kennt jemand das wali kino in Villingen?

In 24 Jahren, Geliebte, feiern wir unsere Silberne Hochzeit! Viel, viel könnte ich Dir erzählen, aber das geht nicht. Das erzählt sich besser persönlich.

Erfreuliches und oft weit mehr Unerfreuliches. Eins davon mit Ray Davies von den Kinks.

Inhaltsverzeichnis

Laut Infafilm-Homepage wurden die Folgen der ersten Staffel in zwei Blöcken zu je 13 Folgen aufgeteilt und bzw. produziert. Auch in den BR-Presseberichten findet sich als Drehzeitraum der ersten Staffel

Oktober in den Kinos und hatte mehr als eine Million Kinobesucher. Diese Bahnstrecke führte bis über Viechtach hinaus weiter nach Blaibach , wo sie Anschluss an die Strecke von Lam nach Cham hatte. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Gotteszell Begriffsklärung aufgeführt. Liste der Baudenkmäler in Gotteszell. Gemeinden im Landkreis Regen. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.

An jenen Tagen wurde die Trennung am intensivsten erfahren. Nicht einmal Urlaub für die eigene Hochzeit war sicher. Dafür wurde bereits im November die Ferntrauung eingeführt, bei der der Soldat symbolisch durch Helm, Dolch und durch ein Photo im Standesamt des Heimatortes anwesend war. Nicht einmal Telefon oder Funk waren nötig, den gemeinsamen Willen von Braut und Bräutigam zu erfahren.

Es genügte eine Erklärung des Ehewillens durch den Soldaten vor dem Bataillonskommandeur. Zynismus und Parodien bieten in unsicheren Situationen auch Möglichkeiten, mit dem Unbestimmbaren umzugehen. Durch Humor wird der unangenehme Sachverhalt verniedlicht und dessen Bedeutung zumindest sprachlich gemindert. Man tut so, als hätte man das Problem erkannt und im Griff. Die Urlaubbewilligung hatte etwas Schicksalhaftes.

Weder Zeitpunkt noch Kriterien der Verteilung waren nachzuvollziehen. Und es gab noch eine Schreckgespenst, das über allem schwebte: Denn auch wenn Urlaub bewilligt war, konnte er, wenn es die militärische Lage erforderte, kurzfristig entzogen werden. Ein Thema, das für andere Liebeskommunikation eher die Ausnahme sein dürfte, war ein konstitutiver Bestandteil der Liebesbriefe per Feldpost. Die Möglichkeit des eigenen Todes findet Eingang in die Kommunikation.

Liebe, Tod und Krieg treten zueinander in Beziehung. Aus den Tagebuchaufzeichnungen wissen wir, dass Ernst im Laufe des so genannten Russlandfeldzuges diverse Todeserfahrungen hatte.

Kameraden wurden getötet oder verletzt. Diese Erfahrung war so grundlegend, dass er sie in einem Brief im Januar aufgreift. Die Möglichkeit des eigenen Todes bleibt präsent. So musste man Feldpostbriefe als Lebenszeichen sehen, die einfach nur dem Partner zeigten, dass man zum Zeitpunkt des Schreibens noch am Leben war. Er verklärte dabei die beiden Ereignisse mit dem Ziel, eine Gemeinsamkeit mit Irene herzustellen. Die Geburt wurde hier interpretiert als Fortsetzung des Lebens, vielleicht sogar des eigenen Lebens.

Es ist klar, dass in einer Zeit, in der das eigene Leben und die Unversehrtheit des Partners nicht sicher waren, der Tod als Bedrohung wahrgenommen wurde. Gleichzeitig war er ideologisch als Heldentod verklärt. Mit dem Tod als persönlichem Ereignis konnte so möglicherweise besser umgegangen werden. Diese Form der Distanzierung machte die Bedrohung erträglicher.

Durch die Abwesenheit des Mannes ergaben sich neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten für die Ehefrau. Er war durch die Einberufung nicht nur von Frau und Familie getrennt, sondern auch von Beruf, Geschäft oder Unternehmen.

Solange die Tätigkeit nicht als kriegswichtig eingestuft war, gab es keine Ausnahmen und er musste einrücken. Die zurück gelassene Arbeit war oft nicht abgeschlossen, Kunden warteten, Rechnungen mussten bezahlt werden, auch beim Finanzamt gab es Verbindlichkeiten, die bedient werden mussten. Dem Mann war Handlungs- und zum Teil auch Entscheidungsmöglichkeit entzogen.

Die Frau, die hier die Auflistung machte, war sich ihrer Rolle nicht sicher. Sie zögerte, Entscheidungen zu treffen, suchte nach Absicherung.

Die Kommunikation zwischen den Partnern war immer wieder bestimmt von geschäftlichen Belangen. Das Besondere ist, dass die Rollenverteilung nicht in Frage gestellt wurde. Die Frau handelte nicht souverän, sondern als Handlangerin des Entscheidungsträgers, der in jener Zeit nicht anwesend war.

Sie vertrat ihn, so gut es ging. Im Zusammenhang mit der Kommunikation zwischen den Partnern fällt immer wieder auf, dass nur Männer um Rat gefragt wurden und dass deren aktives Eingreifen vermisst wurde, wie im folgenden Beispiel:. Es ist schon eine seltsame Vorstellung: Sicher hätte sie das alles alleine regeln können, aber in ihrer Verzweiflung suchte sie die Unterstützung durch den Mann.

Möglicherweise wurde aber auch der Bombeneinschlag nur als Vorwand benutzt, um dem Mann zu einem Heimaturlaub zu verhelfen. Angesichts der Kriegslage war dies ein Versuch, den geliebten Mann in ihre Nähe zu bekommen. Obwohl die Frauen das meiste selbstverantwortlich regeln mussten und auch geregelt haben, verändern sie ihr Rollenverständnis nicht. Sie erledigten die Arbeiten notgedrungen. Verantwortung wurde zwar übernommen, doch eher widerwillig und sie wurde - sobald sich die Gelegenheit bietet - auch wieder abgegeben.

Aus der Sicht der Männer ergibt sich ein analoges Bild. Auch sie hatten Erwartungen und Anforderungen, die sich ebenso am traditionellen Rollenverhalten orientieren. Durch seine Abwesenheit konnte er daran nicht teilnehmen. Dennoch hatte er genaue Vorstellungen. Diese Haltung war keine Ausnahme. Auch andere Briefschreiber wussten mehr oder minder genau, wie das Leben ihrer Kinder verlaufen sollte und welche Verpflichtung die Frauen dabei hatten. Geradezu testamentarisch erklärte der Schreiber hier seine Erwartungen.

Er erwartete, dass er seine dominante Rolle noch über seinen Tod hinaus beibehält. Die Wünsche der Frauen bezogen sich auf Details und konkrete Bedingungen, die Erwartungen der Männer betrafen grundlegendere und langfristigere Ziele. Vor einem Fazit ist noch ein weiteres Phänomen zu erwähnen, das den normalen Liebesbrief nicht betrifft. Üblicherweise schreiben sich nur Menschen, die sich kennen. Doch in jenen Tagen waren ganze Jahrgänge der männlichen Jugend zum Kriegsdienst eingezogen.

Doch dafür gab es eine Lösung. Frauen schrieben an einen unbekannte Soldaten. Zahlreiche Beispiele von derartigen Briefen sind in den Archiven zu finden. Das folgende Beispiel eines Briefes an einen jungen Mann im Reichsarbeitsdienst ist typisch:.

Hier war Eigeninitiative am Werk. Die junge Frau hat sich von einer Kameradin die Adresse geben lassen und bei aller Zurückhaltung den Mut gefasst, ein paar Zeilen zu schreiben und abzusenden. Es sind auch Beispiele bekannt, wo Soldaten, die durch das Reich in Richtung Kriegsgeschehen transportiert wurden, ihren Namen und die Feldpostnummer auf kleine Zettel kritzelten und diese in der Nähe von Ortschaften aus dem Zug warfen.

Diese wurden von jungen Frauen gesammelt und zur Anbahnung eines Briefkontaktes genutzt. Wer keine Bekannten hatte, die einen Kontakt vermitteln konnten, und wer auf den Zufall, eine Adresse zu finden, nicht vertrauen wollte, wandte sich an Zeitschriften oder an den Rundfunk.

Beliebt was etwa die bereits erwähnte Sendung "Wunschkonzert", die an der Front und in der Heimat gehört wurde. Zahlreiche Bitten um Kontaktanbahnung gingen dort ein. Dieses hatte eine Art Vordruck mit folgendem Standardtext:. Handschriftlich findet sich dann Name und Dienstgrad eines Soldaten, sowie dessen Feldpostnummer an der im Formular vorgesehen Stelle.

Die Feldpostnummer reichte, um die Anschrift des Soldaten eindeutig zu identifizieren. Mehr war nicht nötig. Damit war die politische Führung direkt an der Anbahnung von Partnerschaften beteiligt. Vermuten kann man hier ein einfaches Motiv: Soldaten, die emotionale Bindungen in die Heimat haben, werden sich intensiver und engagierter für die Heimat einsetzen.

Liebhaber und auch Väter sind schlechte Soldaten, denn sie wollen im Grund nur das Eine: Das steht im Widerspruch zur erhofften Wirkung der politischen Führung. Die Inhalte der Briefe sprechen jedoch eindeutig für die These, dass die Trennung unangenehm erlebt wurde. Die Überzeugung, sich für Führer, Volk und Vaterland bedingungslos und bis zum Letzten einzusetzen steht dazu im offensichtlichen Widerspruch.

Familienväter schrieben viel von ihrer Sehnsucht. Dennoch - und das darf man dabei nicht vergessen: Es gibt Unterscheide zwischen Denken, Fühlen und Handeln. Auf den Kriegsausgang und die Kriegshandlungen hatte die Stimmung der Soldaten sicher wenig Einfluss. Vor Ort unterlagen die Entscheidungen nicht ihrem freien Willen. Sie mussten kämpfen, ob sie wollen oder nicht. Auf den Flug des Geschosses hat es keinerlei Einfluss, unter welchen emotionalen Bedingungen es abgefeuert wurde.

Aus der Feldpost-Kommunikation und deren medienspezifischen Bedingungen entstanden idealisierte Bilder der Partner und der Beziehung. Die daraus erwachsene Erwartung konnten sicher nicht immer erfüllt werden. Nur im Todesfall mussten die Vorstellungen nicht revidiert werden. Irene Guicking, deren Briefe hier des Öfteren zitiert sind, bestätigte mir das Phänomen in einem Gespräch: Wir mussten uns neu kennen lernen. Als Ernst Guicking verstarb, öffnete seine Frau Irene erstmals nach dem Krieg die Schublade, in der die gesamten Kriegsbriefe des Paares gesammelt waren, und begann, diese erneut zu lesen.

Für sie war es eine vergleichbare Situation: Getrennt vom Mann, war der Brief das Medium, das die Getrennten verband. Briefe schaffen Nähe über jede Distanz. Heute können wir sie lesen und erfahren Eindringliches und Intimes aus einer Zeit, dessen Innenleben uns sonst verschlossen bliebe.

Ich höre nämlich täglich genau die Wehrmachtsberichte an und die Frontberichte. Sie hat auch noch keine Post, und hörte von einer anderen Kameraden Frau, dass Ihr im Donbogen wäret. Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Sei doch so lieb, und schreibe recht bald mal. Wo Du bist, und was Du tust. Die Ungewissheit ist das Schlimmste. Man kann das nicht mit ein paar Worten schildern, über meine besonderen Erlebnisse erzähle ich Dir erst später.

Viel, viel könnte ich Dir erzählen, aber das geht nicht. Das erzählt sich besser persönlich. So manches möchte ich berichten. Erfreuliches und oft weit mehr Unerfreuliches. Alles das aber würde als Geschriebenes eine Gefahr bedeuten. Es sind Geschichten für nach dem Kriege. Berlin , gleichzeitig Feldpostsammlung Berlin Signatur: Das Dorf Offerany brennt vollständig.

Die erste Kompanie erhält noch Feuer aus einer Scheune. Oberleutnant Wendelhorn und drei Unteroffiziere gehen dran. Oberleutnant Mantelboom steckt die Scheune in Brand. Die Russen verbrennen bei lebendigem Leib. Die Nacht ist ruhig. Bataillon gräbt sich ein. Im Stab sind Gefreiter Samer, verwundet. Ja Bobi, da kann ich Dir mit einem ganz reinen Gewissen antworten: Wir rauchen nur noch "Attika", bekommen täglich unsere Schokolade und noch so vieles mehr.

Natürlich fehlt auch der Geruch des Krieges nicht. Warum ist auch nicht wichtig. Ich glaube, wenn wir hier fertig sind, ist auch der Krieg soweit abgeschlossen. Nur um eines möchte ich Dich bitten, nicht weich werden. Mir geht es ja ab und zu nicht viel anders, aber diesen "Schweinehund" müssen wir unterdrücken.

Du ahnst nicht, wie nett das ist, wenn sie alle Drei morgens "in Muttis Bett" sitzen! Wie Ekki aussieht, kannst Du Dir nicht vorstellen? Ich sah mir dann bei Paula noch ihre Kaninchen an, sie hat wohl ca. Ich sollte auch noch bei ihr Kaffee trinken, aber ich hatte doch keine Zeit mehr; denn Deine l[ieben] Eltern warteten doch mit dem Mittagbrot auf mich. So waren wir wieder ein paar Stunden gemütlich beisammen u. Erinnerst Du Dich noch? Wir fanden auf dem Spaziergang auch Schlüsselblumen, die wir auf Mutter's Grab brachten.

Überhaupt lebe ich schon jetzt ganz stark in der Zeit nach dem Kriege. Mai in Cannes stattfindenden Mai fand die Premiere in Paris statt, und am 9. September kam der Film in Deutschland in die Kinos. Fini Busch erhielt den Auftrag, als Subtexterin eiligst einen deutschen Text zu schreiben. Dieser handelte — wie im Film — von der erwartungsvollen Sehnsucht einer Prostituierten, die im Hafen von Piräus auf Schiffe mit Kunden wartet, in der sehnsüchtigen Hoffnung, irgendwann würde darunter ein Mann sein, der zu ihr passt und sich ihrer annimmt und sie zu seiner Ehe- Frau macht.

Veröffentlicht noch im September , erreichte der Titel am