Volksabstimmungen in Österreich:


In der Taufe, in der wir alle auf den Tod und die Auferstehung Jesu getauft wurden, wurden wir Bürger einer ganz anderen Welt. Das Kommando set tts verwendet die dadurch angelegten Readings.

Worin wir so richtig gut sind


Ich habe einfach meine Zielkriterien und suche mir danach meine ETFs aus, ohne auf die Sterne zu achten sieh's mal so, wenn ein ETF 5 Sterne hat, aber eben nicht meinen Kriterien entspricht, dann nehme ich ihn eben nicht.

Wenn dich etwas genauer interessiert was die Sterne überhaupt aussagen, hier: Liegt hpts einfach daran dass der Handel an den Börsen der Schwellenländer noch etwas ineffizienter ist als in den fortgeschritteneren Industrieländern. Jakarta ist halt nicht die Wall Street. Gib am besten einfach mal folgende Stichworte in die Suchfunktion des Blogs, oder generell Internet ein: Kurz gesagt, du legst einmal eine Verteilung der Gewichtung von World und EM in deinem Portfolio fest, und sorgst den Rest der Zeit eigentlich nur dafür, dass die auch durch unterschiedliche Kursentwicklungen bedingte Abweichungen im Rahmen eingehalten werden.

Zum Beispiel durch gezielte Fokussierung der Nachkäufe auf eben die Position, die grad am meisten hinter dem "Soll" zurückgeblieben ist. Oder, wenn dir das eben alles schon zuviel Aufwand ist, bleibt halt die Ein-Fonds-Lösung ACWI und du musst dich damit weniger beschäftigen, weil alles innerhalb des ETFs der Marktkapitalisierung selbst überlassen wird.

Zur vernünftigeren Einordnung der Rendite hatte ich ja schon was gesagt. Die Währung ist in Euro. Auch der Anteil von Rohstoffen hat für mich seinen Charme. Fragt mich nicht warum. Allerdings bremst mich etwas der Gedanke 20 Jahre mein Geld in etwas zu investieren, was irgendein Professor ausgeheckt hat, der in 10 Jahren wahrscheinlich schon tot ist. Das Prinzip ist eigentlich immer das gleiche - für Leute, die sich nicht mit der selbstständigen Zusammensetzung eines Portfolios mehrerer Anlagen befassen wollen oder können, werden hier mehrere ETFs in spezifischer Verteilung quasi in einem Ober-ETF als Einzelprodukt zusammengefasst.

Natürlich steht auf der anderen Seite der Medaille der Einfachheit auch die Tatsache, dass man eben mit der angebotenen Allokation auch zufrieden sein muss kein Einfluss, das ist ja grad das was sie einem abnehmen sollen und für die Extraportion Bequemlichkeit natürlich noch mal ein paar Extragebühren bezahlt. Analog dazu bieten auch immer mehr neumodische "Robo-Advisor" die Portfolio-Zusammenstellung und -Verwaltung als automatisierte Dienstleistung an. Lies dir einfach mal folgende Artikel durch und schau ob du da für dich einen Mehrwert erkennst: Achja und was den Satz mit dem toten Professor angeht Wenn ein fundiertes, regelbasiertes Konzept dahintersteht wie z.

Dazu muss man halt die theoretischen Hintergründe der verschiedenen Anlage-Ansätze etwas studieren und verstehen, um zu entscheiden was davon für einen selbst wirklich Sinn macht und was nicht. Wie gesagt, manchmal ist eine etwas höhere TER eben auch gerechtfertigt bzw lässt sich einfach nicht vermeiden. Ceteris paribus würde sie schon ins Gewicht fallen, allerdings gibt es auch einige andere Faktoren die mehr in die Wertentwicklung reinspielen als die TER allein.

Ich hatte dazu mal was geschrieben: Ist synthetisch steuerlich besser oder schlicht nur einfacher? Ich habe verstanden, dass ich nur einmal dick Steuern zahlen muss, wenn ich das Depot auflöse. Beim physischen muss ich jedes Jahr die Erträge versteuern.

Hachja das ewige Thema Steuern Auch hier wurde das im Blog schon mehrfach behandelt, zB. Das "Problem", was ich schon eine ganze Weile habe, ist mir zu überlegen wie tief ich mich mit deinem Anliegen auseinandersetzen soll wenn du eingangs eigentlich gesagt hast "ich möchte es möglichst einfach haben, mich wenig damit beschäftigen und keine doofen Antworten ala nur 'lies dich halt weiter ein' ".

Sorry, aber ohne etwas eigenen Willen zur Grundbildung gehts irgendwie wirklich nicht weiter. Ein bischen Beschäftigung mit dem Thema muss schon sein, und die Antworten stehen ja eigentlich alle schon längst da, man muss sie nur auch wahrnehmen. Andersherum gesagt, du bist ja auch nicht der erste oder einzige, der sich genau die selben Fragen hier stellt - gerade deshalb hat der Finanzwesir ja schon die ganzen Erklär-Artikel zu dem Thema geschrieben, damit man nicht jedes mal das gleiche immer wieder neu beantworten muss, sondern einfach auf den Artikel verweisen kann.

Es ist also nicht böse gemeint, wenn man dir den entsprechenden Link gibt, sondern sogar besser, weils der Wesir in den Artikeln schon viel ausführlicher erklärt hat als ein kümmerlicher Kommentar es könnte. Man muss halt auch nur bereit sein, die Artikel zu lesen.

Die Artikel sind nur die halbe Miete. Die Kommentare unter den jeweiligen Artikel machen die Sache erst rund. Du bist schon viel zu tief eingestiegen, um jetzt noch aufzuhören. Das ist der übliche Weg, den wir hier alle durchgemacht haben. Das solltest Du doch aus Deiner Ausbildung kennen: Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber wer nicht aufgibt hat das Zeug zum Meister.

Ich bedanke mich erneut insbesondere bei CHrisS für die investierte Zeit. Das Ganze bringt mich vorwärts. Ich denke mir halt, dass es etwas geben muss, was halbwegs für mich passt und einfach ist.

Die Brot und Butter Lösung. So einfach scheint es nun doch wieder nicht zu sein. Der Wesir hat es angesprochen. Wenn man nur stückchenweise weiter einsteigt, wächst mit dem Verstehen auch die Anforderung. Es beginnt sich eine Teufelsspirale zu drehen. Nach wie vor bin ich nicht daran interessiert, tagelang irgendwelche Portfolios zu basteln um das letzte halbe Prozent irgendwo heraus zu bekommen.

Andererseits ist mir schon klar geworden, dass Fragen zu den Steuern und weitere Basics von mir selbst einfach ergründet und beantwortet werden müssen. Wenn da nur die Sache mit dem kleinen Fondsvolumen nicht wäre. Das kann ich schon wieder nicht bewerten. Das gibt es auch. Aber es ist eben für jeden etwas anderes. Wie oben angesprochen, alles eine Sache der Definition.

Seit wann schlappt der Held einmal durch die Szenerie, erschlägt den Drachen, heiratet die Prinzessin und gut ist. Diese "Quests der Erleuchtung" sind nicht umsonst mindestens Seiten dick.

Ich bin gerade auf der Suche nach einer 1x ETF sie zu knechten Ich glaube es wird der Vanguards. Liegt das daran, dass der ETF nicht diversifiziert ist? Das kann bei der Waffenindustrie ja egal sein, weil es immer Krieg geben wird. Wie stehst du dazu? Was sollte man beachten wenn man in diese Branche investiert? Du hast zu diesem Thema leider noch nichts veröffentlicht, deswegen frage ich dich. Für eine Sektorenwette ist "moderat" doch eine sehr defensive Wertung.

Es sind immerhin Aktien. Was die Renditen angeht: Rüstungsgeschäft ist immer politisch. Das ist kein freier Markt, sondern ein hochregulierter, oftmals sehr grauzoniger Markt bei dem sich der durchsetzt, der das Game of Thrones am besten beherrscht. US-Rüstungsaktien sind da sicher gut postioniert. Ja, ich habe mir auch lange Gedanken über die Moral an diesem Geschäft gemacht und bin zu folgendem Schluss gekommen: Krieg gab es immer, gibt es und wird es immer geben, das ist der Missstand der Menschheit der nicht zu beseitigen ist bis der Mensch sich wohl eines Tages selbst ausrottet und es dann tatsächlich Frieden gibt.

Um den Willen Krieg zu führen zu beenden, müsste man dafür sorgen, dass es keine Konflikte mehr gibt und die gibt es in der Politik doch immer. Garten Eden ist doch nichts weiter als eine graue Einöde, nur unsere rosarote Brille der Hoffnung macht diesen Ort schön. Der Krieg hört doch nicht auf nur weil ich nicht in diesen investiere. Und auch hier müsste man eigentlich wieder genauer nachfragen, absolute oder relative dh. Die mangelnde Diversifikation ist in der Tat wieder ein ganz eigener Risikofaktor man macht sich halt stärker abhängig von Wohl und Wehe einer Branche - das kann gut sein wenns funktioniert deswegen gehen ja die Anleger auch bewusst diese Investition ein, weil sie an die Überrendite des Sektors glauben oder schlecht wenn man sich halt geirrt hat , aber das ist an sich ja kein Problem was nur die Rüstung speziell betreffen würde, sondern bei jedem Nischen-Investment ähnlich.

Naja, es lassen sich eigentlich für fast jede Branche "no-brainer" Argumente wie "geschossen wird doch immer" finden.

Da hat jeder so seine persönlichen Steckenpferde und es mangelt ja heutzutage auch nicht mehr an Fondsvehikel um sie umzusetzen. Da kann man sich nun versuchen aus allem möglichen seine Lieblingsideen und entsprechende -branchen rauszusuchen, oder man bleibt einfach gleich beim ganzen Breitmarkt und profitiert an allen ein bischen, ohne dazu jetzt speziell noch Prognosen abgeben zu müssen, welche Trends sich am Ende als die richtigen und welche als Nieten herausgestellt haben werden.

Eine Rüstungsindustrie lebt davon, Waffen zu verkaufen. Sie lebt nicht davon, Aktien zu verkaufen. Die hat sie längst verkauft. Jeder trifft seine Anlageentscheidungen nach seinem eigenen moralischen Kompass.

Jeder Firmeneigentümer Aktionär trägt jedoch auch die Verantwortung für die Produkte die seine Firma vertreibt. Wenn ein Dickschiff wie der Norwegische Staatsfond auf ethisch zweifelhafte Anlagen verzichten kann, sollten Kleinanleger wie wir dies zumindest in Erwägung ziehen. Warum ist Coca Cola ethischer als Lockheed Martin? Wenn die F richtig trifft ist man tot. Wer sich das nicht leisten kann muss mit den schlammigen Resten im Brunnen vorlieb nehmen und erkrankt an allen möglichen ekligen Krankheiten und stirbt langsam.

Das ist alles nicht einfach und diskussionswürdig und vielleicht auch nicht immer auflösbar. So ist das Leben eben. Aber ich bin beim Immo-Anleger, wenn er sagt. Selbst das Imperium Romanum hat irgendwann das Zeitliche gesegnet. Du bist 20, kannst 80 oder 90 werden.

Werden die USA bis oder gar bis Supermacht bleiben? Das ist auch korrekt. Frauen gehören an den Herd und Wahlrecht brauchen sie auch nicht.

Das war schon immer so, das ist die gottgegebene Regelung. Bis eine aufstand und gesagt hat: Es macht einen Unterschied! Der Schwarze braucht einen Massa.

Bis einer aufstand und gesagt hat: Beschäftige Dich weiter mit Aktien, kauf die Fonds, die Du für richtig hälst. Experimentiere und lerne dazu. Wenn ich mich nicht irre, dann stammt diese Auswertung von Blackrock. Die Volatilität wurde mitberücksichtigt. Dröseln wir mal genau auf was iShares denn mit "moderate risk" meint - Based on the 1 year standard deviation of the fund. Standard deviation measures how dispersed returns are around the average.

A higher standard deviation indicates that returns are spread out over a larger range of values and thus, more volatile or risky. Es gibt andere Branchen, die liegen noch darunter, und andere die drüber liegen "moderat" ist also immer relativ , dh. Das ist ja irrsinnig hoch. Man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege. Wenns dir "nur um Dividenden" geht, auch da würde ich nicht behaupten dass der Rüstungssektor da die höchsten und stabilsten Dividenden ausspuckt. Wie gesagt, keine Ahnung was du da untersucht hast, aber allein schon die simple Methode "auf die iShares USA Seite gehen und sich einfach alle ihre Aktienbranchen-ETFs nach Yield sortieren" zeigt dass es viele Sektoren mit höheren Ausschüttungsrenditen gibt.

Von denen kann man sich dann auch noch einige genauer zur Beurteilung der "Stabilität" anschauen. Oder warum überhaupt sich um spezielle Branchen kümmern, wenns doch eigentlich nur um Dividenden geht egal woher - such dir einfach ein paar dezidierte Dividenden-ETFs davon gibts auch nicht wenige mit einem Auswahlkonzept die dir gefallen, und fertig ist die übernehmen dann auch die Branchensuche, wo es die höchsten Dividenden zu holen gibt, auch ganz automatisch für dich unter der Haube.

Ja da kann ich doch gleich in die USA investieren, die machen ja eh nie pleite. Wenn die knapp bei Kasse sind, dann klauen die halt mal wieder irgendwelche Rohstoffe in Nahost und ballern nebenbei noch ein bisschen durch die Gegend. Wir hören hier ja auch oft, das für viele Anleger schon " gefühlt zuviel Amerika im World ist", die tun sich dann eben noch individuell mehr Europa etc dazupacken.

Die "Gefahr" bei solchen no-brainer Geschichten ist halt immer, dass man sich auch lange genug dran halten muss und nicht bald wieder durch die nächste neue Story die Strategie ändert. Aber wie gesagt, jedem das seine - mach was dich überzeugt, und viel zu diskutieren also ausser natürlich wenns um objektiv nachprüfbare Faktenaussagen wie zB Dividendenrendite geht gibts da eigentlich auch nicht..

Geld arbeitet nicht, Menschen arbeiten. Ich will dritte Welt, 16 Stunden Tage, Kinderarbeit. Ich will Landminen, Streubomben, Atomkraftwerke. Da musste ich gerade schmunzeln, vor allem als ich den letzten Satz mit "machen Sie mich noch reicher" las. Irgendwie ist das erschreckend wahr. Völlig egal was passiert, Hauptsache ich bekomme massig Kohle Finanzwesir Ja, da ist schon was dran.

Dinge können sich unerwartet und schlagartig ändern, oftmals zum eigenen Ungunsten. Dann kann ich anfangen zu investieren.

Ich habe mich da versehen wie mir gerade aufgefallen ist. Ich hab mir schon gedacht, das ist doch zu schön um wahr zu sein: Danke für den Tipp, werde mich da mal erkundigen. Ich möchte mich nicht auf Branchen versteifen. Es muss natürlich nicht Rüstung sein, ich dachte da nur, dass diese Branche am meisten ausspuckt. Ok schön dass das doch erstmal geklärt ist und wir dem Kapitalisten etwas die Raubtierzähne ziehen konnten: Denn zum Beispiel der ganze Themenkomplex von "warum überhaupt spezielle Dividendenanlage, tut's nicht auch ein einfacher normaler Breitmarkt-Ansatz?

Einfach die Suchfunktion des Blogs nutzen, da findest du gut geschriebene Sachen die das ganze leichtverständlich aus mehreren Perspektiven mit pro und contra beleuchten und du kannst eine Meinung dazu bilden. Danach stellst du dann entweder fest dass du doch keine besonderen Dividenden-ETFs "brauchst" und bleibst einfach beim normalen Breitmarkt, oder wenn du doch Dividenden machen willst, kannst du das ja im Kommentarbereich unter den designierten Dividenden-Artikeln im Blog weiter ausdiskutieren.

In den letzten Jahren kommen diese "Finanzblogs" immer mehr in Mode. Meist schreiben die Urheber Bücher, die sie stark bewerben. Dem unbedarften Anfänger werden die üblichen Kochrezepte vorgelegt und vorgegaukelt, wie man mit ETF's reich werden kann, begleitet von einem unglaublichen Optimismus.

Klar, wie soll man sonst Bücher verkaufen. Selbstverständlich trägt ein Aktionär die Verantwortung für die Produkte, die seine Firma vertreibt. Die will ich auch gern übernehmen. Ich trage aber hoffentlich nicht die Verantwortung, wenn diese Produkte von Käufer rechtswidrig genutzt werden. Die Meinung, wonach Rüstungsfirmen unmoralisch sind, ist ja schön und gut.

Solange aber die Nachfrage nach Waffen da ist, werden diese Firmen weiter Geld verdienen, selbst dann, wenn niemand mehr deren Aktien kauft. Wer den Rüstungsfirmen den Garaus machen will, muss nichts weiter tun als deren Produkte nicht mehr kaufen.

Wer jedoch gegen die Herstellung von Waffen ist, aber weiterhin eine bewaffnete Polizei und Armee haben möchte, der argumentiert einfach nur noch mit einer eigenartigen Doppelmoral, die ich nicht mehr nachvollziehen kann. Raubtierkapitalist nicht mehr ganz so räuberisch sagt am Reichtum ist doch immer höchst subjektiv. Der eine erachtet sich erst dann als reich wenn er 10 Millionen auf dem Konto hat, der andere wiederum ist schon froh wenn er mit 50 in Rente gehen kann.

Reich ist der schwammigste Begriff den ich bisher kennengelernt habe Das Totschlagargument schlechthin und sachlich falsch. Nicht die Waffenproduktion für die Landesverteidigung oder für die Polizei ist das Problem, sondern der Verkauf dieser Waffen an Dritte. Dies sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.

Da schreiben Privatmenschen über ihre Erfahrungen und tauschen sich aus. Ohne diese "Finanzblogs" würden sich noch weniger Menschen über das Mysterium "Vermögensbildung" unterhalten und nur die üblichen Verdächtigen Banken, Versicherungen würden uns erklären, wie das so zu funktionieren hätte. Ich kenne fast keinen Menschen, der sich offen mit anderen im Privatfeld über dieses Thema austauscht - Du? Scheint ein Tabuthema zu sein, wie das Sexualleben oder das Einkommen.

Ob jeder Finanzblog jetzt hochwissenschaftlich ist und nicht mitunter auch ein ziemlicher Quark erzählt wird, obliegt jedem Leser selbst in jedem Fall zu erkennen, zu hinterfragen und zu entscheiden. Wenn Du der Meinung bist, dass man pessimistisch an die Geldanlage herangehen sollte, dann mach das bitte.

Getreu der alten Persil-Werbung: Wenn Du den Optimismus nicht teilen kannst, zwingt Dich niemand dazu. Das Bücher-Argument hast Du bestimmt irgendwie aus der Luft gegriffen, gell? Der Artikel, unter dem Du hier kommentierst, ist lange vor dem Buch erschienen, das der Blogbetreiber verfasst hat. Hier wurde und wird ne Menge publiziert, diskutiert und kommentiert ohne dass der Leser auch nur einen Euro dafür bezahlen müsste. Falls nicht, würde ich mal hier mit lesen anfangen: Hallo Dummerchen, ich denke halt, Anfänger und besonders junge, sollten auch über die Kehrseite der Börse informiert werden.

Was ein ETF ist und welche Risiken bestehen, wird oft kaum erklärt und wenn, dann im Kleingedruckten. Vielfach wird dann noch diese "Augen zu und durch" Mentalität propagiert: Kaufen, egal wo der Index steht und ja nicht verkaufen, wenns runter geht. Ziemlich gefährlich, wie die Geschichte zeigt. Ich denke, ein Blogger will vor allem eines: Möglichst viele Klicks und bekannt werden. Das geht nur, wenn man irgendwie aus der Masse heraussticht. Entweder durch extremen Optimismus, indem man den Leuten vermittelt, sie könnten mit geringem Risiko reich werden, oder durch extremen Pessimismus, die "Crashblogs", die glauben machen, man könnte sich nur mit Gold und Wald retten.

Wie meistens liegt die Lösung in der Mitte, aber die ist zu langweilig. Namensvetter haja, es laufen einige von uns draussen herum, deswegen hatte ich auch bald gemerkt, mich weiter ausdifferenzieren zu müssen um nicht verwechselt zu werden: Da widerspricht niemand, und meiner Meinung nach als jemand, der schon Jahrzehnte an der Börse mit dabei ist und auch schon einige "Kehrseiten" kennengelernt hat - nur um mal zu erwähnen dass wir ja auch nicht alle naive Grünschnäbel sind wird auch auf den seriösen Blogs hier schon gut genug auf Risiken und allgemein Dinge die man beachten sollte um mit der Anlage langfristigen Erfolg zu haben, hingewiesen.

Ansonsten kannst du ja gern erwähnen, was genau dir deiner Meinung nach noch fehlt. Sowas wie "Hype, Wundermittel und Sekten" finde ich jedenfalls nicht - mag sein dass es da draussen im Netz kann man ja alles finden, wenn man nur will "manche Betreiber" gibt die das für dich zu unkritisch behandeln, aber ich würde nicht sagen dass das auf den Finanzwesir zutrifft - deswegen ist es auch irgendwie etwas deplatziert, das ausgerechnet hier zu beklagen.

Wenn du anderen Autoren was vorzuwerfen hast, mach das doch einfach direkt auf deren Seiten - oder mach einfach, was ich auch mache: Mhm - welche "Geschichte" meinst du denn genau? Und selbst wenn jemand damit "nur Geld verdienen will", na Wenn die Qualität seiner Inhalte so gut ist, dass andere Menschen darin einen Nutzen sehen also Kunden sein wollen , sehe ich da nicht wo das Problem liegen würde. Man muss sich ja daran nicht beteiligen, wenn man nicht will beispielsweise gibts alles wesentliche Wissen vom Finanzwesir eigentlich schon kostenlos auf dem Blog, aber manche Leute wollen halt noch extra die persönliche Vermittlung und sind auch bereit dafür zu bezahlen , aber genauso kann man es denen ja auch nicht verbieten, und warum sollte man auch, das ist deren eigene freie Entscheidung.

Hallo Chris, was ist denn die Kehrseite der Medaille, über die nicht informiert wird? Dass die Kurse nicht nur steigen, sondern auch fallen? Nennt sich Buy-and-Hold - zeig doch mal "die Geschichte", die die Gefahr zeigt. Ich empfehle einen Blick auf https: Warum sollte das merkwürdig sein? Menschen teilen anderen Menschen auch unentgeltlich mit, was sie wie kochen, was sie fotografiert haben, wie man Dinge repariert, wie man Software entwickeln kann, bieten kostenlose Programme zum herunterladen und mitprogrammieren an schon mal von Open Source gehört?

Es gibt sogar Foren, in denen Leute immer und immer wieder anderen bei Problemen weiterhelfen. Auch das oftmals unentgeltlich - man mag es kaum glauben, aber es gibt durchaus hilfsbereite Menschen, die darüberhinaus ziemlich selbstlos sind. Und welcher Kategorie ordnest Du diesen Blog zu? Ich persönlich glaube ja im Übrigen, dass man aus der Masse heraussticht, wenn man qualitativ hochwertige Artikel schreibt.

Extreme Positionen kenne ich von anderen Blogs - diese gehen mir mitunter auch ziemlich auf den Keks - hier empfinde ich die Darstellung des Aktienmarkts aber ausgesprochen ausgewogen und neutral. Dass Aktienanlage ohne eine Prise Optimismus wenig Sinn macht, habe ich ja bereits in meinem letzten Kommentar erwähnt.

Hast Du diesen Blog eigentlich jetzt mal ernsthaft gelesen oder bist Du ein Erstleser, der unter dem ersten gelesenen Artikel mal einen Kommentar verfassen wollte? Ich würde DIch bitten, mal auf meine Linkliste zu schauen, diese zu lesen und dann nochmal zu reflektieren, ob die Kommentare auf diesen Blog zutreffen.

Welche unbekannte Kehrseite der Börse meinst du? Welche intransparanten Risiken von ETFs siehst du? Weshalb zeigt die Geschichte, dass es gefährlich ist, bei fallenden Kursen nicht! Zu all diesen Fragen gibt es hier Artikel, in denen im Detail objektiv dargestellt und begründet wird, welche Handlung warum sinnvoll ist.

Vermutlich ist genau das sie Stärke dieses Blogs. Lies doch erstmal die Artikel hier, bevor du so einen Unsinn schreibst. Es wäre immer ziemlich falsch gewesen, bei fallenden Kursen zu verkaufen, wenn man einen langen Anlgehorizont hat. Kannst du diese Behauptung belegen? In welchem Zeitraum hätte das nicht funktioniert? Was soll man deiner Meinung nach denn sonst tun?

Unten kaufen und oben verkaufen? Das stört mich auch etwas. Wenns jeder macht, dann ist es nix besonderes mehr und dann wird es auch irgendwann nicht mehr funktionieren. Also hört bitte damit auf liebe Blogger, und schwenkt eure öffentliche Botschaft auf aktives Handeln! Wow das ist ja mal ein innovativer Ansatz, so richtig breit diversifiziert, das hatten wir ja noch nie!

Die verlinken Artikel sprechen für sich. Warum soll das merkwürdig sein? Das ist doch kein Nullsummenspiel. Wenn es Kommentator Dummerchen finanziell gut geht, bezahle ich das doch nicht aus meiner Tasche. Sein Gewinn ist nicht mein Verlust. Je mehr Menschen finanziell gebildet sind, umso besser für uns alle. Wer finanziell aufgekärt ist, folgt nicht den Rattenfängern der Finanzindustrie mit ihren Garantieprodukten und wundert sich dann über die Versorgungslücke im Alter.

Was die weitere Motivation angeht kann ich nur für mich sprechen:. Wenn ich mich so umsehe würde ich sagen: Ausgewogen und die Leser nicht für blöd verkaufen ist das neue extrem ;- Man findet im Netz so so viel "Schaum vor dem Mund", dass Zimmerlautstärke schon wieder ein Alleinstellungsmerkmal ist. Ziemlich gefährlich, wie die Geschichte zeigt". Meinst du das jetzt ernst? Das Nichtbeachten dieser Börsengrundregel hat schon Generationen von Börsianern ruinöse Verluste eingebracht und ich soll das auch noch belegen?

Im Einkauf liegt der Gewinn. Man sollte also einfach "mal anfangen", egal wo der Index steht. In der Nähe des Allzeithochs mal kurz "den Rubikon überschreiten". So wie Cäsar damals, als er den Rubikon überschritt, er hatte verdammt viel Glück, aber eben nur Glück.

Und über 50 könnte die Zeit eventuell nicht reichen schwere Verluste auszusitzen. Dann ist es schnell vorbei mit der Altersvorsorge, Beispiele gibt es genug.

An der Börse ist 2 mal 2 nicht 4, sondern 5 minus 1 Kostolany glaub ich. Nur so eine Idee: Dadurch verdienen die Anbieter wie BlackRock durch Skaleneffekte mehr Geld und haben mehr Spielraum für weitere Kostensenkungen - und das ist auch für den Rest der Anleger gut.

Es ist doch alles eine Frage des Anlagehorizonts. Dich mit den langfristigen Renditen und Schwankungsbreiten auseinandersetzen. Hast Du mal in die verlinkten Artikel geschaut? Wer ausreichend Zeit hat, sitzt auch einen Börsenrückgang aus. Wer will das nicht: Jeder will das, bloss: Es ist langfristig unmöglich, im Voraus zu erkennen, wann unten und wann oben ist.

Nimm einen x-beliebigen Chart und sag mir ohne nach vorne zu blinzeln , wo die Tief- und Hochpunkte sind. Wetten, du liegst ständig daneben? Nichts für ungut, aber ich würde dir raten, dass du dich doch erstmal noch ein bischen weiter mit den Inhalten des Blogs hier beschäftigst Links wurden ja schon einige gegeben , bevor du nur glaubst du wärst der Erste oder Einzige, der hier jetzt reinschneien müsste und uns unwissenden Grünschnäbeln was "neues" über ETF-Risiken oder Warnungen vor Höchstständen erzählen müsste - im Gegenteil, das sind schon altbekannte, lange und oft behandelte Themen, mit denen wir uns hier in dutzenden Artikeln und hunderten Kommentaren, weil ja jedesmal immer irgendein Neuer kommt, mit dem man das wieder von vorn ausdiskutieren muss: Deshalb, lies einfach mal ein bischen weiter mit, dann siehst du das man sich mit alldem schon kritisch beschäftigt hat, und man muss sich weniger wiederholen.

Zum Beispiel der ganze Komplex "Verlustrisiko". Jeder soll nur soviel investieren, wie es eben zu seiner individuellen Risikotoleranz passt. Ist halt vor allem Psychologie. Alles was darüber hinaus geht, also jedwelches aktive Taktieren, die Meinung man könnte es vorher besser wissen was denn hinterher "oben" und "unten" und daher, gute Kaufs- und Verkaufszeitpunkte sind, hat wieder seine eigenen Probleme.

Klar, wenn du dafür ein erfolgreicheres System hast, kannst du es uns ja gerne vorstellen, und uns damit wirklich neuen Nutzwert liefern. Solang wir dazu aber nichts neues hören, bleiben wir erstmal dabei: Bitte trotzdem die "ruinösen Verluste" der "Generationen von Börsianern" durch buy-and-hold belegen. Man sieht im Vorfeld nicht, ob man jetzt "unten" Gut zum Kaufen oder "oben" Gut zum Verkaufen ist - das kannst du nur im Nachhinein betrachten.

Capri, danke für das Kompliment. In einer Echokammer braucht man natürlich viel Geduld mit einem Neuankömmling. Lieber Finanzwesir, zunächst herzlichen Dank für Ihre gutgeschriebenen, informativen Artikel! Mit Interesse habe ich angefangen, mich durch Ihre Artikel durchzuarbeiten, aber das dauert noch Können Sie - oder ggf. Es ist aber anscheinend nicht genau klar, ob "swappende" ETF einen Nachteil gegenüber physisch replizierenden ETF haben, da die swappenden Varianten möglicherweise keine Teilfreistellung für die Vorabbesteuerung erteilt bekommen.

Lange Rede kurzer Sinn, die eigentlich Frage ist: Lohnt sich dieser Mehrkostenfaktor zu Gunsten der etwas höheren Diversifikation? Die meinten, wenn sich genügen Interessenten melden, wäre das durchaus machbar Also wenn noch andere das Problem haben, einfach mal melden dort: Wie du schon selbst festgestellt hast, muss man in der Realität oft Einschränkungen und Kompromisse machen, wenn man wirklich nur den Wunsch-ETF also idealerweise gleichzeitig der günstigste, steuereinfachste und bestperformendste, etc.

Mögliche Lösungen wären also: Ob die paar Basispunkte Mehrkosten langfristig das entscheidende sind, musst du selber bewerten schau dazu doch einfach mal bei Plattformen wie JustETF nach wie sich die im Vgl zu "günstigeren" ETFs in der mehrjährigen Performance auswirken - meiner Erfahrung nach reicht es eigentlich nicht aus, einfach nur auf die TER allein zu schauen, da die letztliche Produktrendite noch von einigen anderen Faktoren positiv und negativ beeinflusst wird.

Oder man wechselt als ultima ratio doch noch den Broker zu einem anderen wo das Angebot wieder passender sein sollte. Was du daraus nun machen sollst, bleibt also dir überlassen. Ich kann dich vielleicht nur insofern beruhigen, dass das eigentlich nur ziemliche "Detailfragen" sind, die langfristig am Ende nicht so die kriegsentscheidenden Dinge sind.

Den wichtigsten Schritt, also einfach überhaupt erstmal an der Börse anzulegen, hast du schon gemacht, das macht am meisten aus viele Leute schaffens ja nichtmal bis dahin. Dann gehts um die Verteilung der Anlageklassen, und erst ganz zum Schluss nur um die konkreten Produkte, also vereinfacht gesagt, nach Jahrzehnten oder so wird es nicht so wichtig gewesen sein welchen der verschiedenen Emerging Markets -ETFs du nun genau genommen hast, sondern dass du einfach überhaupt einen hattest.

Wenn überhaupt, je nach Backmischungsverhältnis. Ein Beispiel was das ausmacht: Wenn ich 30 Jahre lang monatlich 1.

Das macht 47k für den Vorteil eines Ein-Fonds aus. Das geht - bezogen auf die 30 Jahre - im Grundrauschen unter. Das kostet Zeit und Geld Transaktionskosten. Wie soll das ansparen operativ ablaufen? Oder Du greifst zu Tricks: Ob Du dann im Alter Jedenfalls wenn Du Dir Deinen Nachbarn ansiehst, der "immer gelebt hat" und ansonsten was aufm Tagesgel hat.

Dafür hätte ein gute Gefühl mein Geld in einen Indexfonds zu investieren, der mir gleichzeitig die Teilhabe an dessen Unternehmen sichert und die Interessen seiner Anlege seit über 40 Jahren an 1. Um das selbe Vertrauen bei einem Finanzanbieter hierzulande zu bekomme, muss schon einiges passieren.

Wenn ich mich dann irgendwann am Wochenende in Hinblick auf meine Finanzen langweilig würde, würde ich mir Betterment näher betrachte und anschauen welchen Vorteil durch Steuerreallokation mir ein Robo-Advisor wirklich bringt. Bitte korrigiert mich einer der "Silberrücken" wenn ich Käse erzähle. Versicherungsmakler, Banken und Co habe mir über die Jahre Zeug verkauft, von dem ich nicht wirklich Ahnung hatte, für was es gut war.

Ich hatte immer nur Halbwissen -wenn überhaupt- und ein ungutes Gefühl. Aber vor allem, weil meine Bequemlichkeit mich davon abgehalten hat, die Extra Meile im Finanz-Dschungel zu laufen. Finanzielles Vermögen aufbauen ist wie Bodybuilding. Man braucht einen grundlegenden Ernährungs- und Trainingsplan, der sich von dem was die Allgemeinheit täglich unternimmt, fundamental unterscheidet. Entscheidend ist das ich meinen Arsch 4-mal die Woche hochbekommen, mich vom Alkohol fernhalte und meinen Ernährungs- und Trainingsplan einhalte.

Und das auch nicht über 1 oder 2 Monate, sondern für die nächsten Jahre. Genauso läuft das mit der finanziellen Unabhängigkeit. Ich habe verstanden Finanzwesir, dass die TER-Prozentpunkte hinterm Komma meines Fonds, nicht wirklich entscheidend für mich sind, um finanziell Unabhängig zu werden. Das Buch hatte bei mir den Schalter umgelegt.

Das wichtigste was ich bis jetzt gelernt habe ist, dass man von den Dingen die man im Leben macht überzeugt sein muss. Insbesondere bei "Buy and Hold" über 30 Jahre und mehreren Finanz-Armageddons die auf mich warten, dürfen keine offene Fragen in meinem Hinterstübchen vorhanden sein, die mir schlaflose Nächte bescheren.

Zudem habe ich kein Bock auf Depot umschichten mit allen damit verbundenen möglichen Nachteilen. Dieser Blog und Dein Buch Finanzwesir hat mir dabei schon sehr geholfen, viele dieser Fragen zu beantwortet und mich an mein Ziel "Der Finanziellen Unabhängigkeit" näher zu bringen.

Die restlichen offen Fragen habe ich bis Januar auch abgehakt, da bin ich mir sicher. Dann stehst Du noch ganz am Anfang. In den nächsten Wochen wird es noch wirrer werden und Du wirst den Wald vor lauter Bäumenh nicht sehen. Dann scheidet sich langsam das Wichtige vom Umwichtigen und Du wirst klarer sehen.

Das dauert aber noch ein bisschen. Das ist vom Typ abhängig. Januar ist vielleicht gar keine schlechte Zielmarke. Mach aber einfach unbeeindruckt weiter. Fire und forget geht nicht. Guter Ansatz, aber es werden Fragen offen bleiben. Das liegt in der Natur der Sache. Von Null auf fünfstellig - das ist zuviel auf einmal. Aber anfangen und beobachten. Gerne jede Stunde mal den Kurs checken. Das solange machen, bis es einem zu blöd wird und man selbst einsieht: Bis einem auch das zu blöd wird, dann einmal pro Woche und dann nur noch einmal pro Monat.

Beginne mit kleinen Summen, nicht gleich die gesamte Summe. Vanguard ist mittlerweile eine Option in Deutschland: Schau auf die Briefkurse, nicht auf die spreads. Die müssen Dich als Langzeitinvestor mit passivem Buy and Hold erst einmal nicht interessieren. Du wirst sehen, dass auch in Deutschland, zum Beispiel in Düsseldorf, die gleichen Briefkurse wie an der Euronext möglich sind.

Ich habe mich vielleicht etwas umständlich ausgedrückt. Die 5-stellige Reserve die ich mir bis Januar angespart habe wird dann auch weiterhin meine Reserve bleiben. Ich halte mich hier nach dem Pareto-Ansatz. Jetzt wird es interessant. Dieser ETF wäre tatsächlich genau das was ich suche. Nichtsdestotrotz woran erkenne ich denn ob dieser ETF steuereinfach ist? Da müsste sich doch jeder darauf stürzen?

Stattdessen redet jeder von comstage, ishares, dbxtrackers. May für alle, die persönliche Daten innerhalb der Europäischen Union EU erheben oder verarbeiten, verpflichtend ist, verschärft die Anforderungen an den Datenschutz und ist mit hohen Strafen im Falle von Zuwiderhandlung verbunden.

Das Thema des Datenschutzes für cyber-physikalische Systeme und die resultierenden Anforderungen an Entwicklung und Betrieb sind jedoch keineswegs neu.

Basierend auf unserer umfangreichen und industrieübergreifenden Erfahrung haben wir einen klar strukturierten, auf etablierten und bewährten Prozessmodellen fundierten Ansatz entwickelt, um unsere Kunden dabei zu unterstützen, das Thema des Datenschutzes in ihre Entwicklungsprozesse und Produkte zu integrieren und somit Konformität zu geltenden Datenschutzverordnungen zu gewährleisten.

Dieser Ansatz beginnt mit einer klaren Festlegung des Umfangs der Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten sowie der relevanten Funktionen und Schnittstellen.

Unterstützung des Due Diligence Prozesses auf Verkäuferseite durch Aufbereitung und Qualitätssicherung bei der Übergabe von angeforderten Dokumenten an die Käuferseite. Die Akquisition und der Verkauf eines Unternehmens ist ein sehr komplexer Prozess.

Er muss sehr genau von kompetenten Partnern geplant und vorbereitet werden, die das Geschäftsmodell, die Technologie- und Markttrends komplett verstehen. Sowohl die Käufer- als auch Verkäuferseite profitieren von solch einer sorgfältigen Vorbereitung des Transaktionsprozesses. Unsere besondere Kompetenz liegt dabei in Technologie- und Innovationsrisiken. Für die Verkäuferseite führt die gute Vorbereitung der Verkaufsaktivitäten zu einem höheren Unternehmensverkaufspreis. Zweitens kann eine gute Argumentationskette aufgebaut werden, wie die zukünftigen Cashflow-Planungen und Umsatz-Pipeline mit realistischen Wachstumsoptionen befüllt werden können.

Schwerpunkt liegt dabei in der Konsistenz der verschiedenen Datenquellen und einem logischen wie durchdachten strategischen Ausblick. Dadurch werden auch automatisch die benötigten technologischen Fähigkeiten für die Produkte der Zukunft identifiziert. Klassische Due Diligence hat einen blinden Fleck: Sie ignoriert die wahren Fähigkeiten einer Firma sowie zukünftige Potenziale. Von daher darf angezweifelt werden, ob das eigentliche Ziel einer Due Diligence — einen realistischen Kaufpreis zu bestimmen — mit einem rückwärtsorientierten und statischen Ansatz erreicht wird.

Als Technologie- und Innovationsberatung arbeiten wir in den Entwicklungsabteilungen von weltweit führenden Technologiefirmen. Wir verstehen die Technologie hinter den Produkten. Wir entwickeln sie mit. Daher wissen wir auch, wie Produkte erfolgreich entwickelt werden und welche Fähigkeiten dafür notwendig sind.

Wir haben zudem einen guten Einblick in die technologischen Märkte und zukünftigen Produkte. Wir transferieren dieses Wissen auf die Due Diligence, um einen einzigartigen Service anzubieten, sowohl für Investoren als auch die Verkäuferseite. Investoren erhalten ein realistisches und ganzheitliches Bild einer Firma. Doch in Wirklichkeit ist die Firma eine Hülle mit Produkten, die auf veralteter Technologie basieren. Die eingesparten Investitionen schönen die Zahlen. Es ist aber die Fähigkeit verloren gegangen, neue Produkte zu entwickeln.

Basierend auf den echten Fähigkeiten analysieren wir für Investoren, ob in einer Firma Innovations- und Erweiterungspotenziale bestehen. Dies hilft, eine realistische Wachstumsprognose zu erstellen, die oft Teil der Kaufpreisverhandlungen sind. Aus unserer Erfahrung heraus schätzen Banken dieses detaillierte Bild einer Firma, da es ihnen hilft, die eigenen Risiken zu kalkulieren. Dies schlägt sich in guten Konditionen für gehebelte Käufe nieder.

Verkäufer profitieren von unseren Dienstleistungen, indem wir helfen Informationen wie auch zukünftige Gelegenheiten attraktiv darzustellen, um einen guten Verkaufspreis zu erzielen. Wir unterstützen Sie dabei, eine realistische und glaubwürdige Wachstumsplanung zu erstellen. Diese kann auch neue Produkte und Innovationsgelegenheiten basierend auf Zukunftstrends umfassen. Zudem können wir ihre Firma fit machen — als Vorbereitung auf einen Verkauf. Daraus leitet sich eine Roadmap für Vertrieb und Technologie ab.

Im nächsten Schritt werden auf Basis unserer Industrieexpertise die verschiedenen Aktivitäten zu einer Wachstumsstrategie für das Unternehmen verbunden. Sie unterstützen die Planung und Durchführung der festgelegten Aktivitäten. Technologie und Innovation leben von der Expertise der Menschen, die jeden Tag daran arbeiten. Der kontinuierliche Wissenszuwachs und die nachhaltige Weiterbildung bei unseren Mitarbeitern sind die Basis unseres Geschäftserfolgs.

Um neues Wissen zu vermitteln, muss man Ideen schaffen und der Kreativität Freiräume bieten. Hierzu wurde unser Technology Hub gegründet, um die Gelegenheit zu nutzen, ungewöhnliche Dinge auch einmal auszuprobieren oder mit neuen Ansichten nochmals von vorne zu beginnen. Dabei wird die reale Welt über eine Videokamera aufgenommen und dieses Bild für den Betrachter an einem Bildschirm oder mobilen Display mit der Überblendung der Computermodelle an definierten Positionen des Umgebungsbildes in Echtzeit sichtbar.

Jeder Marker ist dabei eindeutig einem Modell zugeordnet und verfügt über ein bestimmtes Muster , welches häufig sehr einfach und kontrastreich ist und in der realen Welt gar nicht bzw.

Viele Marker lassen sich mit herkömmlichen Druckern ausdrucken. Um nun die Position festzulegen, an der ein virtuelles Modell in das Bild eingeblendet werden soll, legt man den Marker an der gewünschten Stelle in der realen Welt ab.

Die virtuellen Modelle ergänzen bzw. Zusammengefasst strebt man bei Augmented Reality-Anwendungen danach, die Realität zu ergänzen und den Beobachter mit zusätzlichen Informationen zu einer bestimmten Position in der realen Umgebung zu versorgen.

Bei Virtual Reality-Anwendungen zielt man darauf ab, den Beobachter in eine gänzlich virtuelle Welt zu versetzen. Dabei kamen unterschiedliche Kreativitätstechniken zum Einsatz. Die am besten bewerteten Ideen werden in einer Machbarkeitsstudie untersucht, die Potential und Risiken aufdeckt, um fundierte Entscheidungen über den Start einer weiterführenden Phase des Innovationsprozesses zu treffen.

Eine strukturierte und nachvollziehbare Entwicklung ist essentiell, da bei softwarebasierten Medizinprodukten schon die kleinsten Fehler fatale Folgen haben können, es keine Sicherheitsvorschriften für die Softwareentwicklung gibt und die Software dieser Geräte ein sehr komplexes System ist. Der Assurance Case wird dazu genutzt, diese komplexen Systeme zu unterteilen und somit behandelbar zu machen. Die strukturierte Argumentation und Beweisführung hilft dabei, den übergeordneten Fall, z.

Dieses Beispiel, bei dem die Sicherheit als oberster Claim steht, wird auch als Safety Case bezeichnet. Seine ursprüngliche Anwendung findet der Assurance Case in der Nukleartechnik, Raumfahrt und Defense-Industrie, wobei er dort hauptsächlich als Safety Case angewendet wird.

Der Assurance Case gliedert sich somit in drei Ebenen und wird mit den folgenden Symbolen veranschaulicht:. Die Fälle müssen in einem spezifischen Kontext stehen, dieser kann sich auf ihre Umgebung, Anwendung, Verhalten oder Gefahren beziehen.

Subclaims können einzelne Claims weiter untergliedern und müssen ebenfalls argumentiert und bewiesen werden. Der Beweis setzt sich aus mehreren Teilen zusammen,die alle erfüllt werden müssen. Dargestellt wird der Assurance Case als Diagramm mit verschiedenen Symbolen. Wie oben beschrieben, ist jedes Symbol einer Ebene zugeteilt. Der Vorteil gegenüber anderen Vorgehensmodellen liegt in der Nachvollziehbarkeit durch die graphische Darstellung.

Die UML ist eine standardisierte graphische Modellierungssprache, mit deren Hilfe sich Konstruktionen und Spezifikationen von Software-Teilen aber auch anderen Systemen darstellen lassen. Dabei werden auch Notationen vereinbarte Symbole für Sprachelemente verwendet. In der nächsten Abbildung ist ein exemplarisches Beispiel für den Aufbau eines Assurance Cases dargestellt:.

Zudem kam es zwischen Januar und Dezember zu über Allerdings muss das CDRH für andere Produkte erst einmal die Richtlinien und Bedingungen festlegen, wie ein Assurance Case entwickelt werden soll, um eine gute Vergleichbarkeit und vereinfachte Handhabung zu gewährleisten. Hier zeigen sich bereits die Herausforderungen des Assurance Cases. Da es sich um sehr komplexe Systeme handelt und die Beweisführung daher aufwendig ist, lässt sich der Assurance Case schwer verallgemeinern und wiederbenutzen.

Der Assurance Case ist ein effizientes Vorgehensmodell, das künftig die Zulassung beschleunigen kann und gleichzeitig höchste Sicherheitsstandards berücksichtigt. Die Strategie, die sich basierend auf dieser Aussage ergibt, könnte sein, alle möglichen Risiken und Gefahren zu argumentieren S1.

Aus diesen verschiedenen Ausgangsbehauptungen ergeben sich immer spezifischere Fälle C , die jeweils wieder unter verschiedenen Kontexten betrachtet werden können. Aus diesen Kategorien ergeben sich immer spezifischere Fälle. Letztlich müssen alle Fälle durch Beweise belegt werden E Die Beweise können dabei auf verschiedene Arten erbracht werden. Es kann sich beispielsweise um Anwendertests handeln E14 , ein mögliches Verhalten bei Eintritt einer kritischen Situation beschreiben E13 oder aber auch auf die Dokumentation beziehen E3.

Unser tägliches Leben wird begleitet von Daten, die wir mit unserer Umgebung austauschen. Der übrige Teil ist die unendliche Vielfalt der Public Data. In der Vergangenheit waren diese nicht zentral verfügbar und somit nur eingeschränkt nutzbar. Die ersten Erhebungen öffentlicher Daten stammen von staatlichen Institutionen. Sie sammeln Informationen von Bürgern, Firmen und Ämtern. In den letzten Jahren haben die Regierungen erkannt, dass sie auf einer Goldgrube in Form von Daten sitzen.

Aber sie haben auch bemerkt, dass ihnen die Zeit, das Geld oder Kenntnisse fehlen um diese Daten richtig auszuwerten. Diese Portale sind alle in der Entwicklungsphase, jedoch sollen Wettbewerbe im Rahmen von europäischen Projekten die Ideenfindung bezüglich dieser Portale weiterentwickeln. In Zeiten knapper Ressourcen und immer strengerer Emissionsauflagen ist jeder Beitrag zur Kraftstoffreduktion von Verkehrsmitteln notwendig und willkommen.

Durch Photovoltaik-Systeme lässt sich diese Energie zum Teil in elektrischen Strom wandeln und für die Versorgung von elektrischen Verbrauchern nutzen. Zur Entlastung von Generatoren ist die Gewinnung von Solarstrom mittels Photovoltaik Systemen direkt in Transportmitteln eine Lösung, die technisch möglich, firmen- politisch gewollt und in einer Vielzahl von Anwendungsfällen ökonomisch sinnvoll ist.

Im Grunde arbeiten alle Transportmittel-Hersteller an entsprechenden Lösungen. Die Anforderungen für den Serieneinsatz entscheiden über Machbarkeit und Preis. Sie gibt nach den einzelnen Transportmittel-Klassen strukturiert eine Einschätzung für einen Einstieg in diesen zukunftsträchtigen Markt, der mit der voranschreitenden Elektrifizierung des Antriebsstrangs weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Natürlich orientieren wir uns auch an den Wünschen unserer Kunden, den Forschungsgebieten und Ergebnissen von Hochschulinstituten sowie den aktuellen Innovationen anderer Unternehmen. Dies ist der entscheidende Schritt von der Idee zur Innovation. Ziel des Projektes ist ein Kinderwagen, ausgestattet mit einem elektrischen Antrieb, der dem Benutzer einen deutlichen Komfortgewinn gegenüber einem herkömmlichen Kinderwagen bietet.

Der effiziente Umgang mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen, wie z. Dabei ist das fertige Produkt nicht das alleinige Ziel des Projektes. Fähigkeiten, die unsere Kunden täglich von uns erwarten, werden so durch interne Innovationsprojekte wie das des ELKIWA trainiert und weiter ausgebaut. Der Ansatz des ökonomisch effizienten Schaltens von Getriebegängen kann nicht nur erheblich die Kraftstoffkosten senken, sondern kommt auch der Umwelt entgegen.

Mit der Gangwahlanzeige würde dem Fahrer der Zeitpunkt zum Schalten des Ganges, bei dem er energiesparender fährt, angezeigt. Dabei spielen die Charakteristik des Verbrennungsmotors und die Drehzahl des Motors eine entscheidende Rolle. Leider haben die meisten im Betrieb befindlichen Fahrzeuge diese Hilfe nicht eingebaut.

Die Applikation ist dadurch unabhängig von einem mobilen Dienst; ein Mobilfunknetz muss somit nicht zur Verfügung stehen. Für die akustische Ausgabe in der App stehen insgesamt vier Sprachen zur Verfügung. Weiterhin kann die Farbgebung der Gangwahlanzeige, der Ruhemodus und die Einheit der Geschwindigkeit geändert werden.

Eine Probefahrt kann jedoch die Unsicherheit nur zum Teil nehmen. Dabei könnte ein Simulator, der ein Elektrofahrzeug während den Fahrten mit einem Auto mit Verbrennungsmotor nachbildet, eine Abhilfe bei dieser Unsicherheit bieten. Eine Lösung mit einem Smartphone und einer dazugehörigen Applikation wäre naheliegend, da es mittels seines integrierten Beschleunigungssensors und der GPS-Grunddaten die Alltagsfahrten aufnehmen kann.

Mit diesen Daten wird in die Applikation ein Modell eines Elektrofahrzeuges integriert. Unterschiedliche Modelle von Elektrofahrzeugen können genutzt und dadurch verglichen werden. Die entstehenden Daten der Nutzer können von den Herstellern der Elektrofahrzeuge und der Infrastrukturen zur Optimierung genutzt werden.

So kann festgestellt werden, ob an dem Ort, an dem ein Nachladen oder ein Batteriewechsel notwendig wäre, auch eine entsprechende Ladestation bzw.

Weiterhin können verschiedene Darstellungsoptionen, der Strompreis und das Verhalten der App verändert werden. Als nächstes werden reale Fahrzeugdaten in die Applikation integriert und es wird angestrebt, den eMobil Simulator im Apple App-Store zu veröffentlichen. Unsere Kunden und wir stehen vor der gleichen Herausforderung: Wie kann Wissen so verwaltet werden, dass Kernkompetenzen nicht verloren gehen?

Wie können neue Mitarbeiter schnell notwendige Kompetenzen und Fähigkeiten erlangen? Wie kann Wissen zur Verfolgung von strategischen Zielen aufgebaut werden? Wie kann dies alles unter optimalem Ressourceneinsatz realisiert werden? Durch die Verknüpfung von Web 2. Hivescout ist als webbasiertes Wissensmanagement-System entwickelt worden und setzt dabei auf die modernen und innovativen Technologien des Web 2.

Das Wissen, welches als eine Vielzahl von Wissensobjekten in Hivescout abgespeichert ist, ist semantisch untereinander verbunden. Durch die Kombination von verschiedenem expliziten Wissen und dessen Internalisierung wird aus dem expliziten Wissen wiederum implizites Wissen. Dieser Prozess unterstützt die Consultants, bildet sie kontinuierlich fort und erleichtert den Projektalltag erheblich. Das Wissen ist in Form von Wissensobjekten in Hivescout hinterlegt.

Diese Wissensobjekte können miteinander semantisch verbunden werden. So sind zum Beispiel Beziehungen von einem Wissensobjekt zu einem anderen Wissensobjekt darstellbar. Nehmen wir als Beispiel das Wissensobjekt Mitarbeiter. Dieses Wissensobjekt ist mit einem anderen Mitarbeiter verbunden — doch was sagt diese Verbindung aus?

Zunächst nicht viel, denn ohne Kontext ist die Verbindung nicht eindeutig. Doch durch die in Hivescout integrierten semantischen Verbindungen lässt sich die Beziehung der beiden Mitarbeiter zueinander darstellen und ergibt so ein Mehrwert für die Consultants. Hivescout basiert auf der Webtechnologie PHP5. Die zur Verfügung gestellte Datenbasis verringert den administrativen Aufwand und stellt die Informationen zentral zur Verfügung.

Die Sie erwartenden Aufgaben sind abwechslungsreich und herausfordernd — wie sehr, bestimmen Sie. In jedem Falle aber sorgt das bodenständige Betriebsklima, eine ausführliche Integration und der Team-Zusammenhalt für einen hohen Wohlfühlfaktor.

Dies erzählen Ihnen unsere Kolleginnen und Kollegen auch gerne selbst. Werden Sie Teil unseres Teams. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, ob initativ oder auf eine unserer Stellen. Lernen Sie uns besser kennen und finden Sie Antworten auf die häufigsten Antworten sowie unsere aktuellen Vakanzen: Unsere Überzeugungen werden auch firmenintern gelebt und bilden somit eine ganzheitliche Unternehmenskultur.

Aus ihnen leiten sich unsere Strategien und letztendlich Ziele ab. Die übergeordneten Ziele werden weiter herunter gebrochen und stellen die Ziele jedes einzelnen Mitarbeiters in den Halbjahresgesprächen dar. Sie prägen unseren Umgang untereinander sowie das Verhalten gegenüber Kunden, Lieferanten und in der Öffentlichkeit.

Aufrichtigkeit bedeutet jederzeit zu sagen, was ich meine und zu meinen, was ich sage, hierbei die Kultur des Feedbacks zu leben und dem Anderen offen und unvoreingenommen zuzuhören. Respekt bedeutet durch mein Handeln einerseits zu zeigen, dass ich jede Person, unabhängig von ihrer Karrierestufe, ihrer Erfahrung oder ihrer Leistungen, achte und andererseits, dass ich die Prinzipien der Sorge, des Interesses und der Teilnahme zu Grunde lege.

Vertrauen ist für uns die Basis jeder Zusammenarbeit. Es wächst mit der Zeit und gemeinsamen Erfahrungen. Unsere Mission richtet sich zum einen an die externen Stakeholder und betont hier die Wertschöpfung. Zum anderen richtet sie sich an die internen Stakeholder und verweist hier auf Entwicklungsfreiräume. Wir glauben an die Erreichbarkeit unserer Vision und richten unsere Strategie und unser Handeln darauf aus:. So unterschiedlich Fähigkeiten und Charaktere auch sein mögen — uns verbindet gemeinsam die Leidenschaft zur Technologie.

Deswegen stehen wir mit Begeisterung hinter dem, was wir tun. Dort war er für das Aufsetzen und Implementieren von qualitätsrelevanten Prozessen in der Automobil- und Medizintechnik zuständig. Zwischen und war Christopher für eine internationale Technologieberatung tätig. Erfolge verzeichnete er in der Diversifizierung von Kundenportfolios durch die Öffnung neuer Branchen und die Übertragung von industriellen Best Practices.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er als Berater bei einer international tätigen Unternehmensberatung und war dort zuständig für die modellbasierte Entwicklung und die dazu benötigten Prozesse. Da ist Bottrop in Sachen Kino wesentlich weiter als heute — im Jahr eins nach der Kulturhauptstadt Deshalb hier ein Blick auf das, was die Vereinigten Bottroper Lichtspiele ab dem 8. Juli so zeigen. Und siehe da, alles da: Krimi, Action, Western, Komödie.

Geschichte kann ja so fürchterlich frustrierend sein! Vielleicht ist das Fernsehprogramm am Wochenende ja doch nicht so schlecht. Und damit gibt es schon einen wichtigen Tipp für die Beantwortung der Frage: Als Hermann Böckenhoff Bild links am November zum Amtmann, also zum Verwaltungschef, nach Bottrop berufen wird , mag er ahnen, dass er sich auf einen nicht alltäglichen Job eingelassen hat.

Was das dann aber konkret für ihn bedeuten wird, kann er nicht gewusst haben: Es wird eine einmalige und zugleich eine der aufreibendsten Positionen, die in der damaligen Verwaltungsgeschichte zu vergeben sind.

Wenige Zahlen reichen, um das deutlich zu machen. Als der Amtmann am 1. Juni stirbt, leben hier 78 Menschen. Wohl nie hat eine Gemeinde in Deutschland in so kurzer Zeit den Wandel von einem dörflich geprägten Gemeinwesen zu einer Industriestadt vollziehen müssen. Amtmann Böckenhoff, der in den Aufzeichnungen fast nur so bezeichnet wird — als wenn er keinen Vornamen hatte.

Der Plan für das Rathaus aus dem Jahr Der Turm wird jedoch anders gebaut. Und auch die durchgängig geplanten Arkaden werden nicht so verwirklicht. Was die Bottroper Verwaltung in den knapp 20 Jahren der Ära Böckenhoff zu leisten hat, zeigt auch ein Blick auf die Bildung, die zu den wichtigsten Aufgaben der Gemeinden gehört: Und was macht dieser Amtmann den lieben, langen Tag sonst noch so?

In seiner Schaffenszeit beginnt der Bau des monumentalen Bottroper Rathauses, das dennoch bald wieder zu klein sein wird, wie damals das alte Amtshaus. Zunächst durch den Personalschwund. Denn im Laufe der Jahre werden immer mehr Verwaltungsmitarbeiter an die Fronten geschickt — und kommen oft nie wieder.

Gegen Ende des Krieges kommen auf die Gemeinde zudem immer mehr Aufgaben zu, wie zum Beispiel die Versorgung der Bevölkerung mit den rationierten Lebensmitteln. Obwohl sich Böckenhoff nach den Überlieferungen während der Kriegszeit keinen freien Tag gönnt, muss er immer wieder Kritik einstecken, wenn es mit der Nahrungsmittelversorgung mal wieder nicht so läuft, wie es sich die Bürger wünschen.

Aus der Würdigung, die am 3. Heute vor genau Jahren, am Kommen Sie mit auf eine Zeitreise entlang der langen Leitung. An das Telegrafennetz zur Übermittlung von Telegrammen ist das Dorf zwar schon seit angeschlossen, aber wann hier zum ersten Mal ein Telefon klingelt, lässt sich nur ungenau rekonstruieren. Es dürfte auf einer Zeche gewesen sein, die über Fernsprechvermittlungen in Nachbarorten an das Telefonnetz angeschlossen sind. In Bottrop dauert es bis zum Das Netz wächst langsam.

Und somit ist klar, dass auch die zweite Leitung nicht ausreichen wird. Zumal der eher konservative Amtmann p lötzlich Geschmack an den neuen Kommunikationsmöglichkeiten findet: Die zweite Leitung muss dem Verwaltungschef ständig zur Verfügung stehen. Der schnellere Informationsfluss leitet eine Modernisierung der Verwaltung schlechthin ein. Völlig neue Richtlinien werden in den kommenden Jahren für einen rascheren Verwaltungsbetrieb ausgearbeitet.

Der Fortschritt in Bottrop ist nicht zu bremsen. So bleibt es 28 Jahre lang. Kein Vergleich zu heute. Nun ist alles anders. Denn die Verwaltung ist nicht nur über 90 Kommunikationsleitungen mit der Welt verbunden.

Die Stadtmitarbeiter nutzen auch Handys , das sind Geräte mehr als vor sechs Jahren. Statt über das bestehende Telefonnetz sprechen die Rathaus-Mitarbeiter an den 29 Verwaltungsstandorten im Stadtgebiet intern längst per Glasfaser oder Funk über das Datennetz. Über Telefongeräte werden dabei genutzt. Nun, das wird bei solchen Anlässen meist verkündet. Doch was tatsächlich wird, wenn die notwendige Kohle ab von weither nach Bottrop transportiert werden muss, kann nur die Zukunft zeigen.

Klar ist auf jeden Fall: Mit diesem Verkauf geht eine Ära zu Ende. Die direkte Konzern-Verknüpfung zwischen Bergbau und Kokerei wird gekappt. Grund genug für eine Zeitreise zu den Anfängen des Bottroper Bergbaus, der zugleich auch der Anfang der Kokereien ist.

Dazu geht es Jahre zurück — in das Dorf Bottrop des Jahres Das offiziell in Bottrop gern genommene Datum für den Start in die Püttzeit ist nicht korrekt. Zu jenem Zeitpunkt, zehn Jahre nach der Stadtwerdung Bottrops , sind hier schon sieben Schachtanlagen tätig. Alle haben zunächst ihre eigenen Kokereien.

Doch das ist auf Dauer nicht wirtschaftlich. Dafür werden viele Zechenkokereien dicht gemacht. Um — die Kriegsproduktion der deutschen Wirtschaft läuft auf Hochtouren — sind es 1,8 Millionen Tonnen. Im Februar geht das Werk im Bombenhagel der Alliierten unter. Der Wirtschaftswunder-Aufbau nach dem Zweiten Weltkrieg geht zügig voran.

Auch die Stadt Bottrop will sich offenbar modern geben und präsentiert sich in der Werbung ab Mitte der er Jahre ganz in Kohlrabenschwarz. Mit einem düsteren Plakat wirbt das Rathaus viele Jahre lang für Bottrop — und wundert sich bis heute darüber, dass es so schwer ist, vom Kohlenpott-Image wegzukommen. Doch was so steril wirkt, in den an Zahlen entlang geschriebenen Geschäftsberichten, sieht in der Wirklichkeit durchaus anders aus.

Doch wer nur mal so an der Kokerei vorbeigehen kann und nicht im Bottroper Süden leben muss, der kann die gravierenden Umweltbelastungen in jener Zeit natürlich mit folgendem Satz leicht zur Seite schieben: Doch wer will schon die westdeutsche Wirtschaftskraft durch Kritik an den Umweltbelastungen für den Bottroper Süden schmälern?

Die Investitionen gehen nach Firmenangaben auch in die neue Gasentschwefelungs- und Schwefelsäureanlage sowie in die Gewinnung von Wasserstoff aus Koksofengas und in eine neue Benzolfabrik. Zum Beispiel wieder in Entstaubungsanlagen.

Und wie sieht die zukünftige Geschichte der Kokerei aus? So ist nicht nur die Zukunft der Kokerei am Standort Bottrop, sondern auch die der Arbeitsplätze nach Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus Ende sichergestellt.

Diese Nebenprodukte, die beim Verkokungsprozess anfallen, sind schon seit jeher mindestens genauso wichtig für die Industrie wie der Koks für die Stahlkocher. Und so schreibt der zuvor zitierte journalistische Kokerei-Besucher schon Jede Stadt braucht manchmal einen Oberbürgermeister von der schlitzohrigen Sorte , um für die Stadt etwas zu erreichen oder gar, um ihre Zukunft zu sichern.

Bottrop hat damit in der Vergangenheit stets Glück gehabt: Juni eröffnet wird. Dieser Tag ist das Ziel unserer heutigen Zeitreise. Und die steckt voller Überraschungen.

Das Marienhospital allein reicht für die bald 80 Einwohner zählende Stadt nicht mehr aus. Als Träger des zweiten Bottroper Krankenhauses ist schnell die Sozialversicherung der Bergleute ausgeguckt, die sich seit Ruhrknappschaft nennt und die im Ruhrgebiet schon mehrere Kliniken betreibt.

Auch das Grundstück ist bald gefunden: Fotos oben und unten: Die Umgestaltung der alten Fassade nimmt dem Krankenhaus momentan nach und nach seine architektonische Identität. Aber da ist doch gar keine Grenze, werden viele Leser einwenden. Heute nicht, heute beginnt Osterfeld und damit Oberhausen erst am Revierpark. Doch die kommunale Neuordnung des Ruhrreviers steht bevor. Zur Erläuterung des Zusammenhangs wechseln wir jetzt einmal den Blickwinkel und sehen das ganze Projekt aus Osterfelder Sicht.

Zudem hatte Bottrop eine Abgeordnete im Landtag in Berlin und damit direkten Zugang zur Landesregierung, die damals im Gegensatz zu heute, in Berlin residierte. Dies war die Zentrums-Abgeordnete Elisabeth Giese.

Derselben Partei gehörte auch der damalige Oberbürgermeister von Bottrop, Dr. Somit liegt das gerade fertiggestellte Krankenhaus nun vollständig in Bottrop, und die Vonderorter versuchen gerade, Bottroper zu werden. Einige sollen das ja bis heute noch nicht geschafft haben, was aber vielleicht dran liegt, dass Vonderort nicht nur nach Bottrop, sondern auch vom Rheinland nach Westfalen exportiert wird.

Dafür haben die Neu-Bottroper jetzt aber auch eines der modernsten Krankenhäuser des Ruhrgebiets gleich um die Ecke. Juni imposant zu wirken. Breit ausladend in betont ruhigen Linien nimmt der dreiflügelige Gebäudekomplex unseren Blick gefangen… Rechts und links vom Vorplatz postieren sich die Wohnhäuser des Chefarztes und Oberarztes… Der linke Flügel ist als das eigentliche Krankenhaus anzusehen. Der gesamte Küchenbetrieb ist vollständig elektrifiziert, so dass die modernsten Küchengeräte eingesetzt werden können.

Damit das funktioniert hat das RWE — auch das gibt es damals schon — für das Krankenhaus eine eigene Trafostation gebaut. Und irgendwie haben sich bei der Krankenhausplanung die Technik-Freaks auch sonst ausgetobt: Alle Zimmer haben einen Radio-Anschluss!

Na und, wird da so mancher sagen. Was ist das Besondere? Radiogeräte finden sich damals nur in wenigen Bottroper Haushalten — aber schon im Krankenhaus. Franzosen und Belgier besetzen das Ruhrgebiet. Sie wollen die per Reparationsvertrag festgesetzten Kohlelieferungen kontrollieren. Kohle, die auch auf Bottroper Zechen abgebaut wird. Schwarz wie Kohle sind auch die Truppen aus dem Senegal, damals französische Kolonie.

Für viele Ruhrpottler ist es die erste Begegnung mit dunkelhäutigen Menschen. Ein Heer von etwa Soldaten ist in die Städte des Ruhrgebiets eingezogen — und die Bevölkerung ist entsetzt. Und nicht nur sie. Drei Jahre zuvor war er noch Vorsitzender der Reparationskommission im französischen Senat.

Dort setzte er sich rigoros für die Erfüllung des Versailler Vertrages ein. Als absoluter Gegner der Verständigungspolitik eines Aristide Briand provozierte er dessen Sturz und hatte damit grünes Licht für seine harte Linie. Er verschärft die Vorschriften, um den heimlichen Widerstand der Kumpel zu brechen. Zunächst verhängt er den Belagerungszustand. Jeder muss ständig seinen Personalausweis vorweisen können, will er nicht verhaftet werden.

Die Bottroper Bergleute versuchen auf ihre Art, die Reparationen zu hintertreiben. Sie verhindern schlicht und einfach die Kohlelieferungen.

Als die Franzosen die Transporte selbst übernehmen, versenken Kumpel in Bottrop bei Nacht sowohl unterhalb des Bottroper Hafens als auch oberhalb jeweils einen Lastkahn. Damit ist der Transportweg per Schiff auf dem Rhein-Herne-Kanal oben eine Ansichtskarte auch mit französischer Beschriftung für etliche Wochen blockiert.

Die Bevölkerung von Wesel bis Dortmund und vor allem die Püttleute aber lassen sich nicht einschüchtern. Sie verhindern weiterhin Kohletransporte nach Frankreich.

Auch, als es den Besetzern nach Wochen langer Arbeit endlich gelungen ist, die versenkten Lastkähne im Bottroper Hafengebiet zu entfernen.

Das aber hinderte den Widerstand nicht, weiter erfinderisch zu wirken. Die Wassermassen stürzen in die Emscher, fegen mit ihrer Gewalt etliche Holzbrücken weg. Der Kanal-Wasserspiegel sinkt und die Wache schiebenden Franzosen staunen: Das Kanalbett läuft trocken und die Kohlekähne kippen um.

Damit stehen die Besatzer vor einem Problem. Sie sind ihrer eigentlichen Aufgabe, die Kohlelieferungen zu garantieren, schlichtweg beraubt. Zwar reagieren die Franzosen mit Verhaftungen, doch können sie den Vorwurf der Sabotage nie beweisen. Die Verhafteten werden wieder aus den Gefängnissen entlassen. Januar endet die die Besetzung des Ruhrgebiets. Die pfiffigen Kumpel aber haben Widerstand geleistet.

Sie ist aber keine Bottroperin, sondern kommt aus Essen. Als Pferdetram ab etwa Denn es ist nicht die Vestische, als späterer Bottroper Haus- und Hof-Verkehrsbetrieb, der eingangs des Jahrhundert die moderne Transporttechnik nach Bottrop bringt. Die Vestische ist noch nicht soweit. Doch der wird nicht lange nachhallen. In der Folge spielt der öffentliche Nahverkehr in Bottrop bald — und das bis heute — nur noch eine Nebenrolle. Um Mitternacht fährt die letzte Bahn ein. Über drei Jahrzehnte sind seitdem vergangen.

Damals startet sie die Nahverkehrsverbindung zwischen Bottrop und Gladbeck mit der Linie Bereits ein Jahr später notiert sie in ihrem Jahresbericht eine Schienenstrecke zwischen Bottrop und Gladbeck von 18,1 Kilometern Länge.

Schon damals sitzen die ersten Frauen an der Kurbel, also der Steuerung der Bahnen. Zu ihnen gehört die Bottroperin Klara Diehl.

Lebte sie noch, wäre sie heute weit über Jahre alt. Sie sorgen dafür, dass die Bottroper auch während des Zweiten Weltkriegs und in den ersten Jahren danach nach Essen, Gladbeck, Sterkrade, Osterfeld oder Gelsenkirchen gelangen.

Trittbrettfahrer — ein noch heute gängiger Begriff — gehören in den Jahren bis zum gewohnten Bild. Die Wagen sind überfüllt.

Mit Mühe drängen sich die Schaffnerinnen durch, verkaufen Fahrscheine, knipsen Wochenkarten ab. Trittbrettfahren war zwar nicht erlaubt, doch die meisten Schaffnerinnen drücken beide Augen zu.

Doch zurück zu den Anfangsjahren der Vestischen in Bottrop. Es verbindet bald Bottrop-Mitte mit dem Stadtteil Boy. Jahre später folgt die Verbindung mit Prosper II. Genutzt wird er bis Heute befindet sich dort das Brauhaus Bottich. Immerhin ist das Depot bis zuletzt Standort von 50 Bussen, die dort auch gewartet werden. Über ihr längstes Schienennetz verfügt die Vestische Damals sind es Kilometer. Zwei Jahre später beginnt es zu schrumpfen.

Übrigens werden die Linien nicht immer durch Ziffern gekennzeichnet. Im ehemaligen Depot gastieren Jazz-Bands. Über die Schienen aber rollt in der Nacht vom November die alte Linie 17 der Vestischen das letzte Mal. Die Einen befürworten den Währungswechsel, die Anderen lehnen ihn ab.

Was von Euro-Befürwortern bis heute meist geleugnet wird: Der Euro entpuppt sich in vielen Bereichen doch als Teuro. Januar gilt das Euro-Bargeld. Die Warenhauskette feiert ihren Nicht nur in Bottrop, sondern allgemein. Vor allem mit Jubiläumsangeboten aus der Unterhaltungselektronik Ausriss oben: Karstadt-Prospekt, Mai versucht die Firma zu glänzen. Und das sogar in bunt — 14 Jahre nach dem Farbfernseh-Start in Deutschland ist das längst noch nicht selbstverständlich.

Generell wundert man sich aus heutiger Sicht, wie teuer damals selbst diese Sonderangebote sind. Aus diesem Ur-Laden entwickelt sich schnell eine Ladenkette. Allerdings hat das zunächst nichts mit Bottrop zu tun. Warum das so ist, dazu müssen wir im Jahr in Richtung Münster, nach Dülmen, blicken. Beide Kaufleute verwirklichen in ihren Läden unabhängig voneinander ein für die damalige Zeit revolutionäres Konzept: Die Preise, die sie verlangen, sind Festpreise, feilschen ist verboten.

Die Idee kommt an: Der Laden — er befindet sich etwa da, wo heute Rebbelmund steht — ist allerdings mit nur gut Quadratmetern recht klein. Mai können die Althoff-Kunden beim Einkauf durchatmen: In diesem Fall sicher nicht: Es wird damals eine moderne Schule gebaut. Aber sonst ist dieses Prinzip eine Praxis, die Bottroper Politiker auch später noch gerne verwirklichen.

Auf drei Stockwerken gibt es auf Quadratmetern Platz für die Wirtschaftswunderwaren. Bald kommen zwei weitere Geschosse hinzu. Doch daran denkt im Bottrop des Jahres kaum noch jemand. Mai bestimmt die Schnäppchen- Jagd das Geschehen.

In dieser Stimmung kann sich auch niemand vorstellen, dass der Karstadt-Konzern gut 20 Jahre später als Problemfall in die deutsche Wirtschafts-geschichte eingehen wird.

Im Interesse der Bottroper Innenstadt und der wenigen verbliebenen Mitarbeiter kann man nur hoffen, dass die Transparente von nie wieder zum Einsatz kommen.

Ach ja, eine Erklärung fehlt noch: Was haben Althoff und Karstadt miteinander zu tun? Schon waren beide Firmen zum Karstadt-Konzern verschmolzen. An der Marie-Curie-Realschule ist eine neue Epoche angebrochen. Und es war offenbar sogar etwas Geld für Kunst übrig. Eine Wende beim Kultur-Kahlschlag in Bottrop? Was sie darstellen, war bei einer zufälligen Schülerbefragung während des Schulfestes aber nicht herauszubekommen: Die neue Kunst des Jahrgangs wird wahrgenommen.

Schlechtere Karten hat da die gleich nebenan stehende Kunst des Jahrgangs Die Skulptur ist von der Stadt als Trägerin der Schule offenbar längst abgeschrieben worden.

Irgendwann wurden ihr — von wem und wann auch immer — ein Arm und eine Hand abgeschlagen, ein Arm gebrochen, die Nasen angeschlagen und Anfang April auch noch die Köpfe abgeschlagen, die aber provisorisch wieder auf die Rümpfe gesetzt wurden Bild oben im Vordergrund.

Eine Reparatur, die sich zur Eröffnung des neuen Schultrakts angeboten hätte, gab es nicht. Heute vergessen und demoliert wurde diese Plastik des Essener Künstlers Röwer am Sollte sich der Umgang der obersten Bottroper Kulturverwalter mit der Kunst im öffentlichen Raum an dieser Stelle nicht ändern, ist schon jetzt absehbar, wie die neuen Betonfiguren in 40 Jahren aussehen könnten: Kopf ab, Arm ab…. Noch ist es nicht klar, wie es mit Kunst, Theater, Literatur, Musik und Stadtarchiv mittelfristig in Bottroper weitergehen soll.

Die ramponierte Keramik von ist ein mahnendes Symbol. Plötzlich ist Kunst offenbar keine Kunst mehr. Kultur künfig nur noch nach Kassenlage? Der frisch am neuen Schultrakt aufgehängte Spruch von Marie Curie ist geradezu eine Aufforderung, den Kultur-Kahlschlag in Bottrop auch künftig immer wieder zum Thema zu machen: Mai wird in der Bottroper City wie ein Feiertag begangen: Frühjahr wird gut zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich endgültig eröffnet.

Denn ein Teil der Geschäfte hatte schon im November die Türen geöffnet. Die mittelständischen Einzelhändler und Dienstleister haben viel zu bieten. Bei den Eröffnungsreden wird die zentrale Lage des Einkaufszentrums betont.

Die Idee, an dieser zentralen Stelle in der Innenstadt einen Einkaufsmagneten zu schaffen, geht bis zum Beginn der er Jahre zurück. Als auch in der Brotfabrik Allermann , die den übrigen Teil des Geländes nutzte, die Öfen kalt werden, ist der Weg frei für eine völlig neue Nutzung des Areals mitten in der Stadt.

Das Hansa-Zentrum wird durch seine zahlreichen gastronomischen Angebote auch zu einem beliebten Kommunikationstreffpunkt in Bottrop-City. Wann das von vielen Bottropern heute als eine Art Einkaufsruine angesehene Hansa-Zentrum Foto rechts wieder zum Leben erweckt wird, ist seit Jahren nebulös.