Die Vermögensfrage: Steuern und Inflation sind die größten Feinde der Sparer

04/08/ · Stelle als nächstes die Inflationsrate dem Leitzins in einer Graphik in Excel gegenüber und erkläre deine Beobachtung!(Zeitraum: 5 Jahre) Kontaktiere mich bitte per email, ich habe da nämlich was für dich, danke.

Verfügbares Einkommen je Arbeitnehmer in Deutschland. Mehr Informationen finden sich im Dossier. Am besten gar nicht mehr verzinst, da der Staat auch hier unangemessen zugereift. Dieser Warenkorb enthält Produkte und Dienstleistungen, für die ein durchschnittlicher Endverbraucher in Deutschland im Jahresverlauf Geld ausgibt.

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Konsequenz: Wer langfristig mit einer Inflationsrate von 3 bis 4% rechnet, muss eine Nettorendite von mindestens 4% erwirtschaften, um der Inflation und der Steuer ein Schnippchen zu schlagen.

Heute, so scheint es, hat sich das geändert. Man klagt über den hohen Aussenwert der heimischen Währung und wünscht sich mehr Geldentwertung und höhere Renditen. Ähnliches vernimmt man aus Währungsräumen ausserhalb der Schweiz. Dabei entsteht der Eindruck, das gegenwärtige monetäre Umfeld benachteilige die Mehrheit der Bevölkerung, und drastische Gegenmassnahmen seien daher dringend geboten. Doch die Situation ist komplizierter. Niedrige Inflation und damit einhergehend niedrige Zinsen haben Vorteile: Niedrige Nominalzinsen senken die Kosten der Geldhaltung und wirken sich positiv auf die Finanzstabilität aus.

Gemäss einer berühmten Regel, die nach dem Nobelpreisträger Milton Friedman benannt ist, liegt das ideale Zinsniveau bei null; bei positiven Realzinsen bedingt dies eine geringfügige Deflation. Doch niedrige oder gar negative Teuerung birgt auch Gefahren. Ungeachtet mancher Schreckensszenarien besteht zwar nirgends das Risiko einer unmittelbar drohenden Spirale aus Deflationserwartungen und bei rigiden Löhnen und Preisen daraus resultierenden Konsum- und Investitionsverzichts.

Doch das gegenwärtige Umfeld birgt die Gefahr, dass Zentralbanken ihre Glaubwürdigkeit verlieren. Sollten die Inflationserwartungen in der Wirtschaft infolge niedriger Teuerung nachhaltig fallen, könnte dies die Möglichkeiten der Notenbanken zur Beeinflussung von Konjunktur und Inflation einschränken. Insbesondere würde es bei der nächsten Rezession den Spielraum für Zinssenkungen schmälern. Eine weitere zentrale Gefahr des Verfehlens von Inflationszielen besteht in der Umverteilung von Gläubigern zu Schuldnern beziehungsweise ihren Folgen.

Eine länger dauernde Phase unerwartet niedriger Inflationsraten hat zur Konsequenz, dass Schuldner, deren Verbindlichkeiten nicht inflationsindexiert sind, unter einer zunehmend drückenden Schuldenlast leiden, während ihre Gläubiger Kapitalgewinne erzielen.

Die damit verbundene Umverteilung von Vermögen kann die Nachfrage schwächen, zum Beispiel weil Schuldner mehr konsumieren oder eine höhere Investitionsneigung haben, und sie kann zu direkten volkswirtschaftlichen Verlusten führen, wenn sie produktive Betriebe infolge von Überschuldung in den Konkurs treibt. Um die Grössenordnung der möglichen Umverteilung zu veranschaulichen, bietet sich ein einfaches Rechenbeispiel an. Fällt die Inflation unter das erwartete Niveau, zum Beispiel auf null, dann entschädigen die Couponzahlungen die Investoren für Geldentwertung, die gar nicht im erwarteten Ausmass stattgefunden hat.

Die effektive Realverzinsung liegt daher über den ursprünglichen Erwartungen. Der resultierende Kapitalgewinn ist proportional zur Differenz von erwarteter und effektiver Inflation. Bei längeren Laufzeiten steigt er auf wesentlich höhere Werte.

Eine sehr lange Phase unerwartet geringer Inflation hat also zur Folge, dass Schuldner mit langfristigen Verbindlichkeiten ihre ursprüngliche Schuld effektiv bis zu zweifach abtragen müssen. Die häufig zu vernehmende Klage, dass Investoren die Leidtragenden des derzeit niedrigen Zinsniveaus seien, ist in dieser undifferenzierten Form nicht haltbar. Der Sparer wird also immer ärmer, während der Staat von der Inflation sogar profitiert — vor allem, wenn er hoch verschuldet ist.

Bei drei Prozent jährlicher Preissteigerung sinkt der Wert der Anlage im gleichen Zeitraum auf und bei fünf Prozent sogar auf Euro. Steuerfallen für das Volk Natürlich muss auch der Finanzminister bei Inflation mehr Geld für den Sprit etwa der Regierungsflugzeuge oder Dienstwagen sowie wahrscheinlich für stärker anziehende Gehälter ausgeben.

Aber er kann sich bei steigenden Preisen und Löhnen auf bewährte Steuerfallen verlassen, in denen seine Untertanen wehrlos festsitzen. Nicht nur Sparer kommen aufgrund der Steuern nur schwer gegen die Inflation an. Wer als Arbeiter, Angestellter, Selbständiger oder Unternehmer schuftet, wird noch kräftiger ausgepresst. Denn trotz beharrlicher Mahnungen des Bundes der Steuerzahler und seines angeschlossen Karl-Bräuer-Instituts KBI hat sich bislang noch keine Regierungskonstellation dazu herabgelassen, Steuertarife an die Inflation oder besser an die allgemeine Preis- und Lohnentwicklung anzupassen.

Das hat zur Folge, dass mittlerweile viele Menschen den Spitzensteuersatz zahlen, obwohl sie keine Spitzenverdiener sind.

Staat essen Gehälter auf Noch heftiger aber leidet die Mittelschicht. Denn die Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialabgaben werden Jahr für Jahr an die Lohnentwicklung angepasst — in der Regel nach oben. Schlimmer noch, dass die Lohn- und Einkommensteuer mit jedem Gehaltssprung noch verschärft wird.

In manchen mittleren Lohngruppen steigen die Abzüge des Fiskus teilweise sogar doppelt so schnell wie das Einkommen. Ganz simpel ist dagegen der Finanzminister-Trick mit der Mehrwertsteuer: Bei fast jeder Preiserhöhung zieht der Fiskus automatisch mit seinen 19 Prozent mit.

Beim Preis von 1,50 Euro an der Zapfsäule erhöht sich der fiskale Mehrwert automatisch mit — auf 24 Cent. Selbst wer es schafft, den schlimmsten Folgen der Inflation zu entgehen, entkommt vielleicht der persönlichen Stunde Null, nicht aber dem Finanzminister. Denn die Investition in vermeintlich inflationsfeste Anlagen wie Gold und Immobilien schützt vielleicht vor Geldentwertung , nicht aber vor dem Fiskus.

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Ein gut gefülltes Konto ist also keine Garantie für eine gesicherte Zukunft. Besser ist es sicher, entweder Sachwerte oder besser Fähigkeiten mit hohem Tauschwert zu erwerben.

Danke Frau Merkel, bezahlt wird wieder durch den Bürger zusätzlich mit Geldentwertung. Der Dumme ist immer der arbeitende Steuerzahler, besonders in inflationären Zeiten. Es ist auch unbestritten, dass nahezu alle Staaten in gewisen Abständen Inflationen, die nicht ausufern, herbeisehnen oder zumindest nichts dagegen unternehmen. Der Staat frisst alle Gehälter auf und lässt nur noch die Elitten aussen vor, In Wahrheit wird aber auch ausgetestet in wie weit er sich an diese Klasse machen kann: Dieses Staatsgebilde sch tzt nur noch sich selbst und die wichtigsten Partner!

Und das passiert gleichmässig überall. Der kleine Mann muss langsam wach werden! Mittlerweile ist es doch nur noch eine komplette Abzocke mit unseren Steuern. Wir zahlen doch mittlerweile auf alles was wir verdienen nicht nur einmal unsere Steuern, nein wir zahlen mittlerweile überall mehrfach Steuern, hier wird doch nur noch abgezockt und leider wird sich daran auch nichts ändern.

Wer spart, dem bestraft die Inflation. Nur, wird mit der Bestrafung der Sparer nicht auch die Leistungsbereitschaft eingeschränkt, auf der einmal der Nachkriegs-Aufbau basierte?

Nur Investition ist eine Leistung, denn da werden reale Werte geschaffen.