voller Emotionen. Alles ist gut gegangen. Grosse Erleichterung und riesige Freude. Die ersten Fotos sind schon eingetroffen per Watsapp. Ein wunderschönes Kind mit dem Namen Soan - Naos. Das heisst Stern auf Algerisch. Er musste vor Jahrzehnten nach Marokko flüchten und ist dann in Paris gelandet.

Leider haben die Beiden keinen Kontakt mehr. Ich denke da gäbe es einiges zu klären und zu diskutieren. Heute fahren wir nach Loazollo im Piemont zu einer Geburtstagsfeier. Das gibt uns viel Zeit zur Ruhe zu kommen. Die rund sechs Stunden Fahrt waren anstrengend aber alles ist gut gegangen. Es war sehr heiss aber in Italien hatte ich das Gefühl, dass die Felder noch viel grüner sind wie bei uns.

Italien scheint viel besser mit der Hitze umgehen zu können. Da müssen unsere Bauern noch viel lernen. Ein sehr schöner Abend mit einem feinen Essen und gutem Wein. Ein sehr starkes Gewitter mit enorm viel Regen brachte Abkühlung in der Nacht. Gestern Abend ist es spät geworden. Das Verarbeiten der Holunderbeeren hat viel Zeit gekostet.

Nun stehen 12 fertig abgefüllte und ausgekühlte Einmachgläser in der Küche. Ich freu mich sehr aber ich denke für dieses Jahr reicht es mit Holder pflücken. Heute musste ich einige Dossiers für Gesuche vorbereiten. Aber es führt nichts daran vorbei. Kunstpublikationen können einfach nicht ohne die Hilfe von Stiftungen und Kulturämtern finanziert werden.

Anschliessend habe ich im Garten die Hecke zurückgeschnitten. Eine Wüstenhitze war das. Die Büsche haben sich mit allergischen Essenzen gewehrt. Nun sehe ich aus wie eine faulende Erdbeere nach einem schlechten Markttag- und das Alles nur weil ich die Fernsicht liebe. Am liebsten würde ich heute bis nach Berlin sehen. Vera wartet auf die Geburt ihres Kindes in einem Spital in Kreuzberg.

Jeremie ist bei ihr und ich auch - aber ich nur per Whatsapp. Es ist für mich fast anstrengender wie vor fast 39 Jahren als Vera geboren wurde. Es ist so anspruchsvoll Grossvater zu werden. Heute habe ich mir vorgenommen, zusammen mit Monika den Holunder im Garten zu pflücken und zu Holunderbrei zu verarbeiten. Bei uns nennt man das Holderäzonä. Ich liebe diese Beeren für meine Frühstücksmüsli im Winter, zusammen mit eingemachtem Rabarbermus, Jogurt und frischen Früchten ist das wunderbar.

Nach unserer Ernte sieht nun der Holunderbaum aus wie nach einem radikalen Haarschnitt. Mich erinnert das spontan an meine Besuche beim Dorfcoiffeur - Herr Hasler. Ich weiss nicht mehr sicher wie er hiess. Ich musste jeweils sagen: Wenn die Haare zu wenig kurz geschnitten waren schickte mich der Vater noch einmal ins Dorf. Er soll es noch einmal machen aber dieses Mal gratis. Das war mir immer so peinlich. Seine Hände waren riesengross und sehr stark - zum Stolpern stark.

Die letzten Tage habe ich genutzt für den Garten, die Kunst und den Verlag. Ich bin immer sehr früh, zwischen sechs und halb sieben aufgestanden. Heute habe ich mir mehr Zeit gelassen und den Morgen im Bett genossen. Am Nachmittag waren wir zum Geburtstagsfest von meinem Bruder Benno eingeladen. Als Messmer konnte er den Pfareisaal benutzen. Ein lustiges und wirklich sehr durchmischtes Publikum war anwesend. Mich hat das alles sehr an meine Kindheit in Oberriet erinnert.

In den letzten Monaten ist bei mir der Entschluss gereift, meine zwei Biotope im Garten zurück zu bauen. Die anhaltende Hitze in den letzten Wochen hat dazu geführt, dass sich sehr viele Algen gebildet haben in den Weiern. Zudem müsste ich dauernd frisches Trinkwasser in die Teiche fliessen lassen und das finde ich nicht sehr sinnvoll. Der Hauptgrund ist aber der, dass wir ein Enkelkind erwarten und für Kleinkinder sind Biotope einfach zu gefährlich.

Ich habe nun den Plan, im ersten Biotop das Wasser ausfliessen zu lassen und auf der rechten Seite einen abgedichteten Wall aus Steinen zu bauen.

In diesem Teil möchte ich ein Feuchtgebiet für Wasserpflanzen anlegen. Der Tag im Garten war sehr heiss. Am frühen Abend hat sich in unserem Nachbarsgarten eine grosse und laute Fussball - Fangemeinschaft eingefunden. Grölend und saufend vergnügten sie sich im blauen Wasserbecken und besangen ihre Lieblingsfussballer. Ich habe keine Ahnung was es zu feiern gab. Wir hatten Claudia und Theo zu Gast, die ziemlich erstaunt waren, dass es so lebendig zu und her gehen kann in unserem Quartier.

Ich habe am Feuer auf dem heissen Stein einen Wildschweinbraten und einige marinierte Tofustücke gebraten.

Dazu viel Wasser und einen guten Wein. In der frühen Nacht überraschte uns dann ein unheimlich starkes Gewitter. Die Wassermassen flossen wie noch nie direkt in unseren Gartenraum und bildeten einen grossen See unter unseren Tischen. Auch im Nachbarhaus kehrte dann Ruhe ein. Ich staunte dann doch, dass an diesem 1. Augustabend keine einzige Rakete, kein Knaller und auch kein Vulkan abgebrannt worden ist.

Ein sehr diszipliniertes Völklein. Heute morgen früh um halb acht hat mich bereits der Spediteur angerufen, dass er in zehn Minuten an der Lukasstrasse eintreffe und ich soll doch bitte auch gleich die Mehrwertsteuer bezahlen - sonst könne er mir die Ware nicht ausliefern. Ich schwang mich auf mein Fahrrad und freute mich auf die Büchersendung. Eine imposante und interessante Sammlung von Löchern.

Die Löcher sind teilweise erschreckend brutal, manchmal humorvoll, künstlerisch und hintergründig bis ausgefranst oder erotisch. August um 19 Uhr eröffntet wird.

Dann wird auch die Buchpremiere gefeiert. Eine Kommission wählt jedes Jahr eine junge Künstlerin, einen jungen Künstler aus, der oder die dann mit einer Publikation gefördert wird. Alles hat gut geklappt. Auch der Warenlift hat funktioniert. Das ist leider nicht immer der Fall. Das Buch ist sehr schön geworden. Lars Egert und Claudia haben sehr viel an diesem gelungenen Werk gearbeitet.

Super - Bestellungen sind anb sofort möglich. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wir hatten interessante Gespräche und einen intensiven Austausch über Kunst und insbesondere über Malerei.

Ich denke das war ein guter Tag. Schöner Sonntagsausflug ins Vorarlberg. Eveline und Roman haben uns in einer alten Mühle zum Mittagessen eingeladen. Gutes Essen, viel Sonne, feiner Wein. Ganz in der Nähe ist Angelika Kauffmann aufgewachsen bei Schwarzenberg.

Wir haben uns da auch den Musiksaal angeschaut. Die letzten Tage habe ich mit dem Aufarbeiten der liegengebliebenen Aufgaben verbracht. Nur schon die Bearbeitung aller Mails der letzten Tage war sehr aufwändig. Am Montag erwarte ich Atelierbesuch. Das heisst aufräumen und wegräumen. Heute habe ich alle Bilder im Lager sortiert und bereitgestellt, damit ich dem Besuch eine spannende Auswahl von Werken präsentieren kann.

Unter Anderem die drei sehr grossen Bilder der Wasserspiegelung im Necker von , an denen ich ein ganzes Jahr lang im neuen Atelierbau an der Brauerstrasse gearbeitet habe. In meinem Lager war es sehr heiss aber nun steht alles bereit für den Montagsbesuch.

Ich stand wieder um sechs Uhr auf. Ich wollte unbedingt noch alles gehackte Holz in das neu gebaute Lager beigen. Um zehn Uhr war ich so weit.

Wir packten unsere Sachen ins Auto und fuhren um elf Uhr los. Die Fahrt dauerte mehr als fünf Stunden. Es gab viele Baustellen mit Stau. In Altstätten haben wir dann noch 20 Kilo Biotomaten abgeholt, die wir in den nächsten Tagen zu Sugo verkochen werden. Bei uns zu Hause konnten wir dann im Garten einige riesige Zucchinis ernten. Die sind so gross, dass sie im Kühlschrank keinen Platz haben. Die letzten Tage habe ich viel nachgedacht, wie ich einen neuen Lagerraum für unser Brennholz bauen könnte.

Die letzten sieben Jahre und die vielen Stürme haben meinem Holzlager arg zugesetzt. Am Morgen um sechs Uhr habe ich mit der Arbeit begonnen und am Abend um 19 Uhr stand das neue, sehr solide gebaute Teil. Heinz hat mir noch geholfen beim verschrauben der Blechabdeckung. Nun steht das Holzlager für die nächsten Jahre bereit.

Die Tage waren wunderbar. Das war alles grossartig. Ich habe selten über eine so lange Zeit so viele fröhliche und glückliche Menschen erlebt. Am Sonntagmorgen gab es in einer kleinen, natürlichen Arena im Wald eine klassische Matinee mit zwei Musiklehrerinnen und zwei Musiklehrern. Wunderbare Musik aus ganz verschiedenen Zeiten. Ich habe die ganzen Tage sehr viele Fotos gemacht mit meiner Canon. Die Italiener waren so dankbar fotografiert zu werden.

Einer lobte mich als "molto sensibile" An den Abenden hatte ich mit dem jungen Tiroler Alex und dem erfahrenen Roman zwei ausgezeichnete Assistenten. Es war also auch mir möglich das gute Essen und "einige" Gläser Wein zu geniessen. Am Samstag spielte auch eine tolle Band. Wir tanzten wie die Wilden.

Und das grossartige war für mich, dass mein Knie das alles ausgehalten hat. Alles zusammengepackt und nach Agrano gefahren. Eine ruhige und beruhigende Fahrt. Heute traf ich die Kunsthistorikerin Nicole Rampa. Ein literarisches, fotografisches Lese- und Bilderbuch mit interessanten Menschen. Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden und ich denke das kann zu einer guten Zusammenarbeit führen.

Heute früh hatte ich einen Termin im Atelier an der Lukasstrasse. Ich musste den Kammerjäger, Herr Krähenbühl aufbieten, da sich bei mir wieder junge Marder eingenistet haben. Die veranstalten richtige Festessen in den Nächten, mit frisch gejagten Vögeln. Wir haben lange ausgeschlafen und bereiteten uns dann auf das nächste Fest vor.

Geburtstag mit einer Festgesellschaft von 25 Freunden in unserem Garten eingeladen. Das dritte grosse Fest in drei Tagen. Ein sehr schöner Nachmittag mit Kind und Kegel. Eine schöne Gesellschaft bei bestem Wetter und toller Aussicht auf das Rheintal. Ich habe auch endlich wieder einmal Hannah, mein Patenkind getroffen.

Heute sind die Bücher von Mirko Baselgia geliefert worden. Die Ausstellungsdokumentation von Bellelay ist sehr schön geworden. Am Abend hatten wir einen wunderbaren Abend in Trogen bei bestem Grillwetter.

Es war sehr lustig. Für die Gastgeber riss der Abend aber eine grosse Schneise in den Weinkeller. Heute bin ich um sechs Uhr aufgestanden und nahm den Zug um 7.

Leider habe ich meine Tageskarte im Billett Automaten vergessen. Das kam mich sehr teuer zu stehen. Insgesamt Franken für eine Fahrt nach Bern. Die Sitzung mit Regine und Christian im Proger war sehr ergiebig. Die offene Diskussion mit Inputvorträgen wird am Oktober ab 14 Uhr im Saal vom Proger in Bern stattfinden.

Um neun Uhr musste ich in meinem Atelier sein. Der Liftmonteur hat sich angemeldet. Ich habe die Zeit genutzt, um die Bücher aus etwa zehn prall gefüllten Papiertaschen in meiner Bibliothek einzuräumen. Bei solchen Aufräumarbeiten stosse ich immer wieder auf überraschende Trouvaillen.

Leider habe ich meistens zu wenig Zeit um mich einer vertiefter Lekture zu widmen. Das heisst dann, dass ich die die interessanten Bücher wieder auf einem neuen Stoss staple, der sich dann mit der Zeit wieder zu einem hohen Bücherturm entwickelt. Das Wissen stapelt sich somit immer wieder in neuen Zusammenhängen. Am Mittag hat mich Carole abgeholt. Ich wollte unbedingt das Weidenholz in ihrem garten zu Brennholz verarbeiten und aufräumen.

Beim Holzhacken bin ich auf die Schädlinge gestossen, die dem Baum schon sehr zugesetzt haben. Das sind richtig gefrässige, bis zu 10 Zentimeter lange rötliche Raupen, die sich nach vier Jahren zu Nachtfaltern verwandeln, die ihre Eier wiederum in alten, morschen Birken oder Weidenbäumen ablegen.

Diese Falter haben eine Flügelspannweite von sechs bis neun Zentimeter. So richtig hässliche Riesenfalter. Um 19 Uhr hat mich dann Monika wieder abgeholt.

Ich bin leider nicht ganz fertig geworden mit aufräumen. Heute um fünf Uhr wurde mein neustes Werk von drei Bauarbeitern abgeholt. Die haben die cm hohe Skulptur wie ein Baby auf den Lieferwagen gehoben.

Am Nachmittag fuhren wir zu Carol Forster nach Appenzell. Sie hat in ihrem Garten eine grosse morsche Weide, die weit über das Hausdach gewachsen ist. Bei stürmischem Wetter schlagen die Äste auf die Dachziegel und es ist nie sicher ob ein Teil des Baumes abbrechen könnte.

Ich habe Carol versprochen, den Baum zurück zu schneiden. Ich bin dann mehr als drei Stunden mit meiner Motorsäge und mit einer neuen Handsäge auf dem Baum herumgeturnt und schnitt den dicht ausgeschossenen Baum zu einem frischen und luftigen Weidebäumchen zurecht.

Den riesigen Asthaufen werde ich in den nächsten Tagen zu Brennholz verarbeiten. Monika und Carole haben während meinen gewagten Sägekapriolen einen wunderbaren Kalbsbraten mit Ofenfritten und Gemüse gekocht.

Als Abschluss des Tages habe ich dann im Garten noch zwei junge, schön gewachsene Holunderbäume eingepflanzt. Nach dem Frühstück waren wir im Nachbarsgarten eingeladen zu einer gegenseitigen Informationsrunde zum geplanten Neubau von Rosmarie und Franz Obertüfer, der an der Parketteriestrasse gebaut werden soll.

Das ist ein riesiges Bauvolumen mit 18 Eigentumswohnungen. Das Bauprojekt wird uns die nächsten Jahre noch oft beschäftigen. Wenn das Projekt bewilligt wird müssen wir mit zwei Jahren Baulärm rechnen.

Gallen eingeladen für eine Besprechung eines Kunst am Bau Wettbewerbs mit einer anschliessender Baustellenbesichtigung. Das wird eine spannende Aufgabe sein, eine gute Lösung zu finden für drei Wandbilder. Am Abend sind wir zu einem Geburtstagsfest nach Büllach gefahren.

Brigitta Loher feiert ihren Sechzigsten. Ein richtig schönes Fest mit vielen interessanten Gästen, sehr guter Klezmer Musik und einer anschliessenden, lustigen, gemeinsamen Singrunde.

Heute Mittag musste ich zusammen mit Monika den kleinen, bearbeiteten Tisch zu Gilgi Guggenheim bringen. Das Gemälde von Gilgi konnten wir einladen aber das Auto war leider zu klein für meinen Tisch. Die Fahrerin konnte dann zum Glück ihren Vater erreichen, der dann den Tisch bei uns zu Hause mit seinem Firmenwagen abholte. Nun ist alles doch noch gut gelaufen. Stefan hat dann eine schöne Fotoserie gemacht, mit allen Seiten der Holzskulptur.

Bis um 11 Uhr organisierte ich meine neusten Projekte in der Kunst und bei den Büchern. Das hat ganz schön geholpert und gerumpelt. Den Hang runter ins Espenmoos gab dieses Gewicht so richtig Schub. Die schnellen Land Rover wagten mich nicht zu überholen. Dann habe ich gewartet auf den Transport der neusten Bücher. Ich erwarte Exemplare von meinem Gästebuch - Planet Erde.

Pünktlich um halb zwölf ist ein riesiger Lastwagen angefahren. Ich bin so glücklich. Dier Bücher für die Tektonik Ausstellung sind sehr schön geworden. Das Gästebuch wird jetzt den ganzen Sommer in der Spitzmeilenhütte auf einem Tischchen liegen und für schöne Einträge der Gäste bereit sein. Jetzt muss ich in den Garten. Hermann hat für einige Gäste Wildschweinbraten gegart Heute morgen früh um acht Uhr habe ich mir die räumliche Situation bei der Firma Morant angeschaut. Ich bearbeitete in ihrem Auftrag den letztjährigen grossen Christbaum, den sie der Stadt St.

Gallen geschenkt und auf dem Klosterplatz aufgestellt hatten, mit der Kettensäge zu einer Skulptur. Nun suchten wir den idealen Standort im Firmengebäude.

Ich gebe der Holzskulptur den Titel "Schöne Bescherung". Ungefähr so sah es bei mir zu Hause jeweils nach der Bescherung an Weihnachten aus Per Handschlag haben wir das "Geschäft" besiegelt.

Nun muss ich die neue Skulptur noch fotografieren lassen und für den Transport vorbereiten. Heute Morgen bin ich zur Nachkontrolle beim Zahnarzt. Marco war sehr zufrieden mit dem Heilungsprozess. Zufälligerweise haben die Beiden vor vielen Jahren gemeinsam in Winterthur studiert. Walter Kurzmeier hat uns versprochen, per WhatsApp einige Gesangsproben zu senden. Auf dem Rückweg nach St. Gallen besuchten wir die Ausstellung im Kulturort Weihertal bei Winterthur.

Ein eindrücklicher Ort und eine feinsinnige Ausstellung, bei der viele Freunde und Freundinnen beteiligt sind. Mir haben bei dieser Ausstellung vor allem die unscheinbaren künstlerischen Interventionen gefallen. Im Galeriehaus wird es dann immer etwas wild aber auch hier gab es einige Überraschungen. Die Kuchen von der Kulturaktivistin Maya von Meiss die wir probiert haben sind auch wahre Kunstwerke.

Auch die Korrelation zwischen World und EM wird weiter ansteigen, da immer mehr darauf setzen. Das wirkt auf den Markt strukturell verändernd zurück. Denn wie Bogle so schön sagt. Es gibt nur ein paar ganz wenige Wege, es gut zu machen, s. Aber mit der Vielzahl an Gags gibt es unendlich viele Möglichkeiten, es schlechter zu machen… Daher kann es praktisch nur schlechter werden.

Vor diesem Problem stand Ich auch. Smartinvestor Sehr gute Beschreibung, stimme voll überein. Wie gestaltet ihr den risikoarmen Teil? Welcher Anteil hat er im Portfolio und welche Assetklasse habt ihr dafür ausgewählt Tagesgeld, Anleihen?

Irgendwie scheine ich mich bislang missverständlich ausgedrückt zu haben. Das lässt sich über die Brokerwahl aber deutlich komfortabler ausleben, bringt dabei auch ganz konkret nicht nur hypothetisch ein Fünkchen mehr Rendite UND schränkt in den meisten Fällen gleichzeitig auch die ETF-Auswahl stark ein, weil nicht bei jedem Broker alle Produkte für günstige Konditionen verfügbar sind. Dadurch entsteht am Ende ein Gewinn gleich an mehreren Fronten: Und nachdem die Depot-Eröffnung durch ist, kann's dann auch endlich losgehen.

Anleihen kann ich nicht zustimmen. Oder anders ausgedrückt, es ist leichter vorherzusagen, wo sich der Aktienmarkt in einem Jahr befinden wird als wo er sich in 30 Jahren befinden wird, oder siehe hier Risk and Time. Den Anleihenmarkt kann zwar auch keiner zuverlässig vorhersagen, doch der Bereich in dem sich das ganze abspielen wird, ist deutlich begrenzter.

Sichere Staatsanleihen waren bisher ein guter Diversifikator für ein Aktienportfolio und haben in der Mischung zu höheren risiko-adjustierten Renditen geführt, was nicht gleichbedeutend mit einer höheren Rendite ist. Auch bei Anleihen kann durch Diversifikation das Totalausfallrisiko verringert werden.

Wie viel genau muss jeder für sich selbst entscheiden. Unternehmensanleihen mag ich persönlich nicht, da ich nicht den gleichen Unternehmen Geld leihen möchte bei denen ich auch Miteigentümer bin, das fühlt sich irgendwie schizophren an Ramschanleihen und Schwellenlandanleihen sind nicht risikoarm und korrelieren stärker mit dem Aktienmarkt als Investment Grade Anleihen, da bevorzuge ich Aktien.

Insgesamt ist die Entscheidung, wie man den risikoarmen Teil aufteilt, ziemlich bedeutungslos relativ zur Entscheidung, wie hoch die Aktienquote ausfallen soll. Wurmt es hier eigentlich keinen, dass der Artikel an bestimmten Stellen faktisch falsch ist?

Woher kommen dann die ganzen Fehlinformationen? Eines wird mir in dem Artikel nicht klar und, soweit ich es sehe, auch in den Kommentaren noch nicht thematisiert. Ich war bislang immer davon ausgegangen, dass die TER alle wesentlichen Kosten nach dem Kauf abdecken und entsprechend auch miteinander vergleichbar sind. Wenn dem so wäre, sähen aber die Zahlen und Grafiken in obigem Artikel anders aus. Warum sehen wir diese Referenz real nicht?

Oder gibt es eine andere Erklärung, die ich übersehe? CarstenP Deine Aussagen zu Anleihen scheinen meinen zu widersprechen. Aber sie entsprechen teilweise nicht der üblichen Anlagepraxis auf Basis des gesunden Menschenverstandes.

Ja, das kam z. Bei und Jahresperioden gab es das dann nur noch in einem aus 25 bzw, aus über Perioden! Meine Aussage wäre nur dann falsch, wenn ich mich explizit auf die dabei unüblichen totalen Renditen bezogen hätte, bei den es sich nach den Berechnungen deines verlinkten Artikel danke für Link wohl so verhalten soll, wie du schreibst. Dass ich mich auf die eher gebräuchliche jährliche Rendite beziehe, hätte ich also angeben sollen. Danke für deinen Hinweis. Sichere Staatsanleihen waren bisher ein guter Diversifikator für ein Aktienportfolio und haben in der Mischung zu höheren risikoadjustierten Renditen geführt, was nicht gleichbedeutend mit einer höheren Rendite ist.

Das habe ich deswegen, weil diese Korrelationen für die üblicherweise mit Bonds bezweckte Reduzierung mittelfristiger Volatilität am relevantesten ist und leider seit stark zugenommen hat und positiv ist. Ich werde die hier fehlenden Infos zukünftig gern angeben. Vielen Dank für deinem Hinweis.

Danke für die Ergänzungen, es ist natürlich schwierig der gängigen Anlagepraxis zu widersprechen, "man muss Aktien nur lang genug halten, dann macht man sicher Rendite". Nichtsdestotrotz halte ich Aktien auch für den wahrscheinlicheren Gewinner langfristig gegenüber Anleihen. Doch entsprechend der persönlichen Risikotoleranz und für den Fall, dass man sich irrt, z.

Bei synthetisch nachgebildeten ETFs ist hingegen die Swapgebühr zu berücksichtigen. Zudem fallen auch Steuern an und es können Erträge durch Wertpapierleihe erwirtschaftet werden. Diese Kosten sind keinesfalls ETF-spezifisch. RK1-Anlagen habe ich keine mehr. Die habe ich komplett durch un-korreliertes, reines Alpha aus unterschiedlichsten aktiven Fonds ersetzt. Der Vorteil ist, dass ich damit ich eine ähnliche Reduzierung der Drawdowns erziele, aber ohne Reduzierung der Gesamtrendite im Vergleich zu reinen Aktienanlagen.

Das würde ich wohl ähnlich sehen, wenn ich keine höher rentierliche, unkorrelierte, reine Alpha-Anlagen zum Risikoausgleich hätte. Vorläufig sollte man dann am bestem Kurzläufer von Staaten höchster Bonität nehmen. Wobei die letzt Finanzkrise gezeigt hat, dass die Ratingagenturen auch nur aus fehlbaren Menschen bestehen, gerade bei der hochkomplexen, dynamischen Risikoeinschätzung.

Wenn man Taleb hört und liest, wandelt sich die Einstellung zu Risiken. Denn Hedgefonds sind nicht systemrelevant und werden nicht gerettet, wenn's schief läuft. Daher gilt für die: Ich kann dein Argument zwar verstehen, bin da aber eher skeptisch, dass alternative Investments dieses Versprechen längerfristig und in den nächsten Krisen einhalten können, es ist nicht garantiert.

In der Vergangenheit wurden ähnliche Versprechen z. Wohingegen langlaufende Staatsanleihen weiterhin sehr gut als Diversifikator funktioniert haben: Gleichwohl bleibt das Problem bei all diesen unkorrelierten Assets mit vergleichbarer Renditeerwartung aber, dass sie selbst riskant sind und im Falle eines unerwarteten Liquiditätsbedarfs evtl.

Und wie Hedgefonds und sonstige aktive Fonds mit ihren Alpha-Versprechen scheitern können, kann man nur spekulieren, aber passiert ist das alles schon mal, siehe z. Long Term Capital Management. Das muss halt jeder mit seiner persönlichen Risikotoleranz in Einklang bringen.

Talebs schwarze Schwäne unterstützen übrigens auch die Sichtweise, dass der weit verbreitete Glaube, dass die Aktienanlage mit längerem Zeithorizont ein immer sichereres Ding wird, ein Trugschluss sein könnte. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von einem sehr unwahrscheinlichen Ereignis schwarzer Schwan steigt nämlich an je länger der Betrachtungszeitraum ist.

Das ist deren Hauptvorteil, dass die nichts garantieren und versprechen, wie bei Aktien auch. Dadurch wird bislang eine nicht genau vorherzusagende statistische Hedging-Wirkung renditekostenfrei erzielt. Die ist jedoch umso gesicherter, je mehr man mit unterschiedlichsten Alpha-Fonds diversifiziert. Die allgemeine Skepsis gegen schwer zu verstehendes Alpha hilft dabei sogar, da sie dadurch viel seltener overcrowden.

Dadurch ist die Fortsetzung deren bisheriger statistischer Eigenschaften recht wahrscheinlich, wie schon über die letzten 20 Jahre meiner Nutzung. Ich allokiere dann nur solche, deren Strategien und deren dadurch erzielte Ergebnisse ich ausreichend verstehe. Aber gefunden werden sie bislang wohl weniger, weil die schwer verstanden werden und ausgewählt werden können. Sogar David Swensen, der darauf genauso, wie ich, aus guter Erfahrung schwört, tut sich damit nach kürzlichen eigenen Aussagen in der schon mal zitierten "A Conversation with David Swensen", , sehr schwer.

Weil jeder damit diversifizieren will, funktioniert es wegen Overcrowding nicht mehr. Der Erhalt der Korrelationseigenschaften von Alpha ist jedoch dadurch viel wahrscheinlicher, dass die durch aktives Management gegen den Markttrend erhalten werden. Deren Volatilität wird dabei i.

Nein danke, die kommen mir aufgrund des zunehmenden Vertrauensschwundes in aktuelle Währungen vorerst nicht mehr ins Haus. Die können uns doch wegen der unvorstellbaren Geldmengen und wegen der hohen Fragilisierung des Finanzmarktes praktisch jederzeit um die Ohren fliegen.

Aber ich diversifiziere die auch noch in etliche verschiedene Liquid Alternatives, die z. Das sichern die Crashs bislang teilweise noch besser ab als Cash, da die zum Teil allokierten Trendfolger während Crashs durch Shorten der einbrechenden Anlagen sogar zeitweise sehr vorteilhaft hoch negativ zu denen korrelieren korrelieren.

Um während dieser langfristig unbedeutenden reversiblen Events sehr liquide zu bleiben und primär nachkaufen zu können, habe ich ja reines Alpha. Das ist somit eine laut Taleb antifragile Strategie, mit der man bei solchen Events erheblich profitieren kann.

Bei mir hat es und auch für mich Überzeugten überraschend gut geklappt. Nein, ich bin zufrieden mit einem passiven Simpel-Beta-Portfolio und bin eher Anhänger der Philosophie: Teure Fehler vermeiden ist wichtiger als die ungewisse Extrarendite von einer komplexeren Strategie.

Also ich kann nachvollziehen, warum du mit alternativen Anlagen diversifizierst, das ergibt total Sinn. Worauf ich hinaus wollte, ist aber, dass man deswegen nicht zwangsläufig auf eine risikoarme Komponente verzichten kann, das bleibt eine persönliche Entscheidung. Es gibt einfach keine Garantie dafür, dass die zukünftigen Drawdowns reduziert werden bzw. Ja, das hatten wir doch schon mal. Aber was willst du damit sagen?

Garantien gibt es einerseits in der ganzen Finanzwelt sowieso nicht. Andererseits würde es mir eine trügerische Schein-Robustheit vortäuschen, die das unbegrenzte Upside meiner antifragilen Investmentstrategie auch noch reduzieren oder gar ganz zunichte machen würde. Und so wähle ich auch bewusst meine Alpha-Fonds aus. Sie dürfen gar keine Schein-Sicherheiten, Garantien und "todsicheren" Strategien enthalten, wie z.

Das sind jetzt alles bis ins letzte analysierte und durchdeklinierte Ausschlusskriterien für mich. Ähnliche Angebote habe ich aber auch schon in D vor deren Auffliegen sicher erkannt bzw. Denn die verraten sich an ihren statistischen Eigenschaften rel. Vor 20 Jahren bin ich in D z. Ich habe dann gezielt nach einem Weg gesucht, um an die original offshore Hedgefonds mit anfangs m.

Liquidität zu kommen und sofort in die umgetauscht, als ich drankam! Von denen habe ich sogar jetzt noch einige und werde die irgendwann in die nochmals bzgl.

Daher fühle ich mich jetzt mit viel mehr unterschiedlichsten, unkorrelierten Alpha-Assets viel sicherer als je zuvor mit nur einigen wenigen Alpha-Assets und RK1. Things That Gain from Disorder. Danach muss man trachten. Das ist die bewährte "Flucht nach vorne" in der Finanzwelt. Denn Chancen maximieren geht m.

Die wissen dann besser als jeder andere, wann ihre systematischen Alpha-Strategien nicht mehr innerhalb ihrer Auslegungsgrenzen arbeiten. Taleb nennt das "Skin in the Game", das aktuell die beste Garantie fürs Überleben ist. Er sagt dabei dann immer "Trader don't like Risk". Besser geht da schon mal nicht, was sich ein normal Sterblicher an normalem Krisenmanagement leisten kann.

Und wenn es dann in relativ kurzem Zeitabstand sogar zu historisch m. Denn ich pflege fast zu allen gute persönliche Kontakte dorthin, bei einem Mrd. Der sagte mir mal zu meiner gesamten Investment-Strategie, dass er es aktuell auch nicht anders machen würde, wenn er die Aufgabe hätte.

So ähnlich ist auch meine Philosophie, wobei ich sie nur etwas differenzieren würde: Die hätten ja nicht mal "Outperformance" ggü. Ebendrum besteht kaum Gefahr zum Overcrowding und Soft oder Hard Close, wie sonst bei den ganz seltenen tatsächlich outperformenden Aktiven üblich. Mit kommst es "nur" auf die richtigen statistischen Eigenschaften an, die ich mir gezielt rauspicke und die kaum sonst jemand zu interessieren scheinen, wie bei dem legalen US-Lottery Hack.

Da entwickelt man ein sehr feines Gespür für realistische Machbarkeit und Ausgewogenheit von Chancen und Risiken. Dann hätte ich meine aufwändige Berufs- und autodidaktische Finanzausbildung verschwendet. Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick in die Hintergründe zu meiner Gelassenheit gegenüber nicht garantierter Alpha-Erträge geben.

Ah, noch ein Grund fällt mir gerade ein: Also kann es wohl nicht das Allerverkehrteste sein, oder? Ich habe das dort mal angefragt, als mir sein RK1-Bestand von 0 im Reporting um aufgefallen ist, der sich aus rein taktischen, operativen Gründen ergeben hatte. Für Beta setze ich ganz strikt nach Bogle marktbreiteste lowest-cost ETFs ein, während Swensen auch da mit riesem Aufwand aktiv unterwegs ist.

Im hab es da aber nie versucht, weil ich da wahrscheinlich eh nicht an nachhaltig sicher outperformende Aktienfonds als Privatanleger drankäme. Bei reinem Alpha scheint sich das anders zu verhalten, weil die kaum jemand haben will und die neben den institutionellen wohl auch die privaten Investoren brauchen, um ihr erforderliches aufwändiges Research finanzieren zu können.

Hast du eine bessere? Das ist meine ganz persönliche Sicht auf die Finanzwelt, die ich ausdrücklich niemandem empfehlen würde, blind zu übernehmen. Pedantisch genau genommen, kann nur mit einer risikolosen Anlage garantiert werden, dass ein Verlust im Portfolio auf ein Maximum begrenzt bleibt. Diversifikation unter ähnlich risikoreichen aber unkorrelierten Anlagen senkt zwar statistisch gesehen das Risiko, doch dabei wird nur die Wahrscheinlichkeit von Verlusten reduziert, nicht die Möglichkeit von Verlusten.

Die risikolose Anlage spielt darum eine besondere Rolle in der Portfoliotheorie, weil das zukünftige Verhalten per Definition bekannt ist. Praktisch kann man sich natürlich nur daran annähern und etwas risikoarmes verwenden, doch die risikoarme Anlage durch riskantere Alternativen zu ersetzen, ist evtl.

Da tickt halt jeder anders, Bildung empfinde ich nicht als Verschwendung. Warum soll Bildung denn das nicht ermöglichen? Qualitativ kann natürlich niemand an dem Zusammenhang rütteln, quantitativ optimieren jedoch schon immer, vgl. Dies nutze ich so gut es geht. Das andere Naturgesetz besagt, dass alle Märkte immer effizienter werden. Deren Verhalten nähert sich der Effizienzmarkt-Hypothese, die nach aktuellem Erkenntnisstand vermutlich nie erreicht werden wird.

Die ineffizienten Übergangszustände sind die Alpha-Jagdgründe, die von der Verhaltensökonomie bzw. Behavioral Finance beschrieben werden.

Diese Jagdgründe schafft der Markt bis dahin zuverlässig immer wieder, damit sich genügend wettbewerbsfähige Alpha-Jäger finden, die ihn effizienter und dadurch fairer machen können und wollen.

Denn sie entziehen der anderen Seite der irrationalen Marktteilnehmer mit all dem Dumb Money und viel Selbstüberschätzung, die man vor allem im Finanzestablishment und bei den von ihm Kommer-ziell Verführten findet, s. Dadurch verteilen sie es - überwiegend von oben nach unten - zu dem kleinen Teil der kleineren rationalen Seite gerecht um, die nicht nur rein passiv investieren, sondern dazu noch geschickt unkorreliertes reines Alpha mischen kann.

Dabei gilt per Definition, dass Alpha immer vorteilhaft unkorreliert zu Beta ist. Sonst wäre es kein Alpha. Diese antifragilen Abhängigkeiten nutzte ich alle nach Kräften seit 20 Jahren erfolgreich mit risikoadjustierter Mehrrendite. Wie du siehst, steht meine Anlagestrategie damit auf sehr solidem Fundament inkl. Man muss dazu natürlich nicht nur wissen, was man tut, sondern es auch erklären können und sich konsequent daran halten. Wenn das auf einer möglichst eigenständigen, persönlichen Sicht auf die Finanzwelt beruht, die nicht sehr verbreitet ist, dann wird es rund und beständig.

Vielen Dank für deine indirekte Bestätigung. Man muss halt wissen, wann man wo und wie schraubt. Das ist vergleichbar mit dem ständigen Verbesserungsprozess in allen exzellenten Unternehmen, die ich kenne. Die Steueroptimierung gehört da bei mir sicher nicht dazu.

Mit irrationalem Herumgeschraube tut man sich sicher keinen Gefallen, den rationalen Alphajägern natürlich umso mehr. Will man entsprechend seiner persönlichen Risikotoleranz die Höhe von Verlusten Möglichkeit begrenzen, braucht man eine weitere Anlage, die eben nur geringere Verluste machen kann, idealerweise etwas risikoloses, praktisch etwas risikoarmes. Die "Crux meiner Argumentation" ist, dass ich gar nicht argumentieren wollte, sondern nur darauf hinweisen wollte, warum üblicherweise zwischen risikoreichen und risikolosen Investitionen unterschieden wird.

Muss ja jeder selber wissen ob man dem folgen kann. In dem Zusammenhang ist auch die Tobin-Separation erwähnenswert und die risikolose Anlage kann übrigens auch individuell abhängig von den eigenen Zielen und dem Zeithorizont sein, eine jährige inflationsgeschützte AAA-Staatsanleihe könnte diese Rolle z. Und das ist das Problem, damit Diversifikation bzw. MPT ein optimaleres Portfolio bewirkt, müssen u.

Man kann zwar für alle zukünftigen Parameter Renditen, Korrelationen, usw. Ein schwarzer Schwan ist ja nichts anderes als ein extrem unwahrscheinliches nahezu unmögliches Ereignis, das trotzdem eintritt Wie die zukünftigen Korrelationen sein werden und ob sie einen Vorteil bringen werden, kann man nur erwarten, nicht wissen. Meiner Meinung nach sind die Kapitalmärkte sehr effizient und nur schwer zu schlagen, da gibt es kaum Alpha zu holen.

Mit einer simplen passiven Strategie kommt man leicht, kostengünstig und zeitsparend an die Marktrendite. Ein passendes Zitat von Benjamin Graham:. To achieve satisfactory investment results is easier than most people realize; to achieve superior results is harder than it looks. Ich bin damit zufrieden und drücke dir die Daumen, dass deine komplexere Strategie auch weiterhin zu deiner Zufriedenheit einen Mehrwert bringt!

In diesem Thread gibt es einige kritische Kommentare zum Thema Multifaktorinvestments z. Ich kenne weder Gerd Kommer persönlich, noch habe ich mich in Primärliteratur zum Thema Faktorinvestments vergraben.

Ich finde das Buch von Herrn Kommer auch nicht besonders gut geschrieben. Dennoch frage ich mich, worauf sich diese beiden Thesen stützen? Das folgende soll eine Plausibilitätsbetrachtung sein. Dagegen spricht c d.

Also ergäbe totschweigen von ETF viel mehr Sinn. Dasselbe Argument gilt auch noch wegen g. Wäre Kommer auf die schnelle Kohle aus, würde er doch eher die fünfte Auflage veröffentlichen ohne selbst ins Risiko der eigenen Vermögensverwaltung zu gehen? Zumal die Beratungsleistung von Herrn Kommer soweit ich das verstehe nicht darin besteht, die coolsten ETFs auszuwählen, sondern die Anbindung an das Leben seiner Kunden zu leisten.

Eines dieser Kriterien ist die Beständigkeit der Faktorprämie über die Zeit und verschiedene Märkte hinweg. Obwohl dieser Faktor mindestens seit b bekannt war. Genau dies ist der Punkt, auf den ich wiederum hinweisen wollte. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das ganze marode Finanzsystem ebenfalls sehr fragil ist, siehe Ende der Banken.

Beides kann wie 2 Tsunamis zusammenwirken. Aber nach aktuellen Erkenntnissen der Risikoforschung des Besten auf diesem Gebiet, Nassim Taleb, gibt es dafür tatsächlich ein individuell optimales Portfolio: Hat bei mir zweimal geklappt. Oder man bedient sich der o. Spieltheorie, wem die mehr liegt. Denn die baut auch auf antifragile Prinzipien.

WiWis dürften die kennen. Spieltheoretisches Gedankengut kann genauso helfen, die Zukunft besser vorherzusagen.

So würden gewisse Investitionen unterlassen werden, nachdem sie spieltheoretisch durchdacht wurden. Was überzeugend Besseres habe ich hier bislang jedenfalls noch nicht gefunden.

Aber was hilft einem das in der nächsten erwarteten Währungsreform? Mal sehen, wie lang der Markt diesem merkwürdigen Treiben noch fast regungslos zuschaut. Denn solche Katastrophen sind laut Taleb unbedingt notwendig, um komplexe Systeme gesund zu erhalten.

Das ist wie einen Menschen ständig unter Penicillin zu setzen, wenn sich die kleinste Erkältung ankündigt. Das rächt sich dann halt etwas später gnadenlos durch gesundheitlichen Verfall oder eben Währungsreformen im Finanzsystem.

Aber dass die Märkte immer effizienter werden und dass die Korrelationen immer mitspielen werden, ist solange sogar zwingend sicher, wie es Alpha geben wird. Denn sonst wäre es laut Definition kein Alpha, wie ich schon einmal versucht habe zu erklären. Mit dem Finanzmarkt korrelierte Erträge sind Beta bzw. Und der Markt schafft immer wieder Alpha-Potenziale, die von wettbewerbsfähigen Tradern augebeutet werden könne, um effizeint zu bleiben und effizeinter zu werden, wie du selber bestätigt hast.

Und da Alpha durch Dummheit verursacht wird, ist diese Ertragsquelle laut dem Psychiater Fritz Perls oder auch Albert Einstein, den manche als Zitatgeber über die unendliche Dummheit vermuten, sicherer als dass das Universum unendlich ist. Daher mache ich mir um die Korrelationen nun wirklich die geringsten Sorgen.

Aber wenn man das Interesse und die Fähigkeiten hat, sich da tief genug mit ausreichend verfügbarer Literatur einzuarbeiten, dann ist der Nutzen, wie hier diskutiert, enorm. Wenn man das nutzt, freut man sich schon auf den nächsten Crash statt sich zu sorgen, weil er die Rebalancing-Rendite hochtreibt. Man kann auch jederzeit beliebige Cashzuflüsse bis hin zum Neueinstieg investieren, ohne abwägen zu müssen, ob die Aktien gerade zu hochstehen oder der nächste Crash doch erst nach weiteren starken Kursanstiegen in 5 Jahren kommt, wenn überhaupt.

A Fundamental Approach to Personal Investment":. Of course, successful investors in hedge funds devote an extraordinary amount of resources to identifying, engaging, and managing high-quality managers. On top of the enormous difficulties of identifying a group of genuinely skilled investment managers and overcoming the obstacle of extremely rich fee arrangements, investors confront a fundamental misalignment of interests created by the option-like payoff embedded in most hedge fund fee arrangements.

Das ist nur deine persönliche Meinung. Bei der Diversifikation geht es um die statistische Risikoreduktion zwischen risikoreichen Anlagen, wodurch die Wahrscheinlichkeiten extremer Ergebnisse sowohl schlechte als auch gute reduziert werden können, was insgesamt die Volatilität senken kann, wenn die Korrelationen mitspielen.

Dann schau dir die Definition von Alpha nochmal ganz genau an, Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel:. Alpha is used to determine by how much the realized return of the portfolio varies from the required return, as determined by CAPM. Es geht um die realisierte Rendite, Alpha wird rückwärts schauend definiert. Ganz kurz zusammengefasst, da die Beschäftigung damit, sorry, reine Zeitverschwendung ist.

Wenn du wirklich langfristig Mehrrendite willst, musst du richtig aktiv werden und auf wettbewerbsfähige Manager setzen. Bekannteste Beispiele sind Soros, Swensen und Buffett. Dein Artikel hat mir den nötigen Tritt in den Hintern verpasst. Ich lese mich jetzt auch seit einigen Wochen ins Thema ein und mir ging es genauso wie den anderen Lesern. Hab jetzt auch meine 1.

Rate im Sparplan abgeliefert. Der Anfang ist also gemacht. Ich bin 47 Jahre alt, weiblich und habe bisher eher in den Tag hinein gelebt und konsumiert. Über Finanzblogs bin ich eher aus Zufall gestolpert. Das hat mir überhaupt erst einmal die Augen geöffnet.

Gott sei dank bin ich Schuldenfrei, fange aber dennoch bei 0 an. Wenn ich meinen Notgroschen zusammen habe geht alles in die ETFs. Eine Dankeschön noch an alle Kommentatoren!

Ihr helft dem stillen Mitleser ungemein sich ein eigenes Bild zu machen und unterschiedliche Betrachtungsweisen kennen zu lernen. Allerdings wurde dieser erst im April diesen Jahres neu aufgelegt, da er offiziell fusioniert und nach Luxemburg verlegt wurde. Die Daten auf justetf https: Kann ich jetzt guten Gewissens in diesen ETF investieren, da inoffiziell ja älter als 5 Jahre oder eher nicht, da offiziell gerade mal zwei Monate alt? Wissenschaft ist keine demokratische Veranstaltung.

Der Aktienmarkt selbst ist ja auch ein Faktor, bzw. Man denke nur an den Dax von bis Warum soll derselbe Mechanismus nicht auch für andere Faktoren, z.

Weil Small Caps riskanter sind, werfen sie mehr Rendite ab, schwanken aber mehr als der gesamte Aktienmarkt. Offensichtlich gibt es aber Leute, die das ganz anders sehen, die sehr überzeugt davon sind zu wissen, was passieren wird. Folgender Ausspruch ist angeblich von Mark Twain und passt hier irgendwie hin:. It ain't what you don't know that gets you into trouble. It's what you know for sure that just ain't so. Was die Faktoren angeht, bin ich auch eher skeptisch, meiner Meinung nach ist es These A.

SmallCaps sind vermutlich riskanter als LargeCaps und es gibt also einen guten Grund eine etwas höhere Risikoprämie dafür zu erwarten keine Garantie , aber das war es auch schon. SCG - Doch nach war davon nichts mehr zu sehen. Ist der Markt effizienter geworden und hat erkannt, dass SCV falsch bepreist wurde oder durchlebt SCV jetzt nur eine Phase der Unterperformance und wird bald wieder davon ziehen???

Besser spät als nie anfangen. Was bei all diesen Detail-Diskussionen über TER, Steueroptimierung, Asset-Allokation mit oder ohne Faktoren oder Alpha oder EM-Übergewichtung gerne mal untergeht, ist, dass es gerade am Anfang viel wichtiger ist sich eine solide Spardisziplin anzugewöhnen weniger ausgeben als man einnimmt, Schulden abbauen. Das Ersparte mit Renditepotential anzulegen, ist erst der Schritt danach. Was die Mehrheit vertritt, bringt keinen Vorteil mehr. Wenn sie höheres Risiko aufweisen, wird dieses nicht angemessen mit höherer Rendite kompensiert, da sie aufgrund von unnötigem Mehraufwand und Hype überteuert sind.

Mehr Risiko wird bei ertragreichen Anlagen langfristig natürlich mit mehr Rendite belohnt. Der Rest kann einfach ignoriert werden, mit oder ohne weitere Argumente. Das Dilemma mit diesem Kommer ist, dass er genau diese grundlegenden Mechanismen überlisten will, indem er die überwiegende Mehrheitsmeinung der Wissenschaft unzureichend reflektiert übernimmt.

Er ignoriert nämlich die Reflexivität des Finanzmarktes und verbreitet auflagenstark zum Schaden vieler Leser, dass man auf Basis dieser Mehrheitsmeinung langfristig risikoadjustierte Mehrrendite erwarten kann. Das widerspricht offensichtlich dem gesunden Menschenverstand. Und da ich nicht davon ausgehe, dass Kommer davon gar nichts mitbekommen hat, muss es andere Gründe geben. Hast du bessere als meine? Wenn du davon ausgehst, verstehe ich nicht, warum du an Garantien risikoloser Anlagen glaubst?

Diesen Widerspruch hast du bislang noch nicht aufgeklärt. Der Finanzmarkt ist vielmehr effizient ineffizient. Grundlegende relativ einfache Prinzipien und Mechanismen, wie hier diskutiert, werden langfristig auch in der Zukunft fast "garantiert" gelten, jedenfalls garantierter als die Garantien, an die du glaubst.

Daher lohnt es sich, diese Grundlage möglichst gut zu verstehen und gezielt zu nutzen. Denn damit kann man schon passiv relativ einfach eine überdurchschnittliche, risikoadjustierte Rendite mit sehr geringem Aufwand erzielen. Aktiv kann noch wesentlich mehr herausspringen, wenn der dazu erforderliche deutliche Mehr-Aufwand ausreichend mehr Nutzen bringt. Scheinbar hat Kommer bei seiner MF-Empfehlung nichts daraus gelernt.

Da ich mir das nicht vorstellen kann, muss die Lernschwäche andere Gründe haben, s. Das wird garantiert auch in der Zukunft gelten. Und es gilt sowohl passiv mit möglichst reinem, low-cost Beta - aus marktbreiten Standard-ETFs und sonst nichts - als auch aktiv aus möglichst reinem, unkorreliertem Alpha, erzeugt von wettbewerbsfähigen Tradern aus der garantiert ewigen Dummheit der meisten Marktteilnehmer, auch bekannt als Dumb Money, das u. Übersichtsseiten wie JustETF und co sind zwar natürlich ganz praktisch, sollten einen aber auch nicht von der Pflicht entbinden, trotzdem immer mal noch auf den originalen Anbieter seiten alle Angaben gegenzuchecken.

Also was deinen speziellen ETF angeht, schaust du zB hier nach https: Häh, das habe ich nicht gesagt, darum kann ich da auch keinen Widerspruch aufklären. Es gibt keine Garantie auf irgendwas, ich dachte das wäre klar Ich habe nur gesagt, dass Diversifikation mit unkorrelierten Assets nicht garantieren kann, dass Drawdowns beschränkt bleiben.

Diversifikation kann nur die Wahrscheinlichkeit von Drawdowns senken. Du gehörst natürlich zu den wenigen, die das können ohne Opfer der Selbstüberschätzung zu werden, Glückwunsch! Nur für diejenigen, die sich ihrer Sache nicht ganz so sicher sind, ist die gängige Empfehlung: Auch David Swensen hält sich an diese banale Weisheit Was willst du also damit sagen? Ich empfehle allen ein möglichst gutes Verständnis von allen relevanten Risiken, um sie bewusst und den eigenen Gegebenheiten entsprechend optimal managen zu können.

Das ist eine wenn nicht sogar die Schlüsselqualifikation erfolgreichen Investierens, die mir elementar wichtig ist. Deshalb bin ich sehr sensibel, wenn jemand Risiken falsch einschätzt und darstellt. Die sicherste Investition ist m. Und zwar weil die genau nicht auf "risikolosen" Anlagen basiert. Aus dem Grund zahle ich die z. Damit "begrenze" ich mein Downside so sicher es irgend geht. Soviel zu meinen Sicherheiten und Risiken.

Keine Sorge, alles hoch optimiert. Ich stimme dir zu, die Zukunft zu antizipieren ist das Hauptproblem beim Investiren. Mir fällt spontan ein noch plakativeres Beispiel ein:. Und von bis etwa zum 2. Weltkrieg, also fast Jahre lang, konnte man mit Rentenpapiere inflationsbereinigte deutlich positive Erträge erwirtschaften.

Niedriger als mit dem Aktienmarkt, aber dennoch deutlich positiv. Selbst "Wahrheiten" die über Jahre gültig waren, können sich jederzeit ändern. Die Frage ist nur: Wenn die Vergangenheit als Kriterium nicht taugt, welches Kriterium nehmen wir dann?

Aber was genau ist der breite Markt? Alle weltweit verfügbaren Aktien? Was ist mit Renten? Was ist mit Cryptowährungen? Was ist mit Schwarzmarktwaren im Keller?

Wenn wir schon nix aus der Vergangenheit ableiten, gehören die auch alle zum Markt. Und wie gewichten wir diese Assets? Weil wir die Zukunft nicht kennen? Fühlt sich für mich nicht gut an. Aber wo genau macht man da den Schnitt? Vielleicht wäre hier so ein Wahlomat ganz praktisch. Man beantwortet zwanzig Fragen was man so für realistisch hält und dann gekommt man seine persönliche Anlageempfehlung.

Ah, ich glaube, das gibt es schon, nennt sich Roboadvisor ;-. Es kann auch ein tatsächlich ineffizienter Markt sein, z. Sollte das höhere Riskio die Ursache für die Überrendite sein, können Faktoren trotzdem nützlich sein, z. Dann gibt es von Seiten der Theorie auch keine Einwände, weil die Belohnung für das Riskio ja sowohl fair, also auch von der Theorie der effizienten Märkte gedeckt ist. Das ist wohl so. Was ich aber nicht verstehe ist, warum du an genau zwei Dinge glaubst: Echtes beta und echtes alpha und dazwischen nix.

Nein, das habe ich nicht gesagt und nicht gemeint, auch nicht indirekt, verstehendes Lesen ist nicht jedermanns Sache. An keiner Stelle behaupte ich, dass sich irgendwas garantieren lässt. Ich wollte nur darauf hinweisen, warum es für uns Normalsterbliche Sinn ergibt nicht nur risikoreiche Investments zu halten. Du kannst natürlich machen was du willst, und auch glauben was du willst. Ich kann die Zukunft nicht vorhersagen, du scheinbar schon:.

Lies dir lieber deine eigenen Kommentare nochmal genau durch, da stecken ein Haufen Widersprüche drin und die strotzen nur so vor Überheblichkeit Das habe ich ja.

Hat mich leider nicht schlauer gemacht. Warum so krumme Zeitraeume? Das sind nun einmal die Tricks der Finanzberater. Die kann man auch für andere Zwecke anwenden. Ich habe im Februar mit 61 an den Börsen angefangen davor ca. Danach bin ich vermutlich entweder a dement oder b tot. Bei a muss das Depot stückweise aufgelöst werden, um die Pflegeheimkosten zu decken, bei b erben es meine Töchter. Aber vor a oder b will ich aktiv investieren, Börsendaten durchackern, bei im wesentlichen buy-and-hold die Performance meines Depots verbessern Ich denke, Buchgewinne sind volatile Theorie, Ausschüttungen sind Praxis, inklusive Besteuerung die kommt bei Realisierung von Buchgewinnen natürlich irgendwann auch Aktuell ist mein Plan: Wenn sich 1k auf dem Verrechnungskonto inkl.

Ausschüttungen angesammelt hat, wird es reinvestiert - Aufstockung oder Neukauf des aktuell erfolgversprechendsten Papiers. Gefällt mir irgendwie besser, als nur Thesaurierer zu beobachten. Hallo Jörg, vielen Dank für deine Nachrechnungen. Ich bin mir nicht sicher, was ich mir unter "Umdomizilierungsgefahr" vorstellen kann.

Ja, die ungewisse Zukunft kann einen ganz schön wuschig machen beim Investieren. Letztendlich denke ich, ist es aber genau diese Ungewissheit, die das Risiko darstellt, wofür man eine mögliche Risikoprämie erwarten kann, damit muss man wohl oder übel leben. Diversifikation kann da helfen um mit diesem Problem umzugehen.

Klar, wenn man die Zukunft sicher vorhersehen könnte, dann wäre Diversifikation dumm und Konzentration auf den zukünftigen Gewinner wäre die bessere Strategie. Welche Assets man wählt für die persönliche Asset-Allokation ist natürlich Geschmacksache. Wenn man die eher rein spekulativen Dinge, wie z. Bitcoins und Teakholz und Gold, weg lässt und sich auf die leicht investierbaren, liquiden und produktiven Assets konzentriert, dann bleiben eigentlich nur noch Aktien und Anleihen übrig.

In welchem Verhältnis man die Assets mischt, ist auch wieder Geschmacksache. My intention was to minimize my future regret. Und was auch noch interessant bzgl. Faktoren sein könnte, ist was einer der "Erfinder", Eugene F.

Fama, empfiehlt oder eben nicht empfiehlt:. Da du grosse Summen neu anlegen musstest, haette ich an deiner Stelle auch Ausschuetter gewaehlt. Sehr interessant ist, wie jeder auf seine Art versucht, es für sich zu lösen. Denn das sind die beiden Extrema, die im wirklichen Leben nie vorkommen — weder totale Zufälligkeit noch präzise Vorhersagbarkeit, entsprechend weder völlig effiziente noch völlig ineffiziente Märkte. Wer sich weiterentwickeln will, versucht seine Fähigkeiten dazu zu trainieren.

Ich habe es als Kind von Kriegs-Flüchtlingen wohl schon in den Genen. Denn in meinem Elternhaus steckte das ganze Leben voller Chancen. Und sich nach Kräften zu bemühen, die besten zu suchen und aktiv zu nutzen, war eine sehr geförderte Pflichtübung, um das Leben zu meistern. Ich hatte ständig irgendwelche spannenden Projekte laufen, und Fernseher gab es nicht und wurde auch nicht vermisst.

Dafür bin ich meinen Eltern sehr dankbar. So bin ich wohl auch über die Perfektionierung dieses Prinzips zu Talebs Antifragilitäts-Prinzip und bis hin zur Anwendung computergestützter Statistikverfahren bei meiner Investment-Strategie gekommen.

Demonstriert wird diese Meisterschaft z. Wer die Ergebnisse, die damit erzielt werden können, nicht glaubt, demonstriert ein weiteres Mal die Gültigkeit des 3. Wie kommst du auf sowas? Und was hast du wirklich davon? Du zahlst damit in Summe mit mehr Risiko für dieselbe Rendite. Denn die Effizienzkurven flachen fast alle mehr oder weniger zeitlich schwankend zu höheren Vola-Werten hin ab.

Und dann stellt sich die Frage, wohin mit dem nicht in RK3 exponierten Geld? Ich dachte ich hätte das hier schon ausreichend klar gemacht. Das ist eine sehr gute Frage. Du erkennst und nutzt deine Chance wirklich. Ich versuche es, plausibel zu machen. Aber so richtig verstehen, nachvollziehen und anwenden kann man es wahrscheinlich erst nach sehr tiefer Einarbeitung, wenn man nicht beim 3.

Clarkeschen Gesetz stehen bleiben will. Also denn, dafür gibt es etliche schlagende Gründe:. But they not only claim prescience, but a prescience that gives them confidence that certain sectors of the market such as dividend-paying stocks will remain undervalued as far ahead as the eye can see. Denn durch den schnell abnehmenden, minimalen Alpha-Rest ist das alles statistisch nicht mehr signifikant nachzuweisen, und die Statistik wird entsprechend missbraucht.

Und unser Kommer nutzt Swedroe als primären Zitatgeber. Vielleicht weil sie gemeinsame DFA-Gehirnwäschen erlebt haben. Was liegt da näher als statt "Dumb Alpha" echtes Alpha zu nehmen, um an den Marktineffizienzen, verursacht durch das Verhalten irrationaler Marktteilnehmer, so direkt wie möglich zu partizipieren und zwar in möglichst sorten reiner Form.

Unterschiedlichste zu Beta und auch untereinander unkorrelierte Alpha-Assets bilden die Satelliten. Und fertig ist die Laube. Dann einfach Buy and Hold mit Rebalancing, wie bisher. Daher ist all der ganze Schrott, der dabei natürlich wie überall existiert, relativ leicht zu erkennen und zu vermeiden. Daran scheitern normalerweise fast alle privaten und auch viele institutionelle Investoren, die keinen starken MINT-Background haben. Das hat aber den Vorteil, dass Overcrowding bei reinem Alpha beschränkt bleibt, bzw.

Es gilt also trotz ganz unterschiedlicher Ertragsquelle aus dem Verhalten irrationaler Marktteilnehmer auch bei Alpha: Der üppige free Lunch risikoadjustierter Outperformance entsteht primär aus der Rebalancing-Mehrrendite, auch Rebalencing-Alpha bezeichnet, der ganzen untereinander mehrfach unkorrelierten Alpha-Beta-Melange, wenn sie auch noch statistisch in ihrer Zusammensetzung optimiert wurde.

Im Gegensatz zu reinen Beta-Anlagen lohnt sich hier Optimierung nicht nur, sondern ist erforderlich, um Mehrrendite zu erzielen. Zusammen mit reinem Alpha ist also manches ganz anders als nur mit reinem Beta. Denn man minimiert dabei einfach relative Kosten pro Alpha. Man zahlt damit nur für echte Alpha-Managementleistung, und nicht hauptsächlich auch noch für fast kostenlos erhältliches Beta, wie bei praktisch allen aktiven Publikumsaktienfonds.

Daher locken die Alpha-Firmen die besten Experten mit sehr guten Arbeitsbedingungen an, wie sie keine aktive Publikumsfondsgesellschaft bietet. Damit erzeugen sie natürlich auch höchste Alpha-Qualität. Best in Class ist [Renaissance Technologies] https: Der Dumb Alpha-Schrott fällt hier selbstredend auch darunter, s. The model generally calls for diversifying a portfolio across broad asset classes, including such alternative investments as hedge funds and private equity.

Elite institutions and top-performing endowments earn reliably positive alphas relative to these simple public stock and bond benchmarks of about 1. Allocations to alternative investments explain the majority of this superior performance. Bin daher zurzeit am Überlegen, daraus evtl. Hat jemand Anregungen dazu für mich? Vor 40 Jahren erstes Depot bei Spk.

Göttingen entsprechend bestückt, bei Auslaufen ähnliche Papiere als Ersatz gekauft. Konstanz hatte nichts zu bieten, was mehr Zinsen brachte als das Tagesgeldkonto damals um 2. Nur gingen die Tagesgeldzinsen zurück: Und lerne die Praxis Bareinzahlung" mit Intesa Sanpaolo-Optionen. Rente ist bei mir übrigens erst Aug. Er passt aber nicht so recht zu meinem aktuellen Finanzmodell: Ich will keine "Märkte schlagen", mein Benchmark sind die 0.

Darf ich als kleinen Schlenker auf die Frage von Leser J. Diese Frage ist einfach zu beantworten, Alpha ist was für die Besserwisser und Beta für die Ahnungslosen. Smart Beta ist für die besserwissenden Ahnungslosen und Smart Alpha für die ahnungslosen Besserwisser.

Larry Swedroe says "Goodbye. Ich hatte Altgriechisch in der Schule, daher sind mir Alpha, Beta.. Omega als Buchstaben vertraut. Finanzwirtschaftlich bedeutet Alpha nach meinen Wikipedia-Recherchen wohl "besser als der Markt", Beta: Ich fahre "Alpha-Strategie" durch Stock-picking, mit wechselnden Erfolgen top: Macy's und SES Global mit Market timing eher weniger..

Aber ich bin erst seit 5 Monaten Lehrling im Wertpapiergeschäft, lerne sehr viel, und revidiere meine Strategie entsprechend oft Woran machst du "wechselnde Erfolge" fest? Das gilt insbesondere bei noch kleinem Vermögen. Wendest du die Methode schon an? Wenn nicht, dann solltest du die vor weiteren Investitionen in Einzeltitel erst mal gut verstehen. Sie ist auch lange nicht so Mathe-lastig und schwer zu verstehen, wie meine sehr abstrakte Methode.

Bei The Motley Fool findest du Gleichgesinnte. Die helfen dir gerne beim Erlernen. Und es blieb für den Aufwand bislang nur relativ wenig echtes Alpha.

Denn wer langfristig echtes Alpha mit V I risikoadjustiert erzielen will, muss mit ständigem Stock-Picking-Aufwand intelligent "aktiv" vorgehen. Im Gegensatz zu meinem überwiegend quantitativen Ansatz hat V I mit meistens sehr kleinen, unterbewerteten Einzeltiteln - d.

Daher wird es mit wachsendem Volumen immer schwieriger, langfristig echtes Alpha zu erzielen. Seth Klarman hat seinen Hedgefonds daher für neue Investitionen geschlossen, und der Berkshire Hathaway nähert sich seinem Vergleichsindex.

Warren Buffett rät entsprechend seiner Familie, sein Erbe später einfach in einen Indexfonds zu investieren, und gut ist es. Daher wollen und können es sehr viele mehr oder weniger machen. Aber im Mikrokosmos funktioniert das bislang noch recht gut. David Swensen geht auch primär fundamental nach V I-Prinzipien vor, weil er "old-fashioned" ist und ihm neuere quantitative Strategien nicht so liegen. Daher sagt er in: Dazu werden überbewertete Einzeltitel mit möglichst marktneutralen Strategien leerverkauft.

Genau so macht es David Swensen bisher sehr erfolgreich mit seinem bekannten Yale Model. Ich nutze hingegen hauptsächlich neueste, quantitative Ansätze mit Global Macro Strategien. Solche Strategien liegen mir besser, weil ich mich als Ing. Das sind auch die Haupt-Grundlagen aller quantitativen Investment-Strategien.

Zurzeit befasse ich mich hauptberuflich u. K I zieht seit einigen Jahren auch in diese Investment-Strategien ein und wird mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Es ist zu erwarten, dass das noch für längere Zeit der zentrale Hebel für echtes, reines Alpha sein wird, zunächst insbesondere bei quantitativen Strategien und irgendwann vielleicht auch bei V I. Ich möchte damit darauf hinweisen, dass du unbedingt die zu dir selbst genau passende n Strategie n mit engem, persönlichem Bezug auswählen bzw.

Je ausgefallener umso besser. Denn in diesem Spiel stehst du im wohl härtesten Wettbewerb weltweit mit vielen anderen hochkompetenten Spezialisten. Die gehen alle genauso vor, um eine reale Chance zu haben.

Wenn dir - in diesem Sinne - weiterhin an einer konstruktiven Diskussion gelegen ist, dann tragen solche und andere inhaltsarmen Kommentare in deinem Beitrag herzlich wenig dazu bei. Bei konkreten inhaltlichen Fragen und Kommentaren teile ich mein Wissen jedoch gern. Widersprüche sind im Finanzmarkt übrigens eine wichtige Voraussetzung für dessen Funktion.

Denk mal drüber nach Tut mir Leid wenn ich das so sagen muss, aber konstruktives Diskutieren funktioniert anders. Auch die ganzen Unterstellungen, z. Kommer und Swedroe gegenüber, erschweren eine sachliche Diskussion. Als Anfänger seit 5 Monaten: Aber solange sie Dividenden abwerfen, soll es mir als buy-and-holder recht sein, vielleicht kommen für sie noch bessere Zeiten.

Vor allem lerne ich aber, "by doing" und in Theorie n. Meine "due diligence" vor einer Kaufentscheidung ist noch mager: An Graham, Value Investing usw. Danke für den Artikel. Nein, das verstehst Du vollkommen falsch. Bei einem Aktien-ETF ist nichts sicher. Du wirst aber innerhalb dieser Zeit Abstürze und Höhenflüge mitgemacht haben. Emotional hast Du aber Himmel und Hölle erlebt. Aber sicher ist das nicht. In DE war ich gerade noch im Sparerpauschbetrag, daher nicht weiter versteuert. Also lasse ich PT das Geld.

Immerhin hat das Papier netto nach PT-Steuern noch 7. Ich bin ja neu im G'schäft seit 5 Monaten , aber zur psychischen Absicherung habe ich mir u. Kursentwicklung aktueller Buchwert ist Theorie solange man nicht verkauft , Ausschüttungen sind Praxis. Das habe ich befürchtet. Das ist leider nur rein zufälliges Alpha und ziemlich genau das gleiche wie stolz auf Lotto-Gewinne sein oder frustriert über Nieten. Das dauert aber Jahre oder gar Jahrzehnte, je nachdem wieviel Alpha du schaffst!

Darunter ist es halt nur Glück oder Pech, wenn dein Alpha negativ ist. What Should I Do Now? If you crave excitement, I would encourage you to do exactly that. If you want to enjoy the fun, enjoy! But not with one penny more than 5 percent of your investment assets. That can be your Funny Money account. But at least 95 percent of your investments should be in your Serious Money account. That core of your program should consist of at least 50 percent in index funds, up to percent.

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Ich selber habe mich vor 20 Jahre ziemlich genau an Bogles empfohlenes Vorgehen gehalten und kann es nur wärmstens empfehlen. Die von Bogle empfohlenen Vergleiche der beiden Depots ergaben dann bei mir jedes Mal, dass es in beiden stetig in Richtung meiner ambitionierten Anlageziele ging.

Das galt einzeln und noch mehr kombiniert mit opportunistischem Rebalancing. Denn ihre Vielzahl unkorrelierter Strategien bietet deutlich vielfältigere Möglichkeiten, Portfolios kreativ hochprofitabel zu gestalten, als die global wegen stetig steigender Korrelationen ausgelaugte Beta-Welt.

Denn Bogle hat bereits vor ca. Meine oben beschriebene Strategie hat ihren Ursprung genau in den o. Die saugte ich vor ca. Denn seine Aussagen integrieren ganzheitlich höchste wissenschaftliche Ansprüche mit dem von vielen selbsternannten Experten völlig ignorierten Common Sense einer pragmatischen Strategieumsetzung. Schon seit Beginn meiner Strategieumsetzung habe ich bis jetzt nicht mehr die Qual der Wahl aus der sinnlos verwirrenden Angebotsvielfalt der Finanzindustrie.

Dieses Problem des Mangels trotz unserer sinnfreien Überflussgesellschaft ist jedoch viel leichter zu beherrschen. Und ich konnte es mit dem erfreulichen Zuwachs an verfügbaren, hochqualitativen, kostengünstigen ETFs natürlich Vanguard und iShares und wettbewerbsfähigen Alpha-Fonds unterschiedlichster Trading-Strategien mittlerweile fast lösen.

Jetzt ist allerdings eine neue Frage entstanden: Denn wer sein Ding gefunden hat, darf und sollte sich den 3 Stufen der japanischen Meisterschaft — Shu, Ha, Ri — folgend auf der 3.

Das mache ich jetzt mehr und mehr und lerne lehrend weiter. Gibt es daran hier oder anderswo Interesse? Folgt man diesen strengen Regeln und misst ca.