Kreuzworträtsel-Informations-Versammlung


Demnach dient eine gleichbleibende Fortführung des Inhalts und der Form seiner konsistenten Klarheit und Übersichtlichkeit und damit einer deutlichen Vergleichbarkeit im Zeitablauf über mehrere Berichte hinweg.

Über Thomas Mayrhofer


Mutterunternehmen und Konzernleitung hervorgeht. Nach herrschender Kommentarmeinung wird eine Ausstrahlungswirkung des Standards auf den Jahresabschluss und damit auf den Lagebericht zum Jahresabschluss gesehen. Der Standard formuliert sechs Grundsätze der Konzernlageberichterstattung, zu denen neben Vollständigkeit, Verlässlichkeit und Ausgewogenheit, Klarheit und Übersichtlichkeit auch die Vermittlung der Sicht der Konzernleitung, Wesentlichkeit und Informationsabstufung zählt.

Die Beachtung dieser Grundsätze stellt die Rechenschafts- und Informationsfunktion sowie die formalen Rahmenbedingungen des Konzernlageberichts sicher.

Um dem Grundsatz der Vollständigkeit Folge zu leisten, fordert der Standard eine umfassende Darlegung sämtlicher relevanter Daten, die für den Adressaten zur umfassenden Beurteilung der Geschäftslage und der Verwendung der Ressourcen notwendig sind [] und zielt damit auf eine qualitative Vollständigkeit des Lageberichts ab. Demnach dient eine gleichbleibende Fortführung des Inhalts und der Form seiner konsistenten Klarheit und Übersichtlichkeit und damit einer deutlichen Vergleichbarkeit im Zeitablauf über mehrere Berichte hinweg.

Darüber hinaus hat der Konzernlagebericht die Einschätzungen und Beurteilungen der Konzernleitung widerzuspiegeln, was dem Grundsatz der Vermittlung der Sicht der Konzernleitung zugrunde liegt. Hierin gilt es für Konzerne, neben Angaben zum Geschäftsmodell, [] auch Aussagen hinsichtlich der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten [] zu treffen. Darüber hinaus besteht für kapitalmarktorientierte Unternehmen eine verpflichtende Darstellung zum unternehmensintern eingesetzten Steuerungssystem, während die Berichterstattung zu Zielen und der dafür verfolgten Strategien auf freiwilliger Basis erfolgen kann und damit nicht zu den expliziten Mindestanforderungen des DRS 20 zählt.

Die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, werden diese zur internen Steuerung des Konzerns angewandt, finden mit DRS 20 eine Aufwertung im Konzernlagebericht, indem diese nun gleichwertig neben den finanziellen Leistungsindikatoren stehen. Mit dem Management Approach erfolgt die Informationsvermittlung an die Adressaten anhand des Blickwinkels des Managements, welches hierbei u.

True and Fair View zu beeinflussen. Werden Leistungsindikatoren in der Berichterstattung in Bezug auf Nachhaltigkeit erwähnt, so ist dieser Zusammenhang explizit zu unterstreichen. Im Nachtragsbericht werden solche Vorfälle aufgeführt, die eine signifikante Veränderung in der Bewertung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bewirkt hätten, wären diese vor Abschluss des Berichtszeitraums eingetreten.

So sind im Nachtragsbericht wertbegründende Vorgänge aufzuführen, dessen zugrunde liegender Geschäftsvorfall nach Abschluss des Berichtszeitraums aufgetreten und eine Aufnahme im Abschluss somit nicht möglich war. Werterhellende Vorgänge hingegen, die zwar Auswirkungen auf die Lage des Unternehmens haben, sich jedoch auf einen vor Stichtag ereigneten Geschäftsvorgang beziehen, werden nicht im Nachtragsbericht geführt. Im Vergleich zu den zuvor aufgeführten Teilen des Konzernlageberichts dient der Prognose-, Chancen- und Risikobericht der Einschätzung der zukünftigen Entwicklung des Konzerns.

Ähnlich der nicht-finanziellen Leistungsindikatoren erfährt auch die Chancenberichterstattung mit DRS 20 eine Aufwertung. Demnach sind die Angaben zu den Chancen des Unternehmens gleichwertig zu den Erläuterungen der Risiken darzulegen und damit eine Ausgewogenheit herzustellen, wobei eine Saldierung nicht zulässig ist.

Die Offenlegung der in diesen Berichten geforderten Daten wird kritisch gesehen, da den Adressaten Einblick in sensible Geschäftsdaten gewährt wird. So können sich die offengelegten Chancen nachteilig im Wettbewerb auswirken oder bedeutsame Risiken Stakeholder wie z.

Der Risikobericht beinhaltet Angaben zu den einzelnen Risiken und zum Risikomanagementsystem sowie eine zusammenfassende Darstellung der Risikolage.

Für kapitalmarktorientierte Unternehmen besteht darüber hinaus eine Berichtspflicht hinsichtlich des eingesetzten Risikomanagementsystems, [] das im Standard als Gesamtheit der Vorkehrungen zum Umgang mit Chancen und Risiken definiert ist.

Zusätzlich haben kapitalmarktorientierte Konzerne die wesentlichen Merkmale betreffend Strukturen und Prozesse des internes Kontrollsystems und Risikomanagementsystems bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess darzustellen und zu erläutern, [] was mit den Angaben zum allgemeinen Risikomanagementsystem zusammengefasst dargestellt werden kann. Neben den bereits aufgeführten Berichtsteilen erwartet der DRS 20 weitere Berichtselemente, die sich inhaltlich nicht wesentlich von vorigen Standards unterscheiden.

Stimmrechtsbeschränkungen und die Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals gezählt. Ebenso ist auch die adäquate Darstellung der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung durch den Abschlussprüfer zu prüfen. Das Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichtsrat schriftlich der Hauptversammlung mitzuteilen. Mit dem im Jahr eingeführten Bilanzkontrollgesetz BilKoG [] ist der Konzernlagebericht über die Anforderungen der Prüfung durch den Abschlussprüfer sowie des Aufsichtsrates hinaus auch Gegenstand des zweistufigen sog.

Dies ist der Fall, wenn der zu prüfende Konzern sich der Prüfung verweigert oder der geprüfte Konzern mit dem Prüfungsergebnis durch die DPR nicht einverstanden ist bzw. Nachdem der konzeptionelle Überblick des vorangegangenen Kapitels den Rahmen der Konzernlageberichterstattung beschrieben hat, werden in diesem Kapitel die Grundlagen der im weiteren Verlauf dieser Arbeit untersuchten Prognoseberichterstattung dargestellt.

Eine Prognose wird in DRS Diese Begriffsbestimmung ist für eine wissenschaftliche Auswertung jedoch weiter zu präzisieren. Zu den wesentlichen Merkmalen, anhand derer Prognosen im Kontext der Lageberichterstattung abgegrenzt werden können, gehören der Prognosegegenstand, der Prognosehorizont, die Prognosepräzision sowie die Konditionalität.

Der Prognosegegenstand unterscheidet die zu prognostizierende Variable, welche im Bereich der ökonomischen Prognosen z. Die zeitliche Reichweite der Prognose, also der Prognosehorizont, kann in kurz-, mittel- und langfristig unterschieden werden.

Die Merkmale der Prognoseberichterstattung werden in Kapitel 3. Deutsche Börse AG , S. L vom I , ausgegeben am Für die inhaltlichen Anforderungen an die Ausführungen, vgl. BWL - Revision, Prüfungswesen. Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

Ist dies der Fall, teilt die DPR dies der BaFin mit, die dann die Veröffentlichung der Fehler anordnen wird, es sei denn, i es besteht kein öffentliches Interesse an der Veröffentlichung oder ii der BaFin kann nachgewiesen werden, dass ausnahmsweise überwiegende Interessen des Unternehmens der Veröffentlichung entgegenstehen.

Praktisch spielen die Ausnahmen keine Rolle, da das Gesetz von einem überwiegenden öffentlichen Interesse an der Veröffentlichung ausgeht. Nicht zuletzt um die eigenen Erfolgschancen in laufenden Verfahren oder auch im Rahmen von Vergleichsverhandlungen nicht zu schmälern, ist bisher häufig zu beobachten, dass Emittenten bei der Darstellung von Rechtsstreitigkeiten und der Abbildung von Prozessrisiken in den Jahresabschlüssen sehr zurückhaltend vorgehen.

Weitere Faktoren sind auch die mit Rechtsstreitigkeiten und Prozessrisiken häufig verbundenen Reputationsschäden. Mit Blick auf die für angekündigten Prüfungsschwerpunkte der DPR ist bei der Aufstellung der Jahresabschlüsse für nun aber besonderes Augenmerk auf diese Problematik zu richten: Zwar mag es im Einzelfall gelingen, die BaFin davon zu überzeugen, dass die Fehlerveröffentlichung in Bezug auf die Darstellung der Prozessrisiken überwiegende Interessen des Unternehmens verletzen würde.

Dies wird jedoch aus den angeführten Gründen die Ausnahme sein. Emittenten sollten daher bereits bei der Abschlusserstellung insbesondere auch auf ein konsistentes Gesamtbild bei der Finanzberichterstattung achten, da Ansatz und Bewertung von Rückstellungen für Prozessrisiken auch im Einklang mit der Berichterstattung im Konzern- Lagebericht stehen müssen. Empfehlung Mit Blick auf die nun kommunizierten Prüfungsschwerpunkte der DPR für im Rahmen des Enforcement -Verfahrens ist allen Emittenten, die bedeutende Rechtsstreitigkeiten führen oder von relevanten Prozessrisiken betroffen sind, zu empfehlen, die Darstellung in den Jahresabschlüssen für nicht nur mit ihren Abschlussprüfern, sondern auch eng mit den die Prozessmandate begleitenden Rechtsanwälten und Kapitalmarktrechtsexperten abzustimmen.

So kann sichergestellt werden, dass die oben genannten Publizitätsanforderungen an die Abbildung von Rechtsstreitigkeiten und Prozessrisiken im Konzern- Jahresabschluss erfüllt werden. Sie hat relevante oder neue Sachverhalte in sachlicher, möglichst objektiver Form darzustellen. Dabei müssen teilweise komplexe, abstrakte Sachverhalte einem heterogenen Interessentenkreis in verständlicher Form vermittelt werden. Die veröffentlichenden Unternehmen verfolgen neben den gesetzlichen Pflichten auch Public Relations -Zwecke, so dass Geschäftsberichte auch oft Inhalte über das Unternehmen und seine Produkte enthalten.

In der Schweiz erfolgt die Rechnungslegung im Geschäftsbericht Art. Dieser enthält die Jahresrechnung Einzelabschluss , die sich aus der Bilanz, der Erfolgsrechnung und dem Anhang zusammensetzt. Der Geschäftsbericht muss innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres erstellt und dem zuständigen Organ oder den zuständigen Personen zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Geschäftsführer haben nach Art. Der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Corporate Governance-Bericht sind von sämtlichen gesetzlichen Vertretern zu unterzeichnen.

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