Belegungsmanagement


Der Sparzwang vieler Krankenhäuser führt derzeit zu einer zunehmenden Straffung der Pflegepersonalschlüssel — auch im Intensivbereich.

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Besteht zwischen der Pflegepersonalausstattung auf Intensivstationen und dem Auftreten nosokomialer Infektionen ein direkter Zusammenhang? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer neuen Studie, die kürzlich publiziert wurde. Der Sparzwang vieler Krankenhäuser führt derzeit zu einer zunehmenden Straffung der Pflegepersonalschlüssel — auch im Intensivbereich.

Ob dies zu schlechteren Ergebnissen bei den Patienten führt, ist im deutschsprachigen Raum bislang kaum untersucht worden. Somit ist nicht bekannt, welcher Pflegeschlüssel optimal ist und wo eine absolute Untergrenze liegt, deren Unterschreitung zu einer erhöhten Komplikationsrate führt. Um diese Situation zu ändern und erstmals valide Zahlen für Deutschland zu erheben, wurde im Frühjahr eine Fragebogenerhebung zur Pflegepersonalsituation auf Intensivstationen durchgeführt.

Die Ergebnisse wurden kürzlich vom Deutschen Referenzzentrum für Surveillance publiziert 1. Dazu zählen Harnwegskatheter-assoziierte Harnwegsinfektionen, Venenkatheter-assoziierte Septikämien und Beatmungs-assoziierte Pneumonien.

Auf neurochirurgischen Intensivstationen können darüber hinaus Ventrikeldrainage-assoziierte Meningitiden erfasst werden. Kein Zusammenhang zwischen Personal und Infektionsrate Intensivstationen beantworteten den Fragebogen vollständig und lieferten für das Jahr Infektionsdaten. Es handelte sich in 45,6 Prozent der Fälle um interdisziplinäre, in 21,4 Prozent um medizinische und in 23,6 Prozent um chirurgische Intensivstationen.

Dies bedeutet, dass jeder Patient pro Dienstschicht von 0,66 Pflegekräften betreut wurde. Der Pflegeschlüssel für beatmete Patienten betrug 1, Bei dieser Zahl muss allerdings berücksichtigt werden, dass sie aus der Anzahl der auf der Station pro Schicht anwesenden Pflegekräfte, geteilt durch die Anzahl beatmeter Patienten, errechnet wurde. Die errechneten Pflegeschlüssel wurden mit der Rate nosokomialer Infektionen in Beziehung gesetzt. Ebenso wurden die Zusammenhänge zwischen der Liegedauer der Patienten, der Belegungsrate und der nosokomialen Infektionsrate untersucht.

Eine signifikante Assoziation zwischen dem Pflegeschlüssel pro Patient und der nosokomialen Infektionsrate konnte nicht nachgewiesen werden.

Für einzelne Parameter ergab sich jedoch ein signifikanter Zusammenhang Abb. Je günstiger der Pflegeschlüssel pro Beatmungspatient war, desto geringer war die nosokomiale Infektionsrate.

Neben diese drei Faktoren ergaben sich noch signifikante Unterschiede zwischen den verschieden Arten der Intensivstationen. Die Autoren stellen fest, dass der von ihnen erhobene Befund einer Abnahme nosokomialer Infektionen bei erhöhter Belegungsrate auf den ersten Blick den Ergebnissen anderer publizierter Studien widerspricht. Über dem Sammelbegriff der Positionierung werden an dieser Stelle unterschiedliche Notwendigkeiten zusammengefasst. So gehört ein von den Mitarbeitern gelebtes Leitbild genauso dazu wie ein zum Wettbewerb differenzierendes Alleinstellungsmerkmal, das konsequent in allen Bereichen und durch alle Ebenen kommuniziert wird.

Eine Einrichtung wird von den Kunden immer im Verhältnis zu den Wettbewerbern gesehen, weshalb eine kontinuierliche Wettbewerbsanalyse, also die Kenntnis über Preise, das Leistungsangebot, sowie die Vor- und Nachteile der Wettbewerber notwendig ist. Zur Bewertung und Steuerung der Öffentlichkeitsarbeit sind ebenfalls vier Handlungsfelder von Relevanz: Ein weiterer Baustein ist das Multiplikatorenmarketing. Multiplikatoren an sich können in drei Gruppen klassifiziert werden: Bewohner, Angehörige , Externe Gruppen bzw.

Nachbarn, Vereine und Personen, die sich professionell mit dem Thema Pflege beschäftigen, also Profis z. Das Verhältnis von Anfragen zu Einzügen stellt die Erfolgsquote dar und drückt aus, wie effektiv das Interessentenmarketing ist. Die Einzüge, die im Rahmen des Interessentenmarketings gesteuert werden, sind dabei von den Abläufen und der Professionalität in der Kontaktaufnahme, des Akquisitions- Gesprächs, sowie der Kontroll- und Nachfassaktionen bestimmt.

Generell gilt, je höher die Erfolgsquote ist, also je besser das Interessentenmarketing, desto weniger Anfragen müssen generiert werden. Marketing Pflege Qualitätsmanagement Medizin. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Sprachen Links hinzufügen. Diese Seite wurde zuletzt am 8.