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Europabörsen schließen fest - Nokia und Siemens legen stark zu


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Deutsche Bank AG Deutsche Telekom AG Darum sinkt der Eurokurs etwas nach deutlichen Gewinnen. Eurokurs hält sich knapp über 1,15 US-Dollar. Revolution auf der Blockchain: Apple, Tesla und Netflix gibt es jetzt als Tokens. Bitcoin durchbricht entscheidende Unterstützung. Erhöhte Schwankungsintensität dürfte sich fortsetzen. Türkische Lira erreicht Widerstandsbereich. Die Prognosen der Top-Cannabis-Analystin. Es zeichnet sich jedoch ab, dass japanische und europäische Investoren vermehrt ungesicherte US-Dollar-Anleihen kaufen und dem Greenback dadurch zusätzlichen Rückenwind verschaffen.

Morgan Asset Management, Bloomberg. Vor allem die nicht dollarbasierten Anleger stehen vor einer schwierigen Aufgabe, da die Währungsabsicherung immer teurer wird. Dieses Umfeld bietet günstige Gelegenheiten für aktive Fondsmanager, die sich zum einen auf höher verzinsliche Wertpapiere konzentrieren diese werden von der weltweit günstigen Konjunktur profitieren und zum anderen Relative-Value- und Alpha-Geschäfte eingehen können.

Wir favorisieren ausgewählte hochverzinsliche Unternehmensanleihen, da sich die bottom-up-orientierten Fundamentaldaten der Unternehmen weiterhin positiv entwickeln.

Gleichzeitig bleiben die Währungen und Lokalwährungsanleihen der Schwellenländer aus Bewertungssicht attraktiv. Wir ziehen es jedoch vor, das Währungsengagement durch eine Kombination verschiedener Währungen und nicht nur mithilfe des US-Dollar zu finanzieren. Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial. Die hierin enthaltenen Informationen stellen jedoch weder eine Beratung noch eine konkrete Anlageempfehlung dar.

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Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung. Der deutsche ifo-Index fiel dagegen besser aus und signalisierte ein freundlicheres Geschäftsklima. Zuletzt orientierte sich der Markt für europäische Staatsanleihen jedoch eher an der Inflationsthematik. Dem Markt kamen daraufhin Zweifel am künftigen Zinsausblick für die Region. Die EZB rechnet seit langem mit einem Anstieg des Preisdrucks, aber bisher erschienen diese Prognosen immer optimistisch.

Jetzt spricht einiges dafür, dass sie stimmen könnten. Zum einen hat sich die wirtschaftliche Unterauslastung verringert, und die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist auf dem niedrigsten Stand seit Dies schlägt sich allmählich auch in den Löhnen nieder: Der Durchschnitt der Lohnindikatoren im Euroraum erreicht aktuell den höchsten Wert seit neun Jahren. Hinzu kommt, dass der Basiseffekt die Inflation in den nächsten Monaten wahrscheinlich eher erhöhen wird. Europäische Zentralbank; Stand der Daten: Die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen notierte zum Handelsschluss am Eine deutliche Aufwärtsbewegung wird künftig von den Inflationsdaten abhängen, doch aus den Fair-Value-Modellen geht hervor, dass die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen wesentlich höher sein sollte.

Das quantitative Lockerungsprogramm der EZB läuft seit gut drei Jahren, und der europäische Anleihenmarkt hat in beispielloser Weise davon profitiert. Seit Jahresbeginn haben diese Wertpapierkäufe im Wesentlichen die gesamte Nettoemission von Staatsanleihen in der Eurozone absorbiert.

Wenn das Ankaufprogramm am 3. Oktober von 30 Mrd. EUR pro Monat auf 15 Mrd. EUR reduziert und bis Jahresende vollständig eingestellt wird, verliert der Markt einen wichtigen strukturellen Impulsgeber. Auch wenn dieser Prozess von der EZB unmissverständlich angekündigt wurde und daher an den Märkten eingepreist ist, wird er dennoch höhere Renditen auf Staatsanleihen in der gesamten Region begünstigen.

Wir glauben, dass die Renditen deutscher Bundesanleihen weiter zulegen könnten. Für eine deutliche Überschreitung der zuletzt erreichten Spanne müssen jedoch eindeutige Belege für einen zunehmenden Preisdruck vorliegen.