Baltic Dry Index


Juni ermittelte die Baltic Exchange mit Andere Indizes bilden dagegen spätere Stufen der wirtschaftlichen Entwicklung ab, wenn aus den Rohstoffen Halbfertig- oder Fertigprodukte entstanden sind. Die tiefsten Frachtraten im Tagesdurchschnitt wurden am 9.

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Es werden hierbei auch die Leistungen von im Ausland lebenden Inländern berücksichtigt; umgekehrt werden die Leistungen abgezogen, die Ausländer im Inland erbracht haben. Hierbei sind also die Wohnsitze der Personen ausschlaggebend. Das Bruttoinlandsprodukt kann sich sowohl auf Staaten als auch auf andere administrative oder geographische Einheiten beziehen.

Teilweise werden dann die Begriffe Bruttoregionalprodukt , Gross Provincial Product , Bruttoweltprodukt und andere verwendet. Die ersten Grundsteine des BIP finden sich im Jahrhundert beim britischen Ökonomen William Petty.

Pettys erste volkswirtschaftliche Gesamtrechnung wirkte zuerst trivial und nicht besonders, seine Methode, welche er politische Arithmetik nannte, war jedoch zu dieser Zeit vollkommen neu. Pettys Ziel war es letztendlich, zu zeigen, dass eine Änderung des Steuersystems zu höherem Staatseinkommen führen könne. Die Kenntnis über die wirtschaftliche und soziale Situation des Landes und der internationale Vergleich würden somit die Grundlage für politisches Handeln bilden.

Pettys Schriften blieben bis zu seinem Tod jedoch unveröffentlicht. In Jahren nach seinem Tod wurde kein weiterer Versuch unternommen, mit seiner Methode das Volkseinkommen zu berechnen. Smith sah den Fortschritt der Wirtschaft jedoch als natürlichen Verlauf und keine Notwendigkeit staatlichen Eingriffs, weshalb er auch keine Versuche der Berechnung des Wohlstandes unternahm. Thomas Robert Malthus hingegen unternahm in seinem erschienenem The Principles of Political Economy methodische Überlegungen zur Berechnung des Volkseinkommens, führte diese aber ebenfalls nicht durch.

Alfred Marshall spezifizierte mit seiner Idee des Volkseinkommens in Principles of Economics die Berücksichtigung immaterieller Güter und Dienstleistungen, sofern sie einen Marktpreis haben. Er bezeichnete die Ökonomie als Wissenschaft zum Wohlstand, welcher durch die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse mit Gütern zu erreichen sei.

Daraus folge die Erhöhung der Gütermenge als sozialpolitische Notwendigkeit, insbesondere zur Armutsbekämpfung nach der Industrialisierung. Pigou nahm an, dass die Steigerung der wirtschaftlichen Wohlfahrt gleichzeitig positive Auswirkungen auf die Gesamtwohlfahrt eines Landes habe. Eine Erhöhung des Volkseinkommens bedeute somit einen Anstieg der Gesamtwohlfahrt. Die Idee des Volkseinkommens war somit seit Petty präsent und wurde methodisch verfeinert.

Bis in das Jahrhundert glaubte jedoch niemand an die politische Bedeutung einer statistischen Datenerhebung im Sinne Pettys. Clark sah das Volkseinkommen wie Petty als eine politisch relevante Zahl für internationale Vergleiche. Trotz zahlreicher Publikationen sah die britische Regierung jedoch lange keine Notwendigkeit, das Volkseinkommen berechnen zu lassen. Erst, in der 1. Jahrhunderts, nahm die Diskussion um eine systematisiertere Erfassung von Wirtschaftsdaten zur Wohlstandsmessung, vor allem in den USA und England, parallel zum wachsenden Forschungsgebiet der Volkswirtschaftslehre , an Bedeutung zu.

Da mit dem II. Weltkrieg zunehmend die Notwendigkeit der kontinuierlichen statistischen Erfassung aktueller Daten über den Zustand der Wirtschaft aufkam, kann dieser als Geburtsstunde der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung bezeichnet werden.

Die erfassten Daten dienten hauptsächlich als Kalkulationsbasis der für Kriegsausgaben verfügbaren Mittel. Gleichzeitig wurde in den USA eine Methode entwickelt, wo der Staat selbst früh die Nützlichkeit der Volkseinkommensberechnungen erkannte. Der amerikanische Ökonom Simon Smith Kuznets , der sich hauptsächlich mit Determinanten des Wachstums beschäftigte und einen Nobelpreis für seine Forschungen zu Wirtschaftswachstum und Ungleichheit bekam, wurde zur Zeit der Great Depression mit der Berechnung der Volkseinkommen der Jahre — beauftragt.

In diesem Zusammenhang handelte es sich um die erstmalige Einforderung der Daten durch eine Regierung. Nachdem er die Berechnungen durchgeführt hatte, wies Kuznets den amerikanischen Kongress auf die begrenzte Möglichkeit der Wohlstandsmessung durch diesen Indikator hin. Er betonte, dass die Erfassung des Volkseinkommens von dem gesellschaftlichen Konsens darüber, was unter wirtschaftlicher Aktivität verstanden wird, abhinge und sah neben seinen Potentialen die Gefahr der Überschätzung des Indikators.

Roosevelt in seinem Wahlkampf auf die Steigerung des Volkseinkommens. Weltkrieges diente die Berechnung des Bruttosozialprodukts auch in den USA der Folgenabschätzung von Rüstungsplänen sowie der Identifizierung wichtiger Kennziffern zur Inflationsbekämpfung.

Doch auch nach dem Krieg war die Ermittlung statistischer Daten von hoher Bedeutung. Zudem forderte er eine unterschiedliche Berechnung in Kriegs- und Friedenszeiten, da die wirtschaftliche Aktivität in beiden Fällen auf unterschiedlichen Zielen beruhe.

Kuznets Kritik wurde jedoch keine Bedeutung beigemessen. Einem Datensystem zur Ermittlung der wirtschaftlichen Aktivität als Basis für politische Handlungsempfehlungen. Deutschland war im internationalen Vergleich, was die Erhebung des Volkseinkommens anging, später dran. Es wurden zwar im Bezweifelt wurde von deutschen Ökonomen die Brauchbarkeit der Zahlen.

In dem Jahre wurde die erste umfassende Volkseinkommensschätzung für das Deutsche Reich vorgelegt, welche ebenfalls auf Analysen von Steuerschätzungen basierte. Allerdings erfolgte die Volkseinkommensschätzung nicht im staatlichen Auftrag. Eine starke politische Nachfrage nach statistischen Daten entwickelte sich erst gegen Ende des 1.

Die Nachfrage lässt sich mit der Notwendigkeit dieser Daten und den daraus folgenden Informationen erklären. Es fehlten brauchbare Indikatoren für Inflation, sowie Handelsdaten, Arbeitslosenzahlen und Zahlen bezüglich der Produktion und Einkünften.

Vorausgegangene Versuche, die Löhne und das Gehaltsniveau zu ermitteln, scheiterten am Widerstand der Industrie und der Unternehmer. Sie fürchteten, dass die Ergebnisse Argumente für die Sozialdemokraten liefern könnten.

In einem aufwändigen Verfahren sollten diese Daten ermittelt werden. Die Gewerkschaften hingegen unterstützen die Erhebungen bezüglich des Lohnes und der Gehälter. Viele Städte hatten kurz nach dem Krieg einen eigenen Lebenshaltungsindex erstellt.

Ein nationaler Index wurde erst im Jahre berechnet, der sogenannte Reichsindex. Erst ab Mitte der zwanziger Jahre gewann der Reichsindex an Bedeutung und konnte auch politisch für Aufsehen sorgen, da die politischen Parteien versuchten, die ermittelten Daten für ihre Zwecke zu nutzen.

Mit der beginnenden Inflation im Jahre verloren alle bisher ermittelten Zahlen an Bedeutung und erst mit dem Ende der Hyperinflation konnten wieder aussagekräftige Statistiken erhoben werden. Die Erfassung der Einkommen stellte sich immer noch als schwierig heraus, da die Konzerne versuchten, wichtige Informationen bezüglich der Einkommen zu verschleiern. Für einzelne Industriezweige konnten aber Erhebungen vorgenommen werden, es zeigte sich eine riesige Lücke zwischen den verhandelten Löhnen und den tatsächlichen Löhnen.

Die Gründung des Institutes für Konjunkturforschung im Jahre stellte einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung der Statistik und der Volkseinkommensstatistik der Weimarer Republik dar. Das Institut sollte Arbeiten zur Theorie der Konjunkturbeobachtung und die Konjunkturzyklen mit empirischer Forschung verbinden. Das Institut war dem Reichsamt angegliedert und somit noch Teil der amtlichen Statistik.

März stieg er auf ein Zwischenhoch von 1. Januar wurde für den Index ein Wert von Punkten inflationsbereinigt 1. Der Verlust seit dem März beträgt 49,1 Prozent. November auf einen Stand von 1. Während der weltweiten Rezession von , ausgelöst unter anderem durch das Ende des Booms in der IT- und Kommunikationsbranche Dotcom-Blase im März , sanken die Frachtraten erneut.

November schloss der Index bei Punkten inflationsbereinigt 1. Januar überwand der Index mit 5. Dezember stieg der BDI auf einen Höchststand von 6.

Damit wich der Kapazitätsengpass an Massengutfrachtern einem Überangebot. Das reale Wachstum der weltweiten Warenausfuhr ging von 9,7 Prozent bis auf 6,5 Prozent zurück. Oktober überwand der Index mit Mai markierte er mit August entspricht das einem Zuwachs um ,0 Prozent. In der Folge sank das reale Wachstum des Welthandelsvolumens: Überkapazitäten aufgrund fehlender Nachfrage bereiteten der Schifffahrt Probleme.

Zahlreiche Bestellungen neuer Schiffe mussten wegen Finanzierungsproblemen verschoben oder storniert werden, Reeder legten Frachter still oder schlossen ganze Betriebsteile. Wegen der weltweit nachlassenden Konjunktur kam es vor allem ab Ende des dritten Quartals zu starken Preisrückgängen der Frachtraten. Dezember sank der Baltic Dry Index mit einem Schlussstand von Punkten inflationsbereinigt Punkte nominal auf den tiefsten Stand seit Seit dem Allzeithoch vom Mai entspricht das einem Rückgang um 94,4 Prozent.

Juni bis auf 2. Das entspricht einem Rückgang um 99,0 Prozent. Die Preise lagen damit zeitweise unter den Betriebskosten. Im Verlauf des Jahres erholten sich die Frachtraten.

November mussten für ein Capesize-Schiff durchschnittlich Das Jahr beendete der Baltic Dry Index bei 3. Das Hoch lag am Januar bei Punkten. Mit einem Plus von ,2 Prozent war es das beste Jahr der Geschichte. Platz liegt das Jahr mit einem Gewinn von ,2 Prozent und auf dem 3. Platz das Jahr mit einem Zuwachs von ,9 Prozent. Für die Erholung des Index verantwortlich war auch das chinesische Konjunkturpaket in der Höhe von rund Milliarden US-Dollar, das zu einem starken Wirtschaftswachstum führte.

Das Jahr schloss der Baltic Dry Index bei 1. Mit einem Minus von 41,0 Prozent war das Jahr das viertschlechteste der Geschichte. Februar fiel der Baltic Dry Index auf 1. Seit dem Zwischenhoch am September bei 2. Gründe waren vor allem freie Ladungskapazitäten durch den boomenden Schiffbau, die Überschwemmungen in Australien und Missernten in vielen Teilen der Welt. Naturkatastrophen sind mitsamt Schäden, Lieferverzögerungen, Produktionsausfällen und Preissteigerungen Teil der Weltwirtschaft.

Februar lagen die Preise mit 4. Seit dem Hoch am Oktober bei Januar Gläubigerschutz beantragen. Oktober auf einen Jahreshöchststand von 2. Der Gewinn seit dem 4. Februar liegt bei ,3 Prozent. Das reale Wachstum des Welthandels verlangsamte sich von 14,1 Prozent auf 5,6 Prozent Februar schloss der Baltic Dry Index mit Punkten nominal auf dem tiefsten Stand seit dem Der Verlust seit dem Höchststand am Oktober liegt bei 70,2 Prozent und seit dem Allzeithoch am Mai bei 94,5 Prozent.

Real, also inflationsbereinigt, wurde ein Allzeittief markiert. Schlechter war nur der Oktober mit einem Minus von 73,5 Prozent. Die Abschwächung des Welthandels, die nachlassende Wirtschaftstätigkeit in der Volksrepublik China und die Eurokrise führten zu einem Rückgang der Schiffstransporte. Zahlreiche Neubauablieferungen und fehlende Nachfrage erhöhten die Überkapazitäten am Schiffsmarkt. Mai um 80,1 Prozent auf 1. Dezember bei August um 92,0 Prozent auf 2. Das ist der tiefste Stand seit dem 4.

Die niedrigen Frachtraten führten zu finanziellen Problemen bei zahlreichen Reedereien. August wurde das gegründete britische Seetransportunternehmen Stephenson Clarke Shipping geschlossen. Der Jahresschlussstand von Punkten war der niedrigste seit Einführung des Index