Baufinanzierung: So wird Ihr Wohntraum schneller Realität

Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) war ein Staat in Mitteleuropa, der von bis existierte. Aus der Teilung Deutschlands nach entstanden, war die DDR bis zur friedlichen Revolution im Herbst eine kommunistische bzw.

Ich beobachte es schon länger. Sie hilft, die monatliche Kreditrate zu zahlen, wenn der eigene Beruf wegen Krankheit nicht mehr ausgeübt werden kann. Doch das Gesetz greift nicht, kritisieren Rechtsexperten und fordern eine Nachbesserung. Als die Prätorianergarde die Hinrichtung sämtlicher Verschwörer verlangte, war dies eine offene Kampfansage an Nerva und den Senat.

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Das Wissen der meisten Menschen über das Geld ist gerade einmal ausreichend, um im alltäglichen Gebrauch ohne größere Havarie mit dem eigenen Geld über die Runden zu kommen.

Die in Anlage 2 genannten Erfahrungssätze für die Nutzungsdauer baulicher Anlagen sind zu berücksichtigen. Je höher das Ertrags- und Verkaufsrisiko der Immobilie einzustufen ist, umso höher muss auch der Kapitalisierungszinssatz gewählt werden. Verschiedene Nutzungsarten sind jeweils gesondert zu betrachten. Die in Anlage 3 genannten Bandbreiten für einzelne Nutzungsarten sind zugrunde zu legen. Die untere Grenze der jeweiligen Bandbreite darf bei gewerblich genutzten Objekten um höchstens 0,5 Prozentpunkte unterschritten werden, wenn es sich um erstklassige Immobilien handelt.

Dies ist dann der Fall, wenn mindestens folgende Kriterien erfüllt sind: Der Bodenwert ist in diesem Fall um die gewöhnlichen Kosten zu mindern, die aufzuwenden wären, um das Grundstück vergleichbaren unbebauten Grundstücken anzugleichen. Gewöhnliche Kosten im Sinne des Satzes 2 sind insbesondere die Abbruchkosten für die baulichen Anlagen.

Bei der Ermittlung des Bodenwerts darf keine höherwertige Nutzung als zulässig zugrunde gelegt werden. Die angesetzten Herstellungskosten müssen regional und objektspezifisch angemessen sein. Aus allen Bewertungen müssen der Ausgangswert je Raum- oder Flächeneinheit, der Sicherheitsabschlag sowie gegebenenfalls die Wertminderung wegen Alters ersichtlich sein. Der Ansatz von Baunebenkosten ist auf bis zu 20 Prozent des nach Absatz 2 verminderten Herstellungswerts beschränkt.

Von dem so ermittelten Ausgangswert ist ein Sicherheitsabschlag in Höhe von mindestens 10 Prozent in Abzug zu bringen. Abschnitt 4 Besonderheiten bei einzelnen Objekten. Bei der Wertermittlung von Bauland ist sowohl dessen Entwicklungszustand als auch der künftige Bedarf an Baugrundstücken zu prüfen. Nur gesichertes Bebauungsrecht darf berücksichtigt werden. Der Wertansatz ist unter Berücksichtigung der vorgefundenen Grundstücksmerkmale aus geeigneten Vergleichswerten abzuleiten.

Bei der Beleihung von Erbbaurechten ist die Restlaufzeit des Erbbaurechts zu berücksichtigen. Sich aus dem Erbbaurecht ergebenden Einschränkungen ist durch angemessene Wertabschläge ausreichend Rechnung zu tragen. Im Gutachten ist darzulegen, ob und wie lange das Erbbaurecht im Hinblick auf seine Laufzeit und die bei seiner Beendigung für das Bauwerk vereinbarte Entschädigungsregelung angemessen verwertbar erscheint.

Die Regelung gilt für andere grundstücksgleiche Rechte und solche Rechte einer ausländischen Rechtsordnung, die den grundstücksgleichen Rechten deutschen Rechts vergleichbar sind, entsprechend. Es ist auch durch Umbauten und Sanierungen möglich, diesen Standard zu erreichen. Ein typisches Passivhaus verfügt über die in der Abbildung dargestellten Konstruktionsmerkmale. Abweichungen sind an jeder Stelle möglich, solange das Prinzip erhalten bleibt funktionaler Standard. Beim Passivhaus wird durch die besondere Wärmedämmung der Wände, Fenster und des Daches eine überdurchschnittliche Wärmerückgewinnung der Abstrahlwärme von Bewohnern und Haushaltsgeräten erreicht.

Die Lüftungsanlage vermindert ebenfalls einen Wärmeverlust und regelt die Frischluftzufuhr für die Bewohner. Die Frischluft wird oft durch einen Erdwärmetauscher vorgewärmt dem Gebäude zugeführt. Die Gebäudeheizung bei extrem niedrigen Temperaturen durch geläufige Heizungssysteme wie beispielsweise Fernwärme, Gas- oder Ölheizung, Holzofen oder eine solartechnische Anlage kennzeichnet dabei den Grenzbereich zu hochgedämmten konventionellen Gebäudetechnologien. In der Regel erfolgt die Zuheizung beim Passivhaus über elektrische Heizregister oder eine elektrisch betriebene Luft-Luft- Wärmepumpenheizung über die Lüftungsanlage.

Üblich sind auch vor allem im Bad elektrische Fliesenheizungen. Passivhäuser haben daher trotz ihrer Energieeffizienz in der Regel einen höheren Verbrauch an elektrischer Energie als konventionell beheizte Häuser.

Schwerpunkt bei der Energieeinsparung im Passivhaus ist die Reduzierung der Energieverluste durch Transmission und Lüftung. Dies wird erreicht durch eine gute Wärmedämmung aller Umfassungsflächen Dach, Kellerwände, Fundamente, Fenster , eine weitgehend dichte Gebäudehülle und eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft.

Wärmebrücken und Undichtheiten sind auch bei den Anschlüssen zu vermeiden. Die Fenster werden bei mitteleuropäischen Passivhäusern meist dreifach verglast, haben selektive Schichten zu jedem Scheibenzwischenraum und sind mit dem Edelgas Argon selten Krypton gefüllt.

Obwohl derartige Fenster einen schlechteren Wärmedämmwert U-Wert aufweisen als gut wärmegedämmte Wände, hat ein möglichst unverschattetes Südfenster dieser Qualität auch im Winter durch solare Energiegewinne eine positive Energiebilanz. Inzwischen gibt es spezielle Fensterkonstruktionen für Passivhäuser, zum Beispiel mit zwei hintereinander liegenden Fensterflügeln, die noch höhere solare Gewinne und bestmöglichen Wärmeschutz garantieren. Möglichst schmale Rahmen maximieren den Anteil der Glasflächen und optimieren damit den Energieeintrag , u.

Fensterkonstrukteure sind seit jeher bemüht, schmale Rahmen zu bauen, um auch bei kleinen Fenstern einen hohen Glas-Flächenanteil zu haben. Die Gebäudehüllen, insbesondere von Neubauten, sind generell nahezu luftundurchlässig. Infolgedessen ist ausreichender natürlicher Luftaustausch bei geschlossenen Fenstern nicht gegeben.

Deshalb werden heute vielfach, und nicht nur bei Passivhäusern, Lüftungsanlagen eingebaut, die für den Abtransport von verbrauchter Luft und Wasserdampf und damit für ein angenehmes Raumklima sorgen. Um die Lüftungswärmeverluste zu begrenzen, benötigen Passivhäuser eine kontrollierte Wohnraumlüftung, in der Regel mit Wärmerückgewinnung.

Diese sorgt für den notwendigen Luftaustausch und verringert Energieverluste durch Fensterlüftung. Bei den dazu nötigen geringen Luftvolumenströmen sind Luftbewegung, Zugluft oder Geräusche nicht wahrnehmbar.

Bei höheren Luftwechselraten und bei zu engen Kanälen können Strömungsgeräusche hörbar sein. Die frische, gefilterte und vorgewärmte Zuluft wird den Wohn- und Schlafräumen zugeführt, gelangt von dort durch Überstromöffnungen beispielsweise in bzw. Das Herzstück der Lüftungsanlage ist die Wärmerückgewinnung mit einem Wärmetauscher , meist einem Gegenstromwärmeübertrager. Es gibt auch Geräte mit einem Rotationswärmeübertrager , welche auch einen Teil der Luftfeuchtigkeit wiedergewinnen können.

Der Luftfilter des Gegenstromwärmeübertragers kann auch gegen einen Pollenluftfilter ausgetauscht werden. Ebenso lässt sich durch den Einbau eines Ionisationsmoduls mit Ionisationsröhre die Luftqualität verbessern und Schadstoffe abbauen. Im sogenannten Haus-im-Haus-Konzept bzw. Die Wärmedämmung des Hauses bleibt diffusionsoffen.

Der dann noch bestehende Restwärmebedarf kann durch beliebige Quellen bereitgestellt werden z. Gasheizung , Fernwärme , Wärmepumpe , Elektrogebäudeheizung , thermische Solaranlage , Pelletofen oder auch durch eine Ölzentralheizung. Dies entspricht einem Energiebedarf im Raum von ca.

Ein solch geringer Heizwärmebedarf kann durch eine Beheizung der Zuluft der Lüftungsanlage gedeckt werden. Erforderlich sind kompakte Bauweise und Einbeziehung interner Wärmequellen wie z. Dies liegt im Wesentlichen an der geringen Wärmekapazität des Mediums Luft und der, je nach Wärmeerzeuger, mehr oder weniger hohen und begrenzten Temperaturspreizung zwischen der Zuluft nach dem Heizregister und der Raumlufttemperatur. Dafür war die Zentrale Parteikontrollkommission zuständig.

Da keine Verwaltungsgerichtsbarkeit existierte, waren Grundrechte nicht einklagbar — einen Rechtsschutz gegen das Handeln der staatlichen Organe so wurden die staatlichen Behörden genannt gab es nicht. Solche Eingaben konnten auch an Betriebe und andere Einrichtungen gerichtet werden. Als gerechtfertigt angesehenen Eingaben wurde gegebenenfalls entsprochen, allerdings willkürlich und in für den Bürger oft nicht nachvollziehbarer Weise.

Der Obrigkeit unliebsame Eingaben, vor allem in Bezug auf Ausreiseanträge, konnten zu Repressalien gegen die Antragsteller führen. Jährlich gingen schätzungsweise eine halbe bis eine Million solcher Eingaben bei Staat und Partei ein. Das Planungsrecht war Ausfluss der parteikontrollierten Planwirtschaft , die Austragung von Konflikten verschiedener Gebietskörperschaften und Behörden , wie etwa bei Infrastrukturprojekten, im Umweltschutz und Denkmalrecht nicht vorgesehen beziehungsweise ungeregelt.

International eingegangene Verpflichtungen der DDR, z. Die Volljährigkeit war allerdings bereits auf 18 Jahre herabgesetzt worden in der Bundesrepublik erfolgte dies erst , abgeschafft wurde die obligatorische Amtsvormundschaft für uneheliche Kinder zugunsten der vollen elterlichen Gewalt der Mutter. Das verbleibende Bürgerliche Gesetzbuch wurde durch das Zivilgesetzbuch der Deutschen Demokratischen Republik ersetzt. Eigentums -, Patent - und Erbrecht waren eng begrenzt, das Vertragsrecht war der Planwirtschaft verpflichtet.

Wie in allen realsozialistischen Staaten bildete sich in der DDR ein gesellschafts- und fachübergreifendes Arbeitsrecht im Sinne eines Rechts auf Arbeit heraus. Dies entsprach dem Selbstverständnis der in den Traditionen der Arbeiterbewegung verankerten SED, wonach die Vermarktung der Arbeitskraft auf einem freien Arbeitsmarkt als Ausbeutung abgelehnt wurde. Auch bürgerlich geprägte und national ausgerichtete Teile der ostdeutschen Gesellschaft sollten in ein antifaschistisches Bündnis einbezogen werden, das dann zur Nationalen Front ausgeformt wurde.

Als Blockparteien vertreten waren:. Die Verteilung der Mandate und Ämter auf die Parteien und Organisationen war von den Wahlen unabhängig und blieb über lange Zeiten konstant. Wahlperiode — setzte sich die Volkskammer aus folgenden Abgeordneten zusammen:. Davon waren Abgeordnete als Arbeiter, 31 Bauern, 69 Angestellte, Angehörige der Intelligenz und drei als sonstige Abgeordnete ausgewiesen.

In der Geschichte der Volkskammer kam es bis zum Wendejahr lediglich einmal zu Gegenstimmen, und zwar aus der CDU bei der Liberalisierung der Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch durch das Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft.

Die SED selbst versuchte, sich mit dem Parteiausschluss ihrer ehemaligen Führungsspitze sowie der schrittweisen programmatischen Umbenennung zur Partei des Demokratischen Sozialismus von ihrem diktatorischen Erbe zu befreien. März traten diese Parteien zur ersten und einzigen freien Volkskammerwahl an. Sie gewährleistet die sozialistische Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit.

Im Weiteren folgt als Grundsatz die Aussage: Das öffentliche Leben war einer scharfen Kontrolle unterworfen, deren Intensität aber schwankte.

So war es Anfang der er Jahre noch durchaus möglich, öffentlich z. Im kulturellen Bereich war die stets begleitende Zensur Schwankungen unterworfen. Die Phase wurde mit dem Verbot der systemkritischen Rockband Renft sowie der Ausbürgerung Biermanns jedoch rigoros beendet.

Einen Mangel im von der Zensur zugelassenen Zeitschriftenangebot gab es vor allem im Bereich der Wochen- und Hobbyzeitschriften. Aufführungen der wenigen politischen Kabaretts der DDR u. Die Distel und die Leipziger Pfeffermühle waren zwar auf Jahre hin ausverkauft, die Vorstellungen im Radio oder TV aber nur in Ausnahmen und ausschnittsweise übertragen.

Bei Büchern, insbesondere Belletristik , führte das Druckgenehmigungsverfahren de facto zu einer Vorzensur und zu einer werkspezifischen Steuerung. So blieben etwa für die Kirchen weiterhin gewisse informelle Netzwerke und Freiräume. Auch die Planwirtschaft förderte mit ihren ungeplanten Nebenerscheinungen und Defiziten die Wahrnehmung von Eigeninteressen und informelle Selbsthilfeaktivitäten in den Kollektiven.

Sie traten oft individuell oder in lokal organisierten Kleingruppen auf. Seit den er Jahren entstanden oppositionelle Gruppierungen, die einem Sozialismus nach dem Vorbild des Prager Frühlings anhingen, die sich für Menschenrechte, Frieden und allseitige Abrüstung engagierten oder Initiativen gegen Umweltbelastung und -zerstörung starteten.

Unterstützung fanden diese Widerständigen in Teilen der evangelischen Kirche, etwa durch die Bereitstellung von Räumen und Publikationsmöglichkeiten. Gleichwohl mussten sie dafür berufliche Nachteile, Überwachung und teilweise Repressionen in Kauf nehmen.

Politisch Andersdenkende wurden im flächendeckenden staatlichen Überwachungssystem besonders beobachtet, insbesondere mit Hilfe der offiziellen und inoffiziellen Einsatzkräfte des MfS im Volksmund: Zumindest bis in die er Jahre wurde eher die physische Folter angewandt.

Später wurden mehr und mehr psychologische Foltermethoden praktiziert, um politische Häftlinge zu zermürben und ihren Willen zu brechen, da sich die Anwendung psychologischer Folter schwieriger beweisen lässt. Bis waren nahezu 92 Prozent der Frauen in das Erwerbsleben integriert, was eine deutlich höhere Erwerbsquote der Frauen gegenüber der Bundesrepublik Deutschland anzeigt: Die Erwerbstätigkeit der Frauen entsprach einerseits der sozialistischen Vorstellung von geschlechtlicher Emanzipation und diente andererseits der Deckung des Arbeitskräftebedarfs der DDR, der überproportional viele männliche Facharbeiter durch Flucht frühzeitig den Rücken gekehrt hatten.

Die Förderung der weiblichen Berufstätigkeit wurde beispielsweise durch den Aufbau eines umfassenden Säuglings- und Kinderbetreuungssystems oder durch spezielle Lehr- und Studienpläne für studentische Familien geschaffen.

Dies geschah durch spezielle Kredite und durch eine deutliche Bevorzugung bei der Wohnraumzuteilung. In der Abtreibungsfrage wurde den Frauen im Rahmen des eingeführten Abtreibungsgesetzes die Wahl gelassen, die Schwangerschaft innerhalb der ersten zwölf Wochen abbrechen zu lassen. Dennoch stieg die Zahl der Lebendgeburten zwischen und dem Höchststand im Jahre um ein Drittel.

Im Alltag ging die Frauenemanzipation durch Erwerbstätigkeit zumeist mit doppelter Belastung einerseits im Beruf, andererseits in Haushalt und Familie einher, indem herkömmlicherweise männliche Aufgaben einfach traditionell weiblichen Rollen hinzugefügt wurden. Die Reindustrialisierung der Nachkriegszeit war in beiden Teilen Deutschlands mit einer stark zunehmenden Umweltbelastung verbunden. Fehlender Investitionsspielraum machte ein zügiges Angehen des Umweltschutzes angesichts der ohnehin schon unzureichenden Warenproduktion unmöglich.

In den er Jahren bildeten sich jedoch vermehrt Umweltaktive, Fahrradfahrvereine etc. Die Luftverschmutzung verursachte eine erhöhte Sterblichkeit; an Bronchitis , Lungenemphysem und Asthma starben mehr als doppelt so viele Männer wie im europäischen Durchschnitt. Rund 1,2 Millionen Menschen hatten keinen Zugang zu Trinkwasser , das der allgemeinen Gütenorm entsprach.

Nur 1 Prozent aller Seen und 3 Prozent aller Flüsse galten als intakt. Bis dahin waren nur 58 Prozent der Bevölkerung an eine Kläranlage angeschlossen. Für Sondermüll gab es keine Hochtemperaturverbrennungsanlagen. Kritik an der Umweltpolitik wurde rücksichtslos unterdrückt; [83] ebenso Kritik an dem umfangreichen Uranabbau , der durch die Wismut in Sachsen und Thüringen betrieben wurde. Mülleinfuhren aus westlichen Staaten vor allem aus der Bundesrepublik Deutschland brachten der DDR Deviseneinnahmen, die sie dringend brauchte.

Dagegen nahmen Verantwortliche bei der Entsorgung westdeutschen Mülls in Ostdeutschland die Nichteinhaltung bundesdeutscher Umweltstandards in Kauf. Abgase eines Zweitaktmotors sind wegen des hohen KH -Gehalts deutlich riech- und sichtbar blaue Abgasfahnen. Dennoch war die DDR keine echte Bundesrepublik , sondern ihre Länder stellten lediglich administrative Entitäten eines dezentralisierten Einheitsstaates dar.

Mit der Verwaltungsreform von wurden die Länder ihrer Funktion enthoben. Als neue mittlere Ebene der staatlichen Verwaltung traten 14 Bezirke an ihre Stelle.

Die drei westlichen Alliierten betonten aber stets den staatsrechtlichen Sonderstatus ganz Berlins, der sich aus der von allen vier Siegermächten ausgeübten Besatzungshoheit ergebe. Bezirk numerisch ; kk: Kreis numerisch ; gg: Februar bis zum 2. Die Reserviertheit gegenüber Brandts Ostpolitik hatte auch damit zu tun, dass diese zunächst im Wesentlichen mit der Sowjetunion ausgehandelt wurde und die DDR-Führung zu Ulbrichts Verdruss dabei anfänglich gar nicht einbezogen war. Da es aus Bonner Sicht bis zuletzt nur eine deutsche Staatsangehörigkeit gab, war jeder DDR-Bürger automatisch berechtigt, alle Bürgerrechte eines Bundesbürgers wahrzunehmen.

Nicht zuletzt dagegen waren Honeckers Geraer Forderungen gerichtet. Denn mehr als die friedliche Koexistenz der beiden deutschen Staaten und ihrer gegensätzlichen politischen Systeme bei fortbestehender Konkurrenz hatte die DDR-Führung keiner Bundesregierung anzubieten.

Ansätze zu einer stärkeren wirtschaftlichen Integration der RGW-Staaten scheiterten Mitte der er Jahre am Widerstand Rumäniens ; [94] die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zur Sowjetunion gestalteten sich nach dem Antritt Leonid Breschnews deutlich schwieriger.

Dabei war es für sie von Vorteil, dass ihre Grenze zur Bundesrepublik Deutschland aus westlicher Sicht keine Staatsgrenze und daher nicht zollpflichtig war.

Bis heute wirkt die bedeutende Rolle von Vertragsarbeitern und die Ausbildung ausländischer ziviler und militärischer Fachkräfte seitens der DDR in den deutschen Beziehungen etwa zu Vietnam, Angola, Namibia , Mosambik [16] und Äthiopien fort.

Unter diesen Umständen habe sich auch latenter Rassismus manifestiert. Private Entwicklungsinitiativen waren auf kleinere kirchliche Auslandsaktivitäten reduziert. Die Auswahl der Spezialisten fand weniger nach fachlichen als nach ideologischen und sicherheitsrelevanten Kriterien statt. Sie hatten sich überwiegend bereits während der sowjetischen Kriegsgefangenschaft dem Nationalkomitee Freies Deutschland zur Verfügung gestellt.

Einer Studie zufolge war seit den er Jahren im Kriegsfalle der breite und präemptive Einsatz taktischer Nuklearwaffen in Deutschland vorgesehen. Sie bestand aus den Landstreitkräften, der Volksmarine und den Luftstreitkräften.

Die DDR war bemüht, militärische Konfrontationen zu vermeiden und setzte Sicherheitskräfte und Militärberater vor allem im Rahmen von Rüstungsexporten und Wirtschaftsprojekten ein. Sie wurden als Grenzpolizei aufgebaut und hatten eine Personalstärke von Eine Sonderstellung nahm die 6. Grenzbrigade Küste bezüglich der Sicherung der Seegrenze an der Ostsee ein.

September exakt 2. Da das beispielsweise in Jugoslawien nicht der Fall war, konnten DDR-Bürger dorthin nur in den Ausnahmefällen reisen, die für westeuropäische Länder auch galten. Im visafreien Grenzverkehr beschränkten sich die Grenztruppen beziehungsweise die Passkontrolleinheiten in den meisten Fällen auf die Kontrolle der Personalausweise , während die Zollorgane der DDR umso intensiver nach Ein- und Ausfuhren verbotener Handelswaren suchten. Unter Einfuhrverbot fielen nicht nur Waffen oder Rauschgift, sondern auch Zeitungen und andere periodisch erscheinende Presseerzeugnisse, Kalender, Almanache und Jahrbücher, soweit sie nicht in der Postzeitungsliste der DDR enthalten waren, sowie Tonbänder auch als Cassetten und Videos aller Art.

Da das Regiment offiziell nicht den Streitkräften angehörte, konnte es so trotz des Viermächte-Status -bedingten Stationierungsverbots in Berlin stationiert werden. Die Personalstärke betrug in den er Jahren etwa Die Angehörigen waren Wehrpflichtige. Des Weiteren wurden sie zum Beispiel zur Unterstützung der Volkspolizei mobilisiert, wenn Sowjetsoldaten mit Munition fahnenflüchtig waren.

Präsenz zeigten die Kampfgruppen insbesondere bei den jährlichen Paraden zum 1. Sowohl die Preise als auch das Angebot an Gütern beruhten auf staatlichen Vorgaben, die ein ausgedehntes Subventionssystem ebenso zur Folge hatten wie eine unzureichende Bedarfsdeckung an bestimmten Lebensmitteln und gehobenen Konsumgütern. Der steigende Bedarf an Westimporten konnte durch die Exportleistung nicht kompensiert werden und erhöhte die Staatsverschuldung.

Der Wiederaufbau vollzog sich in der DDR nicht nur aufgrund der angestrebten Zentralplanwirtschaft langsamer als in der Bundesrepublik Deutschland. So vollzog sich der Aufschwung Ost erheblich langsamer als im Westen. Lebensmittel blieben in der DDR bis rationiert , während man in der Bundesrepublik schon seit keine Lebensmittelmarken mehr zum Einkaufen brauchte.

Infolge der Industrialisierung der Sowjetunion unter Stalin und ihrem Aufstieg zu einer Weltmacht erschien der Ausgang des Kalten Krieges damals noch offen. Beispiele der anfänglich stalinistischen Wirtschaftsstrategie und ihrer rücksichtslosen Durchsetzung sind die Fokussierung auf die Schwerindustrie , die monumentale Gestaltung der Stalinallee in Berlin sowie die blutige Niederschlagung der Arbeiterproteste gegen die harten Normen.

Fortan hütete sich die SED davor, hohe Arbeitsleistungen zu erzwingen — die Phase der Entstalinisierung ab Mitte der er Jahre führte unter anderem zu einer stärkeren Orientierung an den unmittelbaren Bedürfnissen der Bevölkerung.

Im Laufe der er Jahre versiegte die Hoffnung, den Westen wirtschaftlich mittelfristig überholen zu können. Dennoch kann während der er und 60er Jahre auch in der DDR von einem deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung gesprochen werden. Die Konsumgüterproduktion in der DDR steigerte sich fortlaufend. So kamen auf Haushalte 3,2 Pkw, waren es bereits 15,6 Pkw. Die Zahl der Fernsehgeräte erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 18,5 auf 73,6, Kühlschränke von 6,1 auf 56,4 und Waschmaschinen von 6,2 auf 53,6 Geräte pro Haushalte.

Nach der Verstaatlichungskampagne von blieb die Privatwirtschaft auf Kleinbetriebe wie Fleischereien, Tischlereien etc. Die Wirtschaft wurde wieder auf die Erfüllung der Konsumbedürfnisse der eigenen Bevölkerung umorientiert, unter Hintanstellung der internationalen Konkurrenzfähigkeit.

So überwand man tatsächlich die ausgebrochene Versorgungskrise und sah den neuen politischen Kurs bestätigt. Zur Finanzierung der stark erhöhten Konsumtion reduzierte Honecker den Anteil des Investitionsvolumens im Staatshaushalt.

Werner Hartmann , konnte wegen der mangelnden Innovationsfähigkeit der Zentralplanwirtschaft und der Kooperationsverweigerung im RGW dem westlichen Technologie-Embargo des CoCom nur ungenügend begegnet werden. Letztlich aber hielten auch die technischen Möglichkeiten der DDR, Produkte der Konkurrenz zu kopieren, mit der rasanten Entwicklung nicht Schritt, […]. Innerhalb der DDR bestand ein historisch gewachsener Unterschied zwischen dem stark industrialisierten Süden und dem agrarisch geprägten Norden.

Damit einher ging eine Binnenwanderungsbewegung von den alten Industriegebieten des Südens in die stark erweiterten Städte des Nordens wie Neubrandenburg , Rostock oder Schwerin.

Das Warenangebot verblieb auf einem unverändert unbefriedigendem Niveau. Technischen Innovationen oder neuem Denken, wie etwa dem damals aufkommenden Umweltbewusstsein, konnte nicht Rechnung getragen werden. Ob die Wende durch die Gefahr einer akuten Zahlungsunfähigkeit ausgelöst oder begleitet wurde, ist in der Forschung umstritten.

Der erste Fünfjahrplan von bis verfolgte hauptsächlich das Ziel, die Kriegsfolgen zu beseitigen und die Produktion speziell der Energiewirtschaft , der Schwer- und der chemischen Industrie zu steigern. Tonnen Stahl mal so viel wie noch produziert. Bis stieg die Industrieproduktion auf etwa das Fünffache des Vorkriegsstandes. Löhne und Preise unterlagen in der Regel der staatlichen Festlegung.

Essentielle Konsumgüter waren meist ausreichend vorhanden, Produktvielfalt und Auswahlmöglichkeiten jedoch wesentlich geringer im Vergleich zur damaligen Bundesrepublik. Mit einem einheitlichen Verkaufspreis subventioniert wurden hauptsächlich Dinge des täglichen Bedarfs.

Technische Geräte und andere Waren , die auch gegen Devisen exportiert werden konnten, waren dagegen an der Kaufkraft der Bevölkerung gemessen oft sehr teuer. Ein Farbfernseher kostete in den er Jahren zwischen 3. Allerdings wurden die besten Produkte oftmals exportiert und standen der eigenen Bevölkerung kaum oder gar nicht zur Verfügung.

Die Parteiführung versuchte, Devisen durch Reduzierung des Kaffeeimportes einzusparen. Die Staatsführung propagierte von Anfang an absolute Preisstabilität. Tatsächlich änderten sich die Preise der meisten Waren über die Jahrzehnte kaum bis gar nicht. Das Einkommen stieg dagegen kontinuierlich an. So verdiente ein einfacher Fabrikarbeiter im Sachsenring-Werk 6. Der Staat sah sich unfähig, das Problem zu lösen, da er die Spareinlagen der Bevölkerung als Investitionskredite verwendete.

Gefragte Handwerker verdienten nicht selten mindestens so gut wie leitende Ärzte. Die Einkommen stiegen im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich an, vor allem die Gehälter einfacher Fabrikarbeiter erhöhten sich teilweise unproportional stark. So verdienten im Sachsenring-Werk der er Jahre einfache Produktionsarbeiter teilweise mehr Geld als qualifizierte Meister und Diplomingenieure des Werkes. Dies gelang unter anderem einem Dresdner Seifenhersteller. In der DDR der er und er Jahre war dies infolge von Verstaatlichungen und rechtlicher Einengung aber nicht mehr möglich.

Geld und Vermögen spielte in der DDR aufgrund der sozialistisch regulierten Märkte eine weitaus geringere Rolle als heute. Fragen des Wohlstands waren Fragen der sozialen Stellung, der politischen Haltung, der privaten Beziehungen, des Erfindergeistes und anderem mehr. Die höchsten Parteikader genossen zwar erhöhten Wohlstand, lebten aber nicht in Dekadenz.

Geschichten von vergoldeten Wasserhähnen in Wandlitz und dergleichen haben sich als unwahr herausgestellt. In der Nachkriegszeit spielte Geld kaum eine Rolle. Die knappen Konsumgüter wurden zentral kontrolliert und in rationierten Mengen gegen Karten an die Konsumenten verteilt. Die Handelsorganisation führte diese als Centrum-Warenhäuser , die Konsumgenossenschaften ihre als Konsument-Warenhäuser.

Zunächst für Bekleidung und Schuhe die Exquisit-Läden. Die zurückgestaute Inflation und das Unvermögen, weiterhin Knappheitspreise für hochwertige Erzeugnisse zu bilden, veranlassten die Regierung , die bereits von DDR-Bürgern bevorrateten DM- und Devisenvorräte zu legalisieren und diese über die Öffnung der Intershops zu vereinnahmen.

Insbesondere in den er und seit den er Jahren kam es immer wieder zu Versorgungsengpässen, wovon einzig Grundnahrungsmittel , Tabakprodukte und Alkohol ausgenommen waren. Alles andere war zumindest phasenweise nur als Bückware oder auf dem Schwarzmarkt zu haben: Diese Güter waren politisch als nicht essentiell für jedermann eingestuft und hatten als Luxusgüter entsprechend ihren Preis.

Den Rückstand gegenüber Westdeutschland begründete man mit den ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen im Westen, die man in der DDR nicht nötig habe, sowie mit den schwierigen Anfangsbedingungen aufgrund der deutschen Teilung und dem damit verbundenen Wegfall zahlreicher Grundstoff- und Zulieferbetriebe. Man unterstellte ferner, dass sich die Bundesrepublik einseitig auf die Förderung der Automobilindustrie fokussiere. Ab Ende der er Jahre entfernten sich die Fahrzeugmodelle zunehmend vom Weltstand.

Der Ideologie der Preisstabilität folgend, kostete er wie unverändert 7. Dies betraf jedoch nur die Standard-Ausführung, die in den er Jahren nur noch rund fünf Prozent Anteil an der Gesamtproduktion hatte.

Doch selbst dieser Preis trug der hohen Nachfrage und dem gestiegenen Einkommen der Bevölkerung nicht Rechnung: Entsprach ein Trabant noch 10,8 Monatsgehältern, waren es nur noch 5,7 gemessen am durchschnittlichen Haushaltseinkommen. Allerdings hatten in einer Familie oft alle über jährigen Familienangehörigen jeweils eine Bestellung laufen, sodass es im Endeffekt realistisch war, alle vier bis sechs Jahre einen Neuwagen pro Haushalt zu bekommen.

Ferner war es möglich, auf dem Schwarzmarkt Neuwagen zu stark überhöhten Preisen zu kaufen. Bis zum Ende der DDR änderte sich daran nur wenig. Entfielen auf Haushalte ca. Dies zog einen extrem hohen Ersatzteilbedarf nach sich: Obwohl die Ersatzteilproduktion exorbitante 30 Prozent der Gesamtproduktion ausmachte, herrschte chronischer Ersatzteilemangel.

Erhöhte Neuwagenproduktion hätte jedoch wiederum die Ersatzteillage weiter verschärft — ein Teufelskreis, aus dem die DDR bis zur Wende nicht herauskam. Nach dem Modellübergang von Wartburg zum Wartburg erfolgte die Weiterentwicklung auch bei ihm seit Ende der er Jahre nur noch im Detail. Mit Neupreisen von So verteilte sich die Wartburg-Produktion von Schon in den er Jahren musste der devisenbringende Export dieser Fahrzeuge in westliche Länder aufgrund von Umweltauflagen eingestellt werden.

Nachdem die Entwicklung neuer Motoren politisch jahrelang unterdrückt wurde, wurde mit VW ein Kooperationsvertrag geschlossen, der unter anderem eine Lizenzproduktion von VW-Motoren vorsah. Diese wurden ab im Wartburg 1. Mit der Einführung der Viertaktmotoren gab man die Preisstabilität endgültig auf und passte den Neuwagenpreis an die realen Verhältnisse an.

So kostete der billigste Wartburg Weniger veraltet waren die verfügbaren Importwagen. Einige Importwagen wie der Saporoshez oder Moskwitsch waren weniger beliebt und infolgedessen ohne lange Wartezeit erhältlich. Über Genex waren gegen Westmark weitere Westfahrzeuge erhältlich. Ab den späten er Jahren ersetzten speziell für den DDR-Markt ausgestattete Volvo mit der Modellbezeichnung DLS die teils betagten und als unkomfortabel angesehenen sowjetischen Funktionärslimousinen.

Diese konnten mit kurzem oder langem Radstand als Sonderanfertigung der Firma Nilsson aus Schweden bestellt werden, waren jedoch aufgrund des extrem hohen Preises nicht für die Bevölkerung erhältlich und blieben Vertretern der Staatsregierung, Ministern, Abgeordneten oder Direktoren vorbehalten.

Die Fahrzeuge aus sowjetischer Produktion konnten nachfolgend als Gebrauchtwagen privat erworben werden, spielten aber aufgrund ihrer geringen Stückzahl auf dem DDR-Fahrzeugmarkt kaum eine Rolle. Bis war der Wert des Fahrzeuges von einer staatlichen Stelle zu schätzen.

Ab durften die Fahrzeugeigner den Verkaufspreis selbst bestimmen. In der Regel lagen die tatsächlich gezahlten Preise wegen des Neuwagen-Mangels aber deutlich höher. So wurde für einen sieben Jahre alten Trabant etwa genauso viel gezahlt wie für einen neuen. Ein neuwertiger Trabant ohne Wartezeit konnte das Dreifache des offiziellen Neupreises erzielen. Für den Fernverkehr wurden oftmals Volvo -Fahrzeuge eingesetzt. Zu Transportzwecken wurden daher oftmals Pkw mit Lastanhängern genutzt. Die kleinen wendigen Mini-Lkw füllen eine bestehende Marktlücke.

Auch sämtliche Fahrräder wurden in der DDR selbst hergestellt. Erstere galten aufgrund ihrer internationalen Rennradsporterfolge bis in die er Jahre als angesehene Marke.

Der öffentliche Personenverkehr wurde gefördert. Die Fahrpreise in öffentlichen Verkehrsmitteln waren sehr niedrig, wobei es allerdings kaum Vergünstigungen für Vielfahrer gab. Beispielhaft dafür ist das Berliner Neubaugebiet Marzahn-Hellersdorf. Der Zugverkehr der Deutsche Reichsbahn war ebenfalls sehr preiswert. Flugverkehr zu Urlaubszwecken war zwar möglich, aber eher unüblich. Einen offenen Wohnungsmarkt gab es in der DDR nicht. Je nach sozialer Stellung, ob verheiratet oder wie viele Kinder usw.

Vor allem als unverheirateter Erwachsener ohne Kinder war es problematisch, überhaupt eine eigene Wohnung zu erhalten. Dies ist, gemessen am damaligen Durchschnittseinkommen, ausgesprochen wenig. Die Kriegszerstörungen machten umfangreiche Wohnungsbauprogramme erforderlich. Ab Anfang der er Jahre wurde mit der Plattenbautechnik eine maximale Rationalisierung und Standardisierung des Wohnungsneubaus erreicht.

Ergebnis war der Aufbau etlicher Wohnkomplexe und ganzer Stadtviertel in Plattenbauweise. Da der Bedarf neuer Wohnungen immens war, zählte jede neue Wohnung, und individuelle Ansprüche an die Wohnkomplexe mussten weitgehend zurückgesteckt werden. Trotz des umfangreichen Wohnungsneubaus wurde selbst in den er Jahren keine wirklich entspannte Wohnungssituation erreicht.

Hauptgrund war die grobe Vernachlässigung der Altbausubstanz; es gab lange Wartezeiten auf Neubauwohnungen. Angehörige verschiedener sozialer Schichten wohnten oft dicht beieinander.