Terror und Tourismus: Die Folgen politischer Umbrüche (Datenanalyse)

Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, dass auf beinahe alle Ereignisse ein unmittelbarer Einbruch des saisonbereinigten Trends mit einem Tiefpunkt innerhalb der nächsten ein bis drei Monate.

Hypothese 1 Krisenmanagement hat einen positiven Einfluss auf die touristische Nachfrage in den vom Terrorismus betroffenen touristischen Regionen. Die Phasen des Krisenmanagement 4. Die Nullgradgrenze kann in den Wintermonaten bis zum Ende des Jahrhunderts um ca. Als Beispiel für ein Grundbedürfnis nennt Riedel sowohl die Fahrt oder den Flug zum Arbeits- platz, als auch eine Übernachtung im Hotel eines Geschäftsreisenden vgl. Hier hat der Tourismus so gut wie keine soziealen Auswirkungen.

Einleitung

Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, dass auf beinahe alle Ereignisse ein unmittelbarer Einbruch des saisonbereinigten Trends mit einem Tiefpunkt innerhalb der nächsten ein bis drei Monate.

Dabei werden Begriffe definiert und Abgrenzungen vorgenommen. Im vierten Teil widmet sich die Autorin dem Krisenmanagement, der Wirkungsweise von Krisen auf den Tourismus und wann Krisenmanagement zum Einsatz gebracht werden kann. Da einer der Hauptpunkte dieser Arbeit sich auf Krisen und Krisenmanagement bezieht, ist ein bestimmter Grad an theoretischem Wissen diesbezüglich notwendig.

Der Fokus dieser Arbeit liegt im fünften Teil. Hier wird untersucht in wie weit sich terroristische Anschläge auf den Tourismus auswirken. Zusätzlich werden die Folgen von Terroranschlägen auf die Reiseveranstalter behandelt. Ferner wird der Sachverhalt beleuchtet, wie der Terrorismus die Medien als Instrument nutzt, bzw.

Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und einen Ausblick auf einen möglichen weiteren Forschungsbedarf gegeben. Wie in der vorherigen Grafik 1 beschrieben, stellt diese das Aufeinanderfolgen der einzelnen Kapitel in der Arbeit bildlich dar. Dies soll dazu dienen dem Leser einen besseren Gesamtüberblick über die Thematik zu verschaffen. Von seiner Anfangsphase bis zum heutigen Zeitpunkt hat der Tourismus einige Entwicklungsschritte durchgemacht. Seine Wurzeln liegen im Jahrhundert mit der Entwicklung des Post- und Nachrichtenwesens und dem Ausbau des europäischen Verkehrsnetzes, der ersten Pauschalreise von Thomas Cook , der Entwicklungsphase nach dem 1.

Weltkrieg, der Hochphase und dem damit ver- bundenen Massentourismus ab und der heutigen Phase, welche ein Wechsel- spiel zwischen Stagnation und Expansion aufweist. Der heutige Tourismus ist zu einer globalen Erscheinung herangewachsen, in welcher nationale Firmen und Regionen mit internationalen Wettbewerbern in Konkurrenz stehen.

Dem zu Folge ist eine Tour ein wohin-und-zurück, weg vom Wohnort hin zu einer anderen Stelle, an der eine gewisse Zeit verbracht wird, um danach wieder heimzukehren vgl. Der Begriff Tourismus wird nach Freyer als eine spezifische Erscheinungsform der entwickelten Industrienationen verstanden.

Zwischen und ist die internationale Ankunftszahl im Tourismus bis auf die Jahre und stetig angestiegen. Das touristische Produkt ist vielfältig und komplex. Meistens ist es mit verschiedenen Kooperationen von Menschen und Organisationen versehen. Das touristische Produkt ist vorwiegend immateriell, was sowohl zu Schwierigkeiten bei den Servicelieferanten als auch zu Implikationen für die potenziellen Käufer, im Bezug auf die Beurteilung des Produkts zur Folge hat.

Das Tourismusprodukt ist ein Vertrauensprodukt. Der Serviceanbieter hat die Aufgabe, die aus den oben genannten Faktoren resultierende Ungewissheit, für potentielle Kunden zu reduzieren, damit das Produkt erworben um dann konsumiert werden kann. Als touristische Nachfrage wird die Bereitschaft des Touristen bezeichnet, unterschiedliche Arten und Mengen an touristischen Dienstleistungen und Produkten zu unterschiedlichen Geldsummen zu erwerben vgl. Einer hohen Anzahl an Einzelleistungen sowie eine weit gefächerte Wertschöpfungskette stehen einem diversifizierten Nachfrageverhalten gegenüber.

Die Beschreibungen der touristischen Einflüsse auf die Nachfrage, welche in diesem Kapitel von der Autorin behandelt werden, sind des Öfteren identisch mit jenen touristischen Einflüssen, die auf das Angebot wirken. Grafik 2 stellt die einzelnen Einflüsse auf die touristische Nachfrage bildlich dar, welche in den nachfolgenden Abschnitten von der Autorin erläutert werden. Die touristische Nachfrage weist im Vergleich zu dem allgemeinen Nachfragebegriff der Volkswirtschaft Unterschiede auf.

Der Preis ist bei der touristischen Nachfrage nicht die ausschlaggebende Komponente vgl. Bedeutender sind Faktoren, wie z.

In Anlehnung an das oben dargestellte Tourismusmodell von Freyer [8] werden besonders die nachfolgenden Einflussbereiche erörtert:. Es gibt eine Anzahl an Komponenten, die die Reiseentscheidung beeinflussen können. All diese hier zu nennen und auszuarbeiten, würde den Rahmen der vor- liegenden Arbeit sprengen.

Maslow verbildlicht mit der oben dargelegten Pyramide, die Veränderung der menschlichen Bedürfnisse. Umgelegt auf das touristische Produkt, kann der Sinn der Pyramide, das Reisemotiv, die Kundenbedürfnisse und die Befriedigung der Kundenbedürfnisse darstellen.

In Umlegung auf die Tourismusindustrie, ist zu erkennen, dass sich diese Be- dürfnisse auch bei einem Reisenden widerspiegeln. Als Beispiel für ein Grundbedürfnis nennt Riedel sowohl die Fahrt oder den Flug zum Arbeits- platz, als auch eine Übernachtung im Hotel eines Geschäftsreisenden vgl.

Heute steht Reisen für Prestige, Anerkennung und Selbstverwirklichung. In den modernen Industrieländern sind die Reisemotive geprägt von Wert- und Normvorstellungen, Tradition, Kultur und Politik, die die touristische Nachfrage prägen. Die touristische Nachfrage wird durch die Gesellschaftsform, die Sozialstruktur und das Arbeits- und Freizeitverhalten beeinflusst.

Das Reisen ist ein fester Bestandteil im Freizeitverhalten geworden. Innerhalb der Gesellschaft wird es von der sozialen und gesellschaftlichen Mobilität beeinflusst. Zum einen sind die Umwelteinflüsse festliegende topographische Umstände, wie Wetter, Natur, und Position des Wohngebiets.

Auch die Erreichbar- keit eines Urlaubsgebietes spielt bei der Reiseentscheidung eine Rolle. Der Tourismus wird von Freyer [8] als Teil der nationalen Wirtschaft und des internationalen Exportgeschäfts definiert. Damit haben sowohl nationale als auch internationale Veränderungen Einfluss auf die touristische Nachfrage, z. Laut Freyer [8] erhöhte sich im Laufe der Jahre die Anzahl der Angebote am touristischen Markt und übertrifft dadurch die bestehende Nachfrage.

Es wird von einem Angebots- und nicht mehr von einem Nachfragemarkt gesprochen. Mit den hier angeführten Marketing-Instrumenten versuchen Unternehmer Einfluss auf die Nachfrage zu nehmen und potentielle Kunden zum Reisen zu motivieren:. Die Reisezeiten werden durch staatlich vorgeschriebene Ferienregelungen von Bildungseinrichtungen und u. Die Zusammenstellung des touristischen Produkts gekoppelt mit dessen Einflüssen auf die touristische Nachfrage ist fassettenreich und komplex.

Laut Schultes entwickelt sich der Tourismus positiv, trotz einiger ungünstiger Umstände z. Naturkatastrophen, Epidemien, Terroranschläge, hohe Ölpreise , die den Tourismus negativ beeinflussen vgl. Die Reiseentscheidung potenzieller Konsumenten wird von den Grundbedürfnissen nach Maslow beeinflusst und hat darüber hinaus einen sehr subjektiven Charakter.

Ebenso wird die touristische Nachfrage von negativen Ereignissen beeinflusst. Negative Ereignisse sind gekennzeichnet als Vorfälle, die einer Organisation einen langanhaltenden Schaden zufügen können, in dem die organisatorischen Ziele und Wettbewerbsvorteile bedroht, geschwächt, oder zerstört werden.

Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird sich die Autorin besonders mit einem negativen Ereignis aus- einandersetzen. Dabei handelt es sich um den Einfluss des Terrorismus auf den Tourismus. Politik - Internationale Politik - Region: Economics - Macro-economics, general.

Soziologie - Krieg und Frieden, Militär. BWL - Personal und Organisation. Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen! Fordern Sie ein neues Passwort per Email an. Krisenmanagement — Einflussfaktor auf den Tourismus in Zeiten des Terrorismus. Aufbau der Arbeit 2. Abfolge der Befragung 7. Ausblick Literaturverzeichnis Anhang Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Interaktionen der einzelnen Kapitel Abbildung 2: Einflussfaktoren auf die Tourismusnachfrage Abbildung 3: Krisenverlauf mit und ohne Krisenplan Abbildung 6: Phasen des Krisenmanagementprozesses Abbildung 7: Einschätzung zur Sicherheit in verschiedenen Ländern Abbildung 9: Materielle und immaterielle Auswirkungen von Krisen auf Reiseveranstalter Abbildung Ablauf touristischer Krisen Abbildung Google Trends Recherchevolumen für die Begriffe: Handlungsempfehlung vor, während und nach einer Krise 1.

August in Hamburg 1. Kommt es zu einer Krise im Tourismus, ausgelöst durch beispielsweise einen terroristischen Anschlag, dann ist die Relevanz von Krisenmanagement laut Dreyer besonders wichtig Dreyer , S. Forschungsfrage Inwiefern kann ein funktionierendes Krisenmanagement im Tourismus, die Schäden, die durch den Terrorismus hervorgerufen werden, minimieren, und welche Rolle spielen hierbei die Medien im Besonderen?

Hypothese 1 Krisenmanagement hat einen positiven Einfluss auf die touristische Nachfrage in den vom Terrorismus betroffenen touristischen Regionen.

Hypothese 2 Die Medien sind ein positiver Katalysator für den Terrorismus. Aufbau der Arbeit Diese Arbeit ist in sechs Teile gegliedert. Da einer der Hauptpunkte dieser Arbeit sich auf Krisen und Krisenmanagement bezieht, ist ein bestimmter Grad an theoretischem Wissen diesbezüglich notwendig Der Fokus dieser Arbeit liegt im fünften Teil. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 1: Interaktionen der einzelnen Kapitel Quelle: Eigene Darstellung Wie in der vorherigen Grafik 1 beschrieben, stellt diese das Aufeinanderfolgen der einzelnen Kapitel in der Arbeit bildlich dar.

Tourismus Von seiner Anfangsphase bis zum heutigen Zeitpunkt hat der Tourismus einige Entwicklungsschritte durchgemacht. Touristisches Produkt Das touristische Produkt ist vielfältig und komplex. Viele Fremdenverkehrsorte und die Tourismuspolitik reagieren auf diese Entwicklung und stellen sich auf die veränderten Ansprüche und Trends ihrer Gäste ein. Hinsichtlich der neuen Aktiv- und Trendsportarten werden die Infrastrukturen ausgebaut und neue Marketingstrategien eingesetzt.

Dadurch soll das Image verbessert und die Wahrnehmung von einzelnen Alpenregionen als touristische Marke ermöglicht werden. Um diese Ziele zu erreichen werden beispielsweise Gästekarten und Skipässe eingesetzt, die ferner als Symbole der temporären regionalen Identität dienen sollen. Hier werden oftmals die Beherbergungsstätten noch als Zuerwerb geführt und dezentral vermarktet. Demgegenüber stehen die Feriengebiete in den französischen Alpen, die frühzeitig und konsequent ihre touristischen Angebote professionalisierten und weitgehend von einem Wirtschaftsakteur kontrolliert werden.

Kleinere Skigebiete, die diesen Erfordernissen nicht genügen und im Wettbewerb nicht bestehen können, fallen auf eine rein regionale Bedeutung zurück oder werden gar geschlossen.

Aber besonders schwerwiegend sind die Auswirkungen auf den alpinen Naturraum über die Grenzen der ökologischen Belastbarkeit hinaus. Gerade weil das alpine Ökosystem hoch empfindlich ist, sind die negativen Effekte der Touristifizierung mittlerweile unübersehbar.

Die Liste der ökologischen Schäden ist lang und oft haben wenige Eingriffe bereits fatale Folgen für Mensch und Umwelt. Mit dem steigenden Verkehr erhöhen sich die Lärm- und Abgasemissionen um ein Vielfaches. Durch Skiraupen und Kunstschnee wird der Boden verdichtet und die Vegetationsdecke zerstört.

In wärmeren und schneeärmeren Wintern wird der Einsatz von Schneekanonen zur Produktion von künstlichem Schnee zunehmend erforderlich. Dadurch erhöht sich wiederum der Wasser- und Energiebedarf.

Die Ausweitung der eigentlichen Schneezeit verzögert nicht nur das Auftauen der Böden im Frühjahr, sondern auch die Tierwelt wird in ihrem natürlichen Verhalten durch die Wintersportler gestört. Letzte Ruheplätze der Natur werden durch das Heli-Skiing erschlossen. Bei dieser neuen Sportart werden die Urlauber direkt auf höhere, nur mit dem Helikopter erreichbare Gebirgsbereiche geflogen, um von dort aus ihre Abfahrt zu starten. Die negativen Auswirkungen des Wintertourismus auf das alpine Ökosystem werden besonders im Sommer offensichtlich.

An manchen Orten sind die Schäden so stark, das er ein Grund für den Rückgang des Sommertourismus ist. Vielerorts wurde erkannt, dass die alpinen Naturräume sehr stark durch den intensiven Fremdenverkehr beeinflusst und Schritt für Schritt zerstört werden. Bereits im Jahr wurde im Alpenplan, der Teil des Landesentwicklungsprogramms Bayern war, der Schutz von weitläufigen Alpengebieten festgelegt. Hier soll die Umwelt intakt gehalten und die Interessen der ansässigen Bevölkerung und lokalen Kultur berücksichtigt werden.

Erst ratifizierte Italien als letzter Anrainerstaat den Vertrag. Ziel ist eine Erhaltung des Naturraumes Alpen mit umweltpolitischen und raumplanerischen Mitteln auf einer grenzüberschreitenden Ebene.

Allerdings ist der Erfolg der Alpenkonvention von deren konsequenten Umsetzung abhängig. Ziel ist ein europäisches Biotopverbundsystem. Oft versuchen ganze Tourismusregionen gemeinsam nachhaltige Fremdenverkehrskonzepte zu entwickeln.

Ein Wandel beim Urlauber selbst kann durch gezielte Umweltbildung im Rahmen des sanften Tourismus und Hinweise auf ökologische Konzepte und entstandene Schäden erfolgen. Die Schaffung von Nationalparks oder Biosphärenreservaten fördern den Gedanken der Erhaltung und sind geeignete Werkzeuge um Naturbereiche zu schützen. Bedeutung des Tourismus im Alpenraum Der Fremdenverkehr und die damit verbundene Freizeitwirtschaft haben für viele Alpenregionen eine zentrale Bedeutung für Einkommen und Beschäftigung.