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Hingegen weiss ich, dass die Blatteinteilung der Dufourkarte um exakt übernommen wurde für die Blatteinteilung der Landeskarte. Venezuelas entlarvte Diktatur , NZZ,

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Vermeintliche Mineralbäder waren es auch, die in den folgenden Jahrhunderten immer mehr Urlauber nach Wolfach lockten. Ihren Höhepunkt erreichte die Entwicklung Ende des Aber auch er wurde jäh beendet, diesmal durch den Zweiten Weltkrieg.

Seit konnte sich der Tourismus in Wolfach endlich wieder ungehindert entwickeln. Das einsetzende Wirtschaftswunder tat ein Übriges, und wurde mit Heute zählen die Wolfacher Hotels und Pensionen jährlich rund Hatte sich die Stadtentwicklung der Nachkriegszeit wesentlich an den Bedürfnissen des Autos orientiert, war man nun bemüht, die Stadt wieder im Sinne der Tourismusförderung umzugestalten. Im Bereich des Schlosses und des Marktplatzes orientierte man sich dabei am Stadtbild der Kaiserzeit.

Nun steht noch die Sanierung der Schlosshalle an. Ein Problem ist das besonders für die wenigen Industriebetriebe der Stadt, denen es an Erweiterungsflächen mangelt. Infolgedessen kam es in der Vergangenheit zur Abwanderung von Firmen und mit ihnen Einwohnern und Einzelhandelsgeschäften. In der Innenstadt machte sich damit zunehmend der Mangel an Einkaufsmöglichkeiten bemerkbar.

Hinzu kommt, dass es in den letzten Jahren im Zuge von Verwaltungsreformen zum Abzug von staatlichen Behörden kam. Folge ist ein zunehmender Zentralitätsverlust. Mit der Schaffung interkommunaler Gewerbeflächen im Raum Oberes Kinzigtal beteiligt sich die Stadt Wolfach an einer gezielten interkommunalen positiven Weiterentwicklung.

Mit der Schaffung neuer Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe der Innenstadt soll die Kaufkraftabwanderung gestoppt und der Einzelhandel in der Innenstadt gestärkt werden. Dezember wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Kinzigtal nach Wolfach eingemeindet.

Januar erfolgte die Eingemeindung von Kirnbach. Juli kam es zu einem Gebietsaustausch mit der Nachbargemeinde Schiltach. Wolfach trat dabei das Gebiet Vor Heubach ab. Wolfach arbeitet innerhalb einer Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft mit dem Nachbarort Oberwolfach zusammen.

Dies gilt insbesondere für die Tourismusförderung. Die Kommunalwahl am Das Wappen der Stadt Wolfach geht auf das Siegel der Herren von Wolfach zurück und wurde nachweislich bereits um durch die Bürgerschaft verwendet, bis ins Jahrhundert allerdings in Kombination mit einem Sternenkranz. Zudem wurde die Wolfsangel über die Jahrhunderte hinweg oft spiegelverkehrt gezeigt, so beispielsweise im Wolfach unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:. Wolfach gilt als eine der traditionsreichsten Hochburgen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Denn nur in wenigen Orten findet man eine derartige Vielfalt fastnachtlichen Brauchtums. Schon kurz nach Epiphanias Dreikönig finden die ersten Narrenversammlungen statt. Sie dienen der Organisation der kommenden Fastnachtssaison. Für den Narrennachwuchs werden Jungnarrenversammlungen abgehalten. Neben der Veranstaltung einiger Bälle oder Saalveranstaltungen wie dem Zunftabend oder dem Musikerball bildet allerdings das Schnurren am Sonntag vor dem Schmutzigen Donnerstag den Höhepunkt der Vorfasnet.

Dabei ziehen zahlreiche kleinere Gruppen durch viele Lokale Wolfachs und glossieren Ereignisse des vergangenen Jahres. Ein Höhepunkt der Wirtschaftsfastnacht ist auch der Zunftball am Fastnachtssamstag. Bei ihm geben die frei maskierten Teilnehmer in allen Wirtschaften der Stadt kleine Darbietungen zum Besten.

Während der eigentlichen Fastnachtstage ziehen nicht weniger als 12 Umzüge durch Wolfach. Unterbrochen wird die Katzenmusik immer wieder vom Wohlaufsänger, der bei Laternenschein die abgewandelte Version eines alten Nachtwächterliedes anstimmt.

Am Mittag desselben Tages findet dann — nach dem Umzug — das traditionelle Festspiel statt. Das bekannteste dieser kleinen Theaterstücke ist das um entstandene Singspiel Die Weibermühle von Tripstrill von Georg Anton Bredelin , das alle fünf Jahre aufgeführt wird.

Es ist das älteste noch aufgeführte Fastnachtsspiel überhaupt. Wird eine Frau in dem Zug entdeckt, landet sie gnadenlos im eiskalten Stadtbrunnen. Vorbei an der Klagemauer beim Finanzamt zieht die recht exklusive Wäschergilde zum Stadtbrunnen, um dort ihre nunmehr leeren Geldbeutel unter lautem Wehklagen zu reinigen. Jahrhundert datiert werden können und von denen einige im städtischen Museum im Schloss ausgestellt sind.

Auch wenn heute lange nicht mehr alle getragen werden, können nur wenige Städte auf ein derart reichhaltiges Repertoire an Fastnachtsfiguren zurückgreifen. Zu den am häufigsten bewunderten gehört der Nussschalenhansel , dessen Narrenhäs mit rund Nussschalenhälften benäht ist. Den Röslehansel gibt es in zwei Varianten. Auf der Maske des roten Röslehansels ist eine rote Rose auf die Stirn gemalt, auf der Larve des schwarzen Röslehansels ist eine gelbe Blume in schwarzem Rankenwerk zu sehen.

Ähnlich kunstvolle Bemalungen von Masken gibt es sonst nur im venezianischen Karneval. Streifenhansel , Mehlwurmhansel und — in den Wolfacher Farben — das Schellenhansel komplettieren das bunte Bild der Wolfacher Hanselfiguren. Seit gibt es die Alden Rungunkeln und Müller , die der Altweibermühle von Tripstrill entlehnt sind.

Hinzu kommen noch viele andere Figuren wie die Landsknechte und Kanoniere , Narrenpolizisten sowie die Einzelfiguren Gullerreiter , Riesendame und Tambourmajor. Aus neuerer Zeit stammen die Langenbacher Tiere.

Eine Besonderheit ist auch die Organisationsform der Wolfacher Fasnet, denn sie wird nicht von einem eingetragenen Verein ausgerichtet.

Es existieren weder Mitgliederlisten noch Beiträge. Im Gegensatz zu praktisch allen anderen Fastnachten des schwäbisch-alemannischen Raums entfallen daher sämtliche Formalitäten. Es gibt weder strenge Aufnahmekriterien noch wird die Teilnahme an den Umzügen in irgendeiner Form überwacht oder erwartet. Mitmachen darf einfach jeder, der Lust dazu hat, egal woher er kommt und wie intensiv er sich am fastnachtlichen Leben beteiligt.

Dieser wählt wiederum einen Kleinen Narrenrat als eine Art Exekutivkomitee. Es wurde in der heutigen Form von bis durch Landgraf Maximilian Franz von Fürstenberg-Stühlingen — errichtet.

Die vierflügelige Schlossanlage mit trapezförmigem Grundriss bezieht Teile der ehemaligen mittelalterlichen Befestigungen Wolfachs mit ein, so zum Beispiel den Hungerturm im Westflügel oder das Stadttor im Südflügel.

Charakteristisch für das Gebäude sind seine mit Obelisken versehenen Volutengiebel. Sie wurde neu errichtet und — nunmehr geostet — in den Südflügel integriert. Um den optischen Gesamteindruck der Anlage zu erhalten, kürzte man den zur Stadtbefestigung gehörenden Hungerturm auf die Höhe der anderen Gebäude und integrierte ihn ebenfalls in den Südflügel.

Neu errichtet wurden die West-, Ost- und Nordflügel des heutigen Schlosses. Diese Bemühungen scheiterten letztendlich. Erst seine Nachkommen wurden in den Fürstenstand erhoben. Leider konnten auch die Pläne, Schloss Wolfach in ein Residenzschloss umzubauen, nicht mehr verwirklicht werden, da der Landgraf vor Abschluss der Bauarbeiten starb und die Fürstenberger erneut das Interesse an dem Gebäude verloren. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation des Fürstentums verzichtete man beim weiteren Ausbau des Schlosses auf repräsentative Stilmittel.

Im Schloss wurden Büroräume untergebracht. Unter anderem befand sich hier das fürstenbergische Oberamt und das Bergamt, das die Silberbergwerke der umliegenden Gegend verwaltete und das Bergregal der Fürsten zu Fürstenberg umsetzte.

Im Schloss wurde ein Bezirksamt untergebracht. Neben dieser sind derzeit ein Finanzamt, ein Amtsgericht, die Forstverwaltung sowie ein Polizeiposten in Schloss Wolfach untergebracht. Einen wesentlichen Einschnitt in der Geschichte des Gebäudes stellt das Jahr dar, als aus ungeklärter Ursache im Nordflügel ein Feuer ausbrach und ihn praktisch vollständig vernichtete.

Nur mit Mühe konnte ein Übergreifen auf die restlichen Gebäudeteile verhindert werden. Der zerstörte Schlossflügel wurde dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und vieler Spenden aus der Bevölkerung in den Jahren darauf in moderner Weise wieder aufgebaut.

Durch den Brand gingen aber wesentliche Kunstschätze verloren, unter anderem der Schöffensaal mit seiner kunstvoll geschnitzten Holzdecke, die mit einem allegorischen Deckengemälde versehen war. In den Jahren zuvor wurden Teile des Schlosses zudem Opfer zahlreicher Umbauten der nationalsozialistischen Verwaltung, so auch der nie vollendete Festsaal des Schlosses, der sich im Westflügel über zwei Stockwerke erstreckte. Nur dem beherzten Eingreifen des Heimatpflegers Josef Krausbeck ist es zu verdanken, dass nicht auch die sehenswerte Schlosskapelle mit ihrem barocken Hochaltar in Büros umgewandelt wurde.

Sie ist heute neben dem im Erdgeschoss untergebrachten Museum der einzige Teil des Gebäudes, der für die Öffentlichkeit voll zugänglich ist. Bis Anfang des Jahrhunderts befand sich mit der Magdalenenklage von Christoph Krafft eine einzigartige Kopie eines verschollenen Gemäldes von Matthias Grünewald in der Schlosskapelle. Nur in der Karwoche ist das Antependiumsbild Christus im Grab sichtbar, das entweder der spätere württembergischen Hofmaler Johann Baptist Seele oder dessen Vater malte.

Auf der Galerie der Kapelle hat neben zahlreichen Gemälden regionaler Künstler auch eine barocke Weihnachtskrippe um [33] die Jahrhunderte überdauert. Das Gebäude im Neorenaissancestil stammt von und wurde nach Plänen des Heidelberger Architekten Herbert Lender an Stelle eines frühneuzeitlichen, abgebrannten Vorgängerbaus errichtet.

Bemerkenswert ist besonders die Fassade zur Marktplatzseite hin. Trautwein zerstörte mit seinem Gemälde die originale, aufwendige Fassadenbemalung der Neorenaissance. Sie umfasste neben allegorischen Darstellungen von Zeit, Gottesfurcht, Tapferkeit, Eifer, Gerechtigkeit sowie von Wolf und der Kinzig auch astrologische Symbole sowie aufwändige Ornamente.

Der Turm und das Langhaus der Kirche wurden zwischen und an Stelle eines Vorgängerbaus errichtet. Die Grundmauern des alten Chores, der im Inneren mit Fresken aus dem Jahrhundert bemalt ist, gehen auf das Jahrhunderts kam der Gedanke auf, die Kirche stark auszubauen und mit vier Türmen auszustatten.

Der heutige Kirchturm bildete in diesen Plänen einen der beiden kleineren Südtürme. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die lange erhoffte Erweiterung dann umgesetzt, wenn auch in wesentlich kleinerer und bedingt durch die politischen Umstände sparsamer Form. So wurde nach Norden hin ein neues Kirchenschiff errichtet. Neue Türme wurden hingegen nicht hinzugefügt.

Die Ruine der Burg Wolfach stammt vermutlich aus dem Jahrhundert und ist damit eine der ältesten Burganlagen des Schwarzwaldes. Sie befindet sich auf einem künstlich angelegten Bergkegel nördlich der Kernstadt Wolfachs. Jahrhundert war die Ruine dem Verfall preisgegeben. Die barocke Wallfahrtskapelle liegt links der Kinzig malerisch am Berghang. Besonders intensiv stellt sich die Zusammenarbeit von Wolfach und Oberwolfach auf dem Gebiet der Tourismusförderung dar. Man betreibt nicht nur eine gemeinsame Touristeninformation, sondern arbeitet auch bei zentralen Projekten wie einem neugestalteten Besucherbergwerk oder dem Mineralienmuseum in Oberwolfach eng zusammen.

Als Treffpunkt von Mineralienfreunden erreichte man damit in den vergangenen Jahren eine wohl einmalige Stellung innerhalb des Schwarzwaldes. Trotzdem bleibt die Dorotheenhütte mit rund Die ehemalige Glashütte wurde Mitte des Heute umfasst sie eine Mundblashütte und ein Glasmuseum und bietet auch eine ganzjährige Verkaufsschau für Weihnachtsschmuck.

Neben dieser Hauptattraktion auf eigenem Gebiet profitiert Wolfach von zahlreichen Besuchermagneten in seiner unmittelbaren Umgebung. Nur wenige Kilometer weiter finden sich mit den Triberger Wasserfällen die höchsten ihrer Art in Deutschland. Hier ist besonders die Wolfacher Fastnacht zu nennen, für die seit längerem gesonderte Übernachtungspakete angeboten werden. Mit dem Bau eines Campingplatzes und einer attraktiv gestalteten Innenstadt, mit innovativen Investitionen einiger Hoteliers, und einem gemeinsamen Marketingauftritt des gesamten Kinzigtales wird Wolfach weiterhin ein interessanter touristischer Anziehungspunkt bleiben.

Landgänger sind länger, weil meist das Schiff ent- und beladen wird. Die Tickets und Infos gibt's über Agenturen, z. Sie sind billiger als Fliegen und haben einen eigenen Reiz: Man sitzt zwar länger drauf, hat aber sehr oft einen schönen Blick auf die Inseln und kann die Mitreisenden angucken.

Bei längeren Fahrten selten ist es ratsam, Proviant mitzunehmen, wenigstens genügend Wasser, denn auf den Schiffen ist es nicht billiger. Oft gibt es nur labberige Sandwiches und Spülwasser-Kaffee. Zum Thema "Kolumbus entdeckte": Scharfe Augen brauchte er bei den Inseln wirklich nicht, sie liegen alle recht nahe nebeneinander, an klaren Tagen sieht man von der einen Insel die Küste der nächsten Insel.

Und auch wenn man sie nicht sieht: Es stehen immer Wolken über den Inseln, unfehlbar. Da die Kontrolle oft von einer Art Hilfssheriff durchgeführt wird, der Angestellter der Fährgesellschaft ist, ist sie besonders ekelhaft.

Man hat eswieder einmal mit einem kleinen Arschloch zu tun. Der Polizist ist meist gelassener. Mit einem Mietwagen braucht man die vorherige schriftliche Erlaubnis zum Übersetzen. Dringend schon bei Beginn der Miete vor dem Zahlen besorgen, sonst wartet man hundert Jahre einsam drauf. Ohne bleibt man sicher auf der Insel. Sie transportieren auch Autos zwischen Guadeloupe und Martinique. Guadeloupe - Dominika einfach F, Rückfahrt F.

Es geht manchmal eben doch. Motorrad kostet einfach F, Rückfahrt F. Fahrräder und Mofas können auch nach Dominika mitgenommen werden. Di und Mi erst 14 Uhr. Tickets gibt's bei vielen Reisebüros. Die Fahrt zwischen Martinique und Guadeloupe dauert etwa 4 Stunden.

Derweil kann man sich die Zeit mit schlechten Videofilmen oder rausguckend vertreiben. Luce und Dominika sind über l'Express des Iles verbunden, allerdings ohne Autotransport. Martinique - Guadeloupe täglich morgens, manchmal sogar zwei Fähren. Die anderen Inseln werden wenigstens einmal pro Woche angelaufen, Dominika als Zwischenstation öfter. Zwischenstopp auf Dominika oder Les Saintes ist bei der einfachen Fahrt möglich.

Der Express hat die schnellsten und modernsten Fähren, die im Verkehr zwischen den Inseln eingesetzt werden. Adressen L'Express des Iles Guadeloupe: Cox and Co Ltd. Wer Zeit und Lust hat, sollte ruhig mal am Hafen oder besser einer Marina Segelhafen nach einem Boot fragen, das ihn mitnimmt. Die Chancen sind nicht schlecht.

Es wird zwar nicht unbedingt billiger als die Fähre, aber vielleicht interessanter. Da offenbar Segelboote besonders geeignete Plätze für zwischenmenschliche Katastrophen sind, wird oft ein neues Crew-Mitglied gebraucht. Über Segelzeitschriften oder Yachtclubs lassen sich auch Passagen von Europa aus finden.

Nicht zu viel, die Fluggesellschaften sind beim Übergepäck eklig. Auf dem Schiff ist es egal. Die verkauften Sonnenhüte sehen ziemlich doof aus, die Brillen sind teuer oder Schrott. Regenjacke oder besser und Regenschirm sind ebenfalls unentbehrlich. Es regnet oft, auch im Winter, wenn eigentlich Trockenzeit ist.

Dafür regnet es meist nur kurz. Das hilft aber gar nichts, denn es kommt plötzlich, und ohne Schirm ist man in wenigen Minuten völlig durchweicht. Ein Regenschirm als Sonnenschutz ist üblich und praktisch. In den Städten gibt es aber genügend regensichere Unterstände, die zum Plausch einladen.

Taucherbrille, Schnorchel und Flossen. Ein billiges Set kann man zur Not allerdings in den Supermärkten für ca. Wer Tauchen will, sollte unter Tauchen - oder unter Wasser - nachsehen.

Man wartet überall und immer ewig. Deutsche Bücher gibt es nicht oder nur gegen Gold aufgewogen. Einige gute Taschenbücher helfen weit.

Am Ende der Reisekasse kann man sie an andere Touristen zu erstaunlichen Preisen verkaufen, denn deutsche Bücher gibt es wirklich fast nirgends. Bibliotheken in Touristenorten haben oft was, z. Ein billiges und leichtes Moskitonetz ohne Rahmen und aus Baumwolle spart viele Nerven. Die Mücken kreolisch yen-yen sind nicht allzu übel, aber sie stören halt doch.

Die vor Ort verkauften Netze sind schwer, teuer, aus Plastik und grauenhaft bunt. Die Anti-Räucherspiralen werden überall sehr billig verkauft. Leichte Wanderschuhe oder Treckingschuhe sind am besten. Die alpenländischen Zweifachgenähten werden schnell zu schwer.

Im Urwald ist oranger, stark färbender, glitschiger Lehmboden. Man ist zwar auch mit guten Schuhen nicht sicher vor dem Fall, aber es kommt seltener vor, und man schaut nach der Wanderung nicht völlig versifft aus.

Und die Wanderungen sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Kann man zwar überall kaufen, braucht man aber bestimmt und sie wiegen nix. Wegen der Tropenfenster hilft das europäische Fenster-zu-machen nicht. Selbst im ruhigen Hotelzimmer hat man die eigene Klimaanlage oder die des Nachbarn im Ohr.

Die Tropen sind auch ein Kaleidoskop für die Ohren. Zum einen hat man die für das Konsulat nötigen Informationen, zum anderen ist man kein Nobody mehr und wird besser behandelt. Wenn man eine Kreditkarte mitnimmt, ist es sinnvoll, auch die Fax-Nummer der Bank dabei zu haben.

Manchmal streiken die Magnetstreifen, manchmal die Banken. Auch die Kreditlimits vorher klären. Eurocard hat verdammte Probleme mit dem Service auf den französischen Antillen. Visa hat keinen Service. Lange Hosenbeine und der Verzicht auf Strandkleidung beim Einkauf schaffen einen erfreulichen Kontrast zu den Resttouristen und sparen enorme Mengen von Sonnencreme und Nerverei. Wer wandern will und das sollte sich jeder sehr gut überlegen, denn es ist sehr sehr toll , der sollte die passenden Schuhe und was man sonst so braucht mitnehmen.

Ein Erkennungszeichen für Touristen ist, neben dem allgemein als ziemlich lustig empfundenen Verhalten, der kleine Day-Pack geworden. Die Fotoapparate werden nicht mehr so häufig als Bauchschmuck verwendet.

Sie sind offenbar kleiner geworden; die Apparate! Einen Pulli habe ich nicht gebraucht, ein Sweatshirt reicht, abhängig von der Jahreszeit, in der man wieder in Europa ankommt. Eine Regenjacke ist fein, wenn man sich ungehemmt fortbewegen will. Offenbar ist man eher formell als bei uns. Einkaufen im Bikini ist ein nono; - bei uns nicht?

Wenigstens T-Shirt und Bermuda Shorts sind nötig. Die Fliege zum Smoking ist besser als jede Krawatte. Türsteher bei Diskotheken spinnen im normalen Umfang. Die Leute selbst achten sehr auf saubere!!!

Ungepflegte Haare sind auch nicht besonders gerne gesehen, wobei die Länge keine Rolle spielt. Wer netten und interessanten Kontakt zu den Leuten haben will, sollte das nicht vergessen. Gesundheitsvorsorge und Impfen Eigentlich ist Reisen in den kleinen Antillen gesundheitlich ziemlich unbedenklich. Weder gibt es Malaria, noch Pflichtimpfungen. Martinique und Guadeloupe ragen nochmal positiv aus den übrigen Inseln herraus, hier ist Reisen gesundheitlich fast völlig unbedenklich. Es gibt amerikanische Reiseführer, die für Reisen nach Europa mehr Gesundheitsvorsorge, besonders Impfungen, empfehlen als für die Karibik.

Kranksein und reisen ist noch übler und obendrein teuer. Es ist aber -wenigstens teilweise - vermeidbar. Die gesamte Karibik liegt in den Tropen und dort gibt es andere und zum Teil sehr viel gefährlichere Krankheiten als in Europa und Nordamerika. Dazu kommt noch eine gesteigerte Belastung des Körpers durch die Reise und durch die Konfrontation mit an sich harmlosen Krankheitserregern. Das Risiko ist von Insel zu Insel sehr unterschiedlich. Sprachliche Probleme mit Ärzten kann es geben, aber üblicherweise kommen sie mit den örtlichen Krankheiten gut zurecht.

Englisch können sehr viele Ärzte, deutsch einige. Auf den französischen Antillen spricht jeder natürlich ausgezeichnetes Französisch - alle haben mehrere Jahre in Frankreich studiert. Arzt Vor der Abreise sollte ein Arzt und ein Zahnarzt besucht werden.

Gerade Zahnschmerzen sind vermeidbar und besonders übel. Zum Tauchen ist ein ärztliches Tauglichkeitszeugnis in französischer Sprache nötig. Zu Hause besorgen, weil es einfacher und billiger ist! Für alle Sportarten, besonders Wer Brillenträger ist, sollte eine Ersatzbrille mitnehmen, wer besondere Medikamente braucht, ein Rezept.

Wenn der Arzt schon arbeitet, kann er auch kurz eine Diagnose anfertigen, die dann übersetzt mitgenommen wird. Jedes Dorf hat mindestens eine Apotheke und zu normalen Öffnungszeiten gibt es, was man braucht. Das gilt übrigens für alles, was man unterwegs braucht: Man kann es kaufen, ganz sicher.

Nur wo und wann und vor allem zu welchem Preis ist offen. Wer wenig Zeit hat und leicht reizbar ist, sollte Pauschal reisen. Sie lassen einen einfach warten. Da die Preise unglaublich hoch sind, kann man es sich meist einfach nicht leisten, beim erstbesten Angebot ja zu sagen. Das gilt ganz besonders für die elementaren Bedürfnisse wie Wohnen und Autofahren. Impfungen Impfungen sind in der ganzen Karibik nicht das vordringliche Problem.

Nur wenn eine Rundreise geplant ist, ist ein Impfprogramm nötig. Für die Besuche von einzelnen Inseln geht es oft ohne oder mit wenigen Impfungen.

Wer jedoch von oder nach Mittel- und Südamerika unterwegs ist, sollte ein volles Programm einplanen. Das Kapitel ist trotzdem da und so ausführlich, weil sich bei uns kein Mensch mehr eine Seuche vorstellen kann. Es gibt sie und die modernen Seuchen sind durch internationalen Reiseverkehr bedingt. Wer die bayerische Methode miterlebt hat, wie die öffentliche Verwaltung mit Seuchen umgeht, der kriegt Angst oder ist ein wenig tumbe.

Das gilt vor allem für Hepatitis, Polio, Tetanus und Diphtherie. Die kann man sich auch in Europa holen, warum also nicht vorbeugen? Gegen alle möglichen Krankheiten gibt es alle möglichen Impfungen, von denen die einen für eine halbe Ewigkeit ausreichen, andere nur wenige Wochen; bei Malaria wird es dann ganz schwierig.

Manchmal sind mehrere Impfungen gegen eine Krankheit nötig, um vollständigen Schutz zu erreichen. Einige Impfungen Gelbfieber dürfen nur von zugelassenen Tropenärzten oder Tropeninstituten vorgenommen werden. Das ist nicht ganz so schlimm, wie es klingt. Es ist nur nötig, sich rechtzeitig darum zu kümmern. Der kann einige Impfungen machen, diese werden dann teils von der Krankenkasse bezahlt, oft kauft man aber den Impfstoff selbst in der Apotheke.

Auch Impfungen, die man sowieso haben sollte, z. Polio und Tetanus, können aufgefrischt werden. Was der Hausarzt nicht machen kann, gibt's - gegen Bares - beim nächsten Tropeninstitut oder Tropenarzt. Beide sind nicht sehr häufig.

Wer zu spät dran ist, kriegt ein Notprogramm. Die Leute in den Tropeninstituen sind da recht pragmatisch. Adressen am Ende des Kapitels. Angeblich gibt es in Frankreich kostenlose Impfungen, Infos beim Bürgermeisteramt. Vereinzelt wird Pockenschutz empfohlen, aber bei uns sind fast alle Menschen, die bis etwa '68 geboren wurden, schon als Kind geimpft worden.

Übersicht über die Impfungen: Telefonische Impfauskunft des Tropeninstitutes München: Reiseapotheke Der Hausarzt kann so etwas zusammenstellen, u. Vor allem aber ist man sicher, Medikamente zu bekommen, die für einen verträglich sind und auch in den Tropen wirksam sind. Auf keinen Fall sollte fehlen: Alle Sachen sind auch unterwegs erhältlich, Apotheken gibt es in Massen. Nur ist die Frage, ob mitnehmen nicht doch einfacher und weniger nervig ist.

Hexal haben sich als sehr hilfreich erwiesen. Merck sind ungefährlich, manche halten sie aber auch für wirkungslos. Nicht nur wegen des Rums. Breitbandantibiotikum - vor allem für Hals-, Nasen- Ohrenbereich.

Wiegt nix, kostet nix Krankenkasse und wirkt im Fall der Fälle Wunder. Die Sonne ist brutal. Der Sonnenschutzfaktor kann kaum zu hoch sein, und braun wird man sowieso. Die Creme sollte wasserfest sein, da man viel schwitzt. Amerikanische Sonnencremes haben eine andere Sonnenschutzskala als europäische, die amerikanischen Zahlen sind höher bei geringerem Schutz. Naja, so richtig will ich dazu nicht raten. Gesund ist das Zeug nur, wenn es nicht wirkt, eklig immer Nelkenöl.

Die Mückenplage ist nur an bestimmten Plätzen richtig nervig, etwa in sumpfigen Urwaldteilen und in den Mangroven. Nachts wirkt ein Moskitonetz wesentlich besser. Krankenversicherung und andere Versicherungen Ganz einfach ist es mit den französischen Antillen, da hier die gleichen Bedingungen wie bei einer Reise nach Frankreich bestehen. Einen Haufen Zettelkram kann man mit nach Hause nehmen und bei seiner Versicherung einreichen. Den Auslandskrankenschein, den einem die eigene Krankenkasse zuschickt, kann man getrost zu Hause lassen.

Bei Privatversicherten kommt es auf den Vertrag an, meist ist weltweiter Schutz drin. Die Erstatterei ist normalerweise ein Drama, weil natürlich keiner in der Versicherung Fremdsprachen kann. Sie wollen die Rechnungen genau spezifiziert und deutsch.

Man sollte sich vor Ort eine deutsche Übersetzung machen lassen. Ansonsten genau beschreiben, was getan wurde. Die gesetzlichen Krankenversicherungen zahlen nur einen Teil der Kosten. Auch Auslandskrankenversicherungen, mit einer Geltungsdauer bis zu einem Jahr, sind relativ billig.

Paketangebote mit anderen Versicherungen Reisegepäck etc. Oft ist die Geltungsdauer auf 62 Tage begrenzt. Die Reisebüros wollen dann manchmal zwei Kurzzeitversicherungen hintereinander verkaufen. Das ist wesentlich teurer, als bei der Versicherung selbst anzurufen und sich nach einem speziellen Langzeittarif zu erkundigen.

Europäische Reiseversicherung AG, Vogelweiderstr. Die Reisegepäckversicherung übernimmt den Rest, wenn man eine hat. Foto- und Filmgeräte sind immer nur bis zum halben Wert ersatzfähig. Im Schadensfall nicht mehr auflisten, als die Versicherungssumme insgesamt ausmacht. Sonst darf die Versicherung ihre Leistung mindern.

Angegeben sind aber DM Gesamtgepäckwert. Das geht zwar im Prinzip, aber meistens ziehen sie mehr ab, als erlaubt ist. Aber nicht richtig lügen, das wäre Betrug!

Denn auch die Kleidung am Körper ist Reisegepäck. Diese Broschüre gibt es auch bei den lokalen Auswanderungsberatungsstellen z. Diakonisches Werk, Caritas Essen: Es gibt den schönen Satz fürs Essen: Er ist normalerweise richtig. Wer es nicht glauben will, sollte etwas mehr Kohletabletten einpacken, vorsichtshalber.

Aber die französischen Antillen sind sehr europäisch. Da Insektizide teuer sind, kann man Obst meist einfach so essen, ohne es vorher zu schrubben. Wer megabraun zurückkommen will, sollte sich entweder im Solarium oder mit Creme vorbräunen. Ist die Haut einmal verbrannt, ist die Mühe von zwei Wochen im Eimer. Auch dann sofort aus der Sonne gehen, wenn es unangenehm wird. Leider hält die erworbene Bräune gar nicht lange, schon nach zwei Wochen ist man fast wieder so bleich wie vorher.

Richtig dunkel wird man auch nicht, eher goldbraun. Erste Hilfe bei Sonnenbrand: Im Schatten Joghurt ohne alles drauf und eine halbe Stunde drauf lassen. Nimmt den Schmerz und kühlt schön. Fettig halten, hohen Sonnenschutzfaktor morgens vor dem Weggehen drauf, keine Sonne!

Bei Stellen, die sich nicht mit Kleidung verdecken lassen, einen Sonnenblocker drauftun. Man kann sich richtige Narben holen, ganz abgesehen vom Hautkrebs.

Es schmeckt gut, allenfalls ist es etwas lauwarm. Die Sachen halten - auch im Kühlschrank - nicht so lange wie bei uns. Eiprodukte und Geflügel sind besonders anfällig. Länger als einen Tag sollte man nichts aufheben. Aids gibt's auch in der Karibik.

Und nicht zu knapp. Martinique ist Nummer zwei im politischen Frankreich. Guadeloupe liegt noch vor Martinique und beide weit vor Haiti und der Dominikanischen Republik. Preservatif gibt's vor vielen Apotheken aus Automaten.

Auch manche Supermärkte haben sie. Sie werden offenbar gerne benutzt, wie eine stattliche Anzahl von gebrauchten Exemplaren an den unmöglichsten Stellen beweist. Chapo pa mi bobo! Es gibt keine Malaria, aber eine andere unangenehme Krankheit, die von Mücken übertragen wird.

Dengue wird sie auf den französischen Antillen genannt und wirkt wie eine ordentliche Virusgrippe, aber ohne Schnupfen und Husten.

Man hat etwa zwei bis drei Tage sehr hohes Fieber und ist dann noch eine Woche sehr müde. Bei normal konstituierten Personen ist sie nicht schlimmer als eine Grippe. Nach einem Anfall ist es vorbei.

Merkwürdigerweise erkälten sich ziemlich viele Urlauber in der Karibik. Ursache dürften Air-Condition und Ventilatoren sein. Therapie ist ja bekannt Es mag etwas verblüffen, aber Langeweile kann ein echtes Problem werden. Der Erfolg einer Dauerbehandlung ist eine richtig ausgewachsene Depression, die dann als Tropenkoller bekannt ist. Überdosen vermeiden, ausreichend Bücher mitnehmen, unter nette Leute gehen.

Im Meer dagegen gibt es Quallen, Nesseltiere, Seeigel etc. Gerade tropische Meerestiere haben recht oft Nesselzellen, um sich gegen Feinde zu schützen. Meist ist der Kontakt nicht schlimmer als der mit Brennesseln. Auch flache Fischlein, die sich im Sand verstecken und einem bei Berührung einen elektrischen Schlag verpassen, gibt es. Beim Gerätetauchen erst mit der Flosse klar Schiff machen, bevor man sich hinkniet.

Kleine Muränen gibt es massenhaft, so um die 30 cm. Sie drohen mit offenem Mäulchen. Stubst man sie an der Nase, hauen sie panisch ab. Theoretisch könnten sie gefährlich werden. Es gibt Löwen- und Steinfische , sogar gar recht häufig. Als Taucher sieht man sie ständig. Und auf Korallen sollte man sich sowieso nicht setzten oder knien, sie sind scharfkantig und gehen dabei obendrein kaputt. Wer unliebsamen Kontakt mit so einem Tier hatte, sollte den Tauchgang abbrechen und mit dem Tauchlehrer sprechen, oft ist ein Arzt nötig.

Seeigel kommen sehr gerne an felsigen oder steinigen Stränden vor. Am Sandstrand fast nie. Wo ein Stein im Wasser ist, sind auch Seeigel. Das Risiko auf irgendeinen dieser Igel draufzutreten, ist so hoch wie im Mittelmeer. Hat man doch einen betreten, so hilft gegen die Stacheln eine Kerze, die in den Apotheken verkauft wird. Solange der Stachel noch recht frisch drin steckt, kann man das Wachs auf die Stelle tropfen und den Stachel, der sich ansonsten sehr vehement gegen Entfernung wehrt, herausziehen.

Ansonsten hilft nur eine Nadel oder - besser - ein Einwegskalpell. Der Schnitt verheilt schnell und tut lange nicht so weh wie das langsame Herauseitern. Ihre Stacheln brechen sehr leicht ab und tun ziemlich weh, sie injizieren nämlich ein Gift. Die verletzte Stelle wird unmittelbar um den Stich lila.

Nicht rausoperieren, eher Essig drauf tun. Der Stachelsplitter kommt nach ein paar Tagen von selbst raus. Für Taucher ist der unliebsame Kontakt - die fiesen Teile stechen durch den dünnen Neoprenanzug - kein Grund, den Tauchgang abzublasen. Es sei denn, natürlich, man fühlt sich mies. Sie werden zu Angstpreisen in den Touristenläden verkauft, halten nicht lange, sehen bescheuert aus, und wenn man auf einen Seeigel tritt ist doch immer ein Stachel lange genug.

Er hat kleine grüne Früchte, die wie unreife Äpfel aussehen. Saft und Blätter haben giftige und ätzende Milch, die starke Reizungen verursachen. Nicht anfassen, nicht drunter setzen. Vor allem nicht nach Regen. Hat man sich durch Kontakt Reizungen zugezogen, ist der Besuch eines Arztes sehr ratsam. Im Nationalpark La Caravelle auf Martinique und an anderen Stellen mit Schildchen kann man einige Exemplare mit Beschreibung sehen, auch ansonsten sieht man sie im Trockenwald häufig. Die Kariben-Indianer haben ihre Giftpfeile in der Milch präpariert, was so manchem Kolonisten das Lebenslicht ausgehaucht hat.

Später hat man sie gerne am Strand gepflanzt, um unerwünschte Landungen von Soldaten zu vermeiden. Da wachsen sie halt heute noch. Manche Strände beglücken mit Sandflöhen. Wie Mücken hierzulande, werden sie besonders in der Dämmerung ekelhaft.

Die Stiche tun weh, sind aber ungefährlich. Es gibt Mücken kreolisch yen-yen und zwar die von der kleinen fiesen Sorte. Auf Martinique sind sie sehr schnell, auf Guadeloupe hingegen recht langsam, verstecken sich aber besser.

Sie gehen bevorzugt auf Neuankömmlinge los, die schmecken offenbar besser. Sehr viele Europäer reagieren zunächst stark allergisch auf Mückenstiche, mit riesigen juckenden Beulen und zugeschwollenen Augen, oft auch Schlappheit und Gliederschmerzen. Das gibt sich nach spätestens einer Woche. Sie sind insgesamt trotzdem relativ harmlos, aber Autan giftig? Löcher kann man mit einem kleinen Knoten beseitigen. Klimaanlagen vertreiben Mücken, aber nur wenn sie wirklich kalt eingestellt sind. Dann erkältet man sich halt.

Ventilatoren helfen nur angeblich. Es gibt mancherorts Bilharziose , eine Wurmkrankheit. Man kann sie sich beim Baden in Binnengewässern holen. Die Larve bohrt sich in die Haut und nistet dort. Vor dem Baden Leute fragen. Hat man sie sich geholt, zum Arzt gehen. Das Anfangsstadium ist harmlos, später kann es wirklich üble Komplikationen geben.

Es gibt auf Martinique sehr selten, aber doch giftige Schlangen , nämlich die endemische Lanzenotter F: Sie ist eine mit der Klapperschlange verwandte Grubenotter. Sie wird zwischen 30 cm und 1. Auch sie ist nachtaktiv, wenn man nicht gerade tagsüber drauf tritt. Man hat zwar versucht sie auszurotten, aber der Erfolg war nicht vollständig: Man hat Mangusten manchmal auch Mungo genannt, lat: Leider fressen sie auch ziemlich gerne Eidechsen, einige Vogelarten und Hühner.

Sie vermehren sich wie die Karnickel und machen auf Martinique das selbe Problem, wie auf anderen Inseln die Ratten. Gerade das mit den Hühnern nehmen die Leute den Mangusten besonders übel: Sie richten in den Ställen ähnliche Massaker an, wie bei uns Marder. Daher werden sie aus bewohnten Gebieten vertrieben. In Zuckerrohrfeldern kann man die Lanzenotter fast sicher finden, aber da latscht ja kein Tourist durch. Da auch sonst niemand durchläuft und nur einmal alle 15 Monate geerntet wird, ist der Platz schön ruhig, optimal für eine scheue Schlange.

Das ist übrigens auch ein Grund, warum die Felder bei der Ernte abgefackelt werden, das Schneiden mit der Machete ist wegen der vielen Schlangen nicht ungefährlich. Wie immer in schlangenreichen Gegenden gilt: Feste Schuhe, lange Hosenbeine Jeans und ordentlich auftreten. Die Erschütterungen durch Schritte vertreibt fast immer die Schlangen. Manchmal ist halt eine Schlange dort und will in Ruhe schlafen.

Bei undurchschaubarem, trockenem Gras mit einem Stock am Weg stochern, vermeidet auch Knöchelverstauchungen. Die Lanzenottern sind wirklich giftig, Seren gibt's aber in jedem Krankenhaus. Wem ohne ersichtlichen Grund schlecht wird, mit Fieber und Erbrechen: Formalitäten und Botschaft Die jeweils zuständigen Botschaften für die französischen Antillen sind alle in Paris. Die kleineren - unabhängigen Staaten - finden ihre Botschaft oft auf Trinidad-Tobago.

Meist ist ein Honorarkonsul vor Ort, der kleinere Botschaftsaufgaben übernimmt. Man sollte ganz allgemein die Hilfe durch Botschaften nicht überschätzen. Sie sind nötig, wenn man Papiere braucht. Bei ernsthaften Schwierigkeiten nimmt die Botschaft Kenntnis von dem Vorgang und verständigt allenfalls die Angehörigen.

In erfreulichen Fällen gibt es eine gewisse Betreuung, z. Adressen und die Vermittlung juristischer Hilfe von Anwälten. Mehr gibt es nicht. Wer halt was Übles getan hat, dem ist die Botschaft nicht Zorro. Ansonsten gibt es nur die Briefmarken für einen Hilferuf nach Hause. Es kann natürlich anders - besser - kommen. Verlassen würde ich mich darauf aber nicht. Aber sie machen es einfach so: Für alle möglichen Behörden braucht man dieses Ding, z.

Manchmal kann man die Behörde mit einem an die eigene Adresse gerichteten Brief oder der Bestätigung des Vermieters rumkriegen, aber nicht oft.

Je offizieller der Absender desto eher klappt es. Es ist relativ leicht zu bekommen und kostet keine Gebühren. Am besten ist es jedoch, solcherlei Papierkram von zu Hause aus zu erledigen.

Für bestimmte Berufe gibt es diese Anordnung. Ansonsten verlangen sie einen Grund, warum man bleiben will, Studium oder Arbeit oder anderweit ausreichende finanzielle Mittel für die gesamte! Auch das ist an sich rechtswidrig, da in der EU - mittlerweile durch den Europäischen Gerichtshof geklärt -volle Freizügigkeit herrscht.

Sie tun es aber trotzdem, verklag' sie doch! Also, wie immer bei Behörden wird alles, was sie nicht mögen, schrecklich langsam und mit fürchterlich genauer Auslegung der Gesetze "erledigt". Vielleicht ist der ja auch gar nicht so mies. Dann füllen sie einem einen grünen Schrieb aus, mit dem jede Behörde zufrieden ist. Der andere Teil des Schriebs geht an die lokale Polizei, man wird von denen nach angeblich etwa Wochen interviewt, es kann ein halbes Jahr dauern. Dafür gilt das gleiche wie oben.

Das kann aber noch mal kräftig Ärger geben. Papiere sind nicht mehr auffindbar, niemand ist zuständig, irgendwas hat sich geändert etc. Problematisch scheint es zu werden, wenn bereits einmal eine Aufenthaltsgenehmigung abgelehnt wurde und man sich nicht juristisch dagegen gewehrt hat. Wer wirklich länger bleiben will, sollte von Deutschland aus handeln. Hat man Zeit, so sollte man Freunde anweisen, das Nötige von zu Hause aus zu machen.

Ansonsten halt wie oben dargestellt zum Ausländeramt laufen. Das geht aber wirklich nur einmal. Visa braucht man als Deutscher kaum. Oft wird ein Rückreiseticket verlangt - je nach Boshaftigkeit des Grenzmenschens auch zurück bis nach Hause. Traveller-Schecks werden anerkannt, cash ist besser. Reisezeit Man kann das ganze Jahr in die Karibik reisen, im Sommer kann es etwas anstrengend werden. Wenn in Europa Winter ist, ist in der Karibik Hauptreisezeit.

Im "Winter" regnet es viel weniger und auch die Winde sind nicht so derb. In Küstennähe und den Touristenzentren kann es während der Trockenzeit arg kahl werden.

Aber wer Griechenland mag, wird das nicht schlimm finden. Während der Regenzeit, also im Sommer, sind die Inseln viel grüner - und damit schöner - als sonst.

Dafür ist es sehr schwül. Wenn bei uns Sommerzeit ist, ist noch eine Stunde mehr Unterschied. Es wird früher und schneller dunkel, als man meinen möchte. Informationen Touristeninformation Allzuviel sollte man von diesen staatlich gesponserten Einrichtungen nicht erwarten. Die Leute dort werden bezahlt, ob sie was tun oder nicht.

Ignoranz ist daher nicht selten. Durch einen Telefonanruf fühlen sie sich manchmal gestört. Hebt überhaupt jemand ab, wird man bestimmt fünfmal verbunden, bis man entweder wieder am Anfang ist, oder bei der dämlichsten Person im ganzen Büro.

Derweil tickert der Einheitenzähler. Ein detaillierter Fragenkatalog wird in der Regel mit ein paar bunten Broschüren "beantwortet", die allerdings unergiebig sind. Dafür liegt ein ordentliches Überweisungsformular für 4. Der brauchbare Teil der Liste ist unten bei Pauschal-Anbietern aktualisiert abgedruckt, ggf. Teure Hotels mit Pool, die überall auf der Welt gleich aussehen. Es gibt mehr deutsche Anbieter für Martinique, als für Guadeloupe. Die Hotels sind nicht das Beste, was die Inseln zu bieten haben, kommen aber offenbar dem Geschmack vieler Menschen recht nahe.

Ich habe einige der interessanteren Reisebüros aufgelistet, oft sind es Spezialveranstalter, die sich an Publikum mit besonderen Bedürfnissen wenden alphabethisch sortiert. Frachtschiff Anbieter siehe oben. Die Preise unterscheiden sich ganz erheblich. Seit Pauschalreisen im Preis freigegeben sind, ist das noch schlimmer geworden.

Wer hartnäckig ist, kann bei einer zwei-wöchigen Pauschalreise über An sich sind die Reisebüros verpflichtet, einem den billigsten Trip gleicher Art zu verkaufen. Tun sie aber nicht, da teuere Anbieter auch hohe Provisionen zahlen können. Rechtlich wird man nachher oft an Beweisschwierigkeiten scheitern, also vorher denken. Für Golfer das Wahre: Eine Woche zwischen Bietet im regulären Programm kleine Appartements und Ferienwohnungen an. Alles auch mit Mietwagen und deutschsprachigem Abholservice.

Im Angebotsbereich sind auch Hotels, teils in der Luxusklasse, enthalten. Schwerpunkt ist der Süden Martiniques, einige wenige Angebote beziehen sich auf Guadeloupe. Exkursionen, wie etwa "Biwakieren im tropischen Wald" werden ebenfalls angeboten. Der Prospekt ist sehr überzeugend.

Ein interessantes Reisebüro, auch für Pauschalreisen. Von der deutschen Vertretung habe ich nur Pauschalreisen angeboten bekommen, die französischen Büros bieten jedoch auch Nur-Flüge an, die teils preislich sehr interessant sind. Mietwagen sind billiger als auf den Inseln. Eine Woche mit Flug ca. Trans Atlantik Reisen, M. Sie haben einige Hotels auf Guadeloupe und Martinique unter Vertrag.

Syndicats d'initiative Syndicats d'initiative sind die örtlichen Touristenbüros. Es gibt sie praktisch in jedem Ort in Frankreich, also auch auf den Antillen. Sie sind Goldgruben oder Schmuddelläden, je nachdem. Die erste Adresse im Ort, bei der man fragen sollte, es spart viele Wege. Taugt das Büro nichts, taugt auch oft der Ort touristisch nichts.

Fast jedes noch so kleine Dorf hat ein Syndicat d'initiative. Sie sind meist im Rathaus, der Mairie oder Bourg bei ganz kleinen Orten oder knapp daneben. Mittlerweile sind die allermeisten ganz gut untergebracht, noch vor ein paar Jahren wurden sie manchmal vom einzigen Gemeindebediensteten nebenbei betrieben.

Neben dem üblichen Druckschriftenkram erfährt man hier die örtlichen Anbieter für alles und jedes. Hier kann man, wenn man eine Weile in dem Ort bleiben will, auch Infos über lokale Feste, kommunale Einrichtungen, wie etwa Bibliothek, Konzerte etc.

Es gibt auch genaue Infos über Hotels oder Werkstätten etc. Die Leute, die dort arbeiten, wohnen in dem Ort, kennen sich also aus. Oft haben sie auch Lust, im Tourismusgewerbe zu arbeiten und lernen gerade Englisch oder Deutsch. Trotzdem geht es manchmal etwas antillisch zu: Ein Weilchen plaudern und in Druckschriften blättern, dann kommt's schon.

Die allermeisten haben zwischen 12 h und 14 h geschlossen. Am Wochenende ist nachmittags sicher zu und Samstag Vormittag nur ausnahmsweise offen. Mittwoch Nachmittag ist auch gerne zu. Minitel infotour oder aux antilles bieten ebenfalls einen umfangreichen Service. Natürlich hat keiner einen Computer im Urlaub dabei, aber wer mag, kann sich ja ein wenig von zu Hause aus einstimmen.

Interessant vor allem, um aktuelle Festivitäten oder statistische Daten rauszubekommen. Soll auf recht aktuellem Stand sein.

Guadeloupe oder Martinique aktuelle Windsurf-Infos. Wer leicht erregbare Angehörige hat, sollte sich, wenn schon nicht zu Hause, so beim Konsulat melden, wenn er noch lebt. Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e. Information und Bildungsarbeit, Postfach , Bonn. Es gibt kostenlose Informationen zu Entwicklungshilfe heraus, darunter auch einiges über die Karibik. Interessant auch für Leute, die längerfristige - auch wirtschaftliche - Kontakte suchen.

Solches Publikum findet sich auch bei der deutsch-französischen Handelskammer gut aufgehoben. Anne auf Martinique bewirbt ihre Landsleute mit dem Slogan: Die Qualität unseres Tourismus ist auch die Qualität unserer Umwelt.

Und sie stellen massenhaft Mülleimer auf, die auch geleert werden. Das gilt ganz besonders auch für Souvenirs. Wer das Korallensterben beweint oder um den Regenwald trauert, aber schlecht gemachtes Schnitzwerk aus Korallen oder Mahagoni mit heim nimmt, sollte sich nicht wundern. Das gilt halt auch beim lieben Geld. Wer nicht genug bezahlt, wird betrogen, wer zuviel handelt, bekommt Schund. Noch mehr gilt das für Reiseveranstalter: Dem Reiseveranstalter ist jedes moralische Argument egal, sobald er die Stromrechnung nicht mehr zahlen kann.

Und wenn er Angst um den guten Ruf und das gute Geld hat, tut er was. Arten- und Umweltschutz Es gibt das Washingtoner Artenschutzabkommen: Das Problem stellt sich aber auf den französischen Inseln kaum noch: Was auszurotten war, ist im wesentlichen schon ausgerottet.

Sehr selten werden importierte Produkte aus Schildplatt angeboten. Richtige Schmuckkorallen gibt es wenige, an geschützten Tierarten ist hauptsächlich der Racoon zu nennen, eine Art Waschbär, die auf Guadeloupe vorkommt.

Er ist jedoch recht schwer zu fangen und - wenigstens auf dem Papier - ausreichend geschützt. Seine touristische Bedeutung erschöpft sich auf die Verwendung als Wappentier des Nationalparks auf Guadeloupe. Leider wird immer wieder von ganz besonders armen Leuten allerlei Korallen- und Fischkram von anderen Inseln aus der Karibik abgeboten.

Darunter eine ganze Reihe geschützter Arten. Sollte man nicht kaufen. Kommentar dazu in einem Reisebericht über Grenada von Peter Martin: T-Shirts wechseln ebenso gleichgültig den Besitzer wie artgeschützte Meerestiere. Er spielt zwar in Französisch-Afrika, aber das macht keinen Unterschied. Leider ist die deutsche Übersetzung vergriffen, es gibt ihn aber auf Martinique und Guadeloupe in jedem Buchladen unter dem Titel "Les Racines du Ciel". Unterwasserjagd ist in weiten Teilen der Karibik erlaubt und wird sehr häufig praktiziert.

Das hat in den letzten Jahrzehnten einen enormen Rückgang der küstennahen Unterwasserfauna bewirkt. Es gibt noch ein paar andere Gründe, die dafür verantwortlich sind, z. Es ist eigentlich eine sehr effektive Methode: Die Jäger suchen den Fisch aus, der "Abfall" ist gering - und der ausgesuchte Fisch hat keine Chance abzuhauen.

Die kleine Harpune ist schneller als jeder Raubfisch und wenn man nicht danebenzielt, trifft man auch. Irgendwie lassen sie sich schon verkaufen. Viel Arbeit war's nicht. Manchmal wird dann auch noch nachts auf die Pirsch gegangen, und irritiert vom Licht der Lampe, ohne Deckung, sind die Fische hilf- und wehrlos.

Da kann auch der letzte Depp alles fangen. Sie hauen im Lampenlicht selten ab. Man sollte es bleiben lassen, auch wenn es noch so schwerfällt.

Alle Einheimischen, die tauchen und meist selbst jagen sind hier einer Meinung: Vor zehn Jahren war Unterwasser auch tagsüber enorm viel los, heute ist es dagegen tot. Oft sind die Fische stationär, d. Hat man das letzte Pärchen weggefischt, gibt's diesen Fisch dort halt nicht mehr. Es reicht oft sogar schon, wenn die Population eine gewissen Mindestzahl unterschreitet.

Die natürlichen Feinde tun dann ein Übriges. Leider sind Raubfische selten stationär, sie werden also beim Abfischen eines Riffs nicht mit dezimiert. Die Polizei ist unfähig und unwillig etwas zu tun. Oft kennen sich Polizist und Übeltäter. Wenn überhaupt was passiert, wird oft nur der Fang konfisziert und landet vielleicht sogar im Topf des Polizisten - aber die Harpune bleibt beim Fischer.

Man sollte sie nutzen. Schwarze Korallen werden vereinzelt von fliegenden Händlern und Souveniershops angeboten. Dabei handelt es sich nicht um die Kalkskelette von richtigen Korallen, sondern um eine Art Unterwasserholz. Das Vorbereiten der schwarzen Korallen zur Verarbeitung ist elendiglich aufwendig. Daher der hohe Preis. Die Verarbeitung ist meist nicht überragend toll.

Vom Öko-Aspekt her ist der Kauf ziemlich unbedenklich. Durch Ausschlagen einzelner Bäume, die der Eigentümer schon im eigenen Interesse auf der entstandenen Lichtung nachpflanzt. Eher fördert man mit dem kauf die Waldbauern und das lokale Kunsthandwerk.

Alles, was man wissen möchte, ist gut erklärt und bebildert. Auch Geschichts- und Ortsteil sind sehr gut gemacht. Sehr empfehlenswert, wenn man französisch kann. Der Adressenteil ist sehr dürftig.

Ist man darauf angewiesen, dann gute Nacht öh, eben nicht. Trotzdem als Lesebuch die F wert. An deutschsprachigen Reiseführern ist ein gewisser Mangel zu verzeichnen: Alle kranken auf der ein oder anderen Seite oder sind Übersetzungen aus dem Französischen. Die Franzosen kommen aber mit den Alltags-Organisationskram alleine zurecht, weil sie ja praktisch zu Hause sind.

Sie sind auch sehr oft pauschal hier. Entsprechend dünn sind dann die Inselteile. Gut bis sehr gut ist oft der allgemeine Teil. Ich hab' mich gefragt, wie man so viele Inseln gründlich recherchieren will und dann das Buch zu dem Preis verkaufen kann.

Die Inselteile sind ausgesprochen dürftig, eigentlich richtig schlecht. Dafür ist der Geschichtsteil sehr gut und einfühlsam geschrieben. Die Bilder sind gut. Zielpublikum ist halt der bemittelte Mietwagenbesitzer, der die Insel in wenigen Tagen abfährt. Trotzdem ist er empfehlenswert. Unbrauchbar ist der interconnections-Reiseführer Guadeloupe, Martinique u. Es ist offenbar eine angealterte Bearbeitung des berühmten Guide Routard. Die Hälfte der Adressen stimmen nicht, die Wertungen und leider auch Tatsachen sind oft irgendwoher, aber nicht aus der Realität.

Geschichts- und allgemeiner Teil sind schlecht recherchierte Plauderstunde. Er hat bei mir Platz Eins unter den Flops. Lesebücher - weiterführende Literatur Wenn man eine Weile auf den französischen Inseln bleibt und die Sprache beherrscht, sollte man die Gelegenheit nutzen und sich den Leseausweis einer öffentlichen Bibliothek besorgen. Sie haben als Standardausstattung eine riesige Auswahl an Literatur über die Antillen. So zusammengestellt findet man sowas bei uns nicht.

Ein Lesebuch für literarisch Interessierte. Madras - ein enzyklopädisches Lexikon über Martinique. Die 5te Auflage ist Mitte erschienen. Da steht alles, aber wirklich alles, drin. Wer auf Martinique leben will oder länger bleibt, kommt nicht ohne aus. Die vierte Auflage hat F gekostet. Über Seiten, eher ein Taschenschrank. Sie sind auf den Inseln genauso teuer, wie bei uns: Ein richtiges Kartenhaus, besser Landkartenhaus, gibt es in Stuttgart: