Umlaufrendite


All the factors mentioned im-ply a further deterioration in asset qual-ity and nonperforming loans are ex-pected to increase further. Marktkapitalisierung per Juni Dass sich diese positiv auf die Entwicklung der sterreichischen Banken auswirkt, zeigt auch das sogenannte Backtesting der OeNB, bei dem die tatschliche Entwicklung mit der gesamtwirtschaft-lichen Prognose fr sterreich vom Entwicklung mit der gesamtwirtschaft-lichen Prognose fr sterreich vom Entwicklung mit der gesamtwirtschaft-Juni verglichen wird.

Anleihen News


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Neben dem Whrungsregime sind hier als wichtige Faktoren unter anderem zu nennen: Dezember bis Juni ,18,48,40,1 0,,71,66,76,73,,,,92,70,,12,70,13,,,00,,,,,14,,,,,6 17,,,30,0 0,10,,,86,46,,,1TschechischeRepublikPolen Ungarn Bulgarien Rumnien Kroatien Ukraine Russland September bis Juni bis Februar bis Auch die ukrainische Griwna, die bis Ende Februar die strkste Ab-wertung hinnehmen musste, wertete bis Juli gegenber ihrer Anker-whrung, dem US-Dollar, auf und er-reichte trotz der nachfolgenden Abwer-tung bis November noch nicht die Tiefststnde vom Februar Hin-tergrund fr diese Stabilisierung waren erstens die Untersttzungen im Rah-men des IWF-Stand-by-Arrangements, zweitens die Verringerung des Leis-tungs- und Kapitalbilanzdefizits und drittens die Manahmen der ukraini-schen Whrungs- und Aufsichtsbehr-den Interventionen, regulative Be-schrnkungen.

Der rumnische Leu zeigte einen hnlichen Verlauf: Nach einer geringfgigen Wiederaufwertung bis in den Sommer kam er bis Novem-ber wieder in die Nhe der Tiefst-stnde vom Februar Im Gegensatz dazu machten die tschechische Krone, der polnische Zloty, der ungarische Forint, die kroa-tische Kuna sowie der russische Rubel gegenber seinem Referenz-Wh-rungskorb aus US-Dollar und Euro bis November wieder einen substan-ziellen Teil der vorherigen meist mit Ausnahme der kroatischen Kuna star-ken Abwertung wett.

Insbesondere der Zloty, der Forint und der Rubel liegen jedoch weiterhin noch deutlich unter dem Niveau des dritten Quartals , was den Wachstumsbeitrag der Netto-exporte sttzen knnte. Dem steht je-doch insoweit ein dmpfender Effekt auf die Inlandsnachfrage in Lndern mit einem hohen Anteil von Fremd-whrungsschulden der privaten Haus-halte gegenber, als diese Kredite nicht berwiegend an Haushalte mit rela-tiv hohem Einkommen vergeben wur-den.

Auf den Anleihemrkten war die Ren-dite der jhrigen Staatsanleihen in nationaler Whrung im dritten Quartal im Groteil der hier betrachteten Lnder gegenber dem ersten Quartal unverndert oder niedriger, nach-dem sie zuvor deutlich angestiegen war.

Die Renditerckgnge waren in Ungarn und in Russland besonders ausgeprgt. Auch auf diesen Mrkten spiegelte sich somit die allgemeine Stabilisierung auf den Finanzmrkten, die seit Mrz einsetzte, wider. Nur Rumnien bil-dete hier eine Ausnahme, indem die Rendite im zweiten Quartal nochmals deutlich anstieg und dann nur geringfgig zurckging. Mit Aus-nahme von Kroatien sanken in allen Lndern die kurzfristigen Interbanken-zinsstze im Einklang mit der meist stark rcklufigen Inflation bzw.

Diese Entwicklung ging in den meisten Lndern mit Senkungen des Leitzinses einher. In der Slowakei, der Tschechi-schen Republik, Polen, Bulgarien und Rumnien lag somit Ende des dritten Quartals eine zum Teil noch steiler ansteigende Zinsstrukturkurve vor, whrend sie in Ungarn flach war und in Russland weiterhin abfallend, wenn auch in einem geringeren Aus-ma als zuvor. Auf den Kreditmrkten sind die aus-stehenden Volumina an grenzber-schreitenden Finanzkrediten4 und an 4 Kredite ohne Handelskredite, die zwischen Unternehmen gewhrt werden, und ohne zwischenbetriebliche Kredite, die innerhalb von Konzernen als Teil der Direktinvestitionen gewhrt werden.

Dass die ausstehenden Kreditvolumina nicht stark eingebrochen sind, kann auch als Ergebnis der internationalen Stabilisierungsbemhungen interpre-tiert werden. Zugleich war jedoch der Anstieg markant geringer als in den zwlf Monaten davor. Whrend in der Slowakei, der Tschechischen Republik, in Polen, Ungarn und Bulgarien der Anstieg der Inlandskredite an den Haushaltssektoreher moderat zurckging, war der An-stieg der Inlandskredite an den Unter-nehmenssektor stark rcklufig.

Im nehmenssektor stark rcklufig. Im nehmenssektorGegensatz dazu stagnierte in Russland die Inlandskreditvergabe an die Haus-halte bzw. In Rumnien stagnierte die Kreditver-gabe an beide Sektoren. Der Anteil der Fremdwhrungskreditean den Krediten an private Haushalte war im dritten Quartal insbesondere in Ungarn, Rumnien, Kroatien und der Ukraine weiterhin hoch, im Jahres-vergleich ist er wechselkursbereinigt allerdings stabil geblieben, mit Aus-nahme eines leichten Anstiegs in Kroa-tien und in Bulgarien.

Im Gegensatz dazu ist der Anteil der Fremdwh-rungskredite an private Haushalte in der Tschechischen Republik und in der Slowakei uerst gering.

Ende des zweiten Quartals berstieg das ausstehende Kreditvolu-men jenes der Einlagen gemessen an den gesamten Aktiva in besonders starkem Ausma in der Ukraine, Russ-Ausstehende gesamte inlndische und grenzberschreitende Kredite an private Haushalte und UnternehmenGrafik 13Quelle: Auslndische Kredite umfassen nicht Handelskredite und konfassen nicht Handelskredite und konf zerninterne Kredite.

Die Nettoauslandsverbindlichkei-ten in diesen Lndern mit Ausnahme Russlands dienen auch zur Finanzie-rung dieses inlndischen Kreditber-hangs. Ein Teil dieser Nettoauslands-verbindlichkeiten besteht gegenber aus lndischen Mutterbanken. Fr diese Lnder stellt sich das Mobilisieren in-lndischer Einlagen als vordringliche Aufgabe. Auf der anderen Seite ber-stiegen in der Slowakei und in der Tschechischen Republik die Einlagen die Kredite die Bankensektoren hiel-ten Nettoauslandsforderungen.

Im ersten Halbjahr war der Anteil der not-leidenden Kredite in allen Lndern h-her als im gleichen Zeitraum , mit besonders starkem Anstieg in Rum-nien und der Ukraine. Zugleich war die Profitabilitt der Bankensektoren im Jah-resvergleich im ersten Halbjahr in allen Lndern rcklufig.

Whrend im russischen und im rumnischen Ban-kensektor nahezu keinerlei Profite ver-zeichnet wurden, kam es in der Uk-raine sogar zu erheblichen Verlusten. Der starke Anstieg der notleidenden Kredite bzw. Allerdings lag die Eigenka-pitalausstattung Kapitaladquanz in der gesamten Region Mitte hher als Mitte mit einem besonders starken Anstieg in Bulgarien und auf-grund staatlicher Rekapitalisierungsma-nahmen in Russland.

Zu diesen zhlen insbesondere: Daten sind zwischen den Lndern nicht vergleichbar. Notleidende Kredite non-performing loans umfassen substandard, doubtful und loss loans. Daten sind zwischen den Lndern nicht vergleichbargleichbar r. Hierzu trugen unter anderem die rasche Erholung der Weltwirtschaft sowie die Konjunkturpakete, die in sterreich wie in zahlreichen anderen Staaten eingefhrt wurden, bei.

Auch vom Lagerzyklus drften positive Im-pulse auf die Konjunktur ausgehen, whrend die Ausrstungsinvestitionen angesichts der niedrigen Auslastung der Produktionskapazitten noch stag-nierten.

Aufgrund des konjunkturellen Ein-bruchs in der ersten Jahreshlfte hat sich die Dynamik der Unterneh-mensgewinne merklich abgeschwcht. Den strksten Beitrag zu diesem Rck-gang leistete der Bankkredit.

Zum einen entspricht dieser Rckgang dem historischen Muster, wonach in Phasen sinkender Unternehmensinvestitionen der Finanzierungsbedarf der Unterneh-men zurckgeht. Zum anderen haben die Banken ihre Kreditstandards seit Beginn der Krise kontinuierlich ver-schrft. Gem den sterreichischen Ergebnissen der Eurosystem-Umfrage ber das Kreditgeschft Bank Lending Survey wurden die Kreditrichtlinien im Firmenkundengeschft seit Beginn der Finanzkrise acht Mal in Folge ange-hoben, bis sie im dritten Quartal unverndert blieben.

Auch die Kredit-bedingungen die Zinsmargen, aber auch die Sicherheitenerfordernisse, die Hhe und die Fristigkeit der vergebe-nen Kredite, die Zusatz- oder Neben-vereinbarungen sowie die Kredit-nebenkosten wurden in diesem Zeit-raum in Summe merklich angehoben.

Zu dieser restriktiveren Kreditpolitik trugen zum einen die anhaltenden Be-eintrchtigungen der Refinanzierungs-bedingungen auf den Geld- und Anlei-hemrkten und zum anderen die ver-schlechterten konjunkturellen Aussich-ten und eine selektivere Bonittsein-schtzung bei.

Demgegenber haben sich die Kre-ditzinsen seit November infolge der massiven Leitzinssenkungen der EZB deutlich vermindert. Neben der Geldpolitik hat auch die Wirtschaftspolitik die Finanzierungsbe-dingungen der Unternehmen verbes-sert. Anleihefinanzierung weiter gestiegenIm Gegensatz zur Abschwchung der Bankkredite wies die Begebung von Anleihen durch die sterreichischen Unternehmen im Jahr eine starke Dynamik auf. Rund die Hlfte der Auenfinanzierung des Unternehmens-sektors stammte im ersten Halbjahr aus Anleiheemissionen.

Ein groer Teil des Emissions-volumens wurde von Betrieben aus dem staatsnahen Bereich begeben. Wichtige Elemente der Auen-finanzierung der UnternehmenGrafik 17fik 17f Quelle: Im bisherigen Verlauf des Jahres haben sich die Risikoaufschlge wieder deutlich verringert.

Aktienfinanzierung durch Finanz-krise zum Erliegen gekommenNach wie vor ist die Finanzierung ber die Brse, die im Zuge der Krise na-hezu vollstndig zum Erliegen kam, fr die Unternehmen nur schwer zugng-lich. Netto unter Bercksichtigung von Notierungslschungen waren die Neuemissionen in den ersten neun Mo-naten des laufenden Jahres sogar nega-tiv. Im Herbst konnten einige Unter-nehmen Kapitalerhhungen an der Brse platzieren, Neunotierungen von nichtfinanziellen Unternehmen gab es allerdings keine.

Die im Vergleich zum Jahr merklich gesunkene Risikoaversion der Investoren hat die Kurse auf dem Wie-ner Aktienmarkt wie auch auf den internationalen Aktienmrkten seit dem zweiten Quartal wieder deutlich ansteigen lassen und damit die Konditionen fr die Kapitalaufnahme an der Brse verbessert. Zwischen Ende des ersten Quartals und Infolge des Ausfalls anderer Formen der Mittelzufuhr stammte im ersten Halbjahr mehr als die Hlfte der Auenfinanzierung des Unterneh-menssektors aus auerbrslichen For-men der Eigenkapitalzufuhr, auch wenn diese mit 2,6 Mrd EUR weniger als die Hlfte des Vergleichswertes des Vorjahres betrug.

Das war etwas mehr als in den Jahren zuvor Durchschnitt bis Steigende VerschuldungsquoteAuch wenn sich das absolute Niveau der Verschuldung der Unternehmen im ersten Halbjahr praktisch nicht verndert hat, haben sich die Verschul-dungsindikatoren merklich verschlech-tert.

Die Unternehmensverschuldung lag in sterreich allerdings unter dem Die Unternehmensverschuldung lag in sterreich allerdings unter dem Die Unternehmensverschuldung lag Euroraumdurchschnitt, darber hinaus setzte ihr Anstieg spter ein als im ge-samten Euroraum, wo bereits seit dem Jahr eine Zunahme der Verschul-dung zu verzeichnen war. Kontinuierlicher Anstieg der UnternehmensinsolvenzenIn der Insolvenzstatistik spiegelte sich der Konjunkturabschwung bereits deutlich wider.

Besonders hohe Zuwchse wa-ren in der exportorientierten Industrie zu verzeichnen, whrend etwa die Bau-wirtschaft deutlich unterdurchschnitt-liche Steigerungen aufwies.

Grafik 19fik 19fVerschuldung des Unternehmenssektors1Quelle: Wh-rend die Anzahl der Insolvenzen in s-gleichsweise moderat gewesen. So wie sich in den letzten Jahren der Hochkon-junktur die Betroffenheit der Unter-nehmen von Zahlungsverzgerungen seitens ihrer Kunden vermindert hat, knnte sich diese Entwicklung mit der Zunahme der Insolvenzen umkehren. Forderungs-ausflle von Kunden knnen die Liqui-ditt der davon betroffenen Unter-nehmen vermindern und Folgeinsol-venzen nach sich ziehen.

Damit knn-ten auch nicht unmittelbar export-orientierte Sektoren der Wirtschaft 5 EU, da fr die spter dem Whrungsraum beigetretenen Lnder keine durchgehende Zeitreihe zur Verfgung steht. Internationale Vergleichswerte liegen nur fr Jahresdaten vor. Auf-grund der uerst heterogenen Rechtslage in Bezug auf das Insolvenzrecht und die Erhebungsmethoden der Insolvenzstatistik ist ein internationaler Vergleich der absoluten Insolvenzzahlen nicht zielfhrend.

Auch der Zahlungsverzug der Unternehmen bei der Begleichung von Auenstnden verkrzte sich im Jahr auf nur mehr sieben Tage.

Bereits im Jahr waren bei Insolvenzen zunehmend externe Ver-lustquellen, wie eine genderte Markt-lage, die Insolvenz von Abnehmern oder der Ausfall von Lieferanten, die Hauptursache. Bisher nur leichte Entspannung auf der FinanzierungsseiteDie Finanzkrise beeintrchtigt nach wie vor die Finanzierungsseite der sterreichischen Unternehmen, wenn-gleich sich die Lage im Vergleich zu vor einem halben Jahr leicht entspannt hat.

Die Finanzierungsbedingungen ha-ben sich deutlich verbessert, wozu die Geldpolitik in Form gesunkener Zin-sen , die Wirtschaftspolitik durch Ga-rantien und Haftungsbernahmen und die Kapitalmrkte durch geringere Risikoprmien beigetragen haben.

Der Zugang der Unternehmen zu Finanzierungsmitteln hat sich aber nicht im gleichen Ausma verbessert. Die Kapitalaufnahme auf dem Aktien-markt ist nach wie vor kaum mglich. Die Banken drften ihre Kreditpolitik zuletzt nicht mehr weiter verschrft ha-ben, sie differenzieren bei der Kredit-vergabe aber strker nach Risikotragf-higkeit und wirtschaftlichen Aussichten ihrer Kunden. Angesichts der konjunk-turellen Lage bedeutet dies fr viele Unternehmen einen erschwerten Zu-gang zu Finanzmitteln.

Auch wenn die Verschuldung in ab-soluten Gren nicht sehr stark gestie-gen und im internationalen Vergleich nach wie vor nicht sehr hoch ist, so hat sie sich in Relation zur Leistungsfhig-keit der Unternehmen bzw.

Die geringere Bonitt des Unternehmenssektors kommt auch in den zunehmenden Unternehmensinsolvenzen zum Aus-druck. Sie drfte aber nicht der einzige Faktor fr die im Jahresverlauf registrierte Abschwchung der Bank-kredite gewesen sein, sondern ange-sichts der gesunkenen Investitionen auch nachfrageseitige Ursachen gehabt haben.

Verminderte Schuldentrag-fhigkeit des sterreichischen privaten Haushaltssektors7Keine Entspannung der Arbeits-marktlageTrotz erster Anzeichen einer Erholung der Wirtschaft, hat sich die Lage auf dem sterreichischen Arbeitsmarkt weiter verschlechtert. Die Zahl der Arbeitslosen hat vom dritten Quartal bis zum vierten Quartal um Vom privaten Konsum ging gesttzt auf die vergleichsweise hohen Lohnabschlsse fr das Jahr , die Verlangsamung der Inflation und die rckwirkend mit Beginn des Jahres wirksam gewordene Steuerreform allerdings ein stabili-sierender Effekt auf die gesamtwirt-schaftliche Nachfrage aus.

Gewerk-schaften, Kirchen, Stiftungen , falls nicht anders angegeben. Dazu bei-getragen haben primr Konsumkre-dite, deren Neuvergaben seit Ausbruch der Krise rcklufig sind, aber auch Wohnbaukredite, deren Wachstumsra-ten sich stetig abgeschwcht haben. Die insbesondere seit Mitte Juni sehr markante Abschwchung des Kreditwachstums drfte vor allem eine Folge der Nachfrageentwicklung sein. So zeigen verschiedene Stimmungsindi-katoren, dass das Vertrauen der Konsu-menten im Zuge der globalen Wirt-schaftskrise stark eingebrochen ist.

Ebenso ist die Abschwchung der Wohnbau-kredite in den letzten beiden Jahren mit einer Verringerung der Wohnbau-ttigkeit einhergegangen siehe Grafik 23, linke Abbildung. Eine hnliche Dynamik zeigen die Konsumkredite, die eine hohe positive Korrelation mit der Nach-frage nach dauerhaften Konsumgtern aufweisen siehe Grafik 23, rechte Ab-bildung. Verant-wortlich fr diese leichte Erholung war Geldvermgensnderungen der privaten HaushalteGrafik WeWeW rtprtpr apierpositionen auf Basis vonpierpositionen auf Basis vonpierpositionen auf Wertpapierdaten ermittelt; sonstige Positionen als DiWertpapierdaten ermittelt; sonstige Positionen als DiW fferenz zwischen Bestandsvernderung undfferenz zwischen Bestandsvernderung undf Transaktionen.

Den-noch bleibt die Lage angespannt: Von den buchmigen Verlusten auf den Kapitalmrkten waren zum einen die Tilgungstrger von Krediten siehe Kasten 1 , zum anderen auch die kapitalmarktbasierte Altersvorsorge8direkt betroffen. Grafik 25 rechte Ab-bildung zeigt, dass das Geldvermgen, das fr diese Art von Vorsorge verwen-det wurde, in den Jahren und Bewertungsverlusten ausgesetzt war: Dabei zeigt auch dieselbe Grafik, dass die Bedeu-tung des kapitalmarktbasierten Pen-sionseinkommens in den letzten Jahren stetig zugenommen hat: Einlagen und festverzinsliche Wertpapiere haben Aktien, Invest-mentzertifikate und Lebensversiche-rungen bzw.

Pensionskassen als wich-Kapitalmarktbasierte AltersvorsorgeGrafik Definiert als Bestandsnderung gegenber dem Vorjahr abzglich der Beitrge der Arbeitnehmer und -geber. Noch grer als das Geldvermgen ist das Immobilienvermgen des pri-vaten Haushaltssektors. Demnach betrug im Jahr das Gesamtvermgen der sterreichischen privaten Haushalte zwischen 1.

Vermgenseinkommen rcklufigGesamtwirtschaftlich sind die Ein-knfte aus Vermgen ein wichtiger Teil des verfgbaren Einkommens. In den vergangenen Jahren stammte ein er-heblicher Teil des Realeinkommenszu-wachses des privaten Haushaltssektors aus der Entwicklung der Brutto- Ver-mgenseinkommen. Im Jahr waren dafr hauptschlich die rcklufigen Vermgenseinkommen aus Versicherungsertrgen verantwort-lich. Gewerkschaften, Kirchen, Stiftungen sind hier ausgeschlossen.

Diese Entwicklung ist teilweise darauf zurckzufhren, dass immer mehr Schuldner von der Mglichkeit Gebrauch machen, sich zu entschulden. Da zudem Insolvenzen ein nachlaufen-der Konjunkturindikator sind, ist zu erwarten, dass es konjunkturell be-dingt in nchster Zeit zu noch strke-ren Zuwchsen kommen drfte, da das mit der Wirtschaftskrise einherge-hende zunehmende Einkommensrisiko die Gefahr der Verminderung der Schuldentragfhigkeit der Haushalte in sich birgt.

Die damit verbundenen Risiken vor allem das bei Fremdwhrungskrediten hufige Tilgungstrgerrisiko sind somit wei-terhin nicht zu unterschtzen siehe Kasten 1. Die Verminderung des Zinsauf-wands und die Tatsache, dass variabel verzinste Wohnbau- Kredite ber-durchschnittlich oft von einkommens-starken Haushalten gehalten werden, drfte das von den privaten Haushalten ausgehende zinsbezogene Risiko auf die Finanzmarktstabilitt im letzten Halb-jahr vermindert haben.

Da-her sind disaggregierte Informationen ber die Verschuldeten z. Einkommen und deren Verschuldungshhe mageblich fr die Identifizierung von Finanzmarktstabilittsrisiken, wie nicht zuletzt die aktuelle Krise deutlich gemacht hat.

Die OeNB hat deshalb im Jahr eine Erhebung zum Immobilienvermgen und zur Immobilienfinanzierung sterreichischer privater Haushalte in Auftrag gegeben, welche die grten Positionen auf der Vermgens- und Schuldenseite der Haushaltsbilanz darstellen. Dieser Anteil ist im Vergleich zu anderen europischen Lndern, die hnliche Erhebungen durchgefhrt haben,3 eher klein: Mgliche Finanzmarktstabilittsrisiken der Wohn-bauverschuldung in sterreich konzentrieren sich also ausschlielich auf eine eher kleine Gruppe von Haushalten 0,7 von 3,5 Millionen Haushalten , die signifikant fter junge Eigentmer bzw.

Mieter sind und hhere Haushaltseinkommen als die Nichtverschuldeten haben. Um die Schuldentragfhigkeit dieser wohnbau- verschuldeten Haushalte zu messen, be-dient man sich einer Reihe von verschiedenen Indikatoren, wie z. Die unten stehende Grafik linke Abbildung zeigt, dass der Anteil der Schuldenbelas-tung fr Haushalte mit niedrigem verfgbarem Einkommen hher ist.

Fremdwhrungskredite knnen auch die Schuldentragfhigkeit der Haushalte beeintrch-tigen, da sie verschiedene Risiken beinhalten und in sterreich besonders beliebt sind. Haushalte mit solchen Fremd-whrungskrediten sind im Vergleich zu Haushalten ohne Fremdwhrungskredite berdurch-schnittlich hoch verschuldet, da derartige Kredite oft endfllig sind. Allerdings wer-den diese Risiken teilweise durch die Tatsache eingeschrnkt, dass einerseits signifikant hu-figer einkommensstarke Haushalte einen Wohnbaukredit in fremder Whrung halten und dass andererseits generell einkommensstarke Haushalte eine geringere Beleihungsquote haben und die Banken daher im Ernstfall ihre Forderungen durch ausreichende Besicherungen decken knnten.

Das Immobilienvermgen privater Haushalte in sterreich. Wie f inan-Siehe Fessler P. Das Immobilienvermgen privater Haushalte in zieren private Haushalte in sterreich ihr Immobilienvermgen? Wie f inan-zieren private Haushalte in sterreich ihr Immobilienvermgen?

Kredite zur Wohnraum-erhaltung, die die GFR auch abdeckt, wurden nicht befragt. Daher plant das Eurosystem in den nchsten Jahren auf regelmiger Basis alle drei Jahre eine weitreichende Datenerhe-bung zur gesamten Haushaltsbilanz und zu den Ausgaben privater Haushalte durchzufhren. Verminderte SchuldentragfhigkeitTrotz erster Anzeichen einer Erholung der Wirtschaft bleibt die Lage auf dem sterreichischen Arbeitsmarkt ange-spannt.

Das bedeutet fr den privaten Haushaltssektor, dass weiterhin ein ho-hes Einkommensrisiko besteht, das die Schuldentragfhigkeit der privaten Haushalte beeintrchtigen kann. Speziell exponiert scheinen einkommensschwa-che Haushalte zu sein, die auch im internationalen Vergleich einen ber-durchschnittlich hohen Anteil ihres ver-fgbaren Einkommens fr Kreditrck-zahlungen verwenden.

Die steigende Anzahl der Schuldenregulierungsverfah-ren in sterreich und das sinkende Ver-Anzahl der Schuldenregulierungsverfah-ren in sterreich und das sinkende Ver-Anzahl der Schuldenregulierungsverfah-mgenseinkommen unterstreichen dies. Die Zinslast wurde dagegen durch die Senkungen des EZB-Leitzinssatzes, die weitgehend in den Kreditzinsen von den Banken weitergegeben wurden und damit den Zinsaufwand der Haushalte reduzieren, vermindert.

Dennoch bleibt die Lage fr den s-terreichischen privaten Haushaltssektor insgesamt angespannt, der darauf durch eine weiterhin schwache Kreditnach-frage und eine sichere Anlage seines Geldvermgens reagiert.

Quartil1 Nur fr Haushalte mit Wohnbaukrediten berechnet. In der un-konsolidierten Betrachtung zeigt sich eine hnliche leicht rcklufige Ent-wicklung der Bilanzsumme, die sich auch im dritten Quartal fort-setzte.

Das Inlandsgeschft verlief trotz der Auswirkungen der Finanzkrise auf die sterreichischen Banken sowie der realwirtschaftlichen Rezession sehr sta-bil. Im Zuge des leichten Bilanzsum-menrckgangs reduzierten die Banken auch ihre Abhngigkeit vom Interban-kenmarkt und wurden dabei durch staatliche Manahmen untersttzt.

Die durchschnittliche Restlaufzeit der Ver-bindlichkeiten reduzierte sich zwar im Verlauf der Krise, blieb aber seit Jah-resende stabil. Whrend die Trends im Aggregat der sterreichischen Banken vor allem die Geschftsentwicklung bei den Grobanken und Spitzeninstituten wi-derspiegeln, knnen Entwicklungen bei regional ttigen, kleinen und mittel-groen Kreditinstituten durch die ge-zielte Betrachtung der Primrbanken2beleuchtet werden.

Kostenreduktion und gutes Zins- und Handelsergebnis treiben Betriebs-ergebnis vor Risikovorsorge Einem internationalen Trend folgend hat sich auch die Ertragssituation der sterreichischen Banken wieder erholt. Neben dem schwachen Vorjahres-ergebnis war vor allem das gute Zins-ergebnis die Grundlage fr die Erho-lung auf der Ertragsseite. Das wieder positive Finanzgeschft war die zweite wesentliche Kompo-nente fr die Ertragserholung und be-lief sich per Ende Juni nach dem negativen Ergebnis im Jahr auf Grafik 27fik 27fBilanzstruktur des sterreichischen Bankensektors unkonsolidiert Entwicklung derAktiva Entwicklung der Passiva Aufgrund von Umstellungen in der Rechnungslegung ist die konsolidierte Aufwand-Ertrag-Relation ab nicht mit der Historie vergleichbavergleichbav rr.

Weiters kam es zu einem deutlichen Anstieg der erwarteten Kre-ditrisikokosten. Kreditrisikovorsorge mindert konsolidierten Gewinn trotz gewachsenem BetriebsergebnisDie operative Ertragslage auf konsoli-dierter Ebene hat sich stark verbessert.

Das konsolidierte Betriebsergebnis vor Risikokosten3 zeigte eine hnliche Ent-wicklung wie das unkonsolidierte. Abnehmende Dynamik im Kredit-geschft aufgrund eines weiterhin schwierigen Umfelds4Das Wachstum der Ausleihungen ge-genber inlndischen Kunden5 im Jah-resvergleich ging in den ersten neun Monaten deutlich zurck, wobei die Dynamik vor allem seit Jahresmitte deutlich nachlie.

Die hchsten Wachs-tumsraten zeigten die Sparkassen, Lan-des-Hypothekenbanken und Raiffeisen-banken, whrend Aktien- und Sonder-banken nur ein geringes Kreditwachs-tum zu verzeichnen hatten. Die Fremdwhrungskreditvergabe in sterreich ging in den ersten neun Die Fremdwhrungskreditvergabe in sterreich ging in den ersten neun Die Fremdwhrungskreditvergabe Monaten des Jahres , insbesondere bei privaten Haushalten, weiter zurck, whrend Nichtbanken-Finanzinterme-dire ihr Engagement im Fremdwh-rungsbereich wenn auch auf sehr nied-rigem Niveau deutlich erhhten.

Die Anwendung unter-schiedlicher Rechnungslegungsstandards bei der Aggregation verursacht eine gewisse Unschrfe. Der Rck-gang war daher zum Teil auf steigende Risikoaversion der Kreditnehmer und auf sinkende Anreize zur Neuauf-nahme, bedingt durch eine hhere Vo-latilitt auf den Devisenmrkten und gerin-gere Zinsdifferenzen, zurckzu-fhren.

So zeigen die Insolvenzra-ten inlndischer Unternehmen seit gut einem Jahr eine steigende Tendenz, wobei der Anstieg derzeit noch mo-derat erscheint und das Niveau frherer Jahre noch bei weitem nicht erreicht ist orange Linie in Grafik Historische Daten zeigen, dass ein konjunktureller Einbruch generell erst mit einer gewis-sen Verzgerung ein Ansteigen von Unternehmensinsolvenzen zur Folge hat.

Daher ist zu erwarten, dass die In-solvenzraten in der nheren Zukunft weiterhin ansteigen werden. Dementsprechend bildeten ster-reichische Banken in letzter Zeit h-here Vorsorgen fr das Kreditrisiko, wobei es in Bezug auf Ausma und Dy-namik dieses Prozesses Unterschiede zwischen den Instituten gibt. KonsolidieKonsolidieK rterter WeWeW rtberichtigungsquote rtberichtigungsquote r nur IFRS-Konzerne Konzerne KUnkonsolidiekonsolidiek rterter WeWeW rtberichtigungsquote inlndische rtberichtigungsquote inlndische r Kunden Kunden KInsolvenzrate sterreichischer Unternehmen anreichischer Unternehmen anr nualisiert rt rWertberichtigungsquoten ster-reichischer Kreditinstitute und Insolvenzrate sterreichischer Unternehmen Die Insolvenzrate in einem Quartal ergibt sich als die Anzahl von Insolvenzen in diesem Quartal dividiert durch die Gesamtzahl von Unternehmen zum Quartalsende, wobei dieser Wert durch Multiplikation mit dem Faktor 4 annualisiert wird.

Bei der Risikovorsorge ist eine Differenzierung zwischen in-lndischem und auslndischem Ge-schft fest zustellen: Aus der Abbildung geht auch hervor, dass in der konsolidierten Betrachtung der aktuelle Stand der Ri-sikovorsorgen vom historischen Hchst-stand zum Jahresende nicht mehr weit entfernt ist, wohingegen im s-terreichgeschft das aktuelle Wertbe-richtigungsniveau noch weit unter dem historischen Spitzenwert liegt.

Die steigenden Risikokosten stellen eine nicht unbetrchtliche Belastung fr die Profitabilitt des sterreichi-schen Bankensystems dar. Es bleibt die Frage, ob der in Zu-kunft zu erwartende Anstieg von Kre-ditausfllen aufgrund des erhhten Kreditrisikos von den Banken in ad-quater Weise in Form von Risikovor-sorgen abgedeckt wird.

In diesem Zusammenhang deuten einige Indika-toren darauf hin, dass die problembe-hafteten Kredite schneller wachsen als die dafr gebildeten Risikovorsorgen. Vor dem Hintergrund einer unsicheren Prognose ber die Entwicklung der Schuldnerbonitt stellt somit die adquate Vorsorge von Kreditrisiken fr sterreichische Ban-ken eine der wesentlichen knftigen Herausforderung dar.

Im Zuge der globalen Finanzkrise sind die in Verbriefungen enthaltenen Kreditrisiken ins Zentrum des Interes-ses gerckt. Die konsolidierte Wertberichtigungsquote ist mit der unkonsolidierten Wertberichtigungsquote nicht unmittelbar vergleichbar, unter anderem deshalb, weil sich die konsolidierte Quote aus Grnden der Datenverfgbarkeit auch auf For-derungen gegenber Banken bezieht.

Weiters knnen die Quoten aufgrund der unterschiedlichen zugrunde liegen-den Rechnungslegungsvorschriften unkonsolidiert: IFRS eine unterschiedliche Dynamik auf-weisen. Lediglich zwei Banken traten als Originatoren von Verbriefungen auf. Keine sterreichische Bank trat als Sponsor in Verbriefungsaktio-nen auf. Marktrisiken also Risiken, die sich auf Wertminderungen von Finanzinst-rumenten aufgrund von Schwankungen von Marktrisikofaktoren wie Zins-stzen, Aktienkursen, Wechselkursen oder Warenpreisen beziehen sind wohl anhand des Eigenmittelerforder-nisses fr Positionsrisiken12 gegenber dem Kreditrisiko weiterhin als gering einzustufen; allerdings haben die im Zuge der Krise gestiegenen Volatilit-ten der Marktrisikofaktoren Einfluss auf die Profitabilitt der sterreichi-schen Banken gehabt.

Whrend im Jahr das Handelsergebnis einen deut-lich negativen Beitrag zum Betriebs-ergebnis geliefert hatte, konnte dieser Geschftsbereich im ersten Halbjahr wieder an die positiven Ergeb-nisse in den Jahren vor der Krise an-schlieen.

Zinsnderungsrisiken im Bankbuch waren auf konsolidierter Ebene nach einer starken Rckfh-rung in der zweiten Hlfte zu Beginn des Jahres wieder ausge-weitet worden. Dies kann als Zeichen dafr gesehen werden, dass Banken vermehrt die Mglichkeit nutzten, mit-hilfe der wieder steiler gewordenen Zinskurve zustzliche Strukturbeitrge zu erzielen.

Liquidittssituation verbessert sich deutlichIm Vergleich zum bisherigen Hhe-punkt der Finanzkrise zeigt sich eine deutliche Stabilisierung der Liquiditts-situation der sterreichischen Banken. Diese Einschtzung besttigt sich so-wohl auf konsolidierter als auch auf un-konsolidierter Basis. So machten etwa die unkonsolidierten liquiden Forde-rungen bis drei Monate Laufzeit und die liquiden Aktiva z. Dezember stellt dies einen Anstieg um 16 Prozent-punkte dar. Dezember deutlich verbessert zeigt.

Eine detaillierte Darstellung der Liquidittssituation des sterreichi-schen Bankensystems findet sich im Studienteil ab Seite Die Daten stammen vom 4. Whrend sich fr die Konsumenten vor allem ra-schere Transaktionsabwicklungen so-wie Verbesserungen im Konsumenten-schutz ergeben, ist aus Aufsichtssicht die Einfhrung einer neuen Kategorie von Zahlungsdienstleistern, den soge-nannten Zahlungsinstituten, hervorzu-heben.

Diese drfen nunmehr Zah-lungsdienstleistungen15 erbringen, die bisher als klassische Bankgeschfte aus-schlielich Kreditinstituten vorbehal-ten waren. Vor der Aufnahme der T-tigkeit als Zahlungsinstitut ist eine ent-sprechende Konzession einzuholen, die grundstzlich ein EU-weites Ttigwer-den im Rahmen der Dienstleistungs-freiheit ermglicht.

Inwieweit sich die neue Kategorie von Zahlungsdienstleistern auf den s-terreichischen Zahlungsverkehrsmarkt auswirken wird, bleibt abzuwarten. Im betroffenen Bereich des Massenzah-lungsverkehrs war jedenfalls nach einem jahrelangen kontinuierlichen Wachstum im ersten Halbjahr erstmals eine Stagnation zu verzeichnen. AT16 ab-gewickelt rund Hinsichtlich der Systemsicherheit waren im ersten Halbjahr insge-samt sechs Systemstrungen zu ver-zeichnen, die vor allem aufgrund von Wartungsarbeiten bzw.

Im Juli war zu-dem ein groflchiger Bankomatausfall zu verzeichnen. Die Ursache lag in einer Systemumstellung, welche flsch-licherweise Sicherheitsmechanismen aktivierte, die zum Einzug von Banko-matkarten fhrten. Die Betreiberfirma des Bankomatsystems hat in der Folge in Abstimmung mit der OeNB ein Manahmenkonzept ausgearbeitet, das einen vergleichbaren Strfall zuknftig verhindern soll. Grundstzlich ist her-vorzuheben, dass die turbulenten Ent-wicklungen auf den Finanzmrkten keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit oder Verfgbarkeit der Zah-lungs- und Wertpapierabwicklungssys-teme hatten.

Steigende Risikokosten inmitten eines schwierigen Umfelds in CESEE In den letzten Monaten waren zwar erste Anzeichen einer realwirtschaftli-chen Erholung erkennbar und wurden von den Finanzmrkten teilweise auch eingepreist, Prognosen ber die Nach-haltigkeit bzw.

Aufgrund des ver zger-ten Durchschlagens der realwirtschaft-lichen Entwicklung auf Risikokenn-zahlen und der nachlaufenden Rech-nungslegungspraxis sind vor einer Ent-spannung noch weitere Belastungen aus dem Kreditrisiko fr Banken zu er-warten. Im ersten Halbjahr konnte das Osteuropageschft jedoch trotz hoher Kreditrisikovorsorgekosten posi-tiv bilanzieren und Gewinnpolster auf-bauen.

Verglichen mit den restlichen Segmenten sterreich und restliche Segment. Am deutlichsten schlug die Krise auf die Ergebnisse der Tochter-banken in den GUS durch, wo der mar-kanteste Anstieg bei den Wertberichti-gungen verzeichnet wird. Die Kundenforderungen jeweils vor Wertberichtigungen der sterrei-chischen Tochterbanken blieben wei-testgehend konstant, der 2-prozentige Rckgang per Juni im Vergleich zum vierten Quartal auf ,3 Mrd EUR ist vor allem auf die GUS zu-rckzufhren.

Sowohl aufgrund der den Wert-berichtigungen vorlaufenden Zunahme der Anteile der notleidenden Kredite als auch aufgrund vermehrter Restruk-turierungen bei Krediten ist noch mit einem weiteren Anstieg der Wertbe-richtigungsquoten, insbesondere in den GUS, zu rechnen. Eine historische Vergleichbarkeit mit bisher verffentlichten Zahlen ist aufgrund des bisherigen Einbezugs der Intra-Group-Kredite in die Darstellung der Direktkredite nicht mglich.

Insgesamt hat die Entwicklung des Osteuropaexposures der sterreichi-schen Banken im Zuge der Krise deut-lich an Dynamik verloren, jedoch kam es unter anderem aufgrund des koordi-nierten Handelns der betroffenen Ban-ken, des IWF, der EU und anderer internationaler Finanzinstitutionen im Rahmen der European Bank Coordina-tion Initiative25 zu keinem abrupten Kreditabfluss aus der Region. Haupttreiber waren stark stei-gende Wertberichtigungen, wieder-erstarkende Lokalwhrungen und teil-weise Einlagenrckflsse.

Die Krise hat verdeutlicht, dass auf die Nachhaltigkeit der Refinanzierung ge-achtet werden muss, was einen strke-ren Fokus auf das Einlagengeschft und auf whrungskongruente Kreditver-gabe und damit autarkere Tochterge-sellschaften bedeutet. Dies schliet freilich die mittelfristige Not-wendigkeit einer hheren Eigenmittel-decke nicht aus. Der Anstieg resultierte primr aus Eigenmittelzuschssen der Konzernmtter und Ergnzungskapital von internationalen Finanzinstitutio-nen.

Nach einem deutli-chen Wachstum dieser Kreditart bis Jahres-ende zeigt sich jedoch seither ein leich-ter Rckgang, der durch ein allgemein niedri-ges Kreditwachstum sowie steigende Kreditausflle bedingt sein drfte.