Besteuerung inländischer sowie im Inland bezogener Kapitalerträge


Verluste können mit Gewinnen verrechnet werden.

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Erträge aus Aktiengeschäften unterliegen in Deutschland der Steuerpflicht. Der Steuersatz gilt im Aktienhandel für Kursgewinne und für Dividenden. Die Besteuerung erfolgt unabhängig von der Haltedauer. Wenn Sie Aktien kaufen und beim Verkauf einen Gewinn erzielen, wird dieser besteuert.

Für vor erworbene Aktien gilt eine Bestandsregelung, nach der Kursgewinne nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei sind. Daher muss der Broker die Abgeltungssteuer nicht einbehalten und abführen.

Die Abgeltungsteuer wird direkt auf Bankebene einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Kapitalerträge müssen im Rahmen der Einkommensteuererklärung deshalb nicht mehr angegeben werden. Eine Angabe in der Einkommensteuer ist allerdings Pflicht, wenn die depotführende Bank die Kirchensteuer nicht abgeführt hat und der Anleger kirchensteuerpflichtig ist. Dies kommt insbesondere in Betracht, wenn der Bank die Konfessionszugehörigkeit nicht mitgeteilt wurde.

Eine Veranlagung von Kapitalerträgen im Rahmen der Einkommensteuer lohnt sich darüber hinaus, wenn der persönliche Steuersatz des Anlegers 25 Prozent unterschreitet.

Dann führt die Veranlagung zu einer Steuerersparnis, weil der niedrigere persönliche Steuersatz auf die Kapitalerträge angewendet wird.

Steuerpflichtigen steht ein jährlicher Freibetrag in Höhe von Euro für alle Kapitalerträge zu. Die Geltendmachung erfolgt durch die Erteilung eines Freistellungsauftrages an die depotführende Bank. Verluste aus Aktiengeschäften können mit Gewinnen verrechnet werden. Die Verrechnung von Dividenden mit Kursverlusten ist zum Beispiel nicht möglich. Freibeträge können nicht in Folgejahre übertragen werden, Anleger können deshalb unter Umständen Steuern sparen, indem sie zum Ende eines Kalenderjahres Gewinne in einzelnen Aktien realisieren und die Position danach umgehend neu eröffnen.

Was jedoch möglich ist, ist das Verluste aus Aktiengeschäften in Folgejahre übertragen werden können. Die Dividendenzahlungen einzelner Unternehmen unterliegen zeitweise nicht der Abgeltungsteuer. Steuern auf Dividenden sind auch abhängig vom Sitz des Unternehmens. So fallen bei ausländischen Aktien oftmals eine Quellensteuer an. Der Anleger muss diese dann automatisch entrichten. In der Regel kann diese jedoch zum Teil auf die Abgeltungssteuer hierzulande angerechnet werden.

Die Abgeltungssteuer gilt im Aktienhandel sowohl für Gewinne, die aus dem Verkauf erzielt werden als auch für Dividenden, die der Aktieninhaber erhält. Der Steuersatz liegt pauschal bei 25 Prozent. Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer. Liegt der persönliche Steuersatz darunter, so gilt der entsprechend niedrigere Steuersatz. Depotführende Banken in Deutschland behalten die Abgeltungssteuer automatisch und führen diese an das Finanzamt ab.

Es gilt ein jährlicher Freibetrag von Euro und dieser Steuerfreibetrag muss durch die Erteilung eines Freistellungsauftrags gelten gemacht werden. Die automatische Einbehaltung der Abgeltungssteuer auf Bankenebene gilt nur für Kreditinstitute bzw.

Dementsprechend werben Online-Broker aus ganz Europa gezielt um deutsche Kunden, indem sie auf die Nichteinbehaltung der Abgeltungssteuer hinweisen.

Anleger und Trader profitieren bei nicht in Deutschland ansässigen Brokern von einem Liquiditätsvorteil, da Gewinne in voller Höhe zur Wiederanlage zur Verfügung stehen. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Dies gilt unabhängig davon, ob die Steuer im Abzugsweg d. Die meisten inländischen und im Inland bezogenen ausländischen Kapitalerträge sowie seit 1. Die KESt wird bereits von der inländischen, depotführenden Stelle bzw. Das ist insbesondere die Bank bei Spareinlagen oder die österreichische Kapitalgesellschaft Aktiengesellschaft oder GmbH bei Gewinnausschüttungen z.

Der Anleger braucht diese Kapitalerträge daher nicht mehr in seine Steuererklärung aufnehmen, weil mit der Einbehaltung der KESt die Einkommensteuer abgegolten ist Endbesteuerung. Für Sie als Anleger bedeutet das, dass Sie dieses — wenn man so möchte, zinsfrei geliehene — Geld vorübergehend einsetzen können, um weitere Gewinne zu erzielen.

In vielen Debatten rund um den Wertpapierhandel wird die Finanztransaktionssteuer thematisiert. Manche Organisationen fordern sie seit Jahren vehement, andere verteufeln sie. Doch was ist die Finanztransaktionssteuer überhaupt? Ein wichtiges Ziel von Finanztransaktionssteuern ist die Verringerung spekulativen und Hochfrequenzhandels. Wer nur einmal im Jahr Aktien kauft , wäre von einer geringen Finanztransaktionssteuer also kaum betroffen.

Wer viel tradet, hingegen schon. Derzeit existiert eine solche Steuer nur in Frankreich und Italien. Doch derzeit existiert eine solche Steuer noch nicht. Die meisten Direktbanken und Online-Broker führen die Kapitalertragsteuer automatisch an das Finanzamt ab. Der Anleger muss in den meisten Fällen nicht aktiv tätig werden, um seine Aktiengewinne versteuern zu lassen. Wenn Sie allerdings in Ihrem Portfolio auch Aktien ausländischer Unternehmen halten, sollten Sie darauf achten, dass bei Dividendenzahlungen keine Doppelbesteuerungen entstehen.

Dann können Sie beantragen, zu viel gezahlte Steuern vom ausländischen Fiskus erstattet zu bekommen. Manche Broker unterstützen den Anleger in solchen Angelegenheiten, übernehmen den Prozess unter Umständen sogar. Welche Wertpapiere möchten Sie handeln? Kapitalertragsteuer Eine Erhebungsform der Einkommenssteuer. Die Steuer fällt auf alle Kapitalerträge an, z. Abgeltungssteuer Steuern auf Kapitalerträge werden direkt vom Broker oder der Bank an das Finanzamt gezahlt. Damit sind sie abgegolten und müssen nicht in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

Die Kapitalertragsteuer ist eine Abgeltungssteuer. Die Begriffe werden deshalb oft synonym verwendet. Quellensteuer Steuer, die direkt an der Quelle abgezogen wird, also zum Beispiel auch bei ausländischen Aktien.

Meist ist sie als Abgeltungssteuer konzipiert. Kapitalertrag-, Abgeltungs- und Quellensteuer bezeichnen unter bestimmten Bedingungen also das Gleiche. Doppelbesteuerung Kapitalerträge können doppelt besteuert werden. Das ist oft dann der Fall, wenn auf Erträge im Ausland Quellensteuer gezahlt wurde und diese nicht in voller Höhe auf die österreichische Kapitalertragsteuer angerechnet werden kann.

Wer anlegt, erzielt auch mal Verluste. Verluste können mit Gewinnen verrechnet werden. Auf diese Weise müssen Anleger auch nur ihre tatsächlichen Erträge versteuern.

Das nennt sich Verlustausgleich und ist immer bei gleichartigen Finanzprodukten möglich.